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18. Januar

Ein Spaziergang im Winter

Nach einer kleinen Zwangspause über die Feiertage und den Jahreswechsel haben wir in den vergangenen Tagen wieder erste kleine Spaziergänge am See unternommen und dabei einige Eindrücke gesammelt.

Dabei haben wir festgestellt das man diesen Winter wahrlich wieder als „richtigen Winter“ so wie er früher einmal gewesen sein soll, bezeichnen kann. Es gibt massenweise Schnee, blauen Himmel und es ist eisig kalt. Winteridylle pur also!

Die Häuser und Badehütten am Seeufer tragen eine dicke Haube aus Schnee.

Die Eisstockschützen haben sich kleine Bahnen auf dem Eis frei geräumt um dort ihrem winterlichen Hobby zu frönen. Natürlich ist auch immer der Babyelefant dabei um den Corona Abstand zu gewährleisten.

Bei einem Spaziergang zum Paterzipf haben wir am Seeufer, nachdem wir bis zur Hüfte im Schnee versunken waren, einmal gemessen wie dick die Schneedecke ist. Unser Stativ ist 150cm lang, es schauten nur noch weniger als 30cm aus dem Schnee heraus.

Die Schiffsanlegestelle am Paterzipf trägt jetzt ebenfalls eine dicke Schneehaube. Das Eis unter der dünnen Schneedecke besteht leider aus gefrorenem Schneematsch und ist zum Eislaufen nur wenig geeignet.

Traumhafte Bedingungen finden dafür jetzt die Langläufer vor. Die Loipen sind vom Weissenseer Loipenchef Wolfgang Wernitznig hervorragend präpariert und laden zum Langlaufen ein. So gut waren die Bedingungen schon lange nicht!
Es stehen Loipen aller Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, von der Franz-Josef-Loipe für die sportlichen bis hin zur Naggler Loipe für die Genießer.

Wir wünschen allen weiterhin schöne Wintertage und immer schön gesund bLeiben!

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    21. Dezember

    Ein Wochenende in Coronazeiten

    Natürlich haben auch bei uns am See all die Regeln Gültigkeit die eine Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen. Wir haben uns am Wochenende einmal am See umgesehen wie denn die Weissenseer damit umgehen und dabei festgestellt das es kaum einen Unterschied zu „normalen Zeiten“ gibt.

    Viele Weissenseer haben wir auf der Loipe zwischen Techendorf und Praditz angetroffen. Einige nutzen dieses Angebot bis ihnen am Abend fast das Licht ausgeht und sie im Nebel verschwanden.

    Der Weg hinauf zur Naggler Alm eignet sich jetzt aufgrund der ausgiebigen Schneefälle hervorragend als Rodelbahn und wird natürlich auch zu einer lustigen Rodelpartie genutzt.

    Beim unserem Abstieg über die hervorragend präparierte Piste begegneten uns dann zahlreiche Weissenseer die den Sonntag zu einer Skitour die Piste hinauf zur Naggler Alm nutzten.

    Der Chef der Bergbahn auf dem Weg zur Alm hinauf, er musste aber nicht wie die Tourengeher heftig schwitzen, denn er war mit Skidoo unterwegs.

    Ebenfalls motorisiert war am Samstag bereits der Eismeister unterwegs um auf dem oberen Seeteil Bahnen für die Eisläufer und Sp0aziergänger zu präparieren. In diesem Jahr sind die Bahnen ganz besonders breit damit die Besucher den gewünschten Abstand einhalten können.

    Am Sonntag nutzten dann auch die ersten Spaziergänger die breite geräumte Bahn zu einem ersten Spaziergang auf dem Eis.

    Eigentlich unterschied sich dieses Corona-Wochenende für die Weissenseer, auch bei Einhaltung aller Regeln und Beschränkungen, kaum von einem „normalen“ Wochenende. Ausnahme: Das Tal wurde nicht wie sonst bei schönem Wetter von Erholung suchenden gestürmt, die Weissenseer hatten ihr Tal fast für sich allein. Auch einmal ganz schön!

