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11. Mai

Immer wieder Sonntags!

Der Wonnemonat schwächelt in diesem Jahr ein wenig. Er nimmt sich bisher an den Wochenenden immer eine Auszeit. Diese Auszeit nutzt der Winter dann zu einem kurzen Gastspiel am See. So hat es auch am vergangenen Sonntag kräftig geschneit. Das Tal war weiß!

Nach seinem Wochenendurlaub benötigt der „Wonnemonat“ dann immer 1-2 Tage um wieder für ein angemessenes frühlingshaftes Ambiente zu sorgen.

Erst am Dienstag dominierte damit dann wieder die Farbe „Grün“ wie der Blick vom Tschabitscher hinüber zum See zeigte.

Besonders unangenehm sind diese Wetterkapriolen für die Bienen die jetzt eigentlich kräftig Honig sammeln sollten, stattdessen bedürfen sie der Pflege durch die Imker. Das vorherige Jahr brachte für die Weissenseer Imker bereits eine schlechte bis keine Honigernte, sie hoffen trotz des schlechten Beginns in diesem Jahr auf eine bessere Honigernte. Der Weissenseer Bienenhonig ist eine Rarität, denn wo sonst finden die Bienen bei ihrer Suche eine Natur ganz ohne die anderswo üblichen Mittel der Agrochemie vor. Hier gibt es keine Spritzmittel und keinen Kunstdünger. Alles BIO für die Bienen und den Honig!

Der 10. Mai ist der Termin auf den alle Fischer gewartet haben, das Ende der Schonzeit für die Fische. Bereits vor Sonnenaufgang waren am Freitag zahllose Boote auf dem See unterwegs um Renken, Zander, Hecht und Karpfen mit ihren Ködern zum Biss zu verleiten und alle hatten Erfolg! Erlaubt sind in diesem Jahr bis zu 6 Renken pro Tag.

Für die Schiffsführer der Weissensee-Schifffahrt ist es in diesen Tagen etwas schwieriger, bei so vielen Booten auf dem See müssen sie oftmals Slalom fahren um die Anlegestellen zu erreichen..

Wir hoffen das der Mai in den kommenden Wochen auf seinen Wochenendurlaub verzichtet und seinem Ruf als „Wonnemonat“ gerecht zu werden.

Wir wünschen den Fischern sonnigen Erfolg „Petri Heil“!

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