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22. Oktober

Abwechslungsreich …

… war das Wetter in den vergangenen Tagen. Mal konnte man kaum die Hand vor Augen sehen und konnte den Tschabitscherhof in dem dichten Nebel nur erahnen. Tags darauf herrschte dann oben beim Tschabitscher schon wieder schönstes Herbstwetter wie auch der Blick hinunter ins Drautal zeigte.

Beim Blick über den See von Praditz oder auch vom Sonnseitenweg zeigten sich die Farben des Herbstes von Tag zu Tag immer intensiver.

Auf dem Sonnseitenweg fand unsere Tour hinüber zum Ostufer leider ein abruptes Ende, dort finden jetzt Forstarbeiten statt und der Weg ist unpassierbar. Dort werden jetzt vom Borkenkäfer befallene Bäume aus dem Wald entfernt. Diese Maßnahme ist für den Waldbesitzer in diesen steilen Lagen mit hohen Kosten und leider sehr wenig Ertrag verbunden.

Wir haben also umgekehrt und haben uns auf den Weg zur Alm hinterm Brunn gemacht. Dort hat sich am vergangenen Wochenende der vermeintlich „ärmste Wirt Österreichs“ in die Pension verabschiedet. 19 Jahre lange hat dort oben die Familie Brandtner die Gäste mit Speis und Trank verwöhnt. Am vergangenen Wochenende nun hat der Phillip noch einmal einen letzten Kaiserschmarren für die Gäste zubereitet. Das wars dann! Wir bedanken uns und wünschen der Fam. Brandtner eine schöne Zeit! Im kommenden Winter begrüßt dann ein neuer Almwirt seine Gäste.

Wir wünschen allen ein schönes langes Wochenende!

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    17. Oktober

    Ruhige Tage

    Jetzt ist es ruhig geworden am See, nur noch wenige Gäste traf man bei einem Spaziergang entlang des Seeufers. Es herrschte in den vergangenen Tagen also genau die richtige Stimmung um die bunten Herbsttage am See zu genießen.

    Auch Fischer auf der Suche nach dem richtigen, Erfolg versprechenden, Platz sind nur noch selten zu sehen.

    Am Freitag herrschte dann kurzzeitig wieder Winter am See, nicht wirklich ideal für eine Floßfahrt über den See, aber de Teilnehmer der „Genusstour“ haben die Fahrt trotzdem genossen.

    Das von den Almen heimgekehrte Vieh zieht jetzt von einer Wiese im Tal zur Nächsten bevor es dann im Winter in den warmen Stall geht.

    Bei der Bergbahn herrscht jetzt keine Ruhe, dort ist man mit den Vorbereitungen für die kommende Wintersaison beschäftigt.

    Der Winter wird in den kommenden Tagen wieder dem bunten Herbst Platz machen!

    Wir wünschen weiterhin schöne Tage am See!

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      12. Oktober

      Jetzt wird es bunt am See!

      Die Sonne scheint der Himmel ist blau und die Wälder werden von Tag zu Tag bunter, das ist der Herbst so wie wir ihn uns wünschen. In der vergangenen Woche hat er unseren Wünschen voll und ganz entsprochen.

      An den Basestegen am sonnseitigen Ufer ist es ruhig geworden und im stillen Wasser des Sees spiegelt sich das gegenüber liegende Ufer.

      An der Seebrücke warten die Schiffe der Weissensee-Schifffahrt auf Fahrgäste. Im Oktober verkehren die Schiffe nur noch an den Wochenenden (Fr-Sa-So).

      Auf dem See finden sich jetzt nur noch vereinzelt Boote die bei ihrer Fahrt entlang des Ufers die intensiven Farben genießen.

      Im Blätterdach der Wälder weichen die Farbe Grün jetzt den Farben des Herbstes.

      Die bunten Blätter des Waldes treiben jetzt in den stillen Buchten entlang des Lakaufers oder sie bilden den bunten Rand des Seeufers.

