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11. Dezember

Des einen Freud …

… ist bekanntlich oftmals des anderen Leid. So etwa ist es in diesen Tagen auch am See. Die Schifahrer, Schneeschuhgeher und Wanderer sind hoch erfreut über den reichlich vorhandenen Schnee, die Freunde des Eislaufens dagegen stehen gefrustet am Seeufer und hoffen darauf das der Eismeister ein kleines/großes Wunder vollbringt. Aber Zaubern kann auch er nicht!

Das große Meer loiegt noch ganz ruhig da, Eis findet sich hier noch nicht. Die Wassertemperatur lag am Sonntag am Neusacher Ufer noch bei ca. 8°C, die Temperatur muß hier also noch einige Grade sinken damit sich Eis bilden kann.

Wir haben in den vergangen Tagen eine kleine Tour die Piste hinauf zur Naggler Alm unternommen. Die Wälder auf der Alm sind jetzt tief verschneit. Die Aufarbeitung der Sturmschäden in den Wäldern geht offensichtlich gut voran, denn an den Wegen liegen ganze Berge des bereits geborgenen Holzes.

Auf der Alm herrschen jetzt traumhafte winterliche Bedingungen, man versinkt jetzt auch mit Schneeschuhen bis zu den Knien im lockeren frischen Pulverschnee. Nur wenige Spuren stören das Bild der traumhaften Winterlandschaft.

Auch für die Tourengeher herrschen jetzt optimale Bedingungen, überall reichlich Schnee und auf der Piste gibt es noch keinen Schibetrieb und es sind Tiefschnee-Abfahrten möglich.

Weniger optimale Bedingungen für die Eisläufer herrschen jetzt auf dem See. Eine feste Schneedecke verhindert das Eislaufen. Um den Schnee zu beseitigen muß der Eismeister Maschinen einsetzen.
Leider trägt das Eis diese schweren Maschinen noch nicht. Die Eisläufer werden sich also noch ein wenig gedulden müssen.

Leider geben die Wetteraussichten keinen Anlass zum Optimismus für die Eisläufer, denn für diese Woche ist ein Mix aus Schnee, Regen und Föhnsturm vorhergesagt, erst danach können die Eisläufer auf Besserung hoffen.

Wir wünsche trotzdem eine schöne Woche!

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    07. Dezember

    Nikolo

    Einige wunderbare erste Wintertage mit viel Schnee und ebenso viel blauem Himmel und Sonne liegen hinter uns. Natürlich haben wir diese Tage zu einigen Spaziergängen genutzt und haben dabei einige winterliche Impressionen sammeln können. Still ist es jetzt am See, keine Menschenmassen und nichts hektisches stören den Genuss dieser Ruhe. Die Schiffsanlegestellen sind leer und die Poller haben eine Schneehaube aufgesetzt. Wenn am Abend die Sonne untergeht spiegeln sich die Farben des Horizontes in der ruhigen Oberfläche des Sees.

    Dem Abend des 5. Dezember sehen die kleinen Weissenseer mit gemischten Gefühlen entgegen, denn der Nikolo ist im Dorf unterwegs um sie zu besuchen. Nun ist es nicht der Nikolo der die gemischten Gefühle hervorruft sondern seine Begleitung. In seinem Gefolge erscheinen nämlich der Krampus und Hexe um die Kinder, wenn es denn einen Anlass dazu gibt, lautstark zu ermahnen sich zu bessern. Da versprechen natürlich alle Kinder Besserung, daher gibt es dann zu guter letzt auch ein paar kleine Geschenke vom Nikolo.

    Still, die Fenster hell erleuchtet, lag am Dienstagabend der Raderhof in Naggl da. In der Küche hatte sich die Familie versammelt und erwartete dort den Besuch des Nikolo und seines Gefolges. Der Hausherr, der Rader Stefan, empfing unterdessen in der Stube den Nikolo um mit ihm den Besuch bei den Kindern zu besprechen. So konnte dann der Nikolo beim Besuch der Kinder in der Küche des Hauses aus seinem großen roten Buch vorlesend Lob und Tadel an die Kinder verteilen.

