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24. Februar

Fasching am See

Der Weissensee ist als protestantische Insel im katholischen Meer sicher kein Hot Spot des Faschings wie etwa Villach. Aber gefeiert wird trotzdem!

Am Samstag gab es den schon traditionellen Kinderfasching, für die Kinder ist der Weissenseer Fasching eine riesige Gaudi! Bei bestem Faschingswetter zogen die zahlreichen Teilnehmer in einem bunten Zug vom Feuerwehrhaus in Gatschach zunächst nach Techendorf und dann über die Seebrücke zum Weissenseehaus um dort kräftig zu feiern.

Unter der Führung des Vize-Bürgermeisters und der Trachtenkapelle kam der Zug nur recht langsam voran da es für die Kinder immer wieder Süßigkeiten von den Balkonen und den Fenstern vieler Häuser herab regnete die aufgesammelt werden mussten. Die Erwachsenen Teilnehmer nutzten diese Pausen um sich mit einem kühlen Getränk für den weiteren Marsch zu stärken.

Wir wünschen allen weiterhin schöne Faschingstage am See!

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    20. Februar

    Das Eis geht…
    …und die Farben erscheinen. In diesem speziellen Winter, der ja eigentlich kein richtiger Winter war, zieht sich das Eis bereits im Februar und nicht wie sonst März vom sonnseitigen Ufer zurück. Wenn das Eis dann wenige Meter vom Seeufer zurück gewichen ist zeigt der See seine intensivsten Farben. Vom leuchtenden hellen Grün über blau bis hin zum dunklen smaragdgrün leuchten die Farben bei Sonnenschein ganz besonders intensiv. Wer in diesen Tagen eine Wanderung am sonnseitigen Ufer unternimmt kommt aus dem Staunen ob der Farben nicht mehr heraus. Auch wir haben uns natürlich auf den Weg gemacht um dieses alljährliche Schauspiel zu genießen.

    In Neusach hat sich das Eis stellenweise bereits viele Meter vom Ufer zurückgezogen. Im Bereich zwischen Ronacherfels und Ostufer aber hat das Eis bisher nur wenige Meter freigegeben. Dort führte unser Weg entlang des Ufers in Richtung Osten. Am sonnigen Wegrand leuchten bereits die ersten noch recht kleinen Frühlingsboten. Vorbei an umgestürzten Bäumen geht es zu einer ersten Rast. Dort lässt sich dann zum ersten Mal die Farbenpracht erahnen die der See zu bieten hat.

    Voll erschließt sich dem Wanderer die Farbenpracht aber erst beim Blick aus etwas erhöhten Position wie an der Steinwand. Dort gilt es einfach einmal etwas zu verweilen um die Farbenpracht zu genießen.

    Leider dauert dieses Schauspiel nur wenige Tage, wenn das Eis sich weiter zurück zieht scheinen die Farben zu verblassen.

    Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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      17. Februar

      Es ging um die Wurst!

      Sobald der See zugefroren ist beginnt am See die Saison für die Weissenseer Eisstockschützen. Fast jeden Tag, so lang das Eis trägt, treffen sie sich um 13:00 für einige Stunden zu ihren „Wettkämpfen“.

      Dabei treten immer 2 Mannschaften unter Führung eines Moar gegeneinander an. Als Siegprämie für einen gewonnenen Satz erhalten die Mitglieder der siegreichen Mannschaft von ihren Gegenspielern 20 Cent. Reich oder Arm kann man dabei also nicht werden.

      Am Samstag ging es aber um mehr! Beim alljährlichen „Würstl-Schießen“ wird der siegreichen Mannschaft des Tages von den Verlierern eine Portion Würstel mit Kraut und Kren spendiert.

      Da ging es natürlich am Samstag ganz genau zu, wo das Augenmaß nicht mehr ausreichte wurde genau Maß genommen und Buch geführt um die Sieger zu ermitteln.

      Während auf dem Eis am Naggler Ufer noch um den Sieg gekämpft wurde köchelte in der Küche des „Nagglerhof“ schon die Siegprämie, hausgemachtes Kraut mit ebenfalls hausgemachten leckeren Würsteln.

