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20. August

Nach dem Sturm
Jetzt, ca. 1 Woche nach dem kurzen aber dafür um so heftigeren Gewittersturm, sind die meisten Wege wieder geräumt. Auch der Weg zur Jadersdorfer Alm/Kohlröselhütte und der Sonnseitnweg zum Ostufer und zur Techendorfer Alm sind geräumt worden. Wir haben uns natürlich unverzüglich auf den Weg gemacht um zu schauen ob der Sturm auch dort größere Schäden angerichtet hat.

Auf der Jadersdorfer Alm mussten wir schon genau hinschauen um Schäden zu entdecken. Bei unserem Besuch am frühen Morgen war der Almhalter gerade mit seinem Quad auf der weitläufigen Alm unterwegs um nach seinen Schützlingen zu schauen, um zu sehen ob alle Tiere gesund und munter sind.

Auch bei unserem Besuch auf der Techendorfer Alm waren auf den ersten Blick oben auf der Stosia keine wirklichen Schäden zu entdecken und die Tiere schienen das Almleben in vollen Zügen zu genießen. Aber in einigen Wochen geht der Almsommer für sie bereits wieder zu Ende.

Am Montag wurde in Techendorf an der Seebrücke das Seefest gefeiert. Vor zahlreichen Zuschauern fanden sich viele geschmückte Boote ein. Das schönste von ihnen wurde natürlich prämiert und gewann einen Preis. Bei einem Fest wird natürlich auch gefeiert, mit Musik ging es an diesem Abend dabei recht lustig zu.

Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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    17. August

    Aus gegebenem Anlass!

    In den vergangenen Tagen waren sowohl die Bergrettung wie auch Rettungs- und Polizeihelikopter leider täglich am See zu Gast. Viele Gäste scheinen die Hinweise der Gemeinde nicht ernst zu nehmen. Ob da nun für Wege, Steige oder ganze Waldgebiete nach dem verheerenden Sturm ein Betretungsverbot besteht scheint nicht zu interessieren, da verfährt man offensichtlich nach dem Motto: Wird schon gutgehen! Da klettert man unter halb umgestürzten Bäumen, die nur noch von einigen Ästen des Nachbarbaumes gehalten werden, herum. Wird schon halten! Aber was ist, wenn nicht?

    Man begiebt sich auf gesperrte Wege und wundert sich dann das es nicht weitergeht, erschöpft ruft man dann nach den Rettern. Die dann natürlich auch kommen, aber für solche sinnlosen Einsätze werden dann auch Rechnungen gestellt!

    Auch bei unserem Besuch auf der Gajacher Alm am Montag wurde uns von den Almwirtinnen berichtet das es auch hier immer wieder Gäste gibt die trotz des Hinweises das es keine Absteigsmöglichkeit zur Alm hinterm Brunn gibt den Abstieg versuchen aber natürlich scheitern. Denn der steile Hang oberhalb der Alm hinterm Brunn bietet jetzt zwar ganz neue Perspektiven aber die umgestürzten Bäume bilden ein unüberwindliches Hindernis. Ein Abstiegsversuch wäre lebensgefährlich!

    Auch auf der Naggler Alm sind viele der bisherigen Wege nicht mehr begehbar, auch wird daran gearbeitet. Die Forstrasse von der Naggler Alm zur JadersdorferAlm/Kohlröselhütte ist aber bereits wieder geräumt und sicher!

    Wenn alle sich noch ein wenig gedulden werden die meisten Wege wieder nutzbar sein denn die Aufräumarbeiten sind unter wirklich schwierigsten Bedingungen bereits in vollem Gange. Sowohl in mühevoller Handarbeit wie auch mit schwerem Gerät ist man dabei die Wege zu frei zu räumen.

    Bitte also noch ein wenig Geduld dann werden die meisten Wege und Steige geräumt sein und können dann wieder von den vielen Wanderern und Bikern genutzt werden.

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      16. August

      Almkirchtag
      Am Sonntag wurde sowohl auf der Bodenalm wie auch auf der benachbarten Fischeralm der Alm-Kirchtag gefeiert. Bevor die Gäste aus Naggl sich auf den Weg zum Kirchtag machten konnten sie am Sonntagmorgen bereits das Floßkonzert der Trachtenkapelle genießen. Zum Floßkonzert hatte sich auch ein Reiher eingefunden der das Konzert von seinem luftigen Logenplatz am Seeufer verfolgte. Nach dem Gottesdienst beim Tschernieheimer Kirchlein wurde dann bei bestem Kirchtagswetter auf den Almen ausgiebig gefeiert. Es war so wie man sich einen Almkirchtag vorstellt, zünftig und lustig.
      Wir wünschen schon einmal viel Spaß bei den noch folgenden Alm-Kirchtagen.

