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29. März

Keep Distance !

Abstand halten ist das Gebot der Stunde. Zwei Meter Abstand zum Gesprächspartner soll die zu schnelle Verbreitung von Covid 19 Infektionen verhindern und uns den Zeitgewinn zu verschaffen unser Gesundheitssystem nicht durch eine zu große Anzahl von Covid19 Kranken zu überfordern.

Ein Spaziergang mit der Familie ist aber gestattet. Nach einigen Tagen mit Kälte, Schnee und Regen gab es am Samstag wieder Sonnenschein und blauen Himmel, ideales Wetter also für einen Spaziergang. So war es nicht verwunderlich das wir am Samstag nicht allein auf dem Wanderweg zwischen Ronacherfels und Ostufer unterwegs waren. Verwunderlich war allerdings das man dabei auch größere Gruppen antraf. Da haben manche wohl etwas falsch verstanden oder aber den Ernst der Lage noch nicht begriffen.

Aber genossen haben wir unseren Spaziergang über die Steinwand so wie all die anderen Spaziergänger wohl auch trotzdem!

Wir wünschen allen eine schöne und gesunde Woche!

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    22. März

    Vollbremsung

    Von gefühlten 100 km/h auf Schrittgeschwindigkeit sind herunter gebremst worden. Ausgangssperre und Distanz wahren bestimmen jetzt unseren Alltag. Alles reduziert sich auf das Wesentliche! Ob wir das Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle, das Fischerfest oder gar den Kirchtag vermissen werden wird sich zeigen.
    Wir werden mit den erforderlichen Einschränkungen wohl für einige Zeit leben müssen.

    Aber wir können doch eigentlich nicht klagen denn bisher sind wir vom Virus verschont geblieben und wir können bei unseren Spaziergängen jetzt in aller Ruhe die unsere herrliche Natur genießen.

    Die Natur lässt sich, wie wir bei unseren Spaziergängen festgestellt haben, von den Problemen der Menschheit nicht beeindrucken, in der Natur geht in diesen Tagen alles seinen gewohnten Gang. Die Farben leuchten und es beginnt zu sprießen und zu blühen und auch die Haubentaucher sind zurückgekehrt und sind wie in jedem Jahr jetzt mit der Balz beschäftigt.

    Wie wünschen allen eine schöne und gesunde Woche!

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      17. März

      Veränderungen stehen bevor.

      So wie es einmal war, wird es wohl nicht bleiben! Der COVID-19 und die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zeigen Wirkung denn in den letzten Tagen sind die Veränderungen auch am See nicht mehr zu übersehen. Es ist ruhig geworden am See, sehr viel ruhiger als sonst in der Zwischensaison. Selbst an herrlichen sonnigen Frühlingstagen trifft man nur ganz vereinzelt einige einheimische Spaziergänger. Tagesgäste die am See einen Spaziergang unternehmen sucht man vergeblich. Nur an einigen wenigen Baustellen regt sich noch etwas, dort herrscht wohl Termindruck. Einige Weissenseer sind jetzt bereits in Heimquarantäne, aber bisher gibt es am See keinen positiven Testbefund. Es scheint das wir bisher von Infektionen verschont geblieben sind. Daher bestand bisher von Seiten der Behörden auch keine Veranlassung den Weissensee unter Quarantäne zu stellen. Wir hoffen das sich die Situation nicht ver4schlimmert.

      Unter den wenigen Spaziergängern waren auch wir und haben einige Impressionen eines herrlichen Frühlingstages sammeln können.

      Gearbeitet wurde aber auch! Auf dem Weg hinauf zur weissen Wand war man dabei den Weg zu räumen. Dort versperrten bisher einige umgestürzte Bäume den Weg die den starken Schneefällen des vergangenen Herbstes zum Opfer gefallen waren.

      Statt anderer Spaziergänger ist auf der Sonnseite ein Rudel Gämsen, noch im dicken Winterpelz, über den Weg gelaufen. Da wird ihnen in diesen Tagen recht warm werden.

      Wir wünschen allen weiterhin „gesund bleiben“ geht dem Virus aus dem Weg!

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        12. März

        Spiegel

        Reflektierende Oberflächen bezeichnet man als Spiegel. Bei den gewöhnlichen Spiegeln die wir aus dem Haushalt oder z.Bsp. als Rückspiegel kennen handelt es sich um durchsichtige Glas- oder Kunststoffscheiben hinter denen sich eine hauchdünne reflektierende Aluminiumschicht befindet.
        Am See benötigen wir in diesen Tagen weder Glas noch Aluminium um Spiegelungen zu sehen uns reicht die ruhige Wasseroberfläche des Sees.

