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13. August

Sonnenschein ohne Ende

Die Sonne will, so scheint es, neue Rekorde aufstellen denn sie scheint jetzt schon den x-ten Tag in Folge von früh bis spät. Der Regen lässt weiterhin auf sich warten und die Trockenheit lässt die Bauern und die Schwammerlsucher jammern. Aber auch hier verhält es sich wie so oft im Leben, „Des Einen Leid ist des Anderen Freud“. Die Urlaubsgäste am See genießen jeden dieser warmen Sommertage ausgiebig. Die Wassertemperatur hat im See inzwischen fast rekordverdächtige Werte erreicht.

Die Sonne schien natürlich auch am vergangenen Wochenende. Wir haben das tolle Wetter zu einem Ausflug hinüber zum Ostufer genutzt. Mit der „Austria“ ging es „schnittig“ vom Paterzipf hinüber zum Dolomitenblick am Ostufer. Am Samstag fand dort im Strandbad das von der Wasserrettung veranstaltete „Sautrogrennen“ statt. Nicht gar so „schnittig“ wie mit der „Austria“ ging es für die Teilnehmer mit ihrem Sautrog voran und so mancher ging mit seinem kippeligen Trog baden. Aber letztendlich kamen alle wohlbehalten und gut gelaunt ins Ziel.

Nicht „schnittig“ und auch nicht kippelig war die Fahrt des Frühstücksfloßes in der vergangenen Woche. Ganz gemütlich ging es zu und die Gäste ließen sich verwöhnen. Selbst die Allerkleinsten nippten schon einmal am erfrischenden, natürlich alkoholfreien, sommerlichen Cocktail.

In dieser Woche geht es hoffentlich so weiter wie bisher, obwohl ein kräftiger nächtlicher Regen wäre inzwischen auch willkommen, dann könnten auch die Bauern und Schwammerlsucher die kommenden Tage genießen!

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    10. August

    Sahara

    Überall hört und liest man von Dürre, Waldbränden und Ernteausfällen in der Landwirtschaft. Da herrschen bei uns geradezu paradiesische Verhältnisse. Bei uns muss die Feuerwehr keine Waldbrände bekämpfen sondern hier bewässert sie die öffentlichen Grünanlage und ist damit beschäftigt so manche Alm mit Wasser zu versorgen. Von Katastrophe, wie auf den Tag genau vor genau einem Jahr, keine Spur also! Auch hier warten die Bauern und die Schwammerlsucher zwar auf Regen, aber bisher warten sie vergeblich. Hier folgt bisher ein Sommertag auf den Nächsten.

    Am Morgen gibt es manchmal einige hohe dünne Wolken oder aber es ziehen letzte Nebelschwaden durchs Tal. Zumeist aber ist es am Morgen, so wie im Hochsommer üblich, recht diesig wie der Blick vom Großboden hinüber zu Zihagas und Latschur zeigt. Die Sonne sorgt aber recht schnell für bessere Sichtverhältnisse und steigende Temperaturen.

    Ein idealer Sommer für die Campingfreunde also, entsprechend ausgebucht sind die Campingplätze am See. Freie Plätze sind rar und oftmals nicht mehr vorhanden wie der Blick von der weissen Wand hinunter zum Campingplatz Müller zeigt.

    In der vergangenen Woche waren auch noch die Ruderer der deutschen Nationalmannschaft bei ihren Training in den „kühlen“ Morgenstunden auf dem See unterwegs.

    In den späten Nachmittagsstunden sah es dann häufig so aus als zöge aus dem Westen eines der eigentlich üblichen Wärmegewitter heran. Aber bis auf ein feuriges Spektakel am Himmel über Techendorf blieb davon nichts übrig. Wieder einmal kein Tropfen Regen.

    Am Abend zeigte sich dann beim Blick ins Drautal hinüber zum Hochstadel das sich alle dunklen Wolken verzogen hatten.

    Auch die Nächte zeigten sich beim Blick über Neusach und Naggl sternenklar, am Horizont reflektieren einige dünne hohe Wolken die Lichter von Hermagor und Villach. Lichtsmog!

    Wir wünschen weiterhin schöne sommerliche Tage am See!

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      06. August

      91° Fahrenheit

      Mehr als 30°C auf ca. 1000m Seehöhe kommt bei uns am See eigentlich recht selten vor, aber in diesem Sommer reiht sich ein solcher Tag an den Anderen und eine Änderung ist nicht in Sicht. Wir aber haben gegenüber den Bewohnern der Städte einen großen Vorteil, die Nächte hier oben am See sind angenehm kühl und sorgen so für einen guten Schlaf.