      Gewinner und Verlierer ließen es sich gut schmecken, wir wünschen „guten Appetit“ und die Verlierer warten schon auf die Revanche beim Würstl-Schießen im nächsten Jahr!

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        13. Februar

        Das war ein kurzes Vergnügen!

        Schön wars! Wer am Sonntag nach einer Runde Eislaufen einen der raren Plätze auf der Terrasse beim Ronacherfels ergattert hatte und dort die Sonne genoss der wäre wohl am liebsten nicht mehr aufgestanden.

        Bereits am Sonntag waren waren erste Warnungen zu sehen, denn es hatten sich große Risse im Eis gebildet. Am Sonntagabend dann wurde der östl. Teil des Sees vom Eismeister erneut gesperrt!!!

        Zeit also um einen Spaziergang entlang des Seeufers oder eine kleine Wanderung zu unternehmen und die tolle Winterstimmung zu genießen. Auf den Bahnen auf denen am Sonntag noch reges Treiben herrschte waren am Mittwoch keine Eisläufer mehr zu entdecken.

        Beim Anleger an der Steinwand hatte die Kraft der Sonne Eisblöcke die einmal mehr als 20cm stark waren in hauchdünne durchsichtige Gebilde verwandelt.

        Auf dem westl. Teil des Sees ist es natürlich immer noch möglich auf sicheren und präparierten Bahnen zu laufen. Hier herrscht also weiter das pure Eislaufvergnügen.

        Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage am See!

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          08. Februar

          Perfekte Arbeit!

          Ein paar Tage mit Regen und etwas Schnee und Wind hatten dem Eislaufvergnügen ein abruptes Ende bereitet. Aber nachdem sich das kleine Tiefdruckgebiet verzogen hatte machte sich das Team um Eismeister Norbert Jank sogleich wieder an die Arbeit um gute Bedingungen für die Eisläufer zu schaffen.

          Zunächst räumte der Eismeister mit seinem Quad einmal die dünne Schneedecke auf dem Eis und schaffte so die Basis für eine neue Bahn.

          Für den Feinschliff sorge dann der Stampfer Hubert mit dem „Besenauto“. So konnte er uns am späten Freitagabend bereits eine perfekte Bahn (mit Kreisverkehr) bis hinüber zum Ostufer präsentieren.

          Am Samstagmorgen machten wir uns gemeinsam mit vielen Anderen Eisläufern auf den Weg hinüber zum Ostufer. Entlang des schattigen Lakaufers (hier ist die das Eis besonders gut und glatt) ging es vorbei am Dolomitenblick zum Strandbad in Stockenboi.

          Bei der Jausenstation bei „Ronachers Einkehr“ herrschte bereits reges Treiben. Auch der Eismeister genoss hier sein karges Mittagessen, eine trockene Brezen.

          Auf der Sonnseite ging es für uns zurück gen Westen. Hier war das Eis am Samstag nicht so glatt und so gut wie auf der Schattseite.

          Für Eisläufer die am Samstag in Techendorf starteten gab es in Höhe Naggl ein unerwartetes Hindernis. Hier war die Bahn zum Ronacherfels wegen eines großen Risses im Eis abgesperrt. Wer nicht umkehren wollte musste in den Schilfgürtel am schattseitigen Ufer ausweichen um seinen Weg zum fortsetzen zu können.

          Am Startpunkt der Strecke in Techendorf machten zahlreiche Autofahrer Bekanntschaft mit der Polizei. Hier herrscht bekanntlich ein absolutes Halteverbot. Wer also die Parkgebühr und den Weg von offiziellen Parkplätzen in der Nähe scheute fand bei seiner Rückkehr einen Strafzettel hinter dem Scheibenwischer vor der viel teurer ist als die Parkgebühr.

          Wer nach dem Eislaufen noch etwas Zeit und Lust hat dem empfehlen wir den Besuch der Ausstellung „Bilder am Eis“ die in diesen Tagen gegenüber der Seewiese auf westl. Teil des Sees zu sehen ist.

          Wir danken dem Team des Eismeisters für seine tolle Arbeit und wünschen allen ein schönes Wochenende am See!

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            04. Februar

            Winter, welcher Winter?

