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17. Juni

Hüttenbesuche

Mit dem Beginn der Sommersaison haben in den vergangenen Tagen auch die letzten Hütten und Almen den Betrieb aufgenommen. Wir haben am vergangenen Wochenende einige Hütten besucht.

Am Freitagmorgen sind wir in aller Frühe, bei Sonnenaufgang, gestartet um die hohen Temperaturen in den Mittags- und Nachmittagsstunden zu vermeiden. Bei fast 30°C die Berge hinauf zu radeln ist wahrlich kein Vergnügen, in der frischen Morgenluft dagegen ist es der pure Genuss.

Unser Ziel war an diesem Morgen die Gajacher Alm. Von Praditz aus ging es zunächst hinauf zur „Weissen Wand“ und von dort weiter zur Gajacher Alm. Die Alm liegt auf ca. 1400m Höhe hoch über dem Drautal und erstreckt sich hinauf zum Hochtratten bis hinauf auf ca. 1650m Höhe.
Bei unserer Ankunft waren Adolf und Erika, die Almwirtin, noch mit den Vorbereitungen für den Ansturm der Gäste beschäftigt und die ließen auch nicht lang auf sich warten, denn kurz nach uns trafen schon die ersten Gäste des Tages ein. Einige Weissenseer hatten ebenso wie wir die Gunst der kühlen frühen Stunde zu einer Bike-Tour genutzt.

Am Sonntag sind wir ebenfalls zeitig aufgebrochen und haben uns von Greifenburg aus auf den Weg zur „Compton Hütte“ gemacht. Die Hütte liegt auf 1600m Höhe direkt am Fuße der Reißkofel-Nordwand. Nach wenigen Metern durch den Wald erreicht man die Schneefelder am Fuß der Wand. Aufgrund des späten Schneefalls sind sie noch recht groß und werden den sommerlichen Temperaturen noch einige Zeit wiederstehen. Bereits dort, vom Sockel der Wand, bietet sich dem Wanderer ein toller Blick hinüber zur Pließalm und hinüber zu den schneebedeckten Gipfeln der Kreuzeck Gruppe. Auch an diesem Morgen trafen wir wieder auf einige Weissenseer Frühaufsteher, Esther und Werner waren früh aufgestanden und waren mit dem Bike vom See über die Waisacher Alm zur Compton Hütte gefahren um sich dort mit einer zünftigen Brettljause zu stärken.

Am Samstag waren wir beim Alm-Auftrieb auf die Techendorfer Alm dabei, darüber demnächst mehr.

Wir wünschen eine schöne Woche !

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    13. Juni

    Zwei Welten

    Wer in den vergangen Tagen am See und in seiner Umgebung unterwegs war konnte 2 unterschiedliche Welten erleben.

    Aufgrund der späten und ergiebigen Schneefälle im Mai liegt in den Lagen oberhalb 2000 m, wie in der Kreuzeckgruppe bei der Feldner Hütte, noch viel Schnee.

    Aber nur wenige Schritte vom Schnee entfernt finden sich auch hier oben die ersten bunten Frühlingsboten.

    Aufgrund der jetzt vorherrschenden sommerlichen Temperaturen schmilzt der Schnee und lässt die sonst kleinen Rinnsale zu reißenden Bächen anschwellen.

    Am See ist allerdings von reißenden Bächen nichts zu entdecken, der Almbach von der Bodenalm mündete am Donnerstag als spärliches kleines Rinnsal in den See.

    Am See kündigte die aufgehende Sonne am Donnerstag einen weiteren herrlichen Sommertag an.

    Die Morgensonne ließ das frische Grün des Frühlings am Ufer aufleuchten und an den einsamen Badestränden waren bereits die ersten Gäste zu sehen.

    Bunt ging es an den vergangenen Tagen auf den Wiesen rund um den See zu. So weit das Auge reichte strahlten die bunten Frühlingsblumen in der Sonne.

    Aber diese Pracht ist nun zunächst einmal vorbei, denn die Weissenseer Bauern heben mit der ersten „Mahd“ begonnen und mähen die Wiesen um Winterfutter für das Vieh zu ernten.

    Zunächst einmal wird das Vieh aber die nächsten Monate auf den Almen verbringen um dort die Freiheit des Almsommers zu genießen, denn in den nächsten Tagen steht der Almauftrieb bevor.

    Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage am See beim Wandern, Baden, Biken oder auch faulenzen!

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      05. Juni

      Vogelperspektive

      Am vergangenen Freitag wurde in den alten, aber renovierten, Gemäuern des Schlosses Greifenburg die diesjährige Veranstaltungsreihe „Live beim Wirt“ eröffnet. Auch in diesem Jahr kann man immer Freitags bei wechselnden Weissenseer Wirten oder Hotels Livemusik genießen.

      Auf dem Weg zurück von Greifenburg zum Weissensee dürften wir die gefühlt endlosen Kurven der Weissenseestraße bezwingen. Eine Kurve reiht sich dort an die Nächste. Von oben, aus der Perspektive der Vögel betrachtet, sieht es aus als ob sich eine Schlange den Berg hinauf windet.