        Der Wintereinbruch ist bei 2-stelligen Plus-Temperaturen in den vergangenen Tagen bereits wieder vergessen. Die Sonne steigt jetzt bereits merklich früher über den Horizont als in dunklen Wintertagen und sorgt für eindrucksvolle Morgenstimmungen. Ein dünner Dunst-oder Nebelschleier liegt oftmals über dem See den die Sonne aber schnell auflöst.

        Die noch tiefstehende Sonne am Morgen und die ruhige Wasseroberfläche des Sees erzeugen tolle Spiegelungen des Seeufers.

        Auch auf der Waad in Praditz ist der Wintereinbruch vergessen und die bunten Blumen verbreiten Frühlingsstimmung. An schattigen Plätzen haben die Blumen aber noch zu kämpfen.

        Das zurück weichende Eis am sonnseitigen Ufer in Gatschach sorgte am Mittwoch auch hier für große Landschaftsspiegel ohne Glas und Aluminium.

        Wir wünschen viel Spaß beim genießen des großen Seespiegels!

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          08. März

          Winter – Teil 2

          Der Winter dieses Jahres war eine Aufführung in 2 Akten. Der erste Teil des Winters fand vor dem Winter bereits im November mit reichlich Schnee und Regen statt. Dann hieß es erst einmal warten. Zum Jahreswechsel wurde es dann wenigstens kalt und es bildete sich eine tragfähige Eisdecke für die Eisläufer und die Schneekanonen sorgten für gute Bedingungen auf der Piste. Aber das rechte „Winterfeeling“ mit schneebedeckten Bergen rund um den See wollte sich nicht einstellen denn es fehlte der Schnee. Jetzt, da die Winter schon zu Ende ist haben wir den Schnee bekommen.

          Dunkle Wolken zogen über den See und haben ihre Fracht abgeladen und haben das lange vermisste winterliche Ambiente am See geschaffen. Zur Vollkommenheit fehlt jetzt die Eisdecke auf dem See, die aber treibt bereits in kleine Schollen zerbrochen auf dem See.

          Im Wasser spiegelt sich der mit strahlend weissen frischem Neuschnee bedeckte Gipfel des Golz.

          Bei unserem Besuch auf der Bodenalm stapften wir durch knietiefen Neuschnee, von Gästen oder Besuchern war weit und breit nichts zu sehen. Nur Walter, der Almwirt, kommt ab und an mit Schneemobil herauf um nach dem Rechten zu sehen und um seinen Almkäse zu pflegen der im Lager zu einer herzhaften und preisgekrönten Delikatesse reift.

          Aber um den Käse genießen zu können wird es noch etwas dauern, vorher wartet noch der bunte Almfrühling auf uns.

          Wir wünschen eine schöne Woche!

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            04. März

            Tot gesagte leben länger!

            Da haben wir schon erfolgreich nach den Frühlingsblumen ausschau gehalten, den Winter für Tot erklärt und vom Frühling geträumt, aber das war gestern. Heute ist wieder Winter und die Blümchen sind unter einer dicken Schneedecke verschwunden.

            Am Montag und Dienstag ist der Winter mit reichlich Schnee an den See zurückgekehrt. Der Weg zum See führte am Dienstag durch eine verschneite Winterlandschaft und für einige Autofahrer endete die rutschige Fahrt im Graben.

            Am Mittwoch herrschte dann am See pure Winterstimmung, so strahlend wie sie den ganzen Winter vermisst wurde.

            Auf den inzwischen fast menschenleeren Pisten herrschen jetzt traumhafte Bedingungen. Es sind die schneereichsten Tage des vergangenen Winters.

            Auch auf der Naggler Alm haben 50cm Neuschnee für ein traumhaftes Ambiente gesorgt, kein Wunder also das auf der Terrasse kaum ein Platz zu bekommen war um dort die warme Märzsonne und den Ausblick zu genießen.

            Wer diese herrlichen Wintertage noch genießen will muss sich beeilen, denn für die Bergbahn endet am kommenden Sonntag die diesjährige Wintersaison.

            Wir wünschen ein schönes Winter-Wochenende!

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              28. Februar

              Das ging ungewöhnlich schnell!

              Selbst die ältesten der Weissenseer können sich nicht erinnern das sich das Eis auf dem See schon einmal so früh wie in diesem Jahr zurückgezogen hat. Spät begonnen und früh geendet, so kurz wie in diesem Jahr war die Eissaison noch nie.

              Am vergangenen Wochenende konnte man den frühlingshaften Spätwinter noch in vollen Zügen genießen. Am sonnseitigen Ufer hatte sich das Eis einige Meter zurückgezogen und man konnte bei Sonnenschein die Farben des Sees genießen.

