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05. März

Ruhestörung

Seit dem Beginn der Schonzeit war der östl. Teil des Sees eine Oase der Ruhe für die Fische. Der Eismeister ratterte nicht mit seinem Schneepflug und Eishobel über das Eis und die Eisläufer waren fast ausschließlich auf dem oberen Teil des Sees unterwegs. Am Wochenende aber wurde die Ruhe gestört. Mit knirschenden Geräuschen fraßen sich die Bohrer der Eislochfischer durch die immer noch dicke Eisdecke. Wenn dann alles vorbereitet war und die Köder ausgelegt waren hieß es für die Fischer warten, warten und nochmals warten. Für einige Fische war die Verlockung der Köder dann aber doch zu groß, sie schnappten zu. So war die Schonzeit auch für einige Renken von fast 40 cm vorzeitig beendet.

Das Eis zieht sich jetzt immer weiter vom Ufer auf der Sonnseite zurück und am Ufer blühen inzwischen die Schneerosen.

Wir haben in den vergangenen Tagen auch einige abendliche Impressionen eingefangen. So haben wir noch einmal zu später Stunde die Ausstellung „Bilder am Eis“ besucht, den Bildern wurde aber vom feurigen Horizont die „Show“ gestohlen. Auch auf der Waad in Praditz sowie in Naggl waren wir am Abend unterwegs um dort abendliche Impressionen zu sammeln.

Den Eisloch-Fischern wünschen wir weiterhin „Petri Heil“ und eine schöne Woche! Den Fischen raten wir: „Haltet euch von den Bohrlöchern fern!“

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