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22. September

Spätsommer
In der ersten Septemberhälfte, so wie am vergangenen Sonntag auf der Zihagas, konnten wir am See nur selten die Sonne genießen. Laut Wetterstatistik waren uns in dieser Zeit nur 3 Tage ohne Niederschlag vergönnt. Aber das ist vorbei! Jetzt kommt er, der wunderbare Weissenseeer Altweibersommer un Herbst.

Wolken (Nebel) gibt es jetzt nur noch am frühen Morgen bei Sonnenaufgang, sie werden von der Sonne schnell vertrieben und auch die Tautropfen im Spinnennetz verschwinden rasch.

Als die Luft sich am Donnerstag in den Mittagsstunden angenehm erwärmt hatte herrschten herrlichen Bedingungen für unserer Bootstour entlang des Seeufers. Endlich wieder Sonne tanken!

Auf den Wiesen am Seeufer weidet jetzt das von Almen zurückgekehrte Vieh und dort wo sich vor kurzem am Paterzipf noch die Badegäste vergnügten stillt jetzt das Vieh seinen Durst.

Das milde abendliche Herbstlicht schafft immer wieder eine ganz besondere Stimmung, so auch in Praditz wenn am Abend das letzte Licht der Sonne einen herbstlich bunten Baum noch einmal aufleuchten lässt bevor es dunkel wird am See.

Wir hoffen das uns das Wetter erhalten bleibt, die Vorhersagen sind günstig, und wünschen allen ein spätsommerlich schönes Wochenende!

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    16. September

    Monsun
    Jeden Tag 20-30 l/m2 Regen, jeden Tag das Boot ausleeren und das tagelang, so etwas sind wir am See nicht gewohnt. Zugegeben das ist wieder einmal jammern auf hohem Niveau wenn man sieht das zur gleichen Zeit in der Toskana ganze Ortschaften überflutet werden, von den Auswirkungen eines Wirbelsturmes ganz zu schweigen, wird einem schnell klar das ein wenig mehr Regen ja eigentlich kaum der Rede wert ist. Wir jedenfalls waren trotzdem unterwegs.

    Eine Regenpause haben wir zu einem Ausflug zur Waisacher Alm genutzt und wir waren nicht einzigen Gäste. Dem Vieh geht es trotz Regen gut. Die Kälber werden von ihren Müttern gut versorgt und die Gäste bekommen eine schmackhafte leckere Jause von der Almwirtin.

    Gut versorgt hat auch der Lilg Christian seine Gäste am Freitagabend bei „Live beim Wirt“ auf dem Nagglerhof. Es herrschte wieder einmal eine super Stimmung! Am kommenden Freitag gibt es Live beim Wirt im „Arlbergerhof“ Gatschach.

    Auch schlechtes Wetter mit seinen tief hängenden Wolken hat seine Reize. Hinter dem Dolomitenblick am Ostufer kann man den bereits mit Schnee bedeckten Hochstadl entdecken und dort wo vor wenigen Tagen noch das Vieh auf der Techendorfer Alm weidete sieht es jetzt, nur vorübergehend, schon etwas winterlich aus.

    Am Samstagnachmittag luden dann die ersten Sonnenstrahlen zu einem Spaziergang vom Ronachrfels zur kleinen Steinwand ein. Da sieht doch die Welt schon gleich wieder ganz anders aus!

    Wir hoffen das der Wettergott jetzt ein Einsehen hat und uns ein kleines beständiges Hochdruckgebiet schickt!

    Wir wünschen allen eine schöne Woche !

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      12. September

      Abschied – Teil II

      Im September neigt sich auch der Almsommer dem Ende entgegen und so heißt es auch für die Tiere: Abschied nehmen! Abschied nehmen von der grossen Freiheit auf der Alm, denn es geht zurück in den warmen aber engen heimischen Stall im Tal. Auch auf der Jadersdorfer Alm geht in diesen Tagen der Almsommer zu Ende. Von Juni bis September war der Almhalter damit beschäftigt für das Wohl der ihm anvertrauten Tiere zu sorgen. Das begann bereits kurz nach Sonnenaufgang, und das ist in diesen Monaten wirklich früh, mit der Kontrolle ob alle Tiere noch anwesend sind und ob sie gesund sind sind. Da die Alm sehr weitläufig ist nutzt er dabei sein Allrad-Quad das ihn bis hinauf auf den Großboden in ca. 1800m Höhe bringt. Auch eine Ziegenherde lebte in diesem Sommer auf der Alm. Nach dem Melken der Ziegen wurde die frische Ziegenmilch dann zu einem Frischkäse verarbeitet. Absolut BIO und absolut lecker! Sehr zu empfehlen, gibt es aber erst wieder im nächsten Almsommer 2018.
      In den letzten Tagen wurde es für die Tiere immer mühsamer noch genügend Futter auf der Alm zu finden, denn das satte Grün mit den vielen bunten Blumen des Frühjahrs ist inzwischen einem doch recht tristen Braun gewichen. Daher steht jetzt der Umzug ins Tal an, denn dort sind die Wiesen noch grün und es gibt genügend Futter.