      Am Sonntag ist der bunte Herbst einem Tiefdruckgebiet gewichen das uns in höheren Lagen (bis herunter auf etwa 1200m) sogar etwas Schnee gebracht hat, aber jetzt geht es weiter mit dem bunten Weissenseer Herbst.

      Wir wünschen eine schöne Woche!

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        07. Oktober

        Herbstzeit = Jagd- und Erntezeit

        Wer jetzt einen Spaziergang unternimmt stellt fest das jetzt endgültig der Herbst am See Einzug gehalten hat, von überall beginnen her jetzt die bunten Farben des Herbstes zu leuchten. Diese Farbenpracht wird in den kommenden Tagen und Wochen noch intensiver werden.

        In den vergangenen Tagen begegneten wir besonders häufig aus gegebenem Anlass Mitgliedern der Familie Baurecht. Den Anfang machte der Martin, er war mit seinem schweren Traktor bei der Arbeit dem Seeufer etwas nahe gekommen und bis zu den Achsen im Morast des feuchten Ufers versunken. Der Obergasser MIchael mit seinem Traktor konnte nicht helfen und es musste schwereres Gerät organisiert werden das ihn dann endlich aus seiner misslichen Lage befreien konnte.

        Am folgenden Tag begegneten wir dem Martin schon wieder, er war mit dem Traktor bei der Kartoffelernte im Einsatz. Neben zahlreichen Erntehelfern gab es am Rande auch einige große schwarze vierbeinige interessierte Zuschauer.

        Am Dienstag waren wir wieder bei der Familie Baurecht zu Gast, denn es gab etwas zu feiern. Der Baurecht Michael hatte einen Einser-Hirsch erlegt. Das wäre aber ja noch nichts wirklich besonderes, wenn es da nicht am Dienstagmorgen den zweiten Abschuss eines kapitalen Hirsches zu bestaunen gegeben hätte.
        Der Hirsch hatte am Montagabend noch vor Einbruch der Dunkelheit, wohl berauscht vom vielen Testosteron im Blut, leichtsinnig seine Deckung verlassen um auf der Wiese zu äsen. Das hätte er besser nicht getan, denn dort wurde er von Michaels Tochter Andrea erwartet die ihn mit einem sicheren Schuss zur Strecke bringen konnte.
        Zwei Einser-Hirsche binnen weniger Tage in einer Familie, wenn das kein Grund zum Feiern ist? Waidmannsheil!

        Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage am See!

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          02. Oktober

          Sommer ade!

          Mit Beginn des Oktober verabschiedet sich der Sommer nun wohl endgültig vom See. Es war ein Sommer der besonderen Art wie wir ihn bisher noch nicht erlebt haben. Er war geprägt vom Corona-Virus. Im Mai und auch noch im Juni herrschten am See Unsicherheit und Angst vor einer desaströsen Sommersaison. Würden Gäste kommen und wenn „ja“, wie viele? Wer damals einen fast rekordverdächtigen Sommer prophezeit hätte, der wäre wohl für verrückt erklärt worden. Niemand hätte geglaubt das manche anlässlich des Gästeansturms im Juli und August von „Overtourism“ sprechen würden. Der Weissensee und andere Seeregionen waren die Gewinner dieses Krisen- Sommers. Fast wäre man geneigt zu sagen „Corona sei dank“! Jetzt bleibt uns nur zu hoffen das die Wintersaison ebenso glücklich verläuft.

          In der vergangenen Woche hat nun mit einigen schönen Tagen der Herbst Einzug am See gehalten. Am Morgen gab es, wie so oft, eine dichte Nebeldecke über dem See aus der nur der Kirchturmspitze der Techendorfer Kirche heraus schaute.

          Aber dann vertrieb die Sonne den Nebel und es folgte ein sonniger Tag mit milden Temperaturen. Genau richtig für die die zahlreichen Petrijünger die in der vergangenen Woche am „Hecht- und Barsch Hegefischen“ teilnahmen.

          Es waren auch ideale Bedingungen um eine gemütliche Fahrt mit dem Ruderboot entlang des malerischen Seeufers zu unternehmen und dabei bei einer Rast die Ruhe und den Sonnenschein zu genießen.

