x
23. September

Herbstbeginn

Der Blick in die Natur zeigt uns das nun wohl definitiv der Herbst begonnen hat und der Blick in den Kalender bestätigt unseren Eindruck vom Herbstbeginn.

Am Sonntag haben wir bei unserer Tour hinauf zur Jadersdorfer Alm dort oben in ca. 1700m Höhe niemanden mehr Angetroffen. Das Läuten der Kuhglocken ist verklungen, es ist still geworden auf der Alm. Aber gerade diese Stille ist das Wunderbare!

Dafür hört man die Schellen und Glocken jetzt auf den Wiesen rund um den See. Das Vieh und die Schafe sind an den See zurückgekehrt um hier auf den noch grünen Wiesen die Zeit bis zum Einbruch des Winters zu verbringen.

Auch die Pferde haben ihren Almsommer beenden müssen. Die Pferde vom Pfeiferhof in Oberdorf genießen den Herbst auf den Wiesen in Praditz.

Damit die Pferde des Pfeiferhofes auch im Winter nicht hungern müssen und sie genügend Energie haben um den Pferdeschlitten zu ziehen wird für sie in diesen Tagen auf den Wiesen direkt am Seeufer Heu geerntet.

Arbeit gibt es für die Weissenseer Bauern immer! Beim Nagglerhof ist man wieder einmal damit beschäftigt die vom Borkenkäfer befallenen Bäume aus dem Wald zu entfernen um die Ausbreitung dieses Schädlings zu verhindern.

Herbstzeit ist Erntezeit! Beim Raderhof in Naggl ist die ganze Familie mit der Kartoffelernte beschäftigt. Hier gibt es keinen riesigen Vollernter, hier ist noch Handarbeit gefragt. Da weiß man wenigstens am Abend woher die Rückenschmerzen kommen.

Wir wünschen allen schöne Herbsttage am See!

Leave a reply
    x
    18. September

    Von Nock zu Nock

    Schon wieder einmal Morgenstimmungen! Schon oft und immer wieder „so“ noch nie gesehen!

    Die Kühe des Jakoberhofes sind bereits gemolken und weiden nun auf der Wiese am Seeufer, über dem See liegt noch eine dichte Nebeldecke die vom Licht der aufgehenden Sonne zum „glühen“ gebracht.

    Weiter oben, dort wo es keinen Nebel gibt, lässt die Sonne die lange Mähne der Pferde aufleuchten.

    Der Nebel über dem See löst sich wie immer rasch auf und es beginnt der nächste Spätsommertag.

    Genau richtig für unsere Tour von Nock zu Nock. Wenn man von Techendorf durch den Mittaggraben aufsteigt und sich in Richtung „Memmer Alpl“ hält gelangt man Ende des Weges zum Arling. Von dort hat man am Rand der Felswände einen Blick über den See der von Oberdorf bis hin zum Ronacherfels reicht.

    Wenn man nach dem Aufstieg den vor einigen Jahren neu errichteten Weg bergauf folgt gelangt man an dessen Ende zu einem Wendeplatz auf dem Gipfel der Hühnernock. Von einem vorgelagerten kleinrn Hügel hat man dort einen fast freien Blick über den See vom Westufer in Praditz bis zum weit entfernt liegenden Ostufer in Stockenboi.

    Von der Hühnernock führt unser Weg weiter in Richtung Osten zur Mittagsnock. Kurz vor erreichen der Mittagsnock führt der Steig über eine ausgesetzte Felsformation mit einem tollen Blick über das Gitschtal bis hin in die Karnischen Alpen und das Nassfeld. Der Gipfel der Mittagsnock ist völlig unsspektakulär, eine kleine Lichtung im Wald ohne Aussicht.

    Der Rückweg erfolgt in Richtung Naggler Alm , von dort kann man dann zum See absteigen oder aber, viel einfacher, die Bergbahn benutzen.

    Bei einem Spaziergang nach dem Abendesse gibt es dann zum Ausklang des Tages wieder einmal einen sehenswerten Sonnenuntergang.

    Wir wünschen weiterhin schöne und erholsame Tage am See!

    Leave a reply
      x
      14. September

      Mountainbike Trail- und Testtage

      Am vergangenen Wochenende gab es für die Biker und jene die es werden wollen wieder einmal die „Mountainbike Trail – und Testtage“.
      Am Freitagabend wurde den Bikern die Möglichkeit geboten mit den leistungsstarken Lampen von „Lupine“ eine Trailabfahrt durch den stockdunklen Wald zu versuchen.
      Anschließend konnte man sich bei einem Grillfest stärken.

