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23. November

Himmel und Hölle zugleich!

Nun sind wir von den letzten Impressionen des Herbstes direkt auf kürzestem Weg in die ersten Winterimpressionen geschlittert. Dafür hat der erste Schnee dieses Winters gesorgt. Warten wir einmal ab wie lang uns dieser Schnee erhalten bleibt.

Der Spätherbst ist seit jeher die Zeit da auf den Bauernhöfen geschlachtet wird und Wurst gemacht wird. Wir waren in diesem Jahr dabei als auf dem Nagglerhof, nach einem glücklichen Leben, ohne Massentierhaltung und Antbiotika oder ähnliches, eine Sau zu Wurst verarbeitet wurde. Wir waren dabei zu Gast beim Naggler Christian und seinem Bruder Michael als sie nach traditioneller hauseigener Rezeptur die verschiedenen Wurstwaren herrstellten.

Um den Fleisch- und Wurstspezialitäten ihren ganz eigenen aromatischen Geschmack zu verleihen und sie haltbar zu machen werden sie, anders als industriell hergestellte Wurstwaren, kalt geselcht. Dazu heizt der Michael die Selch an, während der Christian die Würste in der Selch aufhängt. Die Selch mit ihren in Jahrzehnten Ruß geschwärzten Wänden verbreitet eine ganz spezielle Atmosphäre. Für Wurst- und Fleisch Genießer wahrlich „himmlisch“ für Vegetarier und Veganer gleicht dieses alte Gemäuer wohl eher der Hölle oder gar einem Folterkeller.

Die Geschmäcker und Ansichten unterscheiden zum Glück auf dieser Welt!

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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