    Wir wünschen allen ein schönes und hoffentlich gesundes Weihnachtsfest!

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      16. Dezember

      Winterspaziergang

      Wenn sich am Morgen die letzten Nebelfetzen verzogen haben lädt der See in diesen Tagen zu einem Spaziergang ein. Die Luft ist klar und kalt, die Sonne scheint, es ist gleißend hell, und die Schneekristalle glitzern im Sonnenlicht.

      Auf der Schattseite ist die Natur scheinbar völlig erstarrt, dort schaut es aus wie in Sibirien oder am Polarkreis während auf der Sonnseite die Langläufer die Langläufer diesen herrlichen Tag genießen.

      Der Schnee hat vieles scheinbar verändert, so bildet jetzt ein kleiner Fischteich im Wald einen deutlichen Kontrast zu seiner Umgebung der sonst fast unsichtbar war und die Wiesen in Praditz scheinen durch den Schnee neu „modelliert“ zu sein.

      Der See am Paterzipf liegt völlig ruhig da und in seiner Oberfläche spiegelt sic die Winterlandschaft und dort wo sich vor 3 Monaten noch Badegäste tummelten liegt jetzt eine dicke Schneedecke am Seeufer.

      Auf der Schattseite steigen bis in die frühen Nachmittagsstunden immer noch vereinzelt Nebelschwaden auf und entlang des Ufers beginnt sich eine Eisdecke zu bilden. Dort wurde auch bereits ein erster todesmutiger Eisläufer gesehen.

      Wer jetzt bei diesen Bedingungen trotz oder wegen Corona keinen Spaziergang unternimmt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen!

      Wir wünschen viel Spaß und Erholung beim Winterspaziergang!

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        12. Dezember

        Schnee

        Schnee und Eis gehören ganz einfach zum Winter dazu, leider war es in der jüngeren Vergangenheit oftmals so das der Wunsch nach einer weißen Weihnacht nicht in Erfüllung ging. In diesem Jahr wird dieser Weihnachtswunsch mit großer Wahrscheinlichkeit in Erfüllung gehen, denn es hat ausgiebig geschneit. Hier am See haben wir wohl ca. 1m Neuschnee bekommen. Das ist nicht wenig aber im Vergleich zu näheren Umgebung im Westen, in Osttirol, im Lesachtal oder im Mölltal sind wir glimpflich davon gekommen, denn dort gab es sehr viel mehr Schnee mit Lawinen, Muren, tagelangen Stromausfällen und von der Außenwelt abgeschnittenen Siedlungen. Da haben wir wieder einmal Glück gehabt!
        Für uns hieß es lediglich: Schnee räumen. Wohl dem der dafür über die entsprechenden Gerätschaften verfügte. Wer den ganzen Tag Schnee geschaufelt hatte um Wege und PKW frei zu räumen spürte am Abend auch was er getan hatte.

        Als Entschädigung gab es dann aber tolle Winterlandschaften zu sehen, verschneite Seeufer oder Gehöfte wie den Raderhof in Naggl boten dem Betrachter tolle winterliche Ansichten.

        Auf dem oberen Teil des Sees hat sich durch den kräftigen Schneefall eine Eisdecke gebildet, die aber nicht sicher tragfähig ist. Das Betreten ist also noch gefährlich. Bis der Eismeister dort mit seinen Geräten eine sichere Eislaufbahn präpariert hat werden wohl noch einige Tage vergehen.

        Heute am Samstag nun haben wir traumhafte Winterbedingungen! Die Schneewolken sind verschwunden und vom blauen Himmel strahlt die Sonne, am frühen Morgen ziehen noch einige Nebelschwaden über den See, aber dann Schöner kann ein Wintertag kaum sein!