            Mit dem Ende der Elfstentocht scheint auch dem Winter die Luft ausgegangen zu sein. Die Temperaturen stiegen am Sonntag auf 2-stellige Werte.
            Die dünne Schneeauflage auf dem Eis ist geschmolzen aber noch trägt das Eis auch auf dem östl. Teil des Sees.
            Auf den präparierten Bahnen zog es die Eisläufer am Samstag, vom Ronacherfels kommend, an der schattigen Laka entlang in Richtung Osten.
            Bis zum Dolomitenblick ging es für sie auf allerbestem hartem Eis dahin.
            Beim Weg zurück in Richtung Westen entlang der Sonnseite hieß es aber bereits „Augen auf“, dort versperrten Risse mit austretendem Wasser den Weg. Wer keine nassen Füsse wollte musste ausweichen.

            Wer noch wirklich winterliches Ambiente sucht der muss in die Höhe ausweichen. Wir haben auf der Suche nach dem „richtigen“ Winter eine Wanderung zur „Jadersdorfer Alm“ unternommen. Die Alm ist in ca. 1,5h bequem auf einem Forstweg von der Bergstation der Seilbahn aus zu erreichen.

            Begegnet sind wir dabei niemandem, nur ein Reh hat sich kurz für uns interessiert. Den Wildtieren gefällt dieser Winter ganz ausgezeichnet, denn es muss keinen Hunger leiden.

            Hunger leiden muss aber der Wanderer der keine Jause im Rucksack hat, denn Milch oder Topfen gibt es auf der im Winter unbewirtschafteten Alm natürlich nicht.

            Dafür kann man aber, im Sonnenschein auf einer Bank vor der Alm sitzend, bei seiner mitgebrachten Jause in aller Ruhe die herrliche Aussicht in Berge genießen.

            Dieser bisher milde Winter lädt zum Wandern ein und überall finden sich am Wegesrand sonnige Plätze für eine Rast.

            Wir wünschen allen viel Spaß beim Winterwandern, beim Skifahren auf der bestens präparierten Piste. Wer Eislaufen möchte der sollte dafür die kühlen Morgenstunden einplanen denn in der Nachmittagssonne wir das Eis etwas weich.

            Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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              01. Februar

              Finale

              Noch einmal hatte der Eismeister mit seinem Team am Donnerstag die Bahnen für das Finale der diesjährigen „Alternative Elfstedentocht“ präpariert.

              So fanden die Teilnehmer des letzten Volkslaufes am Freitag, trotz milder Temperaturen, gute Bedingungen für ihren Lauf über bis zu 200km vor.

              Nach den Strapazen des Tages wurde am Abend noch einmal kräftig gefeiert! Der traditionelle „Blarenball“ bildete im Festzelt den Abschluss der der Elfstedentocht 2020.

              Am Samstagmorgen startete dann der große Treck in Richtung Norden, nach Groningen, Amsterdam, Gouda und die vielen anderen Orte in Holland.

              Wir wünschen eine gute Fahrt und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zum Start der „Alternativen Elfstedntocht“ 2021!

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                27. Januar

                Winter-Triathlon 2020

                Am Sonntagmorgen um 10:30 fiel der Startschuss zum diesjährigen Winter-Triathlon am Weissensee. Die zahlreichen Teilnehmer hatten dabei eine Laufstrecke von 5 km sowie 12,5 km Eislaufen zu bewältigen, abschließend lagen dann noch 8 km auf Langlaufski vor ihnen. Unter den Teilnehmern waren in diesem Jahr auch wieder zahlreiche Weissenseer vertreten und sie waren sehr erfolgreich, sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren dominierten sie den Mannschaftswettbewerb. Bei den Einzelstartern waren die holländischen Teilnehmer/innen sehr erfolgreich.
                Wir haben in diesem Jahr unser Augenmerk einmal ganz besonders auf die erfolgreichen Weissenseer Teilnehmer gerichtet.

                Wir gratulieren allen Gewinnern, aber auch hier gilt „dabei sein ist alles“!

                Wir wünschen eine schöne Woche am Weissensee!

