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16. November

Morgennebel

Kalte Luft und „warmes“ Wasser sind die nötigen Zutaten um einen dichten Morgennebel entstehen zu lassen. Am Dienstag waren diese Bedingungen wieder einmal gegeben. Nach einer kühlen, frostigen Nacht stiegen dichte Nebelschwaden von der noch relativ warmen Seeoberfläche auf und sorgten zusammen mit dem Neuschnee und den letzten herbstlichen Farben für schöne Stimmungen am Seeufer.

Bei einer Bootstour am späten Vormittag konnten wir noch einige dieser schönen Stimmungen einfangen. Die Sonne sorgte dann aber am Nachmittag für klare Sicht auf einen winterlichen Weissensee und die umliegenden mit Schnee bedeckten Berge.

Wenn die Prognosen eintreffen sollten, stehen uns noch weitere winterliche Tage bevor. Damit dürfte es nicht mehr sehr lange dauern bis sich dem oberen Teil des Sees im Schilfgürtel an den Ufern das erste Eis bildet, einen ersten Hoffnungsschimmer für die wartenden Eisläufer!

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    12. November

    Ein Irrtum ?

    Das kann ja wohl nicht wahr sein hat man beim morgendlichen Blick aus dem Fenster gedacht. Gestern noch hatten wir herrlich bunte Herbstfarben am See und heute herrscht Winter. Da muss der Wettergott sich wohl geirrt haben. Aber wenn die Prognosen stimmen soll es vorerst winterlich bleiben mit mehr Schnee und tiefen Temperaturen. Noch leuchten vereinzelt die bunten herbstlichen Farbtupfer in der Natur hervor bevor sie dann wohl endgültig vom Schnee zugedeckt werden. Auf den Almen und den Wiesen am See liegt jetzt Schnee und für das Vieh geht es jetzt für die nächsten Monate ab in den warmen Stall.
    Auch für die letzten Schafe auf der Schattseite ist die Freiluft-Saison beendet, sie ließen sich aber nur recht wiederwillig ihrer Freiheit berauben. Es dauerte mehrere Stunden bis sie eingefangen und verladen waren. Das Zuschauen war recht amüsant, das mühsame schwierige einfangen wohl weniger!
    Die Bergbahn Mitarbeiter sind jetzt ebenfalls mit den letzten Vorbereitungen für die Wintersaison beschäftigt. So waren sie bei der Seewiese damit beschäftigt eine neue leistungsstarke Pumpe zu Verbesserung der Beschneiung zu installieren. So können auf der Seewiese in dieser Saison mehrere Schneekanonen für gute Pistenverhältnisse sorgen. Demnächst erhält dann auch der Pistenbully seine Winterbereifung damit er die Piste präparieren kann.

    Wir wünschen weiterhin schöne Tage am See!

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      04. November

      Dunkel und Grau?

      Der November, ein Monat zwischen den Jahreszeiten, hat einen Ruf als dunkler, grauer und trister Monat. Angeblich trägt er auch zur Entstehung von Depressionen bei. Von alledem ist zum Glück bei uns am See bisher nichts zu sehen und zu spüren, denn bisher geizt der November hier nicht mit blauem Himmel, Sonnenschain und bunten Farben. Davon gab es reichlich bei unseren Touren in dieser Woche!
      Eine erste Tour führte uns hinauf zur Naggler Alm und weiter zur Jadersdofer Alm. An der Bergstation der Bergbahn auf der Naggler Alm wurde man vom strahlenden Blau des Himmels fast gblendet. Man mag kaum glauben das sich hier in wenigen Wochen, bei hoffentlich ebenso blauem Himmel, wieder die Schifahrer tummeln.

      Auf der Naggler Alm herrscht jetzt nach Saisonschluß ebenfalls Ruhe. In ebenfalls wenigen Wochen wird es auch hier anders zugehen. Im Wald hinter der Naggler Alm nutzt man diese schönen Tage um die vielen vom Sturm entwurzelten Bäume zu beseitigen, mit großen, schweren Maschinen versucht man vor dem kommenden Winter möglichst viel Holz zu bergen.

      Auch weiter oben, auf der Jadersdorfer Alm, war man dabei mittels einer Seilbahn Bäume aus dem unwegsamen steilen Gelände zum Abtransport an den Forstweg zu bringen.

      Nur wenige Meter weiter oben kann man dann trotzdem einen tollen herbstlichen Blick hinüber zum Reißkofel werfen.

      Nachdem mit dem Oktober auch die Fischereisaison endete sind wir bei unserer Bootstour an Freitag natürlich keinem Fischer mehr begnet und waren ganz allein auf dem See unterwegs. Ganz ruhig und still lag der See da und die Ufer spiegelten sich in der Wasseroberfläche. Die Sonne stand bereits am frühen Nachmittag recht tief über den Bergen und sorgte so im Zusammenspiel mit den herbstlich bunten Bäumen für eine tolle Stimmung bei unserem Bootsausflug.

