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22. Juli

Freitag: Früh am Morgen und spät am Abend.

Die Tage am See sind in diesen Tagen recht lang, nicht nur weil die Sonne früh aufgeht und erst spät wieder hinter dem Horizont versinkt. Für die Frühaufsteher wird bei Sonnenaufgang von der Natur so einiges geboten. Sonne und Nebel sorgen dann für eine fast dramatische Stimmung am See. Aus dem dichten Nebel über dem See taucht dann unvermittelt der Weissenseefischer Martin Müller auf, der zu früher Stunde bereits seine Netze kontrolliert hat.

Auf einer Wiese am Waldrand genießt ein stattlicher Rehbock bei seinem „Frühstück“ die ersten Sonnenstrahlen des Tages.

Am Abend gab es dann Musik! In Gralns Tenn wurde bei fetzigen Klängen bis in den neuen Tag hinein kräftig gefeiert.

Wir wünschen eine schöne Woche !

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    17. Juli

    Almtour

    Wir haben uns trotz einiger weniger Wolken am frühen Morgen zu einer Almtour entschlossen. Ziel unserer Tour waren zwei Almen die etwas abseits der üblichen Bike Routen liegen aber trotzdem recht reizvoll sind. Unser erstes Ziel war das Ostufer. Am Paterzipf enterten wir die Austria. Von dort ging es zur Anlegestelle an der Steinwand wo bereits einige Wanderer darauf warteten mit dem Schiff zum Ostufer zu fahren, wohl um sich den beschwerlichen Weg über die Steinwand zu ersparen. Das Strandbad am Ostufer lässt wohl so manchen schwach werden und die evtl. mühevolle Wander- oder Biketour vergessen, statt dessen lockt hier der Sprung in die erfrischenden Fluten.

    Wir haben uns aber trotzdem auf den Weg gemacht, vor uns lagen fast 700 Höhenmeter. Zunächst ging es entlang des Silbergrabenbaches über einige kleine Brücken und durch einen dunklen Felstunnel teilweise recht steil bergauf. An einem Wasserfall gab es dann die willkommene Möglichkeit zu einer Erfrischung bevor wir die Restsrecke bis zur Mößlacheralm in Angriff nahmen. Die Alm ist in bestem Zustand und lädt zu einer Rast mit schönem Ausblick ein, ist aber leider nicht bewirtschaftet.

    Wenn man sich ein wenig erholt geht es weiter bergauf in Richtung Neusacheralm. Dorthin haben einige Neusacher Bauern ihr Jungvieh aufgetrieben. Leider ist auch diese Alm nicht bewirtschaftet. Die Almhütte wird von den Weissenseer Jagern als Jagdhütte genutzt denn die Alm ist ein Jagdrevier mit einem sehr guten Gamsbestand.

    Wer Lust hat kann bei dieser Tour auch einen Abstecher zur nahe gelegenen Karalm machen und von dort nach einer teilweise steilen und groben Abfahrt zum Ostufer zurück fahren.

    Wir wünschen viel Spaß!

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      12. Juli

      Nicht jeder Tag hält was er am Morgen verspricht!

      Als am Morgen im Osten die Sonne aufging schien wieder einer dieser tollen Sommertage zu beginnen. Alles wie immer also! Wir haben uns auf den Weg gemacht um einmal zu schauen wie weit denn der neue Weg vom Auerkopf zur Zihagas inzwischen fertig gestellt ist. In fast 1600m Höhe zieht sich der Weg parallel zum Nordufer des Sees vom Auerkopf kommend in Richtung Zihagas auf dem Gipfelkamm dahin. Von der Zihagas wird der Weg in den kommenden Wochen mit dem Bagger noch um ca. 700m in Richtung Peloschen verlängert. Am Beginn des steilen Anstiegs zur Peloschen endet der Weg dann zunächst. Für die Zukunft geplant ist eine Verlängerung des Weges bis zur Stosia in ca. 1800m Höhe. Dann endlich hätten die Weissenseer Jager einen einfachen Weg zur zum „Haphalter Hüttl“. Aber schon mit dieser ersten Ausbaustufe des Weges lässt sich diese Jagdhütte sehr viel einfacher und schneller erreichen. Schlechte Aussichten für Hirsch und Gams auf der Stosia!