      So ist der Almsommer für die Tiere auf der Bodenalm, der Gajacher Alm und der Techendorfer Alm bereits beendet. Auf der Techendorfer Alm verlief der Almsommer nicht immer glücklich, denn dort kamen Tiere durch Blitzschläge zu schaden. Auf der Gajacher Alm scheint die Ziegenherde geahnt zu haben das es zurück ins Tal gehen soll und scheint beschlossen zu haben ihren Almsommer zu verlängern, wenige Tage vor dem Abstieg ins Tal verschwand sie spurlos und genießt nun noch immer ihre Freiheit zwischen Hochtratten und Plentelitz. Aber irgendwann werden sie sicherlich wieder auftauchen, gewiss nach dem ersten Schnee dort oben.

      Bis zum Juni 2018 werden Mensch und Tier im Tal verbringen, wir wünschen ihnen alles Gute bis zum nächsten Almsommer!

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        07. September

        Abschied

        Jetzt heisst es Abschied nehmen, vom Hochsommer! Vorbei ist die Zeit mit den Tagen an denen das Thermometer über die 30°C Marke hinaus anstieg und nur ein Bad im See erfrischung brachte, an denen man bereits kurz nach Sonnenaufgang zu seiner Radltour oder Wanderung aufbrechen musste um diese bei angenehmen Temperaturen genießen zu können. Jetzt liegt der Altzweiber-Sommer vor uns, im milden Licht der Sonne glitzern dann die Spinnfäden von denen diese Zeit ihren Namen hat und man kann jetzt seine Radltour oder Wanderung auch nach einem guten Frühstück bei angenehmen Temperaturen genießen.
        Wir haben uns in der vergangenen Woche ebenfalls vom Hochsommer verabschiedet. Am frühen Morgen gab es nach einer bereits recht kühlen Nacht Nebel über dem See der sich aber doch rasch auflöste.
        Bereits im Frühjahr war in allen Gazetten zu lesen das es in diesem Jahr sehr viele Schlangen geben werde. Wir haben trotz grösster Aufmerksamkeit bei unseren zahlreichen Touren keine einzige entdecken können, bis in dieser Woche doch noch eine Höllenviper schlängelnd unseren Weg kreuzte.
        Auch erste herbstliche Eindrücke gab es zu sehen und wir konnten dabei entdecken woher wohl die Vogelbeere ihren Namen hat, die Vögel lieben diese süssen Früchte. Auch für menschliche Genießer ist sie verlockend, als herrlich intensiv nach Marzipan duftender Vogelbeerbrand.
        Im Wald beginnen jetzt nach dem Sturm die Aufräumarbeiten, viele Wege sind noch wegen sehr gefährlicher Bedingungen gesperrt. Leider wird das, trotz der Gefahren, von einigen Wanderern und Bikern ignoriert.
        Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage!

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          04. September

          Klassiktage am See

          Einmal in jedem Jahr erklingen am See etwas ungewohnte Töne. Da gibt es keine Blasmusik, keine Kärntner Lieder und auch keine Schlager-oder Popmusik. Einmal in jedem Jahr kann der Gast klassische Musik genießen. Intendant Christian Knaller und die Musiker der Wiener Klangkommune präsentieren den Besuchern dann ein attraktives Programm in einem teilweise außergewöhnlichen Ambiente, sofern es das Wetter zulässt.
          Begonnen hat das diesjährige Klassikfestival mit einem Konzert auf der „MS Alpenperle“, neben der eindrucksvollen musikalischen Darbietung der Künstler bot auch der Weissensee mit einem traumhaften Sonnenuntergang den passenden Rahmen für die Veranstaltung.
          Seine Fortsetzung fand das Festival mit einem Konzert in der Techendorfer Kirche, und einer Aufführung von „Hänsel und Gretel“. Diese Aufführung sollte eigentlich eine Open Air Veranstaltung sein aber am Freitag spielte das Wetter nicht mit, es regenete in Strömen, die zahlreichen Gäste konnten die Aufführung aber im trockenen in Grals Tenn in Neusach genießen. Die Tenn war bis unters Dach mit kleinen und großen Zuschauern gefüllt.
          Den Abschluß des Festivals bildete am Samstag ein Konzert im Weissenseehaus.
          Wir waren bei einigen der Veranstaltungen dabei und haben dabei einige Fotos gemacht.

