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20. Februar

Sonntagsspaziergang
Gutes, sonniges Bergwetter war uns von den Metereologen für den Sonntag versprochen worden. Wir haben sie beim Wort genommen und uns also am Sonntag in aller Frühe auf den Weg zu einem „Spaziergang“ gemacht. Beim Start am Morgen lag noch eine Nebeldecke über dem See die aber von der Sonne recht schnell aufgelöst wurde. Für uns ging es bergauf, der Sonne entgegen. Unser Ziel war der Großboden. Die Sonne stand noch tief über dem Horizont als wir die Naggleralm erreichten, Gäste waren zu dieser frühen Stunde noch keine zu sehen. Vom höchsten Punkt der Naggler Alm tauchte dann zum ersten Mal unser Ziel vor uns auf, der Großboden und dahinter der Golz. Nach einigen doch recht beschwerlichen Kilometern auf dem verschneiten Forstweg erreichten wir die Jadersdorfer Alm. Von der Schattseite ging es hier hinüber auf die Sonnseite. Von nun an gab es reichlich wärmende Sonne aber leider auch einen kühlen Wind aus Südost. Nach einem letzten Blick zurück auf die Jadersdorfer Alm und hinunter ins Gitschtal mit dem Reißkofel gings weiter hinauf in Richtung Großboden. Während hier oben die Sonne strahlte zeigte uns ein Blick hinunter zum Gailtal das in Hermagor um die Mittagszeit immer noch ein tristes Nebelgrau vorherrschte. Auf der Sonnseite am Großboden ist Schnee inzwischen Mangelware, auf den braunen fast völlig schneefreien Berghängen tummelten sich an diesem Tag zahlreiche Gämsen. Nach einer kurzen Rast auf der oberen Alm machten wir uns auf den Rückweg. Von der Jadersdorfer Alm ging es auf schmalem Steig über den Gaisrücken, mit immer wieder tollen Ausblicken, zurück zur Naggler Alm. Dort hatte inzwischen reges Treiben eingesetzt, zahlreiche Gäste nutzten die Sonnenterrasse zu einem ausgiebigen Sonnenbad und auch auf der Schipiste tummelten sich inzwischen zahlreiche Schifahrer und genossen so diesen tollen Tag.
Wir hoffen das uns das schöne Wetter noch ein wenig erhalten bleibt und wünschen allen eine schöne Woche!

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    16. Februar

    Wintertag
    Sehr viel Schnee hat uns dieser Winter ja bisher nicht gebracht, aber der wenige Schnee reicht doch aus um uns ein winterliches Ambiente zu schaffen. Wer jetzt einen Sonnenaufgang am See genießen will muss nicht mehr mitten in der Nacht aufstehen da die Tage inzwischen merklich länger geworden sind. Am Mittwochmorgen haben auch wir die Gelegenheit genutzt und es hat sich wieder einmal gelohnt. Über dem See lag bei Sonnenaufgang noch ein dünner Nebelschleier der von den wärmenden Sonnenstrahlen aber recht schnell aufgelöst wurde. Kaum war der Nebel verschwunden waren auf den Eislaufbahnen auch bereits die ersten Eisläufer unterwegs. Wir haben aber an diesem Tag lieber einen Spaziergang durch die Weissenseer Winterlandschaft unternommen und dabei einige Eindrücke gesammelt bis am späten Nachmittag im Westen die Sonne unterging.
    Es war wieder einmal ein Wintertag so wie wir ihn uns wünschen mit blauem Himmel, Sonne, Eis und ein wenig Schnee!

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      12. Februar

      Vereinsmeisterschaft
      Die Weissenseeer Schifahrer haben am Samstag ihre Meister gekürt. Mehr als 60 aktive Vereinsmitglieder hatten sich am Samstagmorgen am Start versammelt. Alle waren dabei, von jung bis etwas älter, vom Jahrgang 1940 bis zum Jahrgang 2010, vom sportlichen bis zum Genussschifahrer. Die Mehrzahl der Teilnehmer gehörten aber den jüngeren Jahrgängen an die im WSV das Schifahren erlernt. Eine klassische Schischule benötigen die Weissenseeer Kinder ja nicht denn sie erlernen das Schifahren im Verein, hier werden fast alle von ihnen mit viel ehrenamtlichem Engagement zu guten Schifahrern ausgebildet. Kein Wunder also, das fast alle Weissenseeer gute Schifahrer sind oder es zumindest einmal waren.
      In diversen Leistungsklassen wurde am Samstag also um die Meistertitel gekämpft. Den meisten Ehrgeiz zeigten dabei naturgemäß die jüngsten unter den Teilnehmern. Am Nachmittag gab es dann für sie bei der Preisverleihung im Weissenseehaus den Lohn für ihre tollen Leistungen.
      Wir gratulieren allen Gewinnern und auch den Zweit- und Dritt- usw. plazierten, einfach allen!