        Unser Loipenchef, Wolfgang Wernitznig, hat natürlich unverzüglich begonnen die Loipen zu präparieren und so standen den Langläufern bereits heute die Loipen von Techwendorf bis Praditz zur Verfügung. Ein wahrer Genuss durch diese Traumlandschaft zu laufen!

        Es wäre natürlich alles noch viel schöner wenn es da nicht die Corona-Einschränkungen gäbe und auch Gäste diese Bedingungen genießen könnten!

        Trotzdem w2ünschen wir allen schöne Wintertage am See!

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          08. Dezember

          Nikolo

          jetzt hat der Winter mit Macht am See Einzug gehalten. Es hat reichlich geschneit so das am Samstag die Autofahrer auf der Kreuzbergstrasse Schneeketten benötigten.

          So kam es das auch der Nikolo mit seinem Gefolge, wohl Aufgrund des Wetters, erst am Montag verspätet am See eintraf. Aufgrund der Corona Beschränkungen verzichtete er in diesem Jahr auf die sonst üblichen Hausbesuche bei den Kindern, sondern, von einem Traktor gezogen, führ er mit dem Schlitten von Praditz bis nach Neusach. Dort wo an der Straße Kinder auf ihn warteten wurde Halt gemacht und es wurden die Geschenke verteilt.

          Im nächsten Jahr können dann hoffentlich wieder die Hausbesuche bei den Kindern stattfinden.

          Der Winter ist wohl gekommen um zu bleiben, denn es soll kräftig weiter schneien.

          Wir wünschen viel Spaß beim Schnee räumen !

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            02. Dezember

            Das war es dann wohl…
            … mit dem Herbst 2020, denn, es ist nicht mehr zu übersehen, der Winter steht vor der Tür. Wenn wir allerdings aus dem Fenster schauen dann steht der Winter nicht mehr vor der Tür, er ist bereits da denn es wirbeln unzählige Schneeflocken vom Himmel. Wenn die Wetterprognosen richtig sind, dann scheint es das der Winter auch bleiben will, denn es sind starke Schneefälle vorhergesagt. Man sollte vielleicht schon einmal vorsorglich schauen wo denn die Schneeschaufeln und Schneeketten sind.

            In den vergangenen Tagen präsentierte sich das Tal als geteiltes Tal, auf der einen Seite herrschte noch wunderbare spätherbstliche Bedingungen während auf der anderen Seite, der Schattseite, es bereits erste Anzeichen des Winters zu entdecken waren
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            Wir haben noch einmal eine Tour hinüber zum Ostufer unternommen. Bei blauem Himmel und Sonnenschein sind wir gestartet, über den Sonnseitenweg ging es Richtung Osten. Vom Aussichtspunkt am Sonnseitenweg hatten wir einen wunderbaren Blick zurück über den See.

            Ganz anders sah es bereits im „Tal der Finsternis“ am Ostufer aus, hier wird man jetzt für längere Zeit auf Sonnenschein verzichten müssen. Hier herrscht schon Winter.

            Der Neubau des Kassen- und Umkleidegebäudes am Stockenboier Strandbad ist bereits, rechtzeitig vor dem großen Schnee, im Rohbau fertig gestellt. Das Dach ist fertig, der Schnee kann kommen!

            Die Bergbahn will sich nicht auf die Natur verlassen und hat bereits begonnen für ausreichend Schnee auf den Pisten zu sorgen.

            Sehr zur Freude der Kinder! Die Schneehügel der Schneekanonen eignen sich toll als Rodelbahn.

            Für die Autofahrer heißt es ab jetzt am Morgen: Früher Aufstehen, denn das Auto muss startklar gemacht werden. Beim Nachbarn haben das heute bereits die Kinder erledigt und dabei festgestellt: Auch zum Rutschen kann man es benutzen!

