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24. Oktober

Bergherbst

Der Bergsommer, der Bergwinter und auch der Bergfrühling sind geläufige Begriffe, der Bergherbst dagegen kommt nicht vor. Dabei kann er problemlos mit den übrigen Jahreszeiten konkurieren wie wir inder vergangenen Woche festgestellt haben. Bei phantastischen Herbstwetter haben wir uns auf den Weg gemacht in die Bereiche jenseits von 2000m Höhe, dort wo keine Bäume mehr mehr anzutreffen sind und die vegetation um diese Zeit sehr karg ist. Nur noch ganz vereinzelt trifft man dort auf Wanderer oder auf Tiere denn der Almsommer ist längst vorüber, nur einige Ziegen sind uns dort oben begegnet.
Mit dem Mountainbike haben wir uns auf den Weg gemacht und haben dabei auf dem Weg in die Höhe immer wieder die tollen Ausblicke genossen. Durch bunte Lärchenwälder mit uralten Baumriesen ging es Kehre um Kehre teilweise steil hinauf. Oberhalb der 2000m wurde die Luft knapper und die Pausen damit häufiger. Irgendwann endete dann auch der letzte Weg und es ging zu Fuß weiter hinauf um dort oben diese intensiven Farben, die Stille und das tolle Panorama zu genießen. Ein Erlebnis das jeden Tropfen des vergossenen Schweißes wert ist.

Wir hoffen das uns dieser Herbst noch ein wenig erhalten bleibt um noch mehr davon zu genießen, denn davon kann man süchtig werden!

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