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17. Juli

Sommerfrische
Früher, beginnend mit Ende des 19. Jahrhunderts, verbrachten viele Mitglieder des vermögende Bürgertums und des Adels die heißen Sommermonate nicht in den stickigen Städten sondern in der klaren und frischen Bergluft in den Höhen der Berge. Sie verbrachten dort oft Wochen oder gar Monate um sich zu erholen. Heute ist der Urlaub zum Glück kein Privileg der Oberschicht mehr. aber heute bleibt der Gast auch nicht mehr Wochen oder gar Monate, heute beträgt die durchschnittliche Verweildauer der Urlaubsgäste 3-4 Tage. Da fragt man sich doch ob man sich in dieser kurzen Zeit, nach einer evtl. stressigen Anreise, überhaupt erholen kann?

Auch bei uns am See sind die Zeiten der „Sommerfrische“ vorbei, auch hier bleiben kaum noch Gäste für Wochen oder Monate am See. Zugenommen hat die aber Zahl jener Gäste die mehrmals im Jahr zu Zeiten der ruhigeren Nebensaison am See einen Kurzurlaub verbringen.

Damit die Erholung im „Kurzurlaub“ trotzdem gelingt gibt es am See viele Möglichkeiten, so kann man an einem Tag die Erkundung des schattseitigen Ufers zwischen dem Westufer in Praditz und dem Paterzipf in Naggl mit dem Besuch der Naggler Alm verbinden. Wer einmal auf der Naggler Alm ist sollte den Hinweisschildern folgen um den Panorama-Rundweg mit seinen tollen Ausblicken zu genießen.

In den vergangenen Tagen hat es, wie an heißen Tagen nicht ungewöhnlich, ein Gewitter am Abend gegeben bei dem sich dann zahlreiche Blitze entladen. so sind wir bei einer Tour zu den Grafenweger Wänden oberhalb des Weges auf ein „Blitzopfer“ gestoßen. Eine mächtige alte Lärche mit einem Stammdurchmesser von fast 80cm wurde von einem Blitztreffer regelrecht zerfetzt.

Wer jetzt 3-4 Tage am See ist der kann auch 3-4 verschiedene, fast immer sehenswerte, Sonnenuntergänge zum Abschluß eines Urlaubstages genießen.

Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage in ihrer „Sommerfrische“ am See!

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