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                  22. Januar

                  Alternative Elfstedentocht

                  „Boom“ – Laut und deutlich war er am Dienstagmorgen von Praditz bis zum Mühlzipf in Neusach zu hören, der Startschuss zu diesjährigen Elfstedentocht am Weissensee. Pünktlich um 07:00 starteten die Teilnehmer zum ersten Volkslauf dieses Jahres. Bis zu 200 km lagen vor den ca. 700 Teilnehmern. Um 07:00, also lange vor Sonnenaufgang, war es noch kalt, -12°C zeigte das Thermometer, aber ansonsten herrschten allerbeste Bedingungen. Der Eismeister Norbert Jank hatte mit seinem Team wieder einmal ganze Arbeit geleistet und die 12,5 km lange Rundstrecke perfekt präpariert.

                  Nach Sonnenaufgang herrschten perfekte Bedingungen für die Sportler, Sonnenschein und blauer Himmel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. In Gruppen, den Windschatten des Vordermannes suchend, absolvierten die Läufer so eine Runde nach der Anderen. Bis zu 16 mal mussten sie den Kurs umrunden! Kein Wunder also das an den Verpflegungsstationen oftmals großer Andrang herrschte. Dort gab es etwas zu Essen und warme Getränke an denen man auch wunderbar die kalten Finger aufwärmen konnte. Für die allermeisten Teilnehmer ist dieser Volkslauf kein „Rennen“ sondern ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis unter Gleichgesinnten bei dem eine tolle Stimmung herrscht.

                  Wenn am Nachmittag die Sonne wieder hinter den Bergen untergeht und es am Start- und Zielbereich wieder dunkel und kalt wird sind viele der Teilnehmer immer noch unterwegs und haben einige Runden zu absolvieren bevor sie endlich „ihr“ Ziel erreichen.

                  Die schnellsten Teilnehmer erreichten das Ziel aber noch vor Sonnenuntergang! So benötigte der schnellste männliche Teilnehmer nur 06:49h für die 200km und die schnellste Frau war nach 07:32h im Ziel!

                  Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihrer Leistung und wünschen weiterhin schöne Tage am See!

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                    18. Januar

                    Auf geht´s zum Ostufer!

                    Diese tollen Bedingungen wurden den Eisläufern auf dem großen Meer schon seit Jahren nicht mehr geboten, blitzblankes Eis soweit das Auge reicht! Wer das nicht nutzt ist selber schuld! Also haben auch wir uns, gemeinsam mit vielen anderen, auf den Weg zum Ostufer gemacht.

                    Gestartet sind wir beim Wasserskisteg an der Strasse nach Naggl. Bei diesen Bedingungen treibt es selbst die Schilehrer auf`s Eis, und der Schwarzenbacher Peter scheint schon nach wenigen hundert Metern ob der tollen Bedingungen in Jubel auszubrechen.

                    Von der Schattseite ging es zunächst hinüber zur Sonnseite beim Ronacherfels und von dort weiter am Ufer entlang in Richtung Osten vorbei am neuen Rastplatz am Nordufer-Wanderweg.

                    Als wir auf unserem Weg die Steinwand passieren haben wir die sonnige Seite des Sees bereits verlassen, von nun an gibt es für längere Zeit keine Sonne mehr und es wird kalt.

                    Am Ostufer scheint in eine Art Winterstarre gefallen zu sein, hier kann man die Kälte fast sehen, alles ist eingefroren und vereist.

                    Zurück führt unser Weg vorbei an der Jausenstation beim Gasthaus „Dolomitenblick“, leider ohne einen wärmenden „Tee“ denn die Jausenstation hat Winterpause.

                    Weiter geht es entlang des Lakaufers zurück in Richtung Westen, in die Zivilisation. Da das Ufer während des ganzen Winters keine Sonne sieht regiert auch hier der Winter und hat alles vereist, aber dafür ist aber hier das Eis am allerbesten.

                    Sonne gibt es erst wieder nachdem wir das Ufer der Laka hinter uns gelassen haben um bei der Mündung des Almbaches die dort unter dem blanken Eis liegenden Bäume zu bewundern.

                    Von dort ging es dann entlang des entlang des sonnigen schattseitigen Ufers zurück zum Ausgangspunkt nach Techendorf.

                    Es war eine schöne lohnende Reise in den Osten bei der man sich etwas Zeit lassen sollte um die vielen kleinen schönen Dinge die es zu sehen gibt nicht zu versäumen.

                    Wir wünschen viel Spaß bei der Reise in Osten!

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