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15. April

Vieles geht noch nicht!

Mit Beginn des Frühlings drängt es uns hinaus in die Natur, aber die Überreste des Winters schränken unsere Bewegungsmöglichkeiten doch noch ganz erheblich ein. So ist die gesamte Schattseite immer noch wegen des Schnees ein „no go Area“. Aber auch auf der Sonnseitn sind nicht alle Wege und Steige nutzbar. Da gibt es jetzt und wohl auch noch den Rest des Jahres, zahlreiche Wegsperrungen wegen Waldarbeiten, denn immer noch sind die umfangreichen Sturmschäden des letzten Jahres nicht aufgearbeitet. Aber es gibt auf den vielen schattigen Abschnitten der Wege auch auf der Sonnseitn noch Schnee.

So mussten auch bei unserem erneuten Besuch der weissen Wand am Samstag die Räder zurückbleiben und wir durften die letzten Meter durch tiefen Schnee stapfen. Bei allerbestem Wetter wurden wir dafür aber mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Dort oben könnte man stundenlang sitzen und nur schauen! Sei es nach Südost und hinunter zum See oder nach Westen, dort wo die steilen mit Schnee bedeckten Südhänge der Berge in der Sonne „schwitzend“ glänzen. Schnee gibt es aber auch noch in den höheren Lagen auf der Sonnseitn, auch dort wo der Sturm im vergangenen Jahr auf ganzen Berghängen große Schäden verursacht hat. Bei der Abfahrt können wir dann immer wieder noch einmal einen Blick hinunter zum See werfen.

Am Abend, bei einem kleinen Spaziergang, konnten wir in Praditz die Abendstimmung genießen. Auf den noch braunen Wiesen leuchteten die ersten bunten Farbtupfer, die Krokusse, im Licht der untergehenden Sonne.

Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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    09. April

    Schwindsucht

    Früher gab es den Begriff der „galoppierenden Schwindsucht“ für die Tuberkolose. Im Moment trifft dieser Begriff auf das Eis des Weissensees zu. Man kann dem Eis dabei zuschauen wie verschwindet.Von einem Tag auf den anderen sind große Flächen einfach verschwunden. So auch am vergangenen Wochenende.

    Am Samstag konnte man bei herrlichem Wetter einen tollen Blick von der weissen Wand über den See bis hin in die Karawanken genießen. Beim Blick hinunter zum See zeigte sich im Bereich der Seebrücke ein größere Eis freie Fläche.

    Am Sonntag, nur eine Tag später, führte unsere Tour zunächst hinauf zur Alm hinterm Brunn und dann weiter über den Sonnseitnweg Richtung Ostufer. Bereits auf dem Weg hinauf zur Alm zeigte sich das sich das Eis auf dem „großen Meer“ fast vollständig aufgelöst hatte. Zwischen den letzten treibenden Eisschollen war schon ein erster Fischer zu sehen der wohl auf der Suche nach einem guten Fangplatz war. Aber noch ist Schonzeit für die Fische!

    Auf der Alm sieht es allerdings doch noch etwas winterlich aus, aber auch dort wird der letzte Schnee in wenigen Tagen verschwunden sein.

    Vom Aussichtsplatz am Sonnseitnweg zeigt sich beim Blick über den See das es auf dem „kleinen Meer“ noch eine fast geschlossene, aber längst nicht mehr tragfähige, Eisdecke gibt.

    Auf dem Rückweg hinunter zum Ronacherfels konnten wir Eisreste nur noch in den kleinen Buchten am Paterzipf entdecken. Wenige Tage haben jetzt gereicht um den Winter hoffentlich endgültig zu beenden. Jetzt ist FrühlinG !!!

    Wir wünschen eine schöne Woche!

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      04. April

      Endlich Frühling!

      Während auf der Schattseite am Sonntag noch ein Schneehase die Ostereier für die Kinder versteckte konnte auf der Sonnseite des Sees eine gewöhnlicher brauner Feldhase seiner Arbeit nachgehen und die Kinder mit Ostereiern versorgen. Seit den Osterfeiertagen scheint jetzt endlich die Macht des Winters gebrochen zu sein und der Frühling hat Einzug gehalten.

      Wir waren an den Feiertagen ein wenig am See unterwegs, haben dabei aber das schattseitige Reich des Schneehasen gemieden und waren auf der Sonnseitn unterwegs. So stand auch eine erste kleine Mountainbiketour auf dem Programm. Auf bereits schneefreien Forstwegen ging es hinauf zu den Aussichtspunkten über dem See. Herrlich, ohne Handschuhe, dicke Jacke und ohne Mütze konnte man die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne genießen und auch für die Ausblicke lohnte die Mühe.