      Am Samstag fand die MTB-EXPO bei der Talstation der Ber4gbahn statt. Die dort von verschiedenen Herstellern ausgestellten Bikes konnten von den Besuchern auch auf einem Trail ausgiebig getestet werden.
      Von dieser Testmöglichkeit wurde ausgiebig gebrauch gemacht.

      Zum Abschluß der diesjährigen Biketage gab es am Abend noch einmal Livemusik mit den „Lake Boys“

      Leave a reply
        x
        11. September

        Erste Anzeichen

        Wer in den vergangenen Tagen rund um den See in der Natur unterwegs war, der wird sie wahrgenommen haben, die ersten Anzeichen des bevor stehenden Herbstes. Das Licht und auch die Farben in der Natur haben sich verändert und auch die Temperaturen sind milder geworden. Der Herbst steht wohl vor der Tür!
        Es herrschten ideale Bedingungen für Wanderungen oder Touren mit dem Rad. Wir haben die Kohlröselhütte und die Gajacher Alm besucht.

        Bei unserer Tour hinauf zur Jadersdorfer Ochsenalm am Großboden herrschte bei unserer Ankunft beim frühen Morgen auf der Alm noch dichter Nebel. Die Almschweine machten sich mit uns gemeinsam auf den Weg hinauf in Richtung Kohlröselhütte.

        Nach unserem Abstecher hinauf zum Großboden herrschte bei unserer Rückkehr zur Kohlröselhütte aber bereits strahlender Sonnenschein und wir konnten den tollen Ausblick über das Gitschtal bis hin zum Reißkofel und zu den Karnischen Alpen genießen.

        Nebel herrschte am frühen Morgen auch hoch über dem Drautal auf der Gajacher Alm. Aber auch dort herrschte bereits kurze Zeit später Sonnenschein.

        Wer von der weissen Wand kommend die Alm besucht kann auf dem Weg zur Alm tolle Ausblicke in das Drautal genießen.

        Kein Wunder also das bereits am Morgen viele Wanderer und Biker den Weg zur Alm auf sich genommen haben und sich dort mit einer zünftigen Jause stärken und sich vom anstrengenden Weg hinauf erholen.

        Auch direkt am Seeufer lassen sich die ersten Anzeichen des bevor stehenden Herbstes entdecken, reife Vogelbeeren. Die süßen Früchte sind eine Leckerei für die Vögel, man kann daraus aber auch einen guten Vogelbeerschnaps brennen. Wenn er gut ist dann ist er mild und duftet intensiv nach Marzipan!

        Wir wünschen allen eine schöne Woche!

        Leave a reply
          x
          07. September

          Morgennebel

          In diesen Spätsommertagen in denen die Nächte doch schon recht kühl sind, der See aber immer noch mit warmen Temperaturen zum Baden einlädt, liegt am Morgen bei Sonnenaufgang oftmals eine dichte Nebeldecke über dem See. So war es auch in der vergangenen Woche.
          Wer früh genug aufsteht und einen Spaziergang am Seeufer unternimmt kann erleben wie die aufgehende Sonne dann für kurze Zeit eine ganz besondere Stimmung am See schafft.

          Im Licht der ersten Sonnenstrahlen des Tages scheint alles zu glühen und vom See sieht man im Licht der noch tief stehenden Sonne die Nebelschwaden aufsteigen.

          Dünne Nebelschleier haben sich dann auch über den umliegenden Wäldern und Wiesen am Seeufer ausgebreitet.

          Wenn die Sonne dann höher steigt und kräftiger wird, zieht sich der Nebel von dort zurück und es verbleibt nur noch eine schmale Nebeldecke direkt über dem See.

          Nach ca. 2 Stunden ist dann auch dort vom Nebel fast nichts mehr zu sehen und die Sonne strahlt vom tiefblauen Himmel.

          Wir wünschen weiterhin schöne Tage am See!

          Leave a reply
            x
            02. September

            Wer hat den Größten?

            Wer in den vergangenen Wochen auf der Weissenseestrasse von Greifenburg kommend hinauf zum Weissensee unterwegs war konnte in Pobersach, dort wo die Steigung beginnt, ein buntes Feld bewundern. Ein sattes Grün mit blauen Blüten und vielen roten Farbtupfern war dort zu sehen. Für das Grün mit den blassen blauen Blüten sorgte der Flachs und für die satten roten Tupfer der Mohn. Früher war der Flachs überall zu finden heute sieht man ihn sehr selten. Aus seinen Fasern wurde früher das robuste Hausleinen gewebt. Dieser Stoff hatte nicht viel gemein mit den heutigen flauschig weichen Stoffen, das Leinen war grob und hart aber sehr robust.