          Bei einem Besuch bei einer der Almen, wie der Bodenalm, konnte man nach einer Wanderung rasten, sich mit einer Jause stärken und in der Ferne auf den Gipfeln von Spitzegel und Golz schon den ersten Schnee des kommenden Winters entdecken.

          Fast direkt vor der Haustür liegt der nördl. Waldweg etwas oberhalb des Seeufers auf der Sonnseite des Sees und lädt mit seinen tollen Ausblicken sowohl nach Westen wie auch nach Osten zu einem Spaziergang ein.

          Am Abend konnte man dann, wie so oft, einen der tollen Sonnenuntergänge beobachten.

          Leider ist es nun mit alledem für die nächsten Tage erst einmal vorbei. Erst am Kommenden Dienstag soll die Sonne wieder scheinen, bis dahin wird so mancher Regentropfen vom Himmel fallen. Aber das gehört zum Herbst nun einmal dazu!

          Wir wünschen trotzdem ein schönes Wochenende!

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            28. September

            Absturz

            In der vergangenen Woche konnten wir noch in vollen Zügen den Spätsommer genießen. Bei Sonnenschein und blauem Himmel konnte man sich bei Wassertemperaturen von etwas über 20°C noch in Fluten stürzen um ein erfrischendes Bad im See zu nehmen.

            Es herrschten ideale Bedingungen um eine Wanderung auf eine der zahlreichen Almen und Hütten zu unternehmen um dort einen Kaiserschmarrn zu genießen so wie es eine Gästegruppe tat, die wir auf der Jagdhütte des Kreuzwirtes angetroffen haben.

            Auf den niederen Almen und grünen Wiesen rund um den See weidete noch das Vieh und im milden Abendlicht der tief stehenden Sonne konnte man erste herbstliche Stimmungen am Seeufer genießen.

            Die höher gelegenen Almen wie die Jadersdorfer Alm waren bereits verlassen und nicht mehr bewirtschaftet und der Herbst hatte Einzug gehalten.

            Aber über Nacht änderte sich das Bild, bei unserem Besuch am Samstag herrschte dort Winter.

            Dort wo auf der Kohlröselhütte am Vortag noch die Gäste den tollen Blick hinüber zum Reißkofel und über das Gitschtal genossen hatten verhinderten jetzt Schneewolken den Ausblick.

            Noch etwas winterlicher zeigte sich am Sonntag der Ausblick zum Latschur. Bei unserem Ausflug am Sonntag zu Zihagas und Peloschen herrschte ansonsten aber akustisch betrachtet herrlichster Herbst, denn von überall her war das heisere Röhren der Hirsch zu hören.

            Zum Glück soll der Winter aber bereits in dieser Woche ein Ende finden und der Herbst an den See zurückkehren. Der Wintereinbruch hat aber die Wassertemperaturen von ca.20°C auf ca. 18°C fallen lassen. Baden ist da wohl nur noch etwas für besonders robuste Naturen.

            Wir wünschen eine schöne Herbstwoche am See!

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              23. September

              Herbstbeginn

              Der Blick in die Natur zeigt uns das nun wohl definitiv der Herbst begonnen hat und der Blick in den Kalender bestätigt unseren Eindruck vom Herbstbeginn.

              Am Sonntag haben wir bei unserer Tour hinauf zur Jadersdorfer Alm dort oben in ca. 1700m Höhe niemanden mehr Angetroffen. Das Läuten der Kuhglocken ist verklungen, es ist still geworden auf der Alm. Aber gerade diese Stille ist das Wunderbare!

              Dafür hört man die Schellen und Glocken jetzt auf den Wiesen rund um den See. Das Vieh und die Schafe sind an den See zurückgekehrt um hier auf den noch grünen Wiesen die Zeit bis zum Einbruch des Winters zu verbringen.

              Auch die Pferde haben ihren Almsommer beenden müssen. Die Pferde vom Pfeiferhof in Oberdorf genießen den Herbst auf den Wiesen in Praditz.

