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30. April

Grafenweger Streu-Obstwiese

Einige wenige frühsommerlich warme Tage haben gereicht um die Natur endgültig aus dem Winterschlaf zu aufzuwecken. Überall blüht und grünt es es jetzt. Ganz besonders auffällig ist dies bei den Obstbäumen zu beobachten, sie entfalten in diesen Tagen für kurze Zeit ihre ganze Blütenpracht. Leider sind die früher häufig anzutreffenden Streuobstwiesen selten geworden. Eine der letzten findet sich beim Grafenweger. Wer von Greifenburg kommend zum See herauf fährt passiert die Abfahrt zum Grafenweger in der letzten Kehre vor erreichen des Kreuzwirtes. Der Grafenweger Hof ist einer der letzten vom Tourismus völlig unabhängigen Höfe in der Gegend. Keine Zimmervermietung, keine Restauration oder Jausenstation und auch keine Almwirtschaft. Der Hof lebt von der Forst-und Holzwirtschaft und von der Milch von ca. einem dutzend Kühen im Stall. Dort, direkt unterhalb des Hofes, findet sich eine der letzten Obstwiesen in unserer Gegend die in diesen Tagen in voller Blüte steht. Während unseres Besuches am frühen Morgen wurden wir genau und mißtrauisch von einem Feuersalamander im Gras beobachtet. Besonders beeindruckend ist es das feuerige Farbenspiel zwischen den blühenden Bäumen zu beobachten wenn im Westen am Abend langsam die Sonne untergeht.

Ein weiteres sicheres Indiz für das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings ist das alljährliche Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle Weissensee. Am Samstag war kein freier Platz im Weissenseehaus mehr zu finden als die Trachtenkapelle aufspielte. Es war wie eigentlich in jedem Jahr wieder einmal ein tolles Konzert, das Publikum jedenfalls war begeistert.

Wir wünschen eine schöne Frühlingswoche und den Fischern viel Erfolg beim Anfischen am 1. Mai!

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