            In der vergangenen Woche nun wurde das Feld mit dem Flachs gemäht. Gemäht wurde es mit einem Mähdrescher der aus der Vergangenheit gefallen schien. Ganz entgegen dem Trend in der heutigen Landwirtschaft nach immer rationeller und immer größer, der zu einem Wettbewerb unter dem Motto „Wer hat den größten“ unter den Bauern zu führen scheint, mit dem Ergebnis das die Maschinen immer gigantischer werden. Hier war aber nun in der vergangenen Woche eine Maschine aus dem landwirtschaftlichen Mittelalter am Werk. Der „Claas-Columbus“ Mähdrescher wurde von 1958 bis 1968 gebaut. Ausgestattet ist er mit einem VW-Motor mit der sagenhaften Leistung von 27 PS. Man sieht ihm zwar sein Alter von über 50 Jahren an, aber er tut nach wie vor seinen Dienst. Mit den geernteten Flachssamen wird auf dem „Joggele Hof“ in Pobersach allerbestes und sehr gesundes BIO-Leinöl hergestellt.

            Am Wochenende gab es, wie so oft in diesem Sommer, wieder einmal reichlich Regen. Der kleine Almbach von der Bodenalm, normal ein Rinnsall, wuchs über Nacht zu einem reißenden Gebigsbach an der große Mengen an Sediment, Baumstämmen und auch Wurzelstöcke mit sich führte als er in den See mündete.

            Schäden gab es auch an Strassen und Wegen, wie an der Strasse nach Naggl oder dem Weg zwischen Bodenalm und Fischeralm.

            Aber jetzt soll es erst einmal keinen Regen mehr geben.

            Wir wünschen allen ein schönes sonniges Wochenende!

            Leave a reply
              x
              28. August

              Ein ganz normaler Sommer!

              Da gab es vor vielen Jahren einmal einen Schlager mit dem Titel „Wann wird es endlich wieder richtig Sommer?“ Damals glaubte man die Sommer in früheren Jahren seien viel schöner, weil wärmer gewesen. Seit einigen Jahren im Zeichen der fortschreitenden Klimaerwärmung singt das niemand mehr. In diesem Jahr war die Natur froh darüber das der Sommer wieder einmal ein „normaler“ Sommer war. Ein Sommer ohne immer neue Hitzerekorde und mit ausreichenden Niederschlägen, ein Wellness-Sommer für die Natur und die Menschen. So war es auch in der vergangenen Woche am See!

              Diese normalen Sommertage laden dazu ein etwas zu unternehmen. Eine Wanderung entlang der Wiesen über dem Drautal oder über den Gaisrücken hinauf zur Jadersdorfer Alm und zur Kohlröselhütte.

              Dabei kann man Wegesrand immer wieder etwas neues Entdecken, wie die sonnenbadende Eidechse die auf einem Fels sitzend die vorbei gehenden Wanderer genau beobachtet.

              Nach einer Wanderung ist dann ein erfrischendes Bad im See in einem der öffentlichen Strandbäder genau das Richtige.

              Bei einem abendlichen Spaziergang am Paterzipf tauchte, im gleißenden Licht der untergehenden Sonne, dann die „Alpenperle“ bei ihrer letzten Fahrt des Tages hinüber zum Ostufer vor uns auf.

              Die abendlichen Sonnuntergänge am See gehören jetzt zu den Highlights des Tages. So versammeln sich allabendlich zahlreiche Äste auf der Seebrücke um den Sonnenuntergang zu genießen. Viel schöner wirde der viel gerühmte Sonnenuntergang auf Capri wohl auch nicht sein.

              Wir wünschen weiterhin schöne sommerliche Tage am See!

              Leave a reply
                x
                23. August

                Das hätte doch niemand zu hoffen gewagt!

                Vor nicht einmal 3 Monaten herrschte am See noch das Prinzip „Hoffnung“, Hoffnung auf eine Sommersaison mit Gästen. Die Corona-Maßnahmen ließen eine „normale“ Sommersaison fast unmöglich erscheinen. Aber es sollte anders kommen! Jetzt da sich der August dem Ende zuneigt können wir auf rekordverdächtige Sommermonate zurückblicken. Selten haben so viele Gäste ihren hoffentlich erholsamen Sommerurlaub am See verbracht. Es gab sogar kurze Momente da kam einem fast schon der Begriff „Overtourism“ in den Sinn. Aber am See finden sich, etwas abseits des Trubels rund um die Seebrücke, immer noch viele ruhige Plätzchen an denen man den See ganz für sich allein genießen kann.