      Anstrengende Aktivitäten verlegt man jetzt am besten in die frühen Morgenstunden. Wir sind jetzt oft bereits vor Sonnenaufgang unterwegs um die schönsten Stunden des Tages zu genießen.
      Wenn dann im Osten der Tag dämmert liegt oftmals noch ein dichter Dunstschleier über dem See der aber von der Sonne schnell aufgelöst wird. Die noch tief stehende Sonne lässt dann die Farben des Seeufers intensiv leuchten.

      Aber nicht nur wir sind bereits zeitig unterwegs auch die Reiter des Reiterhofes Rupitsch in Neusach sind früh zu ihrem Wanderritt aufgebrochen, wir treffen sie oberhalb von Praditz auf dem Weg zur weissen Wand.

      Für den restlichen Tag ist zur Abkühlung ein gelegentlicher Sprung ins erfrischende (24°C) Wasser des Sees empfohlen.

      Am Abend zum Ausklang des Tages besuchen wir häufig den „Tschabitscher“ hoch über dem Drautal um dort auf der Terrasse oder auf einer der zahlreichen Aussichtsplätze den Sonnenuntergang zu bestaunen. Dort gibt es fast jeden Abend gratis ein himmlisches Feuerwerk.

      Wir wünschen weiterhin schöne sommerliche Tage am See!

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        01. August

        Die Sonne scheint!

        Da die Wetterfrösche eine Hitzewelle vorhersagten hatten wir beschlossen in die Höhe der Berge auszuweichen. Dort war es zwar nicht gar so warm wie drunten im Tal, aber wir mussten feststellen das auch dort oben in Höhen weit jenseits von 2000m der Schweiss schon bei geringer Belastung in Strömen floss. Von der dünnen und damit knappen Luft wollen wir garnicht erst reden. Wenn dann der schwere Rucksack immer schwerer wird und die Schritte immer kürzer werden dann sehnt man sich so manches mal an das heisse Seeufer zurück.

        Bei unserer Rückkehr an den See herrschten dort in 930m Höhe dann Temperaturen von weit über 30°C. Ältere Weissenseer sagten: Das hat früher nicht gegeben! Um diesen schweißtreibenden Temperaturen zu entgehen haben wir unsere Aktivitäten auf die „kühlen“ frühen Morgenstunden verlegt.

        Um 04:00 am Morgen herrschte auf der Seebrücke wunderbar frische Temperatur. Verkehrte Welt, in diesen Tagen freut man sich über niedrige Temperaturen! Der Himmel war klar, die Sterne funkelten und spiegelten sich im ruhigen see und der Vollmond beleuchte das Tal.

        Wenige Stunden später stieg dann die Sonne über dem Ostufer empor und vertrieb die Dunstschwaden der Nacht über dem Tal. Bereits bei Sonnenaufgang suchten die Badenden nach einer warmen Nacht Erfrischung im See.

        In den ruhigen kleinen Buchten am Seeufer ließen die ersten Sonnenstrahlen das Grün des Schilfs intensiv aufleuchten. Auf den Badestegen regte sich erstes Leben in der Morgensonne, man genoss die ersten Sonnenstrahlen. Von Genuss haben Ruderer der deutschen Nationalmannschaft die zur Zt. am See trainieren wahrscheinlich an diesem Morgen nicht gesprochen, denn für sie mussten bei einer ersten Trainingseinheit am frühen Morgen bereits kräftig schwitzen.

        Der See lässt sich an diesen heissen Tagen aber auch weniger schweißtreibend genießen, nämlich bei einer Seerundfahrt entlang des malerischen Seeufers auf einem der Linienschiffe. Auf dem Oberdeck der Schiffe weht nämlich immer eine leichte kühlende Brise!

        Wir wünschen allenb ein kühles Plätzchen am Seeufer und weiterhin viel Spaß !

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          20. Juli

          So muss es sein …
          … und so kann es bleiben. Nach einigen weniger sommerlichen Tagen hat sich jetzt der Sommer am See zurück gemeldet. Die richtigen Voraussetzungen also etwas zu unternehmen. Wir haben uns also wieder auf den Weg gemacht.
          Eine erste Tour führte uns diese Woche hinauf zur Techendorfer Alm. Wir haben zunächst die bequeme Variante gewählt, wir fuhren nämlich mit dem Linienschiff hinüber zum Ostufer. Von dort ging es dann mit dem Mountainbike den Forstweg ca. 600 Höhenmeter hinauf zur Alm. Erwartet wurden wir dort von August dem Almhalter und seiner Schwester. Nachdem wir uns mit einer Brettljause gestärkt hatten ging es zurück über den Sonnseitnweg in Richtung Techendorf. Während der Fahrt boten sich uns immer wieder traumhafte Ausblicke auf das gegenüber liegende schattseite Ufer des Sees. Allein dafür lohnt diese Tour. Leider sind die Holzbringungsarbeiten auf dem Sonnseitnweg noch immer nicht beendet. Da der Weg dort unpassierbar war ging es für uns ein Stück des Weges wieder zurück um dann in Richtung Ronacherfels hinunter zu fahren. Die letzten ca. 40 Höhenmeter führte dann ein steiler unfahrbarer Steig hinunter zum Seeufer. Hier war dann Schieben angesagt.

