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22. Januar

Alternative Elfstedentocht

„Boom“ – Laut und deutlich war er am Dienstagmorgen von Praditz bis zum Mühlzipf in Neusach zu hören, der Startschuss zu diesjährigen Elfstedentocht am Weissensee. Pünktlich um 07:00 starteten die Teilnehmer zum ersten Volkslauf dieses Jahres. Bis zu 200 km lagen vor den ca. 700 Teilnehmern. Um 07:00, also lange vor Sonnenaufgang, war es noch kalt, -12°C zeigte das Thermometer, aber ansonsten herrschten allerbeste Bedingungen. Der Eismeister Norbert Jank hatte mit seinem Team wieder einmal ganze Arbeit geleistet und die 12,5 km lange Rundstrecke perfekt präpariert.

Nach Sonnenaufgang herrschten perfekte Bedingungen für die Sportler, Sonnenschein und blauer Himmel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. In Gruppen, den Windschatten des Vordermannes suchend, absolvierten die Läufer so eine Runde nach der Anderen. Bis zu 16 mal mussten sie den Kurs umrunden! Kein Wunder also das an den Verpflegungsstationen oftmals großer Andrang herrschte. Dort gab es etwas zu Essen und warme Getränke an denen man auch wunderbar die kalten Finger aufwärmen konnte. Für die allermeisten Teilnehmer ist dieser Volkslauf kein „Rennen“ sondern ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis unter Gleichgesinnten bei dem eine tolle Stimmung herrscht.

Wenn am Nachmittag die Sonne wieder hinter den Bergen untergeht und es am Start- und Zielbereich wieder dunkel und kalt wird sind viele der Teilnehmer immer noch unterwegs und haben einige Runden zu absolvieren bevor sie endlich „ihr“ Ziel erreichen.

Die schnellsten Teilnehmer erreichten das Ziel aber noch vor Sonnenuntergang! So benötigte der schnellste männliche Teilnehmer nur 06:49h für die 200km und die schnellste Frau war nach 07:32h im Ziel!

Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihrer Leistung und wünschen weiterhin schöne Tage am See!

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    18. Januar

    Auf geht´s zum Ostufer!

    Diese tollen Bedingungen wurden den Eisläufern auf dem großen Meer schon seit Jahren nicht mehr geboten, blitzblankes Eis soweit das Auge reicht! Wer das nicht nutzt ist selber schuld! Also haben auch wir uns, gemeinsam mit vielen anderen, auf den Weg zum Ostufer gemacht.

    Gestartet sind wir beim Wasserskisteg an der Strasse nach Naggl. Bei diesen Bedingungen treibt es selbst die Schilehrer auf`s Eis, und der Schwarzenbacher Peter scheint schon nach wenigen hundert Metern ob der tollen Bedingungen in Jubel auszubrechen.

    Von der Schattseite ging es zunächst hinüber zur Sonnseite beim Ronacherfels und von dort weiter am Ufer entlang in Richtung Osten vorbei am neuen Rastplatz am Nordufer-Wanderweg.

    Als wir auf unserem Weg die Steinwand passieren haben wir die sonnige Seite des Sees bereits verlassen, von nun an gibt es für längere Zeit keine Sonne mehr und es wird kalt.

    Am Ostufer scheint in eine Art Winterstarre gefallen zu sein, hier kann man die Kälte fast sehen, alles ist eingefroren und vereist.

    Zurück führt unser Weg vorbei an der Jausenstation beim Gasthaus „Dolomitenblick“, leider ohne einen wärmenden „Tee“ denn die Jausenstation hat Winterpause.

    Weiter geht es entlang des Lakaufers zurück in Richtung Westen, in die Zivilisation. Da das Ufer während des ganzen Winters keine Sonne sieht regiert auch hier der Winter und hat alles vereist, aber dafür ist aber hier das Eis am allerbesten.

    Sonne gibt es erst wieder nachdem wir das Ufer der Laka hinter uns gelassen haben um bei der Mündung des Almbaches die dort unter dem blanken Eis liegenden Bäume zu bewundern.

    Von dort ging es dann entlang des entlang des sonnigen schattseitigen Ufers zurück zum Ausgangspunkt nach Techendorf.

    Es war eine schöne lohnende Reise in den Osten bei der man sich etwas Zeit lassen sollte um die vielen kleinen schönen Dinge die es zu sehen gibt nicht zu versäumen.

    Wir wünschen viel Spaß bei der Reise in Osten!