                Auch das Wetter hat, bis auf einige kurze feuchte Momente, mitgespielt. So waren wir in der vergangenen Woche bei tollem Sommerwetter am See unterwegs und haben einige sommerliche Impressionen einfangen können. Es war für alle etwas dabei, die Frühaufsteher konnten ebenso wie die Fischer tolle Morgenstimmungen am See genießen.

                Den Bergwanderern boten sich nach anstrengenden Aufstiegen bei guter Sicht tolle Bergpanoramen während die Badegäste den See an „einsamen“ Badestränden oder in einem der Strandbäder genossen.

                Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage am See!

                Leave a reply
                  x
                  14. August

                  Und täglich grüsst das Murmeltier!

                  Am See grüßt nicht täglich das Murmeltier, die gibt es am See leider nicht, hier grüßt in den vergangenen Tagen täglich eine neue Gewitterfront! Mit schöner Regelmäßigkeit verdunkelt sich am späten Nachmittag am westl. Horizont der Himmel und in der Ferne hört man ein erstes, noch leises, Donnergrollen. Wenig später kommt dann Wind auf und es beginnt zu Regnen. Regen ist aber eine Untertreibung, denn bei Blitz und Donner öffnet der Himmel seine Schleusen und es schüttet wie aus Kübeln. Wohl dem Wanderer oder Biker auf seiner Tour rechtzeitig den Rückweg aus den Bergen angetreten hat und so dem Unwetter entkommen ist. Für manchen Wanderer ist das tägliche Gewitter der reine Stress, für die Natur die in den vergangenen Jahren unter der Trockenheit litt sind die täglichen Regengüsse Wellness pur.

                  Nach wenigen Stunden ist dann alles vorüber und wenn die Sonne im Westen untergeht ziehen die letzten dunklen Wolken ab.

                  Am Morgen schaffen dann die ersten Sonnenstrahlen und der Nebel ein oft mystisches Szenario wie der Blick hinüber zum Ostufer zeigt.

                  Aber die Kraft der Sonne lässt Nebel und Dunst schnell verschwinden und es beginnt der nächste Sommertag.

                  Vom Gewitter des Vorabends ist nichts mehr zu spüren und man kann den Tag bei einem Ausritt, beim Biken oder Fischen genießen.

                  Nur die Blumen auf den Wiesen haben unter dem Wolkenbruch des Vorabends gelitten und machen einen etwas zerzausten Eindruck.

                  Die Gewitter gehören an den warmen Sommertagen zum Bergsommer dazu, des halb sollte man sich vor geplanten Touren immer über die Wetteraussichten informieren, denn ein kräftiges Gewitter auf dem Berg ist nicht lustig!

                  Wir wünschen weiterhin schöne Sommertage mit oder ohne Gewitter!

                  Leave a reply
                    x
                    08. August

                    Seeufer

                    Bei keinem der großen Kärntner Seen bekommt der Gast soviel Seeufer geboten wie am Weissensee. Bei so manchem der Kärntner Seen gleicht die Suche nach einem frei zugänglichen Uferbereich der berühmten Suche der Stecknadel im Heuhaufen. Da reiht sich oftmals ein Privatstrand an den Nächsten. Jetzt ist sogar schon die Politik tätig geworden und versucht durch Grundstückskäufe vereinzelt Seezugänge für Jedermann zu ermöglichen. Am Weissensee ist die Situation zum Glück eine Andere. Etwa 2/3 des Seeufers sind frei zugänglich, nur die Topografie setzt hier in einigen Bereichen Grenzen. So ist etwa das steile Ufer an der Laka nur von der Seeseite mit dem Boot zu erreichen. Auch auf der Sonnseite im Bereich der Steinwand ist das Ufer (Steilwand) nur mit dem Boot zu erreichen.

                    Am besten lässt sich die Vielfalt des Seeufers mit einem Ruder- oder Elektroboot erkunden. Da kann man denn langsam über die aus der Tiefe des Sees bis dicht unter die Oberfläche aufragen Baumstämme gleiten.

                    Man kann aber auch ganz einfach nur den Anblick der oftmals wirklich malerischen Uferabschnitte genießen.

                    Auch für die kleinen und großen Fischer bieten sich überall attraktive Plätze zum Angeln.

                    So bietet der See den Besuchern auf vielen Kilometern Möglichkeiten zur Erholung und zum erkunden eines inzwischen selten gewordenen naturbelassenen Ufers an dem sich auch immer wieder versteckte kleine idyllische Flecken zum genießen finden.

                    Wir wünschen eine schöne Woche am See!

                    Leave a reply