      Ein zweite Tour führte uns vom Ronacherfels über die Steinwand hinüber zum Ostufer. Auf unserem Weg entlang des Seeufers konnten wir das herrlich intensive Farbenspiel des Sees genießen. Am Ostufer zieht sich zwar das Eis zurück aber bis sich dort wieder Badegäste im Strandbad tummeln wird doch noch ein wenig Zeit vergehen.

      Am Fuße der Steinwand fanden wir eines der zahlreichen Opfer dieses langen und schneereichen Winters, eine verendete Hirschkuh. Den Entbehrungen dieses aussergewöhnlich langen Winters sind zahlreiche Wildtiere zum Opfer gefallen. Kein schöner Anblick, aber das ist die Natur!

      Wir wünschen weiterhin schöne Frühlingstage!

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        26. März

        Angenehme Wintertage

        Der Frühlingsbeginn hat uns am Wochenende einige herrliche Wintertage gebracht. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen herrschten wunderbare Bedingungen um eine Schitour zu unternehmen oder man nutzte noch einmal die guten Bedingungen für eine Langlaufrunde auf der Loipe. Wir haben eine kleine Tour mit den Schneeschuhen durch den immer noch winterlichen Wald hinauf zu den Grafenweger Wänden unternommen um von dort den tollen Ausblick auf das Drautal und auf den Weissensee zu genießen. Beim Blick über den See leuchtete hoch über Techendorf der Latschur. Dort oben auf der Techendorfer Alm unterhalb von Almspitz und Kämpen herrscht noch tiefster Winter, bis dort oben wieder das Vieh der Techendorfer Bauern weiden kann werden noch einige Monate vergehen.

        Wer jetzt auf den See hinunter blickt kann 2 Jahreszeiten entdecken, auf der Sonnseite ist der Schnee fast völlig verschwunden und es finden sich auch die ersten Frühlingsboten während auf der Schattseite noch tiefster Winter zu herrschen scheint.

        Wir haben uns am Wochenende für die Sonnseite entschieden und eine Tour über den Sonnseitnweg hinüber zum Ostufer unternommen. Beim Blick von dort oben hinüber zum Golz zeigt sich dieser noch genauso tief verschneit wie auf der anderern Seeseite die Gipfel von Latschur und Almspitz. Drunten am Ostufer aber finden sich jetzt die ersten bunten Flecken, die Schneerosen blühen! Nur an den schattigen Stellen hat der letzte Schneefall sie noch einmal zugedeckt, aber nicht für lang dann werden auch sie aufblühen.

        Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage und eine gute Woche!

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          21. März

          Fehlstart

          Am Dienstag um 17:15 hat nun auch astronomisch betrachtet der Frühling begonnen. Zu spüren ist davon allerdings nichts, denn der Frühling hat sich einen kolossalen Fehlstart erlaubt. In der vergangenen Woche sah alles noch recht verheißungsvoll aus, wir hatten Sonnenschein und blauen Himmel. Auf den sonnseitigen Wiesen in Praditz leuchteten die ersten bunten Krokusse und auch sonst waren die ersten Anzeichen des Frühlings zu entdecken.

          Aber dann: Der Winter kehrte zurück und brachte neuen Schnee und deckte den Frühling wieder zu. Aus den dunklen Wolken über dem See schneite es kräftig und in den Wäldern sah es wieder aus wie im tiefsten Winter.

          Das Wild wird in diesem Winter auf eine harte Probe gestellt, spärliche Nahrung findet sich nur noch an wenigen schneefreien Plätzen unter großen Bäumen. Viele Wildtiere werden diesem langen Winter wohl zum Opfer fallen.

          Dort wo sich erste kleine frische Triebe bilden sind diese oft „schwer bewaffnet“ und schützen sich mit spitzen Dornen vor den hungrigen Mäulern.

          Es hat den Anschein als ob der Winter sich noch nicht geschlagen gibt denn in den kommenden Tagen soll es zwar sonnig aber doch recht kalt bleiben.

          Wir wünschen viel Spaß beim Winterspaziergang im Frühling!