            Wir hoffen das Frau Holle ein Einsehen hat und uns nicht zu viel Schnee schickt um Schäden, wie im vergangenen Jahr, zu vermeiden.

            Wir wünschen viel Spaß beim Schneeräumen!

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              28. November

              Das Tal der Gnoppnitz

              In jedem Jahr besuchen wir 2-mal, das Tal der Gnoppnitz bei Greifenburg. Im Frühjahr, wenn der Schnee dort oben verschwunden ist, und im Herbst wenn die Lärchen ihr Farbenpracht im Sonnenlicht leuchten lassen. Im Sommer während der Almzeit ist ein Besuch des Tales und der Feldnerhütte mit dem Bike schwieriger, da dann zahlreiche mannshohe verschlossene Gatter den Weg versperren. Für einen Besuch der Hütte zu Fuß ohne Übernachtung ist der Weg doch sehr weit. Vom Bergbauernmuseum bis zum Ende des Fahrweges sind es ca. 12km und 800 Höhenmeter. Es folgen dann weitere fast 400 Höhenmeter und ca. 3km auf einem Steig bis zur Feldnerhütte. An einem Tag den Hin- und Rückweg zu bewältigen ist schon sehr weit. Das ist wohl etwas für all jene die eine Herausforderung suchen!

              Wir nutzen für die ersten 12km bis zum Ende des Fahrweges sowohl im Frühjahr wie im Herbst das Bike, so auch in diesem Jahr. In der vergangenen Woche waren allerdings ein wenig spät dran, eine oder zwei Wochen früher wäre es besser gewesen, denn bei unserem Besuch gab es schon Schnee und, schlimmer, Eis!

              Malerisch schön war es zunächst eigentlich wie in jedem Jahr, der idyllische Gnoppnitzbach und die am Weg liegen den Almen wie die Maralm luden immer wieder zu einer kleinen Rast ein.

              Sobald wir aber auf die Schattseite des Tales wechselten begann der Winter. Durch Schnee und blankes Eis wurde der Weg unfahrbar und es ging zu Fuß weiter.

              Der Steig entlang des vereisten Baches hinauf zur Seetalalm war über weite Strecken ebenfalls völlig vereist und nur mit Vorsicht zu begehen.

              Oben angekommen zeigte sich das auf der schattseitigen Roßalm bereits Winter herrschte.

              Da die Zeit bereits für den Besuch der Feldner Hütte bereits knapp wurde und wir auf jeden Fall den Abstieg über den vereisten Steig im Halbdunkel des späten Nachmittags vermeiden wollten entschlossen wir uns zur Umkehr.

              Auf der Sonnseite des Tales haben wir dann in aller Ruhe die so gewonnenen Stunden ausgiebig genossen. Bei unserer Rückkehr beim Bergbauermuseum haben wir dann leider festgestellt das wir unser Stativ oben vergessen haben. Zwei Tage später ging es also noch einmal hinauf um das Stativ zu holen.

              Man muss aber nicht bis hoch hinauf ins Tal der Gnoppnitz um diese herrlichen Spätherbsttage zu genießen. Bei einem Besuch der „Weissen Wand“ haben haben wir ebenfalls zwei Genießer angetroffen die es sich, hoch über dem See, auf einem Logenplatz mit toller Aussicht bequem gemacht hatten.

              Wir hoffen das uns diese tollen Spätherbsttage noch ein wenig erhalten bleiben und wünschen allen eine schöne und hoffentlich gesunde Zeit!

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                23. November

                Gerlamooseralm

                In den vergangenen Tagen lag am frühen Morgen häufig eine dichte Nebeldecke über dem See die aber nur kurze Zeit, wenn der Nebel noch sehr dicht war, eintönig grau war. Bereits nach kurzer Zeit veränderte die Sonne dann das Bild. So gab es jeden Tag am Morgen ein neues Farben- und Lichtspiel von Sonne, Wolken, Nebel und blauem Himmel zu bewundern. Dazu die glatte spiegelnde Wasseroberfläche des Sees.