      Wir hoffen das uns diese Stimmung noch ein wenig erhalten bleibt und wünschen allen ein schönes Wochenende!

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        31. Oktober

        Herbst im Tal der Gnoppnitz

        Im Frühling und im Herbst eines jeden Jahres besuchen wir das Gnoppnitztal, im Frühling wegen der herrlich bunten Bergwiesen und im Herbst wegen der im Sonnenlicht bunt leuchtenden Lärchenwälder. Im Sommer ist der Talschluß für Radler nur schwierig zu erreichen da dann diverse verriegelte hohe Gatter den Weg versperren. Offensichtlich will man hier möglichst viele Besucher abschrecken. Wer dann die Feldner Hütte am Kreuzeck erreichen will hat einen langen Fußmarsch vor sich, für eine Tageswanderung eigentlich viel zu lang.

        Wir haben uns am vergangenen Wochenende, die Gatter waren nicht mehr verriegelt, auf den Weg gemacht. Vom Bergbauernmuseum in Greifenburg aus sind wird mit dem Bike gestartet. Mit dem Rad ging es von dort dann ca. 13km weit Taleinwärts, dabei war eine Höhendifferenz von etwas über 800m zu bewältigen und auch einige Bachquerungen standen auf dem Programm. Eine kleine Pause auf der letzten Alm am Wegesrand lohnt immer um von dort einen Blick zurück ins Tal zu genießen. Am Wegende blieben die Räder zurück und es galt die restlichen 400 Höhenmeter zu Fuß zu bewältigen. Zunächst führt der Steig entlang des Gnoppnitzbaches hinauf zum Talschluß. Über einen Steg wechselten wir auf die andere, zum Glück sonnige Seite des Tales, um dann den letzten etwas steileren Teil des Anstieges hinter uns zu bringen. Oben angekommen mussten wir aber leider feststellen das die letzten ca. 500m bis zur Feldnerhütte im Schatten lagen und uns dort oben zugleich ein kalter fast schon eisiger Wind ins Gesicht blies. Also haben wir auf den Rest des Weges verzichtet und uns an Ort und Stelle ein sonniges, windstilles Plätzchen zum Rasten gesucht und den herrlichen Ausblick in das herbstlich bunte Tal genossen bevor wir uns auf den Rückweg gemacht haben. Während wir dort gemütlich gerastet haben zogen hoch über ganze Scharen von Fliegern gen Süden, fast wie ein Schwarm von Zugvögeln auf dem Weg zu ihren Winterquartieren!

        Die Tour hat sich, wie in jedem Jahr, mal wieder gelohnt!

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          28. Oktober

          Nationalfeiertag

          Am vergangenen Donnerstag bot uns der Nationalfeiertag in diesem Jahr eine letzte Gelegenheit zu einer Schifffahrt auf dem Weissensee, denn mit diesem Tag wurde der diesjährige Betrieb der Schifffahrt eingestellt. Für eine nächste Fahrt über den See heißt es also warten bis zum nächsten Frühling.

          Am frühen Morgen lag zunächst noch eine dicke Nebeldecke über dem See die aber von der Sonne schnell aufgelöst wurde. Über die Wiesen am Seeufer in Praditz zogen dünne Nebelschleier und sorgten so für eine ganz besondere Stimmung am Morgen.

          Der Blick vom Tschabitscher ins Drautal zeigte wenig später bereits das ein wunderbarer klarer Herbsttag zu erwarten war.

          Genau der richtige Tag also für eine letzte Schifffahrt und eine anschließende Radltour zur Neusacher Alm. An der Anlegestelle Ronacherfels zeigte sich das nicht nur wir die Idee zu einer letzten Schifffahrt gehabt hatten, die „Alpenperle“ wurde dort bereits von vielen Fahrgästen erwartet. Bei tollem Herbstwetter konnten wir die Überfahrt zum Ostufer genießen. Aber nicht nur die „Alpenperle“ war auf dem See unterwegs sondern auch viele Paddler und Ruderer nutzten den Tag zu einem vielleicht letzten Ausflug auf dem See.

          Für uns ging es dann vom Ostufer aus weiter mit dem Bike. Am Silbergraben entlang ging es kräftig Bergauf und vorbei an der Mösslacheralm bis hinauf zur Neusacher Alm. Die Alm liegt auf einer Höhe von ca. 1530m vor der Bergkulisse von Almspitz, Kämpen, Eckwand und Kopasnock. Die Alm dient seit Jahren dem Weissenseer Jagdverein als Jagdhütte. Die Neusacher Alm ist bei den Weissenseer Jagern wegen ihres guten Gamsbestandes sehr beliebt.

