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14. Mai

Die Öffnung rückt näher!

Bald ist es also soweit und die Maßnahmen des Lockdown enden. Am See laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren damit am 19. Mai die Betriebe ihre Pforten für die Gäste öffnen können. Bis zum 19. Mai wird dann ja wohl den zahlreichen Tiefdruckgebieten die Luft ausgegangen sein. Die wenigen wirklich frühlingshaften Tage haben wir für einige Touren am See genutzt.

Ein Rarität waren die wolkenfreien Sonnenaufgänge bisher wie in dieser Woche. Wer früh genug aufsteht kann sich daran dann kaum sattsehen.

Alle warten auf die warmen Tage des Wonnemonats Mai, aber einige können es offensichtlich nun gar nicht mehr abwarten, kaum wagt sich die Sonne hervor sind sie auf dem See zu finden. Aber einen Sprung in das 13°C „warme“ Wasser haben sie dann doch nicht gewagt.

Für eine Biketour auf die Naggler Alm aber war das Wetter ideal, nicht zu warm und nicht zu kalt.

Beim Blick hinunter zum See zeigt sich das die Skipiste inzwischen nur noch an wenigen Bereichen Skifahren möglich macht.

Auf der Naggler Alm warten bereits neben dem letzten Schnee die Liegestühle auf die ersten sonnenhungrigen Gäste. Die Alm ist ebenso wie die Alm hinterm Brunn ab 19. Mai für Gäste geöffnet.

Auf der Abfahrt hi8nunter nach Naggl konnten wir an diesem Tag noch einmal die zahlreichen tollen Ausblicke auf den See genießen.

Die bunten Blumenwiesen am Seeufer locken die Bienen an, an den Bienenstöcken herrscht jetzt Hochbetrieb. Die Imker können also wohl die Fütterung ihrer Bienenvölker einstellen die ohne die Zuckerlösung der Imker in diesem sogenannten Frühling wohl sonst den Hungertod gestorben wären.

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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    10. Mai

    Ein Spaziergang im Frühling

    Endlich Frühling! Lang hat es in diesem Jahr gedauert bis wir die ersten richtigen Frühlingstage genießen konnten. Am Wochenende war es nun endlich so weit.

    Am Samstag führte unsere Tour hinauf zum Hochtraten, dort oben auf über 1600m Höhe ging am Samstag noch ein kühler Wind, am Sonntag aber war es bei unserem Spaziergang am Tröbelsberg so wie wir uns den Mai wünschen.

    Der Weiler Tröbelsberg liegt etwas unterhalb des Tschabitscherhofes hoch über dem Drautal und ist mit seinen 3 Bauernhöfen besonders im Frühling und im Herbst oftmals unser Ziel um dort einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Zu diesen Jahreszeiten ist es dort besonders bunt und idyllisch, im Frühling durch die bunten Blumenwiesen und die blühenden Obstbäume und im Herbst durch die herbstlich bunten Farben der Wälder.

    Wir haben den Weiler am Samstag besucht und wir waren nicht allein unterwegs. Viele Radler aus dem Drautal nutzen den Weg über über den Tröbelsberg um bei der Auffahrt hinauf zum See die verkehrsreiche Bundesstraße zu vermeiden. Vom Rastplatz am Tröbelsberg aus genießen sie dann nach dem ersten Teil der Auffahrt während einer Rast den tollen Ausblick zurück ins Drautal.

    Den tollen Blick ins Tal scheint auch das Vieh der Tröbelsberger Bauern bei einem Sonnenbad zu genießen.

    Während eines Spaziergangs bieten sich einem dort immer wieder idyllische Eindrücke einer scheinbar noch heilen Welt, von Corona und anderen Problemen scheint man hier verschont zu werden. Aber der Schein wird wohl trügerisch sein denn Probleme gibt es überall da hilft auch keine noch so idyllische Umgebung.

    Auch bei den Haubentauchern am See geht es mit dem Frühling voran, während die einen noch mit Suche nach dem richtigen Platz beschäftigt sind bauen andere bereits fleißig an ihrem Nest.

    In der Höhe findet man aber immer noch den Winter, am Hochtraten zeigt er sich beim Blick über die Almwiese der Gajacher Alm, ein halber Meter Schnee liegt hier oben auf über 1600m Höhe noch. Aber in ca. 4 Wochen wird hier oben bereits der Drautaler Bauern weiden und den Almsommer genießen.