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      15. Januar

      Ein Traum aus Eis

      Es ist in jedem Jahr das Gleiche, die Eisläufer finden auf dem oberen Teil des Sees sehr gute Bedingungen vor aber ihr Blick geht immer wieder gen Osten in der Hoffnung das die Bedingungen ihnen ermöglichen zum Ostufer zu laufen. In manchen Jahren besteht trotz des Klimawandels diese Möglichkeit. Aber oft ist es dann so das die Qualität des Eises, durch Schneefall oder hohe Temperaturen, nicht optimal ist. Das Eis von dem die Eisläufer träumen ist das glatte „schwarze“ Kerneis auf dem fast wie von selbst dahin gleitet. 2016 ging der Wunsch der Eisläufer zum letzten Mal in Erfüllung, jetzt 4 Jahre später ist es wieder soweit!

      Am Montag war der Lilg Stefan, Obmann des Weissenseer Eislaufvereins, mit einigen Eisläufern auf Suche nach einem Weg zum Ostufer auf dem östl. Teil des Sees unterwegs. Wir trafen ihn am Lakaufer als er dort mit einer schweren Axt immer wieder die Stärke des Eises prüfte.

      Wir hatten durch Probebohrungen eine Stärke von ca. 10cm ermittelt und haben uns vorerst einmal zu Fuß auf den Weg entlang des Lakaufers in Richtung Osten gemacht. Es ist immer wieder beeindruckend auf dem glasklaren Eis über die am Ufer im Wasser liegenden Bäume zu gehen. Man kann dabei bis in eine Tiefe von 5-6m schauen.

      Am Dienstag haben wir uns dann, bei allerbesten Bedingungen, mit Schlittschuhen auf den Weg zum Dolomitenblick am Ostufer gemacht.

      A C H T U N G : Sicher ist die Passage zum Ostufer nur vom Ronacherfels aus! Das Nagglerufer ist im Bereich Raderstrand-Paterzipf noch gefährlich!

      Wir wünschen weiterhin schöne Tage am See!

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        13. Januar

        Dorfmeisterschaft 2020

        Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und ein guter Schuss macht beim Eisstockschießen noch keinen Sieger! Das musste am Samstag auch der Lackner Franz bei der Dorfmeisterschaft der Eisstockschützen erfahren denn der nächste Schütze der gegnerischen Mannschft kickte seinen Stock einfach beiseite.

        Auf der Schattseite beim Hotel Harrida hatten sich am Samstagmorgen die Weissenseer Eisstockschützen versammelt um dort um die Dormeisterschaft zu „kämpfen“. Insgesamt 22 Mannschaften mit je 5 Schützen/innen waren am Start. Jede Mannschaft musste gegen jede der anderen Mannschaften antreten, wer dann zum Schluss die meisten Punkte gesammelt hatte war Dorfmeister/in.

        Als am Ende des Turniers die Punkte addiert wurden hatte die Mannschft der Trachtenkapelle I bewiesen das sie nicht nur gut Musizieren können sondern sie waren an diesem Tag mit 27 Punkten auch die treffsichersten Eisstockschützen.

        Für die Mannschaft des zu früh jubelnden „Siegers“ blieb in Endabrechnung nur der undankbare 4. Platz.

        Wer zu guter letzt gewonnen hat war eigentlich nebensächlich denn der Spaß stand wie in jedem Jahr im Vordergrund!

        Wir gratulieren den Siegern aber trotzdem!

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          10. Januar

          Das finstere Tal

          Vor einigen Jahren gab es einen Film mit dem Titel „Das finstere Tal“ der im Südtiroler Schnalstal spielte, ein Film mit eben diesem Titel könnte auch am Weissensee-Ostufer spielen denn finster ist es dort jetzt auch. Die Sonne hat man dort schon seit Wochen nicht mehr gesehen und es wird auch noch einige Wochen dauern bis man sie dort wieder sieht. Das Seeufer liegt dort jetzt auch in Mittagsstunden im Schatten der Laka und man muss schon lange suchen bis man einen Ort gefunden hat an dem für einige Minuten ein paar Sonnenstrahlen genießen kann. Ein sonniges Strandbad an diesem Platz erscheint einem jetzt unvorstellbar.

          Aber dieses Schattendasein des östl. Seeteiles hat auch eine positive Seite. Dort sieht man jetzt, soweit das Auge reicht, nur wunderbares „schwarzes“ Spiegeleis. Das reinste Paradies für alle Eisläufer! Es wird sicher nur noch wenige Tage dauern, wenn das Wetter bleibt wie es ist, dann werden hier die Eisläufer auf ihren schnellen Kufen unterwegs sein. Das Wetter sollte jetzt nur ja keinen Schnee bringen, denn dann wär das schöne Eis für die Eisläufer verloren.