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        14. August

        Kulinarische Seerundfahrt
        Neben den Horrornachrichten aus dem Weissenseeer Wald gibt es natürlich auch noch Angenehmes zu vermelden. So fand in der vergangenen Woche wieder einmal eine kulinarisch-musikalische Seerundfahrt mit der „Alpenperle“ statt. Für den kulinarischen Teil zeichneten die Feidl Brüder Christof und Andreas verantwortlich und für die musikalische Unterhaltung sorgte Manni mit seinen Mannen. Mit gutem Essen und guter Musik war also für einen gelungenen Abend gesorgt. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht, lange nach Ende der Seerundfahrt.

        Gefeiert wurde auch beim Nachbarn! Ein Hirschtier war ihnen auf der Neusacher Alm vor die Büchse geraten. Die Weissenseeer Jager werden dann in Zukunft noch sehr viel Arbeit bekommen, denn wenn dort, wo jetzt der Sturm gewütet hat, wieder aufgeforstet wurde gilt es den Wildbestand zu reduzieren um die jungen Bäume vor Wildverbiss zu schützen. Aber bis dahin wird es wohl noch etwas dauern denn die Aufräumarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen.
        Wir wünschen eine schöne Woche!

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          12. August

          Sommer 2.0 ?
          War er das, der Ausblick auf den klimaveränderten Sommer der Zukunft? Na besten Dank, darauf verzichten wir gern !
          Am Donnerstagnachmittag konnten wir bei einer Tour zur weissen Wand von dort aus Südwest eine dunkle Wolkenfront heranziehen sehen. Nach einer schnellen Abfahrt haben wir es gerade noch fast trocken bis daheim geschafft, dann brach ein Unwetter über den See herein, wie man es hier noch nie gesehen hat. Binnen 15 min. hinterließ es eine Spur der Verwüstung. Vom Drautal kommend fegte ein heftiger Gewittersturm über die Alm hinterm Brunn und weiter über Neusach und Naggl zur Naggler Alm.

          Am Freitag haben wir uns dann auf den Weg zur Naggler Alm gemacht. Der Weg von Techendorf hinauf zur Alm war gut befahrbar, nur auf den letzten Metern hatte der Sturm einige Bäume entwurzelt die aber bereits geräumt waren. Auf den ersten Blick war auf der Alm eigentlich alles so idyllisch wie immer. Wenn man allerdings genauer hinsah konnte man die Spur der Verwüstung erkennen, da weidete das Vieh vor einer Kulisse aus entwurzelten und abgebrochenen Bäumen.
          Beim Blick hinüber zur Alm hinterm Brunn zeigte sich auch dort deutliche Spuren des Gewittersturmes. Wir habenuns also am Samtsg auf den Weg gemacht um dort oben zu schauen welche Schäden der Sturm angerichtet hat. Der Weg hinauf zur Alm war noch am Donnerstag nach dem Gewitter von Neusacher Bauern mit Motorsägen und Traktoren bis spät in die Nacht hinein geräumt worden, denn das Vieh auf der Alm mußte gemolken werden. Bereits nach wenigen Metern zeigte sich uns bei der Fahrt hinauf mit welcher Wucht und Zerstörungskraft der Sturm hier gewütet hatte. Kreuz und Quer liegen dort mächtige Baumstämme herum, scheinbar hingeworfen wie bei einem Mikadospiel. Auf der Alm wurde dann das ganze Ausmaß deutlich, große Flächen an Plentelitz und Auerkopf hat der Sturm völlig zerstört. Hier müssen jetzt abertausende Festmeter Schadholz unter teilweise schwierigen und gefährlichen Bedingungen geborgen werden.
          Natürlich sind auch viele Wege und Steige betroffen. Die Forstwege zur Bodenalm, zur Alm hinterm Brunn und von Techendorf zur Naggler Alm sind jetzt begeh- und mit dem Bike befahrbar.
          Die Wege von der Naggler Alm zur Kohlröselhütte und nach Naggl sind zur Zeit nicht nutzbar!!
          Ebenfalls nicht erreichbar ist die Gajacher Alm von der Alm hinterm Brunn aus, nur der Weg über die weisse Wand führt jetzt zur Gajacher Alm!
          Wer eine Tour zur Techendorfer Alm oder zum Latschur plant sollte über die Alm hinterm Brunn weiter auf dem Forstweg durch den Grundgraben zur Zihagas und auf die Stosia gehen.
          Es wird sicher einige Zeit in Anspruch nehmen alle Wege und Steige wieder wieder nutzbar zu machen, man sollte sich also vor jeder Tour genau über den Streckenzustand informieren!
          Wir werden jetzt einmal verstärkt im östl. Teil des Naturparks nach lohnenden Alternativen ausschau halten.