    Aber selbst hier oben gibt es bereits erste kleine Anzeichen für den bevorstehenden Frühling. In einer kleinen schneefreien Insel entdeckten wir die ersten bunten Blümchen. Ganz kleine, nur ca. 5mm groß, Leberblümchen. Ihre geringe Größe mache sie mit ihrer außergewöhnlich intensiven Farbe mehr als wett.

    Wir wünschen weiterhin schöne Frühlingstage am See!

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      04. Mai

      Der letzte Schnee?

      Der Mai gilt ja als „Wonnemonat“, leider kann davon in den ersten Tagen des Monats keine Rede sein. Zu Beginn gab es am Wochenende in der Höhe erst einmal etwas Schnee und im Tal natürlich Regen. Die Temperaturen waren gar nicht „wonnemäßig“ 1-stellig kühl und als Bonusleistung gab es Wind.

      Am Montag sah es dann in der Früh mit Schäfchenwolken am blauen Himmel zwar schon etwas besser aus aber die Temperaturen ließen weiterhin zu Wünschen übrig. Das hielt uns aber nicht davon ab dem Ostufer einen Besuch abzustatten.

      Im Stockenboier Strandbad war von Badegästen noch nichts zu sehen und beim Dolomitenblick wartete die „Alpenperle“ noch auf den Beginn der Schifffahrtssaison am 19. Mai.

      Bei den Quellen in der Nähe des Mößlacherhofes boten uns Sonne, Wasser und die Spiegelungen auf der Wasseroberfläche tolle Farben.

      Von Winterschlaf kann aber am Ostufer keine Rede sein, denn zwischen Herbst und Frühling hat das Strandbad ein neues zeitgemäß modernes Sanitär und Kassengebäude bekommen das bereits kurz vor Fertigstellung und Eröffnung steht.

      Beim Blick hinauf zur Techendorfer Alm, Stosia und Almspitz zeigt sich das Lawinen und Sonnenschein die steilen Hänge dort oben bereits fast kpl. schneefrei gemacht haben.

      Das Schmelzwasser von dort oben sorgt dafür das der Silbergraben in diesen Tagen sehr viel Wasser führt und dass das Kraftwerk beim Mößlacherhof die Wassermassen nicht aufnehmen kann und das Wasser ungenutzt über das Wehr stürzt und mit dem Weissenbach hinab zum Stausee nach Zlan abfließt.

      Leider sind die Wetteraussichten für die kommenden Tage auch nicht berauschend aber in der kommenden Woche sollte dann tatsächlich der richtige „Wonnemonat Mai“ beginnen. Hoffentlich ohne weiteren Schnee!

      Wir wünschen eine schöne Woche!

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        29. April

        In eigener Sache – Kalender 2022

        Da wir im vorigen Jahr aufgrund der im Frühjahr noch völlig unsicheren Corona Lage auf die Produktion des „Naturpark-Weissensee“ Kalenders verzichtet hatten, im April oder Mai hat damals wohl niemand damit gerechnet das eine rekordverdächtige Sommersaison folgen sollte, wird es in diesem Jahr wieder einen Kalender geben.

        Lockdown und Impfung, so glauben und hoffen wir, scheinen in diesem Jahr für eine halbwegs „normale“ Sommersaison zu sorgen. Daher haben wir uns entschlossen den Versuch zu wagen und haben uns an die Produktion des „Naturpark-Weissensee“-Kalenders für das Jahr 2022 gemacht.

        Einen ersten kleinen Eindruck auf das Ergebnis unserer Arbeit sollen die folgenden Fotos vermitteln. Der Kalender hat die Abmessungen 550 x 270mm und wird demnächst in verschiedenen Weissenseer Geschäften zum Preis von €19,90 erhältlich sein.

        Für den Versand des Kalenders betragen die Mehrkosten für Porto + Verpackung €5,50 für den Versand in Österreich und leider €11,10 für den Versand ins europäische Ausland.

        Bestellungen bitte per E-Mail an: info@weissenseefoto.at

        Wir wünschen viel Spaß mit dem Kalender!

        Am See herrscht wohl endgültig der Frühling denn wir haben am vergangen Sonntag während unseres Besuches auf der Waisacher Alm den Kuckuck rufen gehört. Wahrscheinlich hat er nach Hilfe gerufen, denn sein markanter Ruf hallte von der noch tief verschneiten winterlichen Nordseite des Reißkofel zu uns herüber. Dort wird wohl noch länger Winter herrschen.
        Der Weg von Greifenburg herauf zur Alm ist geräumt aber im ober Bereich teilweise nass und schlammig. Der Weg weiter hinauf zur Compton Hütte ist bisher nicht geräumt.