          Der Rückweg führte für uns entlang des Seeufers auf dem Nordufer-Wanderweg zurück in Richtung Ronacherfels. Der Weg hat jetzt einen neuen Namen bekommen, jetzt ist ein „Slow-Trail“. Da fragt man sich was soll sich ein Gast denn darunter vorstellen. Ohne Anglizismen geht es offensichtlich selbst beim Wandern oder Spazieren gehen nicht mehr.

          Auf dem Rückweg führte uns vorbei am neu gestalteten Rastplatz von dem aus man einen wunderbaren Blick über den eisigen See hat.

          Wer zu oft Rast macht dem dreht die Natur das Licht aus, so ging es fast auch uns. Wir sind aber gerade noch rechtzeitig gekommen um, gemeinsam mit einigen Eisläufern, einen tollen Sonnenuntergang an der Seebrücke zu erleben.

          Beim Blick zurück in Richtung Osten zeigte sich gerade der Mond über den Bergen.

          Wir werden beobachten wie es mit dem Eis weitergeht und wünschen uns und allen Anderen noch ein paar frostige Nächte!

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            06. Januar

            KW1 2020

            Jetzt liegt schon die erste Kalenderwoche des neuen Jahres hinter uns und es wird wohl nur eine „gefühlt“ kurze Zeit dauern dann geht schon wieder das Jahr 2020 zu Ende. Diese erste Woche brachte uns viel Sonne und tolle Bedingungen auf dem Eis. Entsprechend groß war der Ansturm der Besucher. An den Verkaufsstellen des Eis-&Loipenbandes herrschte nur ganz in der Früh noch etwas Ruhe, später war der Andrang sehr groß.

            Die regulären Parkplätze in Praditz waren bereits am Morgen kpl. belegt und auch die provisorischen Reserve-Parkplätze waren bereits in den Mittagsstunden fast völlig gefüllt.

            Das Team des Eismeisters hat in den vergangenen Tagen, in Zusammenarbeit mit dem Wettergott, wieder einmal für beste Bedingungen gesorgt. Tag für Tag wurde das Streckennetz der Eislaufbahnen weiter ausgebaut.

            Es herrschte an diesem ersten Wochenende des Jahres also reger Betrieb sowohl auf dem Eis als auch an den Jausenstationen.

            Aber nicht nur auf dem Eis vergnügte man sich, sondern auch unter dem Eis. Die Eistaucher wagten, gut gesichert, einen kleinen Ausflug unter das Eis.

            Die Eisläufer freuen sich darüber das es bisher nur wenig Schnee gab, ganz anders die Langläufer, sie warten auf den Schnee, aber bisher sind die Aussichten eher schlecht denn das Wetter soll vorerst bleiben wie es ist nämlich sonnig und ohne Schnee. Daher wird jetzt, wie schon in den vergangenen Jahren auch, für sie eine Kunstschnee Loipe angelegt.

            Immer wieder etwas besonderes sind oftmals die Sonnenuntergänge am See, so auch am Sonntagabend! Einfach einmal kurz verweilen und schauen!

            Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage am See!

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              02. Januar

              Punktlandung oder Warnschuss?

              Das hat sich der Winter ja doch gerade noch rechtzeitig am See eingefunden und hat eine Punktlandung hingelegt. Gleichzeitig ist diese Punktlandung aber auch ein Warnschuss an alle Verantwortlichen im Wintertourismus die sich angesichts des sich verändernden Klimas Gedanken darüber zu machen welche Angebote dem Gast gemacht werden können wenn die Punktlandung in den nächsten Jahren einmal nicht mehr gelingt. Ein Plan „B“ ist dringend nötig. In diesem Jahr ist die Punktlandung aber ja wunderbar gelungen. Auf den Tag genau mit dem Saisonbeginn herrschten sowohl auf der Piste wie auch auf dem Eis gute Bedingungen.

              Bei herrlichem Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel starteten sowohl die Schifahrer wie auch die Eisläufer in die Saison. Sowohl auf der Piste wie auf dem Eis herrschte reger Betrieb. Genau richtig um den Jahreswechsel zu genießen.

              Wir wünschen allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2020 und weiterhin schöne Tage am winterlichen Weissensee!

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                27. Dezember

                Termingerecht?