                Wir hatten uns am Freitag als Ziel die Gerlamooseralm ausgesucht die in ca. 1800m Höhe im Talschluss unterhalb von Stawipfel und Putzen liegt. Von Steinfeld im Drautal aus führte der Weg zunächst hinauf nach Rottenstein. Dort endete die Straße und eine Forststraße führte in einigen Kehren durch den Wald weiter hinauf. Nachdem wir den Wald hinter uns gelassen hatten bot sich uns auf dem weiteren Weg immer wieder ein toller hinüber zum Stagor und ins Nebel verhangene Drautal. Im hinteren Teil des Weges war bereits Vorsicht geboten denn der Weg war teilweise bereits vereist.

                Am Ende des Weges liegen dann die Almhütten der Gerlamooseralm. Ein Pfad führt noch 150 Höhenmeter weiter hinauf bis zur Gmeinalm die jetzt als Jagdhütte dient. Der Weg dorthin war aber stellenweise vereist und damit für eine Abfahrt zu gefährlich. Also haben wir bei sonnigem milden Herbstwetter die Rast auf der Alm genossen.

                Der Balken über der Tür zeugt davon das die Hütte wohl im Jahre 1873 gebaut wurde. Gebaut wurde sie offensichtlich aus den Materialien dir vor Ort vorhanden waren. Das Fundament besteht aus aufgeschichteten Steinen, während die Wände aus dicken Lärchenholzbalken errichtet wurden. Im Laufe der vielen Jahre hat das Wetter für eine wunderbare Struktur und intensive Farbe der Lärchenholzbalken gesorgt.

                Es war eine wunderbare Tour, das Wetter hat auch mitgespielt und die Corona-Abstandsregeln waren ebenfalls kein Problem, uns ist nämlich keine Menschenseele begegnet.

                Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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                  19. November

                  Lockdown

                  Genau ein Jahr ist es her da stand der gesamte Weissensee bereits einmal unter „Quarantäne“. Mitten im November vorigen Jahres fanden sich jene Weissenseer die das Tal verlassen wollten vor einer Straßensperre wieder. Ende der Fahrt! Nach heftigen Schneefällen mit zahlreichen umgestürzten Bäumen waren die Straßen unpassierbar. Wir waren eingeschlossen, für einige Tage führte damals kein Weg herein oder hinaus! Eine „Quarantäne“ aber zum Glück ohne ein bedrohliches Virus.

                  Jetzt haben wir einen „Lockdown“ mit all seinen Einschränkungen aufgrund der starken Verbreitung des Coronavirus das inzwischen auch bis zu uns an den See vorgedrungen ist. Nun ist der November am See auch in „normalen Jahren“ ein sehr ruhiger Monat, so ist auch dieser „Lockdown-November“ am See ein fast normaler November. Lagerkoller kommt hier keiner auf! Alle erledigen was zu erledigen ist und in der freien Zeit nutzt man die Möglichkeiten die einem die traumhafte Natur hier bietet. Man geht spazieren, wandern oder biken. Natürlich unter Einhaltung aller Corona-Regeln. Das haben wir auch getan!

                  Eine unserer Spaziergänge führte uns hinauf zum Tschabitscherhof hoch über dem Drautal. Dort oben haben wir beim Blick hin zum Hochtristen festgestellt das wir dort schon lang nicht mehr unterwegs waren. Als Ziel haben wir die „Zwei Seen“ ausgesucht.

                  Von der Embergeralm ging es zunächst mit dem Bike über einen groben und teilweise sehr steilen Weg (aber noch fahrbar) bis zur Kaserleiten Alm. Erfrischungen gab es dort aber keine mehr. Aber es war auch bereits frisch (kalt) genug. Auf der Schattseite war der Weg stellenweise schon vereist.