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          22. April

          Frühlingserwachen?

          Jetzt scheint es endlich voran zu gehen mit dem Frühling! Aber immer noch stellt man bei einem Blick über den See fest das der Winter die Schattseite nicht los lässt und wenn man von der „Weissen Wand“ nach Süden zum Nassfeld hinüber blickt könnte man glauben es herrsche noch tiefster Winter.

          Bei einer Tour über den jetzt schneefreien Sonnseitenweg konnten wir bei einem Blick zurück feststellen das der See inzwischen kpl. vom Eis befreit ist. Die Wassertemperatur ist innerhalb weniger Tage am Neusacher Ufer von ca. 8°C auf nunmehr fast 14°C angestiegen. Es sieht also gut aus für den prognostizierten Saisonbeginn am 19. Mai. Dann wird es sicher nicht mehr lange Dauern bis die ersten wagemutigen Badegäste zu sehen sind.

          Eisfrei und auch fast schneefrei ist das Ostufer des Sees, dort warten bereits die Schiffe der Weissensee-Schifffahrt auf den Beginn der diesjährigen Sommersaison.

          Bei unserer Tour hinauf in Richtung Techendorfer Alm, der Weg hinauf ist schon fast vollständig geräumt, haben wir diesen jungen Rehbock entdeckt der dort auf einer Lichtung am Steilhang ein Sonnenbad nimmt und sich von den Strapazen des langen Winters erholt.

          Jetzt da die Tage wieder deutlich länger werden kann man auch wieder das allabendliche Schauspiel genießen wenn die Sonne im Westen über dem See versinkt.

          Im letzten Licht der abendlichen Sonne genießt das Wild jetzt auf den Wiesen in Praditz das erste, noch spärlich sprießende, frische Grün dieses Frühlings.

          Wenn dann die Sonne ihre letzten warmen Strahlen ins Drautal wirft dann schwindet auch über dem See langsam das Licht und es beginnt eine manchmal noch recht kühle Nacht.

          Aber es geht voran mit dem Frühling und, obwohl der Winter viel zu lang war, liegt jetzt die vielleicht schönste Jahreszeit am See vor uns, der Frühling!

          Wir wünschen allen schöne erste Frühlingstage am See!

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            14. April

            Wie in jedem Jahr

            Nach dem langen Winter warteten wir schon einige Zeit darauf das endlich der Frühling mit Sonnenschein und milden Temperaturen am See Einzug hält. Es schien ja auch das sich unsere Hoffnung erfüllt, Eis gab es nur noch auf dem oberen, dem westl. Teil, des Sees und auch dort zog es sich bereits vom sonnseitigen Ufer zurück und gab die zahlreichen Badestege wieder zur Benutzung frei. Bei Wassertemperaturen von ca. 8°C wird man aber wohl doch noch einige Zeit auf die ersten Schwimmer warten müssen.

            Bei einem Blick über den unteren, östl. Teil, des Sees zeigt sich dass das Eis dort bereits völlig verschwunden ist. Auf der Dort spiegeln sich die Wolken auf der glatten Wasseroberfläche und man kann die intensiv grün schimmernden Abgründe am Seeufer bewundern.

            Auch in der Natur standen die Zeichen auf „Frühlingsbeginn“! Die Haubentaucher sind an den See zurückgekehrt und waren intensiv mit der Balz beschäftigt. Demnächst steht dann für sie der Bau eines Nestes im Schilfgürtel des Seeufers für die Brut auf dem Programm. In diesem Jahr fehlt allerdings oftmals der schützende Schilfgürtel da das Schilf vom vielen Schnee dieses Winters kpl. niedergedrückt wurde.

            Auch sonst waren die ersten Zeichen des bevorstehenden Frühlings in der Natur nicht mehr zu übersehen, so konnten die Bienen bereits am ersten Nektar der Weidensträucher naschen.

            An den ganz jungen Trieben der Brombeeren wird aber wohl niemand naschen denn die werden von starken spitzen Stacheln geschützt.

            Aber dann kam was kommen musste, der Winter kehrte mit viel Schnee an den See zurück und verwandelte auch die Sonnseite wieder in eine Winterlandschaft. Vom Frühling keine Spur mehr!