              Am Mittwoch schien dann noch einmal der Winter mit etwas Kälte und ein wenig Schnee und vor allem viel Wind zurückzukehren. Durch den Wind und die Wellen wurde das Eis gebrochen und dort wo vor kurzer Zeit noch die Eisläufer unterwegs waren plätscherten jetzt die Wellen ans Ufer.

              Die Eislaufsaison hat in diesem Jahr ein frühes Ende gefunden. Für die Eisläufer bleibt die Vorfreude auf die nächste, hoffentlich etwas längere, Saison.

              Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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                24. Februar

                Fasching am See

                Der Weissensee ist als protestantische Insel im katholischen Meer sicher kein Hot Spot des Faschings wie etwa Villach. Aber gefeiert wird trotzdem!

                Am Samstag gab es den schon traditionellen Kinderfasching, für die Kinder ist der Weissenseer Fasching eine riesige Gaudi! Bei bestem Faschingswetter zogen die zahlreichen Teilnehmer in einem bunten Zug vom Feuerwehrhaus in Gatschach zunächst nach Techendorf und dann über die Seebrücke zum Weissenseehaus um dort kräftig zu feiern.

                Unter der Führung des Vize-Bürgermeisters und der Trachtenkapelle kam der Zug nur recht langsam voran da es für die Kinder immer wieder Süßigkeiten von den Balkonen und den Fenstern vieler Häuser herab regnete die aufgesammelt werden mussten. Die Erwachsenen Teilnehmer nutzten diese Pausen um sich mit einem kühlen Getränk für den weiteren Marsch zu stärken.

                Wir wünschen allen weiterhin schöne Faschingstage am See!

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                  20. Februar

                  Das Eis geht…
                  …und die Farben erscheinen. In diesem speziellen Winter, der ja eigentlich kein richtiger Winter war, zieht sich das Eis bereits im Februar und nicht wie sonst März vom sonnseitigen Ufer zurück. Wenn das Eis dann wenige Meter vom Seeufer zurück gewichen ist zeigt der See seine intensivsten Farben. Vom leuchtenden hellen Grün über blau bis hin zum dunklen smaragdgrün leuchten die Farben bei Sonnenschein ganz besonders intensiv. Wer in diesen Tagen eine Wanderung am sonnseitigen Ufer unternimmt kommt aus dem Staunen ob der Farben nicht mehr heraus. Auch wir haben uns natürlich auf den Weg gemacht um dieses alljährliche Schauspiel zu genießen.

                  In Neusach hat sich das Eis stellenweise bereits viele Meter vom Ufer zurückgezogen. Im Bereich zwischen Ronacherfels und Ostufer aber hat das Eis bisher nur wenige Meter freigegeben. Dort führte unser Weg entlang des Ufers in Richtung Osten. Am sonnigen Wegrand leuchten bereits die ersten noch recht kleinen Frühlingsboten. Vorbei an umgestürzten Bäumen geht es zu einer ersten Rast. Dort lässt sich dann zum ersten Mal die Farbenpracht erahnen die der See zu bieten hat.

                  Voll erschließt sich dem Wanderer die Farbenpracht aber erst beim Blick aus etwas erhöhten Position wie an der Steinwand. Dort gilt es einfach einmal etwas zu verweilen um die Farbenpracht zu genießen.

                  Leider dauert dieses Schauspiel nur wenige Tage, wenn das Eis sich weiter zurück zieht scheinen die Farben zu verblassen.

                  Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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                    17. Februar

                    Es ging um die Wurst!

                    Sobald der See zugefroren ist beginnt am See die Saison für die Weissenseer Eisstockschützen. Fast jeden Tag, so lang das Eis trägt, treffen sie sich um 13:00 für einige Stunden zu ihren „Wettkämpfen“.

                    Dabei treten immer 2 Mannschaften unter Führung eines Moar gegeneinander an. Als Siegprämie für einen gewonnenen Satz erhalten die Mitglieder der siegreichen Mannschaft von ihren Gegenspielern 20 Cent. Reich oder Arm kann man dabei also nicht werden.

                    Am Samstag ging es aber um mehr! Beim alljährlichen „Würstl-Schießen“ wird der siegreichen Mannschaft des Tages von den Verlierern eine Portion Würstel mit Kraut und Kren spendiert.

                    Da ging es natürlich am Samstag ganz genau zu, wo das Augenmaß nicht mehr ausreichte wurde genau Maß genommen und Buch geführt um die Sieger zu ermitteln.

                    Während auf dem Eis am Naggler Ufer noch um den Sieg gekämpft wurde köchelte in der Küche des „Nagglerhof“ schon die Siegprämie, hausgemachtes Kraut mit ebenfalls hausgemachten leckeren Würsteln.

                    Gewinner und Verlierer ließen es sich gut schmecken, wir wünschen „guten Appetit“ und die Verlierer warten schon auf die Revanche beim Würstl-Schießen im nächsten Jahr!

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