                Eine Demo am Weissensee, das gab es noch nie! Jetzt gab es die Premiere. Die Demonstranten fühlen sich durch den Klimawandel massiv in ihrer Existenz bedroht, gefährdeter noch als die Eisbären in Grönland. An der Strasse nach Naggl hat sich eine Gruppe von Schneemännern/frauen versammelt um dort mit der Sonne im Nacken auf ihre massiven Existenzängste aufmerksam zu machen, sie sehen ihre gesamte Spezies im Zuge des Artensterbens als bedroht an. Rettet die Schnemänner/frauen!!!

                Termingerecht vor den Feiertagen wurde am Nordufer-Wanderweg der neue Rastplatz fertig gestellt von dem aus man einen tollen Ausblick über den See hat.

                Zur Eröffnung der Wintersaison hatten am Weihnachtsfeiertag zahlreiche Gäste den Weg zur Naggler Alm hinauf gefunden um dort oben dann die intensiven und warmen Sonnenstrahlen und einen Tee zu genießen.

                Gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest ist der Winter mit etwas Schnee und Kälte wieder an den See zurückgekehrt.

                Auch die ersten Kilometer der Loipe warten auf die Langläufer und wem das Langlaufen zu anstrengend ist der kann sich ganz bequem mit dem Pferdeschlitten am Seeufer entlang fahren lassen.

                Vorläufig noch etwas trüb sind die Aussichten für die Eisläufer. Durch das wechselhafte Wetter, mal Kälte, mal Schnee und dann wieder Regen, sind die Aussichten für die nächsten Tage eher schlecht. Wenn es nicht gut läuft mit dem Wetter, Kälte ist nötig, werden die Eisläufer evtl. bis zum Jahr 2020 auf ihr Eislaufvergnügen warten müssen.

                Wir hoffen für die Eisläufer das uns einige kalte Nächte bevorstehen und wünschen allen einen guten Rutsch ins Jahr 2020!

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                  23. Dezember

                  Adventgasse

                  Am 4. Advent gab es, wie bereits in den vergangenen Jahren auch, die Weissenseer Adventgasse. Von Freitag bis Sonntag drängten sich beim Hotel Regitnig in Techendorf die Besucher des Adventmarktes. Es wurde für alle etwas geboten. Vom Streichelzoo und Bastelecken für die Jüngsten unter den Besuchern bis hin zum wärmenden Punsch oder Jagertee für die Älteren und hungerig musste auch niemand den Heimweg antreten denn auch an den kleinen und großen Hunger der Gäste hatte man gedacht.

                  Die Weissenseer Adventgasse ist anders als vielen Weihnachtsmärkte landauf, landab zu denen seit Wochen Menschenmassen mit Reisebussen heran gekarrt werden, hier treffen sich Nachbarn, Freunde, Bekannte und auch einige Gäste um gemeinsam einige Stunden zu verbringen. Hier reiht sich nicht ein Glühweinstand an den Nächsten hier ist es nicht so grell und kommerziell und dabei schon kitschig sondern hier geht es noch beschaulich und bodenständig zu.

                  Wir waren natürlich auch dabei und haben an diesen stimmungsvollen Tagen einige Eindrücke gesammelt.

                  Ganz besonders zu danken ist allen jenen fleißigen Händen welche wieder einmal diese Veranstaltung ermöglicht haben!

                  Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

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                    18. Dezember

                    Die kalte Schattseite

                    Anders als auf der Sonnseite, dort fällt die dünne Schneedecke schnell den warmen Sonnenstrahlen zum Opfer, sorgen die kalten Temperaturen auf der Schattseite länger für ein winterliches Ambiente. Wir waren also am Wochenende auf der Schattseite unterwegs um dort einige kalte winterliche Impressionen zu sammeln.

                    Vom Westufer beim Campingplatz Müller bis hinauf zur Bodenalm waren wir dem Winter auf der Spur.

                    Am frühen Morgen wenn es noch kalt ist schaut es am allermeisten nach Winter aus, wenn die Sonne dann höher steigt schmilzt das winterliche Ambiente schnell in der Sonne dahin. Dann ist es nur noch dort winterlich wo die Sonne in diesen Tagen niemals scheint.

                    Dort sind die Früchte der Berberitzen stets tief gekühlt und an den kleinen Bächen in den dunklen Gräben bilden sich durch spritzende und gefrierende Wassertropfen kleine Skulpturen aus Eis.

                    Auch in schattigen Bereichen am Ufer des „großen Meeres“ beginnt das Eis aus den Schilf heraus zu wachsen.

                    Wir wünschen allen schöne Tage am See!

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