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07. Juli

Abkühlung

Jetzt liegen doch einige recht warme sommerliche Tage hinter uns. Da war eine Abkühlung immer willkommen. Die einfachste Möglichkeit sich zu erfrischen ist es hier am See natürlich einen Sprung in den See zu wagen. Eine andere Möglichkeit ist eine Wanderung in der Höhe am Berg. Wir haben die zweite Möglichkeit gewählt und haben den Kühleffekt noch etwas gesteigert da wir einen Gletscher aufgesucht haben, bzw. das was die Klimaveränderung davon noch übrig gelassen hat. Unser Ziel war am Wochenende der Schlatenkees am Grovenediger in Osttirol.

Gestartet sind wir zunächst mit dem Bike beim Matreier Tauernhaus. Bereits kurz nach dem Start taucht in der Ferne am Horizont über bunten Blumenwiesen im Gschlösstal unser Ziel, der Gletscher, auf.

Bei einer Rast treffen wir den Peter, einen Almhirten, dem es, wir er uns sagt, hier oben auf seiner Alm viel besser gefällt als drunten im Tal.

Unser Weg führt weiter bergauf entlang eines kühlen (eiskalt) und klaren vom Gletscher gespeisten Baches.

Im Talschluß beginnt dann der gar nicht kühle Anstieg hinauf in kühle Höhen. In vielen steilen Kehren windet sich der Steig schweißtreibend hinauf.

Immer vorbei am herrlichen bunten Almrausch und auch den Tüpfelenzian gibt es hier den man bei uns am See nicht findet.

Die vielen rauschenden und kühlen Wasserfälle des Gletscherbaches sind immer er ganz nah aber leider für uns unerreichbar.

Erst beim Erreichen eines kleinen Sees der unterhalb der Gletscherzunge lag konnten wir die kühle frische Bergluft und eine tolle Aussicht genießen.

Die Zunge des Gletschers reichte jetzt noch herunter bis in eine Höhe von ca. 2350 m, aber jedes Jahr muss man weiter heraufsteigen um den Gletscher zu erreichen. Es sieht schlecht aus um seine Zukunft!

Wer also diesen Gletscher in einer Tageswanderung besuchen will der sollte das nicht in die ferne Zukunft verschieben.

Wir wünschen allen eine schöne Woche am See oder bei einer Gletscherwanderung!

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