      Von oben betrachtet sieht unsere Welt häufig anders aus, oftmals reizvoller, wohl weil neu und ungewohnt. Wir haben einige Eindrücke aus der Vogelperspektive gesammelt.

      Wir wünschen schöne Tage am See und viel Spaß beim Kirchtag!

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        31. Mai

        Endlich Sommer!!!???

        Der morgendliche Blick aus dem Fenster war in den vergangenen Wochen oftmals frustrierend, tief hängende dunkle Wolken zogen über den See und brachten oftmals Regen.

        Dunkel und trüb war es für die Fischer am frühen Morgen. In den raren Sonnenstunden glitzerten zahllose Wassertropfen im Gras. Aber das war gestern!

        Jetzt kündigt sich bereits vor Sonnenaufgang ein schöner Frühsommertag an. Beim Tschabitscher herrscht noch fast Nacht wenn im Osten über dem See langsam die Sonne über den Horizont steigt.

        Wenn dann nach kurzer Zeit der Frühdunst verschwunden ist können Fischer, Radler und Wanderer ein herrlichen Tag am See genießen.

        Auch die ersten mutigen Schwimmer/innen haben bereits entdeckt.

        Wir wünschen allen schöne Tage am See!

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          27. Mai

          Markttag am See

          Im Rahmen der Veranstaltungen zum „Aufwartn am See“ hatten sich am Freitagabend zahlreiche Feinschmecker zu einer ganz besonderen Seerundfahrt mit der „Alpenperle“ am Schiffsanleger an der Seebrücke eingefunden.
          Nach einem Aperitif ging es dann von dort im Licht der untergehenden Sonne hinüber zum Ostufer und wieder zurück nach Techendorf. Während der Fahrt wurden die Gäste von von den Spitzenköchen um Hannes Müller mit feinsten Köstlichkeiten verwöhnt.

          Etwas bodenständiger und rustikaler ging es auf der Abschlussveranstaltung des diesjährigen „Aufwartn am See“ zu. Angeboten wurde dort von regionalen Produzenten jede Menge Leckeres. Vom Gailtaler Almkäse sowie Ziegen-und Schafskäse über Weissensee-Fischspezialitäten vom Seefischer Martin Müller bis hin zu Kräutern, Gemüsepflanzen war an diesem Tag die und vieles mehr im Angebot. Dazu gab es leckeres Essen und Musik. Die Gäste aus der Südtiroler Partnergemeinde Villnöss hatten eine Spezialität zum See mitgebracht, sie bereiteten ganz besonders leckere Strauben für die Besucher zu. Echt lecker!

          Dieser Markt in Mödn`s Bad war ein wirklich gelungener Abschluss des Aufwartn am See 2019″. Sogar das Wetter hat an diesem Tag mitgespielt, es begann nämlich erst eine Stunde nach Ende der Veranstaltung zu regnen.

          Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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            26. Mai

            Aufwartn…

            …war in früheren Zeiten ein Akt der Gastfreundschaft. Wenn Gäste ins Haus kamen wurden sie herzlich empfangen und bewirtet, so wie das heute noch in vielen Regionen der Welt der Fall ist. Mit Gastronomie und Haubenküche hatte das nichts zu tun.
            So war es auch am Samstag beim Aufwartn am See.
            Wir haben unsere Hausbesuche in Neusach begonnen. Beim Domenig, dem Bootsbauer am See, sind wir gestartet, in gemütlicher Runde wurden wir bewirtet. Von dort ging es zu einem kurzen kulinarischen Besuch in die Küche des „Löwenzahn“.

            Die nächsten Stationen unserer Tour lagen nun aber auf der anderen Seite des Sees in Naggl. Der bequemste und leckerste Weg dorthin führte mit dem Floß über den See. Auf dem Floß wurden wir während der Überfahrt mit „Fisch-Art“ Köstlichkeiten versorgt.

            In Naggl wurden die Floßfahrer bereits von der Familie Müller erwartet. Und schon wieder gab es zu Essen und zu Trinken.

            Nur ein kurzer Weg führte uns dann über die Strasse zur Familie Pirkebner. Nach einer köstlichen Suppe ging es dann, völlig gesättigt, mit dem Floß wieder zurück nach Neusach.

            Empfehlung: Man sollte mit dem überall leckeren Essen langsam starten, ansonsten fehlt einem bei den letzten Hausbesuchen der Appetit.

            Fazit: Wieder mal eine super Veranstaltung mit toller Stimmung!