          Eine weitere Tour führte uns in dieser Woche zur Comptonhütte am Reißkofel. Mit dem Mountainbike ging es von Greifenburg auf einem breiten und gut ausgebauten Weg hinauf. Auf den letzten Kilometern wurde der Weg dann steiler und stellenweise auch recht grob. Da haben die Regenfälle der letzten Zeit ihre Spuren hinterlassen. Von der Hütte stiegen wir durch den Wald mit vielen von Blumen übersäten Lichtungen ein Stück hinauf zum Fuß der Wand. Das letzte Stück des Aufstiegs führte über grobe Schotterfelder, Blumen (Zwergalpenrosen) fanden sich selbst hier auf diesem kargen Untergrund.
          Direkt unter der Felswand gab es auch die allerletzten Reste des Winters die wohl auch den restlichen Sommer überstehen werden. Bevor es dann wieder heimwärts ging gab es auf der Hütte noch eine zünftige Kaspressknödelsuppe. Hat super geschmeckt!

          Wir hoffen das uns dieser „richtige“ Sommer noch ein paar Wochen erhalten bleibt!

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            13. Juli

            Grenzgänger

            Der vergangene Samstag versprach bei Sonnenaufgang ein schöner sommerlicher Tag zu werden. Für uns Grund genug einmal einen Ausflug in eines der nahe liegenden Täler zu unternehmen. Als Ziel wählten wir die Rattendorfer Alm im Gailtal aus. Vom Festplatz für das Rattendorfer Waldfest ging es mit dem Mountainbike zahllose Kehren hinauf bis zur Alm in ca. 1550m Höhe. Ganz unerwartet fanden wir dann auf der Alm eine Hochzeitsgesellschaft vor. Anderswo wird das Brautpaar mit einer Kutsche oder einen großen Limousine zur Trauung gefahren, hier wurde das Brautpaar und die ganze Hochzeitgesellschaft auf Viehanhängern von Traktoren über schmale, steile und grobe Wege hinauf zur Soldatenkapelle gefahren. Hier oben in einer traumhaften Kulisse unter den Gipfeln von Trogkofel und Hochwipfel fand die Trauung statt. Die Limousine und Kutsche vermisste hier oben wohl keiner der Gäste.

            Wir ließen hier unsere Räder zurück um weiter zum Grenzkamm aufzusteigen. Während um die steilen Berggipfel die Wolken zogen, stiegen wir durch üppig blühende Berghänge hinauf zum Grenzkamm. Auf der anderen Seite des Tales war von Blumen nichts zu sehen, stattdessen gab es dort noch Schneefelder. Hier oben auf dem Grenzkamm verläuft der „Karnische Höhenweg“ und man wechselt alle paar Meter von Österreich nach Italien hinüber und gleich darauf wieder zurück nach Österreich. Aber hier oben finden sich auch zahlreiche Relikte einer weniger friedlichen Zeit, zahlreiche Unterstände, Bunker und Schützengräben künden von einer Zeit in der hier oben tausende Menschen in einem letztlich wirklich sinnlosen Krieg den Tod fanden. Man mag sich das Elend das hier während des 1. Weltkrieges herrschte gar nicht vorstellen, unter welchen Bedingungen die Soldaten im Winter auf beiden Seiten der Front hier gelebt haben und gestorben sind. Hoffen wir auf die Vernunft der Menschen damit uns und allen anderen derartiges zukünftig erspart bleibt.

            Auf der Alm gibt es übrigens den berühmten Gailtaler Almkäse, eine Jause schmeckt nach der Rückkehr vom Grenzkamm ganz besonders gut!