            Wir hoffen dass das nur ein kurzes Intermezzo des Winters ist und warten weiter auf den Frühling.

            Wir wünschen schöne Tage am See!

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              06. April

              Endlich!

              Der Winter war lang, von Angang Dezember bis Ostern hat er gedauert und so ganz scheint er immer noch nicht vorüber zu sein.

              Aber der Frühling kommt voran und lässt auf schneefreien Flächen der Wiesen in Praditz die Krokusse blühen!

              Am Samstagmorgen war der östl. Teil des Sees noch von einer fast geschlossenen Eisdecke bedeckt, am Samstagabend war dort dann schon fast kein Eis mehr zu sehen. Nur in den schattseitigen Buchten am Paterzipf und entlang des Lakaufers gab es noch etwas Eis. Wenige Stunden hatten am Samstag ausgereicht um dem Eis mit Wind und milden Temperaturen den Garaus zu machen.

              Bei unserer ersten Biketour dieses Jahres am Ostersonntag hinauf zur Alm hinterm Brunn und weiter über den Sonnseitenweg in Richtung Ostufer bot sich uns, bei herrlichem Wetter, somit ein Blick über den fast kpl. vom Eis befreiten See.

              Beim Blick zurück vom Aussichtspunkt am Sonnseitenweg zeigt sich aber der obere, westl. Teil des Sees noch fast kpl. vom Eis bedeckt.

              Der Weg hinauf zur Alm hinterm Brunn ist kpl. schneefrei und somit gut befahrbar. Gleiches gilt für den Sonnseitenweg dort sind nur einige kurze Passagen (10-20m) wegen Schnee nicht befahrbar oder es gilt über Weg gestürzte Bäume zu überwinden. Aber alles problemlos!

              Am Ostermontag haben wir dann bei einer weiteren Tour die Waisacher Alm besucht. Der Weg von der Kreuzberghöhe aus ist bis zum Almgatter perfekt geräumt. Aber es gibt eine Wegsperre wegen Forstarbeiten, der Weg ist also nur an Wochenenden, wenn die Arbeiten ruhen, zu befahren.
              Auf der Alm gibt es in den schattigen Bereichen noch reichlich Schnee während in den sonnigen Bereichen bereits tausende bunter Krokusse blühen.

              Am Reißkofel blüht noch nichts, dort herrscht wohl noch einige Wochen tiefster Winter, demnächst werden wir aber einmal schauen ob denn die Compton Hütte zu erreichen ist.

              Wir wünschen eine schöne Woche!

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                02. April

                Sonnseitenuferweg – Teil II

                Beim Blick über den See zeigt sich das der obere Teil des Sees noch immer von einer geschlossenen Eisdecke bedeckt ist während sich ab der Seebrücke in Richtung Osten das Eis langsam vom sonnseitigen Ufer zurückzieht.

                Der 2. Teil unserer Wanderung vom Ronacherfels zum Ostufer führte uns am Donnerstag von der Schutzhütte am Tschölnkofel über die Steinwand weiter in Richtung Osten.

                Wir hatten das Glück einen fast idealen Tag zu erwischen, es herrschte kein Wind und der See lag ruhig und spiegelglatt da. Die Farben waren, so wie in jedem Jahr zu dieser Zeit, so intensiv das man geneigt war zu sagen „das muss gefakt sein, das kann es in Natur fast nicht geben“. Aber doch, an wenigen Tagen im Jahr, wenn das Eis sich vom Ufer zurückzieht leuchten die Farben des Sees so intensiv das man es kaum glauben mag.

                Vorbei am Rastplatz am Tschölnkofel führte unser Weg weiter zur Schiffsanlegestelle an der Steinwand. Dort hat das Eis in diesem Jahr wieder einmal gezeigt welche Kraft in ihm steckt. In früheren Jahren hat man die Anlegestellen mit der Motorsäge vom Eis frei geschnitten so dass das Eis sine zerstörerische Kraft nicht entfalten konnte. Diese Maßnahme hatte man in diesem Winter versäumt. In diesem Jahr konnten die Sicherungen des Anlegers dem Druck des Eises nicht standhalten. Dicke Schrauben wurden einfach heraus gerissen und der ganze Anleger wurde vom Eis auf das Ufer gedrückt. Bevor die Weissensee-Schifffahrt ihren Betrieb in diesem Jahr aufnimmt muss also erst einmal der Anleger repariert werden.

                Nach der Steinwand führt der Weg hinauf, über die Steinwand hinweg.