          Nach unserer Rückkehr zum Ostufer blieb uns noch etwas Zeit diesen tollen Herbsttag am Badesteg des Strandbades in Stockenboi zu genießen bevor es mit dem Schiff zurück zum Ronacherfels ging.

          Wir wünschen allen weiterhin schöne sonnige Herbsttage!

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            24. Oktober

            Bergherbst

            Der Bergsommer, der Bergwinter und auch der Bergfrühling sind geläufige Begriffe, der Bergherbst dagegen kommt nicht vor. Dabei kann er problemlos mit den übrigen Jahreszeiten konkurieren wie wir inder vergangenen Woche festgestellt haben. Bei phantastischen Herbstwetter haben wir uns auf den Weg gemacht in die Bereiche jenseits von 2000m Höhe, dort wo keine Bäume mehr mehr anzutreffen sind und die vegetation um diese Zeit sehr karg ist. Nur noch ganz vereinzelt trifft man dort auf Wanderer oder auf Tiere denn der Almsommer ist längst vorüber, nur einige Ziegen sind uns dort oben begegnet.
            Mit dem Mountainbike haben wir uns auf den Weg gemacht und haben dabei auf dem Weg in die Höhe immer wieder die tollen Ausblicke genossen. Durch bunte Lärchenwälder mit uralten Baumriesen ging es Kehre um Kehre teilweise steil hinauf. Oberhalb der 2000m wurde die Luft knapper und die Pausen damit häufiger. Irgendwann endete dann auch der letzte Weg und es ging zu Fuß weiter hinauf um dort oben diese intensiven Farben, die Stille und das tolle Panorama zu genießen. Ein Erlebnis das jeden Tropfen des vergossenen Schweißes wert ist.

            Wir hoffen das uns dieser Herbst noch ein wenig erhalten bleibt um noch mehr davon zu genießen, denn davon kann man süchtig werden!

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              21. Oktober

              Farbrausch

              Jetzt haben wir am See den Herbst so wie wir ihn uns wünschen! Blauer Himmel von früh bis spät und die Sonne bringt die Farben des Herbstes zum leuchten. Ganz ruhig, fast wie ein Spiegel, liegt der See in der Herbstsonne und strahlt eine wunderbare herbstliche Ruhe aus.

              Auch unter der schattig dunklen Nordwand des Reißkofel geht es jetzt bunt zu. Die Sonne bringt am Fuße der Nordwand die zahlreichen Lärchen in den Wäldern zum Leuchten.

              Wir wünschen uns vom Herbst für die nächsten Tage: Weiter so!

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                17. Oktober

                Jonathan

                Jonathan ist der Sohn des Weissenseefischers Martin Müller. Jonathan legt ganz besonderen Wert auf die Feststellung das er doch viel grösser ist als der Hecht den sein Vater gefangen hat. Jonathan ist nämlich bereits 145cm groß, der Hecht brachte es zwar auf stolze 115cm war damit aber doch 30cm kleiner als Jonathan. Da wird der Vater sich noch ein wenig anstrengen müssen um seinen Sohn zu überflügeln.Trotzdem: Petri Heil!

                Wir haben bei wunderbarsten Herbstwetter eine kleine Runde um den See unternommen um diese wunderbar ruhigen Eindrücke zu genießen. Aber nicht jeder hat Zeit und Muße das zu tun, der Markus z. Bsp. ist jetzt damit beschäftigt die zahlreichen Gartenanlagen der Gemeinde auf den Winter vorzubereiten.

                Am Wochenende aber kann auch er in aller Ruhe den bunten Herbst genießen, wir wünschen ihm und allen anderen viel Spaß!

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                  12. Oktober

                  Entschleunigt

                  Am vergangenen Wochenende wurde auf der Naggler Alm der „Bergbahn Kehraus“ gefeiert. Die Zahlreichen Gäste wurden bei herrlichem Wetter von der Trachtenkapelle unterhalten. Mit Betriebsende der Weissensee-Bergbahn für die diesjährige Sommersaison kehrt jetzt endgültig Ruhe ein am See. Die Bergbahnmitarbeiter werden jetzt Urlaub machen und dann bereits mit den Vorbereitungen für die garnicht mehr so ferne Wintersaison beginnen.

                  Jetzt verläuft das Leben am See eine oder zwei Stufen ruhiger als während der Saison, entschleunigt eben. Nur auf den zahlreichen Baustellen herrscht Hektik denn auch dort müssen vor Weihnachten alle Arbeiten abgeschlossen sein bevor Eisläufer und Schifahrer und ihre Familien zu ihrem Weihnachtsurlaub am See eintreffen.

                  Für viele Weissenseer beginnt jetzt die schönste Jahreszeit des Jahres, man kann bei Spaziergängen oder Wanderungen ganz in Ruhe die herrlichen Farben des Herbstes genießen.

                  Wir wünschen viel Spaß!

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