          Wir wünschen allen eine schöne Woche am See!

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            27. August

            06:00

            Im Urlaub freut man sich darauf das am Morgen kein Wecker, oder heute wohl eher das Handy, die Nacht beendet und man aufstehen muss. Wir haben es in der vergangenen Woche trotzdem getan! Bereits um 06:00 starteten wir mit dem Boot um auf dem See dem Sonnenaufgang entgegen zu fahren. Es ist immer wieder ein Erlebnis, der See ist spiegelglatt und im Osten kündigt sich blutrot ein neuer Tag an.
            Die Badehäuser am Seeufer liegen noch einsam und verlassen da und über dem See am Paterzipf wabert nach der kühlen Nacht eine dünne Nebelschicht.
            Die Seebrücke in Techendorf werden erst in einigen Stunden wieder zahllose Autos, Biker und Fußgänger bevölkern, zu dieser frühen Stunde herrscht dort noch völlige Ruhe. Wenn die Sonne dann das Seeufer in Naggl erreicht regt sich auch an den Badestränden erstes Leben, man nimmt ein morgendliches Bad im See oder genießt einfach die Stimmung und die Wärme der ersten Sonnenstrahlen des Tages.
            Es dauert dann noch fast eine weitere Stunde bis die ersten Sonnenstrahlen des Tages auch die Badestrände auf der Sonnseite in Techendorf erreichen.

            Getroffen haben wir auf unseren morgendlichen Bootsfahrten auch den Weissenseefischer Martin Müller bei der Kontrolle seiner Netze, für sind diese Morgenstimmungen etwas ganz normales denn er ist immer so früh am Tag auf dem See unterwegs und obwohl sie für ihn „alltäglich“ sind genießt er sie doch immer noch!

            Früh aufstehen hat also manches mal auch seine Reize, zur Nachahmung empfohlen!
            Viel Spaß dabei!

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              23. August

              Ausblicke
              Einer unserer Ausflüge in dieser Woche führte uns zu einem unserer Lieblingsplätze. Vom Ostufer aus ging es zunächst die Strasse hinunter bis zum Kaufhaus Stanitzer, von dort führt rechts ein Fahrweg teilweise steil hinauf zum Höllgruber. Am Höllgruber vorbei ging es dann hinauf zur „Zlan Nock“. Dort haben es sich die Stockenboier Jager recht kommod eingerichtet. Oberhalb einer steilen Felswand haben sie sich eine Rastmöglichkeit mit Sitzbänken und Tisch sowie mit tollem Ausblick auf den See geschaffen. Auch für Getränke haben sie vorgesorgt, in einer in die Erde eingelassenen Kühlbox haben sie diverse Flaschen Bier für eine gemütliche Rast deponiert. Auch wir kommen immer wieder gern hierher um den Ausblick zu genießen, ganz besonders bei Sonnenuntergang. Um diese Zeit ist man aber von den Jagern ein nicht so gern gesehener Gast. Bei unserem jetzigen Besuch hatten wir etwas Pech denn es war doch recht trüb und damit herrschte eine nur eingeschränkte Sicht. Bei klarer Sicht hat man von hier einen tollen Blick fast über den gesamten See und bis weit hinein in die Lienzer Dolomiten.

              Tolle Ausblicke bieten sich aber auch anderswo, wenn auf der Waisacher Alm am Morgen der Nebel zur Alm herauf zieht, oder beim Blick nach Süden über die Bergkämme hinweg in die Karnischen Alpen.

              Aber auch direkt am See finden sich überall Gelegenheiten um zu verweilen und den Ausblick zu genießen, so wie bei unserem Besuch in Naggl.

              Man kann natürlich auch ganz einfach nur den Tag genießen, z. Bsp. nach einer Radltour oder einer Bootspartie am Seeufer nach einem erfrischenden Bad ein wenig in der warmen Sonne liegen und einfach nur relaxen. Dafür ist der Urlaub schließlich auch da!