              Damit die Pferde des Pfeiferhofes auch im Winter nicht hungern müssen und sie genügend Energie haben um den Pferdeschlitten zu ziehen wird für sie in diesen Tagen auf den Wiesen direkt am Seeufer Heu geerntet.

              Arbeit gibt es für die Weissenseer Bauern immer! Beim Nagglerhof ist man wieder einmal damit beschäftigt die vom Borkenkäfer befallenen Bäume aus dem Wald zu entfernen um die Ausbreitung dieses Schädlings zu verhindern.

              Herbstzeit ist Erntezeit! Beim Raderhof in Naggl ist die ganze Familie mit der Kartoffelernte beschäftigt. Hier gibt es keinen riesigen Vollernter, hier ist noch Handarbeit gefragt. Da weiß man wenigstens am Abend woher die Rückenschmerzen kommen.

              Wir wünschen allen schöne Herbsttage am See!

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                18. September

                Von Nock zu Nock

                Schon wieder einmal Morgenstimmungen! Schon oft und immer wieder „so“ noch nie gesehen!

                Die Kühe des Jakoberhofes sind bereits gemolken und weiden nun auf der Wiese am Seeufer, über dem See liegt noch eine dichte Nebeldecke die vom Licht der aufgehenden Sonne zum „glühen“ gebracht.

                Weiter oben, dort wo es keinen Nebel gibt, lässt die Sonne die lange Mähne der Pferde aufleuchten.

                Der Nebel über dem See löst sich wie immer rasch auf und es beginnt der nächste Spätsommertag.

                Genau richtig für unsere Tour von Nock zu Nock. Wenn man von Techendorf durch den Mittaggraben aufsteigt und sich in Richtung „Memmer Alpl“ hält gelangt man Ende des Weges zum Arling. Von dort hat man am Rand der Felswände einen Blick über den See der von Oberdorf bis hin zum Ronacherfels reicht.

                Wenn man nach dem Aufstieg den vor einigen Jahren neu errichteten Weg bergauf folgt gelangt man an dessen Ende zu einem Wendeplatz auf dem Gipfel der Hühnernock. Von einem vorgelagerten kleinrn Hügel hat man dort einen fast freien Blick über den See vom Westufer in Praditz bis zum weit entfernt liegenden Ostufer in Stockenboi.

                Von der Hühnernock führt unser Weg weiter in Richtung Osten zur Mittagsnock. Kurz vor erreichen der Mittagsnock führt der Steig über eine ausgesetzte Felsformation mit einem tollen Blick über das Gitschtal bis hin in die Karnischen Alpen und das Nassfeld. Der Gipfel der Mittagsnock ist völlig unsspektakulär, eine kleine Lichtung im Wald ohne Aussicht.

                Der Rückweg erfolgt in Richtung Naggler Alm , von dort kann man dann zum See absteigen oder aber, viel einfacher, die Bergbahn benutzen.

                Bei einem Spaziergang nach dem Abendesse gibt es dann zum Ausklang des Tages wieder einmal einen sehenswerten Sonnenuntergang.

                Wir wünschen weiterhin schöne und erholsame Tage am See!

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                  14. September

                  Mountainbike Trail- und Testtage

                  Am vergangenen Wochenende gab es für die Biker und jene die es werden wollen wieder einmal die „Mountainbike Trail – und Testtage“.
                  Am Freitagabend wurde den Bikern die Möglichkeit geboten mit den leistungsstarken Lampen von „Lupine“ eine Trailabfahrt durch den stockdunklen Wald zu versuchen.
                  Anschließend konnte man sich bei einem Grillfest stärken.

                  Am Samstag fand die MTB-EXPO bei der Talstation der Ber4gbahn statt. Die dort von verschiedenen Herstellern ausgestellten Bikes konnten von den Besuchern auch auf einem Trail ausgiebig getestet werden.
                  Von dieser Testmöglichkeit wurde ausgiebig gebrauch gemacht.

                  Zum Abschluß der diesjährigen Biketage gab es am Abend noch einmal Livemusik mit den „Lake Boys“

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