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        02. Februar

        200 schwere Kilometer
        Als die Nummer 88 (Crispijn Aries) endlich das Ziel vor Augen hatte lagen 200 sehr schwere Kilometer hinter ihm. Aufgrund eines Temperaturanstieges über Nacht baute ein Teil der Strecke im Verlauf des Rennens stark ab. Der Streckenteil zwischen Neusach und der Steinwand war nach etwa der Hälfte des Rennens nur noch schwer zu befahren da das Eis aufgrund der Temperaturen immer weicher wurde. Dort war es vorbei mit dem sonst so leicht wirkenden eleganten Dahingleiten, hier ging es jetzt nur noch schwer voran. Kein Wunder also das es in diesem Bereich auch zu zahlreichen Stürzen der ansonsten doch sehr standsicheren Profis kam. Die anfängliche Freude der Sportler darüber endlich wieder einmal einen Wettbewerb auf der großen Schleife bis zum Ostufer laufen zu können dürfte im Verlauf des Rennens sehr schnell einer gewissen Ernüchterung gewichen sein. Rekordzeiten waren aufgrund der Bedingungen also nicht zu erwarten und so benötigte der Sieger eine Zeit von 06:06:35. Eine Zeit übrigens, die für jeden gut trainierten Normalsportler selbst bei optimalen Bedingungen völlig utopisch ist.
        Bei den Herren siegte Crispijn Ariens vor Frank Vreugdenhil und Niels Mesu.
        Bei den Damen war Iris van der Stelt vor Kimberly Muusse und Liesbeth Milatz erfolgreich.
        Wir gratulieren den Siegern und auch allen Teilnehmern die das Rennen trotz dieser schweren Bedingungen beendet haben!
        Am Samstag folgt nun noch als abschließender Wettbewerb das „Aart Koopmans Memorial“ über eine Distanz von 100 bei den Herren und 80 km bei den Damen.
        Wir wünschen den Sportlern viel Erfolg!

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          31. Januar

          Tour zum Ostufer
          Herrliche Wintertage mit viel Sonne und blauem Himmel liegen hinter uns und wir hoffen das es weiterhin so bleibt.
          Nachdem jetzt eine Verbindung zum Ostufer besteht haben wir uns, gemeinsam mit vielen anderen Eisläufern, auf den Weg zum Ostufer gemacht. Unser Weg führte uns vorbei an der Schiffsanlegestelle bei der kleinen Steinwand. Dort trafen wir den Müller Christian, er war dabei den Anleger mit der Motorsäge gegen die Gewalt des schiebendes Eises zu sichern. Unter einer dünnen Schneedecke kam dabei fast 30 cm starkes glasklares Eis zu Tage. Rund um den Anleger hat er so eine eisfreie Fläche geschaffen und damit dafür gesorgt das der Anleger nicht vom Eis beschädigt werden kann. Man sieht das einem Schiffskapitän am Weissensee auch im Winter die Arbeit nicht ausgeht.
          Unsere nächste Station war die Gossariawiese. Dort laden schaukelnde Liegen zu einer Rast ein. Kein Wunder also das sich dort sehr schnell einige Eisläuferinnen zu einem kleinen Sonnenbad eingefunden haben.
          Dort verlaufen sowohl die Eislaufbahn sowie ein Spazierweg entlang des sonnseitigen Ufers. Wintergenuss pur! Man sollte dort aber rechtzeitig zu einem Spaziergang starten, denn am späten Nachmittag rücken die Schatten der Laka sehr schnell zum sonnseitigen Ufer vor und dann kann es dort recht schnell recht kalt werden.
          Recht kalt bleibt es den ganzen Tag am Ufer entlang der Laka. Diese ständige Kälte hat dort eisige Blüten entstehen lassen. Auf den Spitzen der Triebe einer Buche blühen jetzt eisige Blumen und die Knospen des Almrausches scheinen trotz eisiger Kälte kurz davor zu sein sich zu Blüten zu entfalten.
          Bis zur Almrauschblüte wird es aber wohl doch noch ein wenig dauern, bis sollten wir einmal weiterhin den Winter genießen!
          Wir wünschen viel Spaß dabei!

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            30. Januar

            Marathon Meisterschaft
            Ein Wochenende der Meisterschaften liegt hinter uns. Sowohl die holländischen wie auch die österreichischen Meister wurden ermittelt.
            Bei den offenen österreichischen Marathon-Meisterschaften waren natürlich auch zahlreiche Weissenseeer Eisläufer am Start. Den Meistertitel der offenen Klasse machten die niederländischen Teilnehmer unter sich aus, bei den Herren gewann Bart Hoolwerf und bei den Damen ging Carla Zielmann
            als Erste durchs Ziel.
            Bei der Vergabe des nationalen österreichischen Titels aber waren die Weissenseer Eisläufer sehr erfolgreich.
            Bei den Damen konnte Anna-Lena Müller aus Techendorf ihren Titel des Vorjahres erfolgreich verteidigen. Die Plätze zwei und drei belegten Monika Sick und Claudia Mösslacher.
            Auch bei den Herren erreichten die Weissenseer Podestplätze. Meister wurde Hans Unterberger vor Wolfgang Wernitznig und Michael Knaller.
            Wir gratulieren!!!
            Bereits am Samstag haben wir das Team des Eismeisters beim Ronacherfels auf dem großen Meer angetroffen. Man suchte dort nach einemsicheren Weg hinüber zur Steinwand um dort die vorhandene Ostufer-Runde zu erreichen. Wie sollte es auch anders sein, Norbert Jank fand natürlich einen Weg und bereits am Sonntag konnte man, bei herrlichem Wetter, zahlreiche Eisläufer auf dem Weg zum Ostufer beobachten.
            Jetzt ist es also wieder möglich auf einer sicheren geräumten Bahn von Praditz bis zum Ostufer zu laufen. Die Teilnehmer des 3. Tertocht wird es freuen, endlich kann man wieder die große Runde von 25 km laufen.
            Wir wünschen allen vielen Spaß bei ihrer Fahrt zum Ostufer und retour!

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