      Nachdem bei unserem Besuch auf der Zihagas noch allerbestes Wetter geherrscht hatte änderte sich das Wetter am Nachmittag dramatisch. Ein heftiges Gewitter zog auf und es begann kräftig zu regnen und auch Hagel war dabei. Für viele Wanderer und Biker eine böse Überraschung! Bei der Tourenplanung hätte diese Überraschung mit einem Blick auf die Wetterprognosen vermieden werden können! Nachdem sich der Nebel nach dem Gewitter verzogen hatte zog aus Westen wieder Sommer heran als ob nichts gewesen wäre.

      Ein anderes Bild bot sich am folgenden Morgen auf der Naggler Alm, hier hatte der Gewittersturm wieder einmal für erhebliche Schäden im Bergwald gesorgt. Bei der Seilbahn Bergstation und auf der Alm hatte der Sturm wieder einmal zahlreiche Bäume entwurzelt. Wenn sich die Sturmschäden in den kommenden Jahren so fortsetzen ist abzusehen das es auf der Alm bald keinen Wald mehr gibt.

      Während auf der Alm bereits kräftig an der Aufarbeitung der Sturmschäden gearbeitet wurde war davon auf dem Frühstücksfloß am Donnerstagmorgen nichts zu bemerken, denn dort ließ man sich bei traumhaften Bedingungen kulinarisch verwöhnen. Solch ein Frühstück ist ein sicherlich einmaliges Erlebnis!

      Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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        08. Juli

        Ferientage

        Wenn am Morgen die Sonne aufgeht spiegeln sich die letzten Nebelwolken in der glatten Wasseroberfläche des Sees. Im Schilf des Seeufers glitzert die Sonne und hebt die türkis-grüne Farbe des Sees hervor.

        Am Nachmittag haben wir die Kinder vom Raderhof mit ihren Pferden am Paterzipf getroffen wie sie dabei waren die ersten Ferientage zu genießen. Da sind die evtl. Nachteile des Landlebens doch schnell vergessen!

        Wenn sich dann am Abend die Sonne langsam über den Horizont senkt kann man bei einem guten Abendessen auf der Terrasse eines der Seehotels mit Blick auf den See den Sonnenuntergang genießen und sich schon einmal auf den nächsten Tag freuen.

        Wir wünschen allen eine schöne Woche !

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          05. Juli

          Ferienzeit

          Endlich Ferien! Jetzt liegt eine gefühlte Ewigkeit an schulfreien Tagen vor den Schülern. Nun ist es aber so das die Ferienzeit für Kinder und Jugendlichen die in Tourismusregionen leben etwas anders aus als für die übrigen Kinder. In der sommerlichen Hochsaison ist es den meisten Eltern nicht möglich in Urlaub zu fahren und somit fällt auch für viele Kinder die sommerliche Urlaubsreise aus. Für viele der älteren Kinder und Jugendlichen stehen oftmals auch Ferialjobs oder die Mitarbeit in den elterlichen Betrieben auf dem Programm denn in der Sommersaison gibt es viel zu tun da ist jede Hilfe willkommen. Ferien bedeutet für sie also nicht immer nur Freizeit. Trotzdem ist die Ferienzeit am See aufgrund der vielen Möglichkeiten eine tolle Zeit für die Kinder und Jugendlichen. Da sind dann auch die Zeugnisse schnell vergessen wenn die Zensuren einmal nicht so wie gewünscht ausgefallen sind.

          Wir wünschen schöne Ferien!

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            01. Juli

            Nur weiter so!