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            09. August

            Morgenstund …
            … hat usw., den Spruch kennt ein jeder. Auf jeden Fall haben die Stunden nach dem Sonnenaufgang am See, mit oder ohne Frühnebel, sehr stimmungsvolle Eindrücke zu bieten. Wenn die Mehrzahl der Gäste ihr Frühstück beendet hat ist der Nebel bereits verschwunden und am See beginnt ein neuer Hochsommertag, so war es jedenfalls in den vergangenen Tagen in denen wir zu früher Stunde am See unterwegs waren. Da die Temperaturen sich dann schnell der 30°C Marke nähern bieten sich zur Erholung zwei Alternativen an: 1. Ein Badetag am See, oder aber ein Wanderung in die kühleren Höhen. Wir haben die Wanderung vorgezogen und waren bereits zu früher Stunde auf der Kohlröselhütte um dort den tollen Blick ins Gitschtal und auf den Reißkofel zu genießen und um auf der Jadersdorfer Ochsenalm den makellos tief blauen Morgenhimmel zu bewundern.
            Wir hoffen das es so bleibt und wünschen allen viel Spaß beim Baden, Wandern, Biken oder aber auch beim Faulenzen, denn das darf man im Urlaub auch!

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              06. August

              Stimmungsvolle Sommerabende
              In den vergangenen Hochsommertagen versammelten sich am Abend, wenn die heissen Nachmittagsstunden vorüber sind, viele Gäste auf der Seebrücke um einen dieser stimmungsvollen Sonnenuntergänge zu genießen. Auch wir haben die Abendstunden mit ihren milden Temperaturen zu zahlreichen Spaziergängen zum Tagesausklang genutzt und überall bot sich uns ein stimmungsvolles Szenario wenn die Sonne ganz tief über dem Horizont stand. Während die Sonne am Morgen eher ein kühles Licht verbreitet flutet sie die Landschaft am Abend mit einem gelb-roten warmen Licht. Vom Tschabitscher und Tröbelsberg bis zur Almbachmündung und zum Tschölnkofel überall überall sorgte die Sonne in dieser Woche für tolle Stimmungen, bis sie dann endgültig rot glühend hinter dem Horizont verschwand um an nächsten Morgen am anderen Ende des Sees wieder zu erscheinen.
              Wir wünschen allen auch in der kommenden Woche viele schöne Sonnenuntergänge!

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                03. August

                Die große Seerunde
                Wer genug Kondition hat und sich nicht vor der momentan herrschenden Hitze fürchtet für denjenigen ist die große Seerunde genau das Richtige. Um der großen Hitze zu entgehen sind wir in dieser Woche bereits um 06:30 in Neusach gestartet.

                Zunächst ging es nach Praditz und von dort kräftig bergauf zum Aussichtspunkt oberhalb von Techendorf. Der Weg ist gut befahrbar man muss lediglich für wenige Meter das Rad duch einen Graben tragen. Vom Aussichtspunkt hoch über der Seebrücke in Techendorf bot sich uns so früh am Morgen ein toller Ausblick von Neusach bis zum Ronacherfels und bis hinüber nach Naggl sowie hinunter auf die noch ruhige Seebrücke in Techendorf. Die Sonne versteckte sich noch hinter einem dünnen Dunstschleier aber es kündigte sich bereits jetzt ein weiterer heisser Hochsommertag an.

                Unser nächstes Etappenziel war die weisse Wand oberhalb von Praditz. Von dort hat man immer einen tollen Blick über den oberen Teil des Sees bis hinein in die Karnischen Alpen.

                Die Gajacher Alm war das nächste Ziel. Auf dem Weg von dort zur Alm hinterm Brunn konnten wir feststellen das ein großer Teil des Drautales noch unter dichtem Nebel verborgen lag.

                Bei Alm hinterm Brunn trafen wir dann auf die Streckenführung der „kleinen Seerund“. Auf dem „Sonnseitnweg“ ging es hinüber zum Ostufer. Es lohnt sich übrigens zu dem auf etwa halber Wegstrecke liegenden Aussichtspunkt hinauf zu steigen um auf der Bank zu rasten und die herrliche Aussicht zu genießen.