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            14. März

            Der Weissenseer Langlauf-Nachwuchs

            Neben dem bei Kindern und Jugendlichen besonders beliebten Alpin-Schifahren erfreut sich in den letzten Jahren auch der Langlauf bei den Kids zunehmender Beliebtheit. Um den Kindern die grundlegenden Techniken zu vermitteln waren während des gesamten Winters Christiane und Claudia jede Woche mit den Kleinen auf der Loipe anzutreffen. Zum Saisonabschluß hatten sie sich für die Kids ein kleines Rennen ausgedacht bei dem es galt einige Hindernisse zu überwinden. Am vergangenen Wochenende hatten sich alle zu diesem Hindernis-Rennen auf der Schattseite versammelt. Alle haben die Hindernisse problemlos bewältigt, die Großen etwas schneller und die ganz Kleinen eben etwas langsamer und für alle gab es anschließend im Cafe „In&Go“ eine Siegerehrung.

            Ansonsten aber ist Ruhe am See eingekehrt, auf dem Eis sieht man keine Eisläufer mehr und auch die „Bilder am Eis“ warten vergeblich auf Besucher. Am Samstag aber schien ein ganz besonderer Besucher Interesse an den Bildern zu haben, ein Adler zog seine Kreise über der Ausstellung.

            Auf der Sonnseite des Sees zieht sich das Eis an einigen flachen Bereichen bereits vom Ufer zurück und auch die ersten Frühlingsboten sind bereits zu sehen kaum das der Schnee verschwunden ist. Jetzt, wenn sich das Eis vom Ufer zurück zieht, ist das Farbenspiel des Sees ganz besonder intensiv. Ein Spaziergang bei Sonnenschein entlang des Seeufers ist jetzt besonders lohnenswert um diese intensive Farbenspiel zu genießen!

            Nur leider wird es wohl zum Wochende mit dem Sonnenschein nichts werden, denn der Winter hat sich zu einer kleinen Abschiedsvorstellung an gekündigt. Trotzdem wünschen wir allen ein schönes Wochenende!

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              09. März

              Eislochfischen am Frühlingsbeginn

              Für die Metereologen hat der Frühling begonnen, wenn man sich aber am See umschaut dann mag man das kaum glauben denn noch dominieren Schnee und Eis beim Blick über den See. Aber es wird schon werden!

              Von Schnee und Eis haben sich aber die ersten Fischer nicht abhalten lassen. In der vergangenen Woche traf man sie auf dem Eis an. Ein kleines Loch ins Eis gebohrt, den Haken und die Angel präpariert und schon konnte es losgehen. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten, Hecht, Barsch und Renke konnten den verlockenden Ködern nicht wiederstehen und gingen an den Haken. Petri Heil!

              Am vergangenen Wochenende gab es einen großen Langlauf Wettbewerb am See. Mehr als 300 Teilnehmern aus Österreich, Slowenien und Italien hatten sich zum „No Borders Cup“ für das Rennen am See versammelt. Am Start waren auch international bekannte Sportler wie der Biathlet Daniel Mesotitsch.

              Eisstockschießen kann doch jeder! Ja ja auf einer normalen „geraden“ Stockbahn kann man das relativ schnell erlernen und es wird deshalb auch von vielen Gästen im Winter gern gespielt. Aber das ist, wie es scheint, den alten Weissenseeer Eiststockschützen mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem Können wohl nicht genug, denn auf ihrer Bahn scheint es ums Eck zu gehen. Da bedarf es schon ein ganz besonderen, schwierigen Schusstechnik für die auch diese „alten Hasen“ wohl viele viele Jahre üben mussten.

              Wir wünschen ein schönes erstes frühlingshaftes Wochenende!

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                05. März

                Saisonende

                Man soll ja bekanntlich aufhören wenn es am schönsten ist! Daran hat sich am Wochenende auch die Bergbahn gehalten. Am Sonntag war der letzte Betriebstag der zurück liegenden Wintersaison, allemal also ein Grund noch einmal eine Fahrt mit der Bergbahn zu unternehmen und die Naggler Alm zu besuchen.

                Beim Start gab es an der Talstation dichten Nebel mit Sichtweiten von wenigen Metern. Aber bereits während der Fahrt hinauf zur Bergstation brach die Sonne durch den Nebel. Es ging der Sonne entgegen! Im oberen Teil der Fahrt herrschte dann bereits strahlender Sonnenschein und bei der Ankunft an der Bergstation lag das Nebelmeer im Tal weit hinter uns.