            Wenn nach einem kühlen Morgen die Temperaturen im Tagesverlauf auf über 30°C ansteigen hat so mancher zu Beginn dieser Hitzeperiode darüber gestöhnt und geklagt, inzwischen hat man sich daran gewöhnt und genießt die lauen Abende noch solchen Tagen. So kann es weitergehen!
            Die Natur allerdings lechzt nach Wasser, wenn man sich in den Mittagsstunden umschaut fühlt man sich in südliche Gefilde versetzt, alles schaut fast vertrocknet aus. Wenn es so trocken bleibt werden die Bauern in diesem Jahr wohl eine Mahd weniger haben. Die Schwammerlsaison lässt auch auf sich warten, wer sich jetzt auf die Suche begibt wird vergeblich nach den leuchtend gelben Eierschwammerl ausschau halten, auch für sie ist es viel zu trocken.

            Dafür aber lockt der See! Ein Sprung ins kühle Nass ist in diesen Tagen ein unvergleichlicher Genuss!

            Wer es etwas gemütlicher liebt für den ist eine Fahrt mit der Pferdekutsche zu empfehlen. Die Pferde müssen dabei allerdings schwitzen. Wenn am Abend die Sonne im Westen tief über dem Horizont steht beginnt für sie der schönste Teil des Tages. Mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages geht es auf die Weide. Dort genießen die Pferde die ohne Zaumzeug und Halfter ausgiebig ihre Freiheit. Zum Abschluss des Tages gibt es dann von der Bäuerin noch ein paar Streicheleinheiten für die Nacht. Hier spürt man welch intensives Verhältnis zwischen Mensch und Tier herrscht.

            Der Tag endet dann, wie so oft, mit einem Sonnenuntergang über dem See der wieder einmal phantastischer kaum sein könnte.

            Nur weiter so, wir wünschen weiterhin schöne Sommertage am See!

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              28. Juni

              Hitzerekorde

              Die „Hundstage“ sollen ja die heißesten Tage des Sommers sein, aber noch heißer als in diesen Tagen geht es doch eigentlich nicht mehr. Hier oben auf fast 1000m Höhe stieg bereits jetzt das Thermometer, kaum das der Sommer begonnen hat, auf 33°C. Die Temperaturrekorde der vergangenen Jahre wurden reihenweise überboten.
              Die Wassertemperatur des Sees stieg stellenweise bereits jetzt auf 25°C an. Diese Temperaturen können doch von den Hundstagen im August wohl kaum noch überboten werden. Aber möglich ist ja in Zeiten des Klimawandels alles!

              Die angenehmsten Zeiten des Tages sind der ganz frühe Morgen und der späte Abend wenn erträgliche Temperaturen herrschen. So haben wir unsere Touren in den vergangenen Tagen bereits um 06:00 bei kühlen 16°C begonnen, bei unserer Rückkehr um 09:00 war das Thermometer dann bereits auf 22°C angestiegen. Aufgrund dieser Temperaturen waren wir zu dieser frühen Stunde nicht allein unterwegs auch viele Andere genossen die frischen Temperaturen des frühen Morgens.
              Gleißend hell kündigt die aufgehende Sonne im Morgendunst über dem See einen weiteren Sommertag am See an.
              Die Sonnseite des Sees in Techendorf liegt zu dieser frühen Stunde noch im Schatten.
              Die ersten Fischer sind auch schon auf dem See unterwegs und sind auf der Jagd nach einem möglichst kapitalen Hecht.
              Auf den Gräsern und Blumen am Seeufer hat sich Morgentau gebildet, die einzige Feuchtigkeit dieses heißen Tages.

              Die Tage bei Temperaturen jenseits der 30°C verbringt man am besten am Seeufer um sich dort im Wasser „abzukühlen“ oder an einem schattigen Plätzchen mit einem kühlen Getränk.