                  Von der Kaserleiten ging es dann über einen Steig weiter hinauf. Über eine Hochebene führt der Steig durch einen lichten Lärchenwald und man kann einen Blick zurück über das Drautal hin zum Weissensee wagen.

                  Ein Hinweisschild zeigt uns den weiteren, recht steilen Verlauf des Weges vorbei an den steilen Wänden des Schwarzstein hinauf zu den Seen. Aber immer wieder bieten sich dabei tolle Ausblicke in die jetzt herbstliche Welt der Berge.

                  Oben in ca. 2250m Höhe angekommen zeigen sich die Seen bereits in winterlichem Ambiente. Leider gab es keine blau im Sonnenlicht funkelnden Bergseen mehr zu sehen. Von Eis und Schnee bedeckt lagen die Seen vor einem scheinbar endlosen Meer aus Fels und Stein bereits im Winterschlaf. Der weiter Weg hinauf zum „Zwei-Seen-Törl“ ist bereits von Schnee und Eis bedeckt. Der hinter dem Törl liegende „Einsee“ lädt bereits mit Spiegeleis zum Eislaufen ein. Aber wer will schon Schlittschuhe dort hinauf schleppen?

                  Wir haben auf unserer Wanderung alle Abstandsregeln eingehalten, wir haben nämlich niemanden getroffen! Ganz allein gehörten uns an diesem Tag die „Zwei Seen“.

                  So können die „Lockdown-Tage“ vorerst weitergehen! Wenn sich alle an die Regeln halten wird hoffentlich bald unser normales Leben wieder möglich sein.

                  Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage und vor allem „Gesundheit“ !

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                    14. November

                    Nebel

                    Der morgendliche Nebel gehört zum Herbst am See einfach dazu. Immer wenn die Nächte bereits kühl werden, die Wassertemperatur aber noch „warm“ ist bildet sich in der Nacht Nebel über dem See. So war es auch in den vergangenen Tagen. Die Sonne löst den Nebel dann am Vormittag recht schnell auf. Dann scheint am See die Sonne während in den Tälern noch dichter Nebel liegt und die Sonne dort Mangelware ist. Wer dem Nebel aber ganz sicher entgehen will der sollte in die höheren Berge gehen, also haben wir uns auf den Weg gemacht, unser Ziel war der Knoten.

                    Mit dem Auto ging zunächst hinauf zur Emberger Alm. Dort ist in den vergangenen Jahren ein richtiges kleines Hüttendorf entstanden. Wobei „Hütten“ sicher nicht die richtige Bezeichnung für die zahlreichen neuen Gebäude ist.

                    Mit dem Bike ging es von der Emberger Alm zur Oberberger Alm. Die Alm ist im Herbst immer eine Tour wert denn dort leuchten dann die zahlreichen Lärchen ganz intensiv in der Herbstsonne. Aber, „wer zu spät kommt …“ . Wir waren in diesem Jahr zu spät, die Lärchen hatten bereits die meisten ihrer bunten Nadeln verloren.

                    Bei wunderbarem Herbstwetter führte unser Weg über die Almwiesen, vorbei an einigen kleinen „Seen“ auf denen sich bereits die Sonne im Eis spiegelte, weiter hinauf zum Ochsentörl.

                    Die restlichen Meter hinauf zum Gipfel des Knoten in über 2200m Höhe sind dann noch einmal recht steil. Aber der Aufstieg wird belohnt mit einem tollen Ausblick hinüber zum Hochtristen sowie über das Nebelmeer im Drau- und auch im Gailtal.

                    Es war windstill und die Temperaturen waren angenehm, man hätte hier oben stundenlang verweilen können nur leider werden die Tage bereits merklich kürzer und die Sonne verschwindet bereits am späten Nachmittag hinter dem Horizont. Also hieß es für uns schon bald wieder „Absteigen“!

                    Wir wünschen allen weiterhin schöne und nebelfreie Tage am See!

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