                Als wir am Ostufer ankommen stellen wir zu unserer Verwunderung fest das wir trotz bereits recht warmer Temperaturen nur wenige Badegäste im Strandbad antreffen. Die Campinggäste scheinen Langschläfer zu sein, aber sie haben ja auch Zeit und das herrliche Strandbad liegt den ganzen Tag direkt vor ihrer Tür.

                Am Weissenbach entlang ging es vom Ostufer zum Tal hinaus und dann leicht ansteigend die Asphaltstrasse Richtung Farchtensee wieder hinauf. Von dort abzweigend führte unser Weg vorbei an Fischeralm und Bodenalm zurück nach Naggl. Das Beste kommt auf dieser Tour für den erscöpften Radler fast ganz zuletzt. Nach der Abfahrt von der Bodenalm zum Paterzipf kann man sich dort in die erfrischenden Fluten des Sees stürzen. Da ist dann sofort alle Anstrengung vergessen, einfach wunderbar!

                Dir restlichen 3km zurück nach Techendorf sind dann geschenkt und man freut sich bereits auf die nächste Tour!

                Wir wünschen allen viel Spaß!

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                  31. Juli

                  Hochsommer = Hochsaison
                  Wer in diesen Tagen einen Urlaub am See plant sollte sich auf eine evtl. vergebliche Suche nach einer freien Unterkunft einstellen, denn leere Betten sind zur Zeit sehr selten. Ein kleines Zelt könnte Abhilfe schaffen, aber bekanntlich ist Camping ja nicht jedermanns Sache und in der Gewittersaison schon mal garnicht. In diesen Hochsaisontagen jagt eine Veranstaltung am See die Nächste. So auch am vergangenen Wochenende, es ist die Zeit der Märkte.

                  Es begann, wie in jeder Woche, am Donnerstagvormittag mit dem Bauernmarkt beim Weissenseehaus. Dort wird, von vornehmlich heimischen Erzeugern, vom Strohhut über Teller und Tassen, Wurst, Käse, Speck und Hochprozentiges bis hin zu Obst und Gemüse sowie Säcken voller Kartoffeln (Erdäpfeln) alles angeboten was so gebraucht wird. Alles in bester Qualität und wirklich frisch!

                  Das Marktgeschehen fand dann seine Fortsetzung am Freitag mit dem Kunsthandwerksmarkt auf dem Veranstaltungsgelände bei der Bergbahn. Bis zum Sonntag drängelten sich dort tausende von Besuchern durch die engen Gassen zwischen den Markzelten. So etwas kann anstrengend sein, da tut dann eine Pause mit einem kühlen Bier wirklich gut.

                  Wer vom Gedränge auf dem Markt genug hatte, konnte sich am Freitagaben in das Gedränge in der Tenn des Gralhofes in Neusach stürzen, denn dort gab es Musik. Ausnahmsweise einmal keine Blasmusik und keine Kärntner Lieder sondern heftige Mucke von den „UPTOWN MONOTONES“. Das war mal wieder ein Superkonzert in der Tenn!

                  Wir wünschen allen in den vor uns liegenden Hochsommertagen gute Erholung von diesem Wochenende!

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                    28. Juli

                    Hurra – Urlaub!
                    Endlich mal ein paar Tage weg vom Alltag, mal etwas anderes sehen und etwas anderes machen! Kann man sich vorstellen das ein Busfahrer im Urlaub Bus fährt oder ein Maurer im Urlaub Häuser baut, wohl kaum! Aber was macht ein Fotograf/in im Urlaub, er/sie fotografiert. Verrückt nicht wahr, und dafür geht es sogar schweißtreibend hohe Berge hinauf. Zunächst geht es in engen Kehren durch den Wald und oberhalb der Baumgrenze werden die Kehren auch nicht flacher. Weiter geht es zu Fuß auf unwegsamen Steigen auf denen man dann auch noch fast die Orientierung verliert. Weit jenseits der 2000m Höhe wird dann zu allem Überfluss auch noch der Sauerstoff knapp und es sind vermehrt Pausen angesagt. Endlich ist dann doch die rettende Hütte erreicht und eine herzhafte Jause verleiht neue Kraft für den Abstieg. Auf der Alm herrscht offensichtlich eine strikte Arbeitsteilung, während die Jugend versucht den Überlauf der Viehtränke frei zu bekommen macht der Almhalter ein Nickerchen in der warmen Nachmittagssonne. Am Abend steht dann endlich auch für Fotografen beim Besuch der Hotelbar Erholung auf dem Programm um dort den Geschichten der uralten Einheimischen aus der „guten alten Zeit“ zu lauschen.
                    Jetzt lauschen wir wieder Geschichten der Weissenseeer und wünschen allen ein schönes Wochenende!

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