              Am Abend dann genießt man den Untergang der Heiz-Sonne und hofft auf eine kühle Nacht und einen nächsten frischen Morgen.

              Wir wünschen weiterhin frohes Schwitzen!

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                26. Juni

                Cocktailtage

                Die Sommer-Cocktailtage liegen hinter uns. Am Donnerstag, während des Weissenseer Wochenmarktes, wurde die Veranstaltung eröffnet. In den folgenden Tagen wurden dann in diversen Weissenseer Hotels Cocktails für die Gäste gemixt.

                Die letzte Veranstaltung fand dann in Gralns Tenn in Neusach statt. Dort hatten sich noch einmal zahlreiche Gäste eingefunden um sich in diesem speziellen Ambiente der Tenn noch einmal mit exquisiten Cocktails verwöhnen zu lassen.

                Die Fortsetzung folgt im Winter mit den „Winter-Cocktailtagen auf dem Eis des Weissensees.

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                  23. Juni

                  Sommer überall!

                  Die Sonne scheint und spiegelt sich in den glasklaren Wellen des inzwischen 22°C warmen Sees. Perfekt also zum Schwimmen, Plantschen, Rudern, Paddeln, Segeln und was es sonst noch alles gibt.

                  Auch eine Fahrt mit der Pferdekutsche durch die Blumenwiesen am Seeufer entlang ist unter diesen Bedingungen wunderbar.

                  Blumen sprießen inzwischen auch auf den höher gelegenen Almwiesen, so auch auf ca. 1800m Höhe auf der Jadersdorfer Alm auf der das Vieh jetzt auch den Panoramablick hinüber zu den Karnischen Alpen genießen kann.
                  Am Freitag wurde dort das letzte Vieh von den Gitschtaler Bauern auf die Alm gebracht.

                  Am späten Freitagnachmittag zog dann das fast schon obligatorische Sommergewitter aus Westen heran und brachte etwas Abkühlung. Nach dem Gewitter zogen noch vereinzelte Wolken durch das Drautal.

                  In den vergangenen Tagen wurde am Weissensee im Rahmen der „Cocktailtage“ kräftig gemixt. Dazu später etwas mehr.

                  Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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                    20. Juni

                    Almauftrieb

                    Immer am 2. oder 3. Wochenende im Juni wird am See das Vieh auf die höher gelegenen Almen aufgetrieben, so auch am vergangenen Wochenende. Am Samstag wurde das Vieh und die Pferde der Techendorfer Bauern auf Techendorfer Alm aufgetrieben.

                    Für die Pferde beginnt der Auftrieb bereits am Freitag, am späten Nachmittag führt für sie die erste Etappe des Auftriebs hinauf zur Alm hinterm Brunn.

                    In aller Frühe am Samstagmorgen um 07:00 beginnt dann der Aufstieg hinauf zur Stosia. Von der Alm hinterm Brunn führt der Weg durch den Grundgraben über Zihagas und Peloschen zur Stosia in über 1800m Höhe und weiter zur Techendorfer Alm. Dieser Marsch ist eine für Mensch und Tier recht schweißtreibende Angelegenheit, da ist jede Wasserstelle willkommen.

                    Für das Vieh ist der Almauftrieb wesentlich komfortabler denn das Vieh wird auf Viehanhängern zur Alm hinauf gefahren. So manche Kuh muss dann mit sanfter Gewalt zu ihrem Glück gezwungen werden da sie den Anhänger nicht verlassen will.

                    Aber dann genießen das Vieh und die Pferde das frische Grün und Kräuter der Almwiesen.

                    Auch die Helfer lassen es sich gut gehen, bei einem Bier und und einer Jause genießen sie den Almauftrieb.

                    In der Almküche ist die Almwirtin an diesem Morgen damit beschäfftigt frischen leckeren Glundnerkas (Kochkäse) für die wandernden oder bikenden Gäste der Alm zu kochen.

                    Wir wünschen viel Spaß beim Besuch der Alm !

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