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              10. Juli

              Nach dem Gewitter

              Ein typischer Sommertag in den Bergen beginnt fast immer mit Sonnenschein und endet am späten Nachmittag mit einem kleinen, oder größeren, Gewitter.
              In den Genuss des Sonnenaufgangs kommen in diesen Tagen leider nur Frühaufsteher. Zu ihnen gehört der Weissenseefischer Martin Müller der bereits vor Sonnaufgang auf dem See unterwegs ist um seine Netze zu kontrollieren. Aber auch so manch anderer Petrijünger versucht im Licht der aufgehenden Sonne bereits sein Glück und hofft auf den großen Fang, oder aber er genießt ganz einfach die wunderbare ruhige Stimmung. Wir wünschen „Petri Heil“
              Nach einem einem schönen Sommertag aber verdunkelt sich am späten Nachmittag dann oftmals, meist im Westen, der Himmel und ein Gewitter zieht heran. Nach Blitz und Donner und etwas Regen stellt sich dann zum Ende des Tages bei einem feurig glühenden Sonnenuntergang über dem See wieder eine ganz besondere Stimmung ein die aber häufig nur wenige Minuten andauert bis die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist. Diese wenigen Minuten gilt es zu genießen.
              Eine Premiere gibt es zu vermelden, in dieser Woche gab es zum ersten Mal ein Floßkonzert in der Abenddämmerung. Von Neusach führte die Floßfahrt der Trachtenkapelle zur Seebrücke in Techendorf. Begleitet wurde das Floß bei seiner Fahrt entlang des Neusacher Ufers dabei von zahlreichen Booten.

              Wir wünschen weiterhin schöne Sommertage!

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                07. Juli

                Nur ein kurzes Stück Weg…

                … trennen die Jadersdorfer Alm und die Kohlröselhütte. Nur etwa 10 bis 15min. Fußweg mit einem kleinen Anstieg trennen die beiden Hütten. Wer diesen Weg und den kleinen Anstieg geschafft hat der kann auf der Terrasse der Kohlröselhütte den wirklich einmaligen Blick in das fast 1000m unter ihm liegende Gitschtal und auf den Reißkofel genießen.

                Diesen Ausblick kann die Jadersdorfer Alm nicht bieten, stattdessen wird dem Besucher dort das teilweise noch ursprüngliche Almleben geboten. Hier bestimmen die Tiere den Tagesrythmus. Der Tag für den Almhalter beginnt früh, bereits kurz nach Sonnenaufgang ist er auf der Alm unterwegs. Da die Almwiesen bis hinauf zum Großboden reichen ist er am morgen mit seinem Quad unterwegs um nach den ihm anvertrauten Tieren zu schauen. Daheim auf der Alm warten im Stall bereits seine Ziegen auf seine Rückkehr um gemolken zu werden. Nach dem Melken der Ziegen geht die Arbeit weiter, an ein gemütliches und idyllisches Almfrühstück ist für ihn noch nicht zu dencken, denn die frische Milch wird sofort weiter verarbeitet. Das Ergebnis seiner allmorgendlichen Arbeit ist ein frischer leckerer Ziegenkäse, gut gewürzt ein wirklicher Genuss. Erst wenn der Käse fertig ist kann der Almhalter sein Frühstück genießen, das tut er etwa zur gleichen Zeit wie die zahlreichen Gäste unten am Weissensee nur mit dem Unterschied das dann bereits einige Stunden Arbeit hinter ihm liegen. Nach dem Frühstück geht es dann für ihn weiter mit dem Bewirten der Wanderer und Biker die auf der Alm herzlich willkommen sind. Wie man sieht ist das Almleben kein Kuraufenthalt in der Sommerfrische sondern harte Arbeit.

                Wir wünschen allen viel Spaß beim Besuch der Hütten!

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                  03. Juli

                  Weissensee Triathlon

                  Am Samstag fand der „Naturpark-Cross-Triathlon“ statt. Pünktlich um 14:14 stürzten sich beim Strandbad in Techendorf 180 Teilnehmer in die Fluten des Sees um die 600m lange Schwimmstrecke zu bewältigen. Anschließend waren mit dem Mountainbike 15km zu absolvieren. Die Strecke führte von den Wechselzone in Techendorf in Richtung Naggl und von dort hinauf auf die Naggler Alm und dann über Trail und Piste wieder zurück nach Techendorf um von dort eine 9,5km lange Laufstrecke hinauf zur „Franz-Josef-Höhe“in Angriff zu nehmen. Bei sommerlichen Temperaturen wurde beim Radeln und Laufen so mancher Tropfen Schweiss von den Teilnehmern vergossen.

                  Als erster ging nach 01:39>:39 Daniel Hölzl durchs Ziel, bei den Damen war Elke Innerebner mit einer Zeit von 01:49:54 die Schnellste.

                  Wir gratulieren den Gewinnern und allen anderen Teilnehmern die sich dieser Herausforderung gestellt haben!

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