              Die Kinder haben kein Interesse an einem Sonnenbad, sie unternehmen ihre ersten Angelversuche und haben viel Spaß dabei. Selbst dann wenn sie keinen Fisch fangen!

              Dafür haben die Weissenseeer keine Zeit sie sind jetzt damit beschäftigt die Sturmschäden zu beseitigen und die Heuernte einzubringen.

              Wir wünschen allen schöne und aussichtsreiche Tage !

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                20. August

                Nach dem Sturm
                Jetzt, ca. 1 Woche nach dem kurzen aber dafür um so heftigeren Gewittersturm, sind die meisten Wege wieder geräumt. Auch der Weg zur Jadersdorfer Alm/Kohlröselhütte und der Sonnseitnweg zum Ostufer und zur Techendorfer Alm sind geräumt worden. Wir haben uns natürlich unverzüglich auf den Weg gemacht um zu schauen ob der Sturm auch dort größere Schäden angerichtet hat.

                Auf der Jadersdorfer Alm mussten wir schon genau hinschauen um Schäden zu entdecken. Bei unserem Besuch am frühen Morgen war der Almhalter gerade mit seinem Quad auf der weitläufigen Alm unterwegs um nach seinen Schützlingen zu schauen, um zu sehen ob alle Tiere gesund und munter sind.

                Auch bei unserem Besuch auf der Techendorfer Alm waren auf den ersten Blick oben auf der Stosia keine wirklichen Schäden zu entdecken und die Tiere schienen das Almleben in vollen Zügen zu genießen. Aber in einigen Wochen geht der Almsommer für sie bereits wieder zu Ende.

                Am Montag wurde in Techendorf an der Seebrücke das Seefest gefeiert. Vor zahlreichen Zuschauern fanden sich viele geschmückte Boote ein. Das schönste von ihnen wurde natürlich prämiert und gewann einen Preis. Bei einem Fest wird natürlich auch gefeiert, mit Musik ging es an diesem Abend dabei recht lustig zu.

                Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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                  17. August

                  Aus gegebenem Anlass!

                  In den vergangenen Tagen waren sowohl die Bergrettung wie auch Rettungs- und Polizeihelikopter leider täglich am See zu Gast. Viele Gäste scheinen die Hinweise der Gemeinde nicht ernst zu nehmen. Ob da nun für Wege, Steige oder ganze Waldgebiete nach dem verheerenden Sturm ein Betretungsverbot besteht scheint nicht zu interessieren, da verfährt man offensichtlich nach dem Motto: Wird schon gutgehen! Da klettert man unter halb umgestürzten Bäumen, die nur noch von einigen Ästen des Nachbarbaumes gehalten werden, herum. Wird schon halten! Aber was ist, wenn nicht?

                  Man begiebt sich auf gesperrte Wege und wundert sich dann das es nicht weitergeht, erschöpft ruft man dann nach den Rettern. Die dann natürlich auch kommen, aber für solche sinnlosen Einsätze werden dann auch Rechnungen gestellt!

                  Auch bei unserem Besuch auf der Gajacher Alm am Montag wurde uns von den Almwirtinnen berichtet das es auch hier immer wieder Gäste gibt die trotz des Hinweises das es keine Absteigsmöglichkeit zur Alm hinterm Brunn gibt den Abstieg versuchen aber natürlich scheitern. Denn der steile Hang oberhalb der Alm hinterm Brunn bietet jetzt zwar ganz neue Perspektiven aber die umgestürzten Bäume bilden ein unüberwindliches Hindernis. Ein Abstiegsversuch wäre lebensgefährlich!

                  Auch auf der Naggler Alm sind viele der bisherigen Wege nicht mehr begehbar, auch wird daran gearbeitet. Die Forstrasse von der Naggler Alm zur JadersdorferAlm/Kohlröselhütte ist aber bereits wieder geräumt und sicher!

                  Wenn alle sich noch ein wenig gedulden werden die meisten Wege wieder nutzbar sein denn die Aufräumarbeiten sind unter wirklich schwierigsten Bedingungen bereits in vollem Gange. Sowohl in mühevoller Handarbeit wie auch mit schwerem Gerät ist man dabei die Wege zu frei zu räumen.

                  Bitte also noch ein wenig Geduld dann werden die meisten Wege und Steige geräumt sein und können dann wieder von den vielen Wanderern und Bikern genutzt werden.

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