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              24. Mai

              Aufwart`n auf der Alm

              Seit 2016 startet die Weissenseer Sommersaison mit der Veranstaltungsreihe „Aufwartn am See“. Dabei werden den Gästen bei wechselnden Gastgebern regionale Köstlichkeiten geboten.
              Der Start der diesjährigen Veranstaltung erfolgte am Mittwoch bei Hanni und Dietmar Brandtner auf der Alm hinterm Brunn.
              Für ein gutes Gelingen sorgten:
              Am heimischen Holzherd auf der Alm begrüsste Phillip Brandtner seine Freunde Christine Schwarzenbacher (Arlberger Hof), Christof Zöhrer (Gästehaus Feidl), Rene Mehlhose (Seehotel Enzian) und Andreas Zöhrer (Pension Tuschnig). Sie sorgten für den kulinarischen Genuss des Abends.
              Für die Getränke zum guten Essen sorgten die Destillerie Farthofer und die Brauerei Shilling.
              Für die gute Stimmung sorgten an diesem Abend die Hermagorer Lausbuben.
              Wie auch in den Jahren zuvor war es ein rundum gelungener Start zum diesjährigen „Aufwartn am See“.
              Am Freitag folgt dann das „Aufwartn“ auf der „Alpenperle“ bei einer abendlichen Seereise zum Ostufer und Retour.
              Der Samstag folgt dem Motte „5 Gerichte 4 Kuchl. Da geht es in die Kuchl beim Pirkebner und Müller in Naggl, auf dem Floß werden Fischköstlichkeiten kredenzt und in Neusach werden die Gäste beim Bootsbauer und im „Löwenzahn“ erwartet. (Zeit: 14:00 bi8s 19:00)
              Den Abschluss bildet in diesem Jahr ein Fest für die ganze Familie in „Mödn`s Bad mit Gästen aus dem Gailtal und aus Villnöss. (Zeit: 11:00 bis 16:00)

              Da das Wetter jetzt wirklich schön werden soll wünschen wir viel Spaß und Genuss !

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                21. Mai

                Mühsam geht es voran mit dem Frühling

                Sonnenschein und blauer Himmel sind seit einiger Zeit eine Rarität am See. Stattdessen wird das Bild von dicken, dunklen Wolken geprägt die oftmals auch noch Regen mit sich bringen. Na wenigstens ist kein Schnee mehr dabei. Das ist ja schon einmal ein Fortschritt!

                An den Badestegen und auch an der Mündung des Almbaches sucht man bisher vergeblich nach wagemutigen und abgehärteten Badegästen die sich in die noch frischen Fluten des Sees stürzen. Dabei ist es doch im Wasser wärmer als in der frischen Frühlingsluft!

                Die Fischer lieben zwar auch den Sonnenschein, aber sie harren getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur die falsche Kleidung“ stundenlang auf dem See aus und genießen die Ruhe.

                Aber so ganz lässt sich der Frühling doch nicht aufhalten! Überall sieht man jetzt die verspätet blühenden Obstbäume und in den Buchenwäldern spaziert man jetzt unter einem dichten Dach von frischem, leuchtendem Frühlingsgrün.

                Auf dem Weg hinauf zum Tschabitscher kämpfte sich ein Feuersalamander mühsam durch das noch spärliche grüne Gras am Wegesrand, ihn schien das Wetter zu gefallen.

                Aber jetzt gibt es einen Hoffnung schimmer am Wetterhorizont, für das letzte Wochenende im Mai wird mit Temperaturen von mehr als 20°C endlich der Jahreszeit gemäßes Wetter prognostiziert.
                Hoffen wir das die Wwtterpropheten recht behalten!

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                  15. Mai

                  Was für ein März!

                  In der noch jungen Fischereisaison sind die Fischer auf dem See vom Wetter bisher nicht verwöhnt worden. Nur an wenigen Stunden konnten sie bisher ruhiges, sonniges Frühlingswetter genießen. Sonst gab es reichlich Kälte, Wind, Regen und auch einige Schneeflocken mitten im Wonnemonat Mai.

                  Auch wir mussten uns bei unseren Touren warm anziehen. Am Samstag führte uns ein Tour hinauf zur Kohlröselhütte. Wir waren die einzigen Besucher denn die Hütte ist noch geschlossen und es wird wohl noch einige Tage dauern bis die Gäste von der Hüttenterrasse den tollen Blick hinunter ins Gitschtal genießen können.
                  Auch auf der Jadersdorfer Alm herrscht noch Ruhe.

                  Auf den Almen und den Wiesen am See, dort wo es sonst um diese Jahreszeit ein buntes Blumenmeer zu bewundern gibt, entdeckt man jetzt nur erste vereinzelte bunte Farbtupfer.

                  Bei der Weissenseer freiwilligen Feuerwehr gab es am Wochenende auf dem Festgelände bei der Bergbahn-Talstation etwas zu feiern. Birgit und Sieglinde wurden feierlich in Dienst gestellt! Das sind die Namen der Patinnen für die neuen Feuerwehrfahrzeuge. Birgit war die Patin für das neuer Tanklöschfahrzeug und Sieglinde durfte als Patin das neue Feuerwehrboot mit einer Sektdusche taufen. Der Kommandant der Weissenseer Feuerwehr, Stefan Valthe, hatte an diesem Tag also allen Grund sich zu freuen. Natürlich ist das für alle Weissenseer ein Grund zum Feiern!

                  Wir hoffen das die neuen Fahrzeuge der Feuerwehr nur bei Übungen zum Einsatz kommen!

                  PS: Das Wetter soll sich, wenn die Vorhersagen stimmen, jetzt endlich bessern!

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