                Einige Passagen des Weges sind hier mit Drahtseilen versehen die für Sicherheit sorgen.

                Am höchsten Punkt des Weges, oberhalb der großen Steinwand, wartet eine Bank auf die müden Wanderer um sich dort vom Aufstieg zu erholen. Von dort geht es dann in einem kurzen, manchmal etwas steileren Abstieg wieder hinunter zum Seeufer.

                Wer die tollen Bedingungen einmal genießen will dem sei eine Wanderung an den Osterfeiertagen, nach dem Eiersuchen und Eierwellen, wärmstens empfohlen.

                Wir wünschen allen frohe und gesunde Osterfeiertage!

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                  28. März

                  Sonnseitenuferweg – Teil 1

                  Ein Blick über den See zeigt das auf der Sonnseite der Frühling die Oberhand gewinnt.

                  Das Eis zieht sich dort vom Ufer zurück und auf der glatten Wasseroberfläche spiegeln sich die immer noch mit viel Schnee bedeckten Berge auf der Schattseite des Sees.

                  In diesen ersten Frühlingstagen mit 2-stelligen Temperaturen empfiehlt sich ein Spaziergang auf dem Wanderweg entlang des Seeufers vom Ronacherfels gen Osten.

                  Das zurückweichende Eis gibt den Blick frei auf das Seeufer mit seinen leuchtenden Farben.

                  Diese intensiven Farben gibt es nur in diesen Tagen wenn sich das Eis vom Ufer zurück zieht.

                  Ma sollte mit diesem Spaziergang also nicht all zu lang warten denn sonst ist dieses intensive Spiel der Farben vorbei.

                  Wir wünschen eine schöne Woche und viel Spaß beim Spaziergang!

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                    23. März

                    Frühlingsbeginn

                    Jetzt haben wir also endlich den Winter hinter uns gelassen, zumindest kalendarisch. Wenn wir allerdings aus dem Fenster schauen bietet sich uns ein anderes Bild denn seit nunmehr 4 Monaten beherrscht der Winter mit Eis und Schnee die Szenerie.
                    Erst jetzt mit dem offiziellen Frühlingsbeginn beginnt der Winter auf der Sonnseite des Sees zu schwächeln. Aus diesem Grund waren wir in den vergangenen Tagen nur auf der Sonnseite unterwegs und haben die winterliche Schattseite gemieden.

                    Auf der Sonnseite sorgt die Frühlingssonne dafür das die Wiesen langsam aber stetig vom Schnee befreit werden und das am Seeufer immer mehr bunte Farben zu sehen sind.

                    Beim Ronacherfels gibt es noch immer eine geschlossene Eisdecke die aber am Ufer nicht mehr trägt.

                    Bei der Seebrücke in Techendorf aber weicht das Eis ganz langsam zurück. Der letzte Schneefall hat das Eis noch einmal mit einer weißen, das Sonnenlicht reflektierenden Schutzdecke, versehen die ein rasches Auftauen des Eises verhindert. Erst wenn diese „Schutzschicht“ verschwunden ist und das Eis eine dunkle Farbe bekommt wird es schneller gehen. Bis aber das letzte Eis entlang des schattigen Lakaufers verschwunden ist wird es noch Wochen dauern. Da dieses Jahr etwas ungewöhnlich ist und die Entwicklung schwer abzuschätzen ist, haben wir auch auf unsere alljährliche „Eiswette“ mit dem Lackner Franz verzichtet.

                    Beim Bootsverleih in Neusach an der Mündung des Almbaches hat sich inzwischen eine weitere größere freie Wasserfläche gebildet.

                    Nur wenige Meter entfernt verläuft ein erster großer Riss von einem Ufer zum anderen quer über den See.

                    Die Spannugen im Eis haben hier einen breiten Riss entstehen lassen an dessen Rändern sich die Eisschollen auftürmen.

                    Es gibt immer noch viele Spaziergänger auf dem Eis die diese ersten Frühlingstage zu einem Spaziergang auf dem Eis nutzen. Wer nach einem solchen Spaziergang aber versucht das auf der Sonnseite am Neusacher Ufer zu verlassen hat die allerbeste Aussicht dabei nasse Füsse zu bekommen. Am sonnseitigen Ufer trägt das Eis nicht mehr und man bricht ein! Also „Vorsicht“ bitte.

                    Wir wünschen viel Spaß beim genießen der ersten Frühlingstage am See und immer schön gesund bleiben!

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