                Blauen Himmel gab es auch auf der Naggler Alm, aber zu der frühen Stunde warteten die Liegestühle noch auf die ersten Sonnenhungrigen Gäste. Eine letze Gelegenheit für die Almwirte selbst noch einmal die bereits recht warme „Frühlingssonne“ zu genießen. Die beiden waren der Meinung dieser Tag sei der schönste Tag der gesamten Wintersaison, nicht etwa weil es der letzte Tag der Saison sei, sondern weil das Wetter einfach so traumhaft schön sei und die Sonne die Kälte des Winters vertrieben habe. Aber bereits wenig später war es dann für sie mit der Ruhe vorbei denn die Gäste füllten die Alm und die Arbeit rief.

                Wir wagten vom Bildstöckl oberhalb der Alm noch einen Blick gen Süden, das Gitsch- und Gailtal lagen noch immer unter einer dichten Nebeldecke verborgen aus der die Karnichen Berge hervor ragten.

                Traumhafte Verhältnisse gab es auch auf der Piste für die Schifahrer und Tourengeher, die Pistenverhältnisse sind so gut das es fast zu Schade ist die Saison zu beenden.

                In den Nachmittagsstunden hatte sich der Nebel dann auch am See verzogen und ein Hauch von Frühling im Schnee lud zu einem Spaziergang in Praditz ein um von dort die Aussicht zu genießen.
                Die Mitarbeiter der Bergbahn genießen jetzt erst einmal einige Tage ihren wohl verdienten Urlaub bevor sie mit den Vorbereitungen für die garnicht so ferne Sommersaison beginnen.

                Wir wünschen alle eine schöne Woche!

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                  WSV-Vereinsmeisterschaft

                  Der Winter-Sport-Verein Weissensee ist der Mitgliederstärkste Sportverein am See. Ganz besonders liegt dem Verein die Ausbildung der Weissenseer Kinder und Jugendlichen am Herzen. Ein richtige/r Weissenseer/in ist ja kaum aus dem Kinderwagen gestiegen da steht er/sie schon auf den Schi. Dem Verein ist es also zu verdanken das am See eigentlich jeder Schifahren kann, wenn er denn will. So ist es also nicht verwunderlich das sich am Sonntag ca. 80 Teilnehmer versammelt hatten und um die Vereinsmeisterschaft „kämpften“. Vom „Kinderwagenflüchling“ bis zum Pensionisten, alle waren dabei. Dabei wurde deutlich welch gute Ausbildung die jüngsten Teilnehmer beim Verein erhalten, denn sie fuhren bereits so gut und sicher wie die „Alten“. Die Bedingungen konnten für alle an diesem Tag nicht besser sein, eine tolle Piste, blauer Himmel und Sonnenschein machten die Meisterschaft zum Vergnügen für Teilnehmer und Zuschauer.

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                    26. Februar

                    Brrr, kalt ist es geworden…

                    … und es soll in den nächsten Tagen auch sibirisch kalt bleiben. Am Montagmorgen um 07:00 herrschten am See -25,8°C! Ein paar Grade wärmer dürfte es ruhig sein damit man die tollen winterlichen Verhältnisse wirklich genießen kann. Wir waren in den vergangenen Tagen, bei noch etwas höheren Temperaturen, am See unterwegs und haben einige Eindrücke gesammelt.

                    Alle hatten in diesen Tagen ihren Spaß, seien es die Rodler, die Langläufer, die Schifahrer oder die Schneeschuhwanderer, alle fanden tolle Verhältnisse vor. Wir waren mit den Schneeschuhen vom Paterzipf zur Bodenalm gewandert. Dabei ist uns aufgefallen das sich auf dem oberen Teil des Weges, nach der Futterstelle und Bachbrücke, keinerlei Wildspuren im Schnee mehr zu sehen waren. Das Wild scheint die höheren Regionen wohl wegen Futtermangel verlassen zu haben, denn dort oben muss man sich durch eine ca. 1m dicke Schneedecke kämpfen. Das Begrüßungsschild der Alm nach dem Aufstieg ist gerade noch lesbar damit der Unkundige weiß das er angekommen ist.

                    Für die Menschen sind die Verhältnisse oftmals ein Vergnügen, in der Natur aber geht es inzwischen ums nackte Überleben. Das Futter zum Überleben liegt unter einer dicken Schneedecke verborgen und so drängen sich z. Bsp. die Vögel an den gut gefüllten Futterhäuschen.

                    Für die nächsten Tage heißt es: Warm anziehen! Dann kann man auch bei diesen Temperaturen viel Spaß im Schnee haben.

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