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28. November

Das Tal der Gnoppnitz

In jedem Jahr besuchen wir 2-mal, das Tal der Gnoppnitz bei Greifenburg. Im Frühjahr, wenn der Schnee dort oben verschwunden ist, und im Herbst wenn die Lärchen ihr Farbenpracht im Sonnenlicht leuchten lassen. Im Sommer während der Almzeit ist ein Besuch des Tales und der Feldnerhütte mit dem Bike schwieriger, da dann zahlreiche mannshohe verschlossene Gatter den Weg versperren. Für einen Besuch der Hütte zu Fuß ohne Übernachtung ist der Weg doch sehr weit. Vom Bergbauernmuseum bis zum Ende des Fahrweges sind es ca. 12km und 800 Höhenmeter. Es folgen dann weitere fast 400 Höhenmeter und ca. 3km auf einem Steig bis zur Feldnerhütte. An einem Tag den Hin- und Rückweg zu bewältigen ist schon sehr weit. Das ist wohl etwas für all jene die eine Herausforderung suchen!

Wir nutzen für die ersten 12km bis zum Ende des Fahrweges sowohl im Frühjahr wie im Herbst das Bike, so auch in diesem Jahr. In der vergangenen Woche waren allerdings ein wenig spät dran, eine oder zwei Wochen früher wäre es besser gewesen, denn bei unserem Besuch gab es schon Schnee und, schlimmer, Eis!

Malerisch schön war es zunächst eigentlich wie in jedem Jahr, der idyllische Gnoppnitzbach und die am Weg liegen den Almen wie die Maralm luden immer wieder zu einer kleinen Rast ein.

Sobald wir aber auf die Schattseite des Tales wechselten begann der Winter. Durch Schnee und blankes Eis wurde der Weg unfahrbar und es ging zu Fuß weiter.

Der Steig entlang des vereisten Baches hinauf zur Seetalalm war über weite Strecken ebenfalls völlig vereist und nur mit Vorsicht zu begehen.

Oben angekommen zeigte sich das auf der schattseitigen Roßalm bereits Winter herrschte.

Da die Zeit bereits für den Besuch der Feldner Hütte bereits knapp wurde und wir auf jeden Fall den Abstieg über den vereisten Steig im Halbdunkel des späten Nachmittags vermeiden wollten entschlossen wir uns zur Umkehr.

Auf der Sonnseite des Tales haben wir dann in aller Ruhe die so gewonnenen Stunden ausgiebig genossen. Bei unserer Rückkehr beim Bergbauermuseum haben wir dann leider festgestellt das wir unser Stativ oben vergessen haben. Zwei Tage später ging es also noch einmal hinauf um das Stativ zu holen.

Man muss aber nicht bis hoch hinauf ins Tal der Gnoppnitz um diese herrlichen Spätherbsttage zu genießen. Bei einem Besuch der „Weissen Wand“ haben haben wir ebenfalls zwei Genießer angetroffen die es sich, hoch über dem See, auf einem Logenplatz mit toller Aussicht bequem gemacht hatten.

Wir hoffen das uns diese tollen Spätherbsttage noch ein wenig erhalten bleiben und wünschen allen eine schöne und hoffentlich gesunde Zeit!

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