    Aus dem großen roten Buch wurde an diesem Abend vom Nikolo in vielen Weissenseer Häusern vorgelesen. Auch bei der Bäckerei Holzer hörten sich die Kinder kleinlaut die Ermahnungen an um später unter ihresgleichen zu behaupten: „Ich hab doch keine Angst vor dem gehabt, ich weiß doch wer das war der sich da verkleidet hat“

    Na ja, so war es wohl schon immer und so wird es hoffentlich auch bleiben!

    Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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      02. Dezember

      Winterreifen, Schneeketten und Frostschutz

      Jetzt herrscht wirklich Winter am See und der Winter scheint es nicht bei einem kurzen Gastspiel belassen zu wollen, sondern scheint sich auf Dauer am See einzurichten. Wer also jetzt an den See kommt ist gut beraten auf eine gute Winterausrüstung, nicht nur für das Auto, zu achten. Die Zeit der Schifahrer und Schneeschuhwanderer ist angebrochen.
      Die Wälder rund um den See sind jetzt tief verschneit und laden zu einer ersten Winterwanderung ein.

      Der viele Schnee hat die Arbeiten im Wald zum Erliegen gebracht, für die Waldarbeiter ist die Arbeit im steilen Gelände jetzt viel zu gefährlich. Gefährlich ist für sie aber nicht nur die Arbeit im Wald, sondern auch die Fahrt zur Arbeitsstelle. Leider kam es dabei in der vergangenen Woche zu einem schweren Unfall mit Schwerverletzten. Auf der abendlichen Fahrt nach der Arbeit von der Alm hinterm Brunn hinunter zum See kam ein Fahrzeug auf dem glatten Weg ins Rutschen und stürzte ca. 60m, sich dabei mehrfach überschlagend, den steilen Hang hinunter.

      Für die Sicherheit auf den Gemeindestrassen sorgt der Brandner Markus, er ist jetzt von bereits in aller Frühe mit seinem Unmog unterwegs um die Strassen zu räumen.

      Viel zu tun gibt es jetzt auch für die Mitarbeiter der Bergbahn, denn sie verlassen sich nicht nur auf den Naturschnee von Frau Holle sondern sorgen mit ihren Beschneiungsanlagen für einen ausreichenden Belag mit kompaktem Kunstschnee auf den Pisten. Von der Bergstation bis hinunter zur Talstation sorgen jetzt unzählige Anlagen für ausreichenden Kunstschnee. Mit den Pistenbullys wirde der Schnee dann verteilt und es entsteht die perfekte Unterlage für die Schifahrer.

      Wir wünschen viel Spaß bei einer ersten Winterwanderung am Seeufer!

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        28. November

        Schneller als gedacht…

        … har der Winter am See Einzug gehalten. Am Wochenende sorgten Schnee und eisige Temperaturen für eine jähes Ende des Herbstes und für ein winterliches Ambiente am See. Am späten Sonntagnachmittag gab es erste Lücken in der Wolkendecke und die Sonne ließ die Winterlandschaft am Arling und in Gatschach erstrahlen.

        Am Montag konnten wir die Winterlandschaft den ganzen Tag bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel genießen.

        Auf das evtl. launische Wetter will sich der Lackner Franz nicht verlassen, er nutzt die tiefen Temperaturen um für ausreichrend Schnee zu sorgen damit den Langläufern in der kommenden Wintersaison immer eine bestens präparierte Loipe zur Verfügung steht. Wassermangel für die Beschneiung, wie oftmals andernorts, ist am See kein Thema. Mit starken Pumpen wird das kalte Seewasser zu den Schneekanonen gefördert die daraus mit Hilfe der kalten Winterluft besten, kompakten Schnee produzieren. Auch die Mitarbeiter der Bergbahn haben jetzt alle Schneekanonen in Betrieb genommen um beste Bedingungen für die Schifahrer bieten zu können.

        Die tiefen Temperaturen haben auch dafür gesorgt das sich auf dem oberen Teil des Sees eine noch dünne geschlossenen Eisdecke gebildet hat. Wenn die Wettervorhersagen stimmen sollen die kommenden Nächte sehr kalt werden, dann wird man am kommenden Wochenende wohl bereits die ersten wagemutigen „eisnarrischen“ Eisläufer auf dem dünnen noch unsicheren Eis umher flitzen sehen.

        Wir wünschen allen viel Spaß beim genießen der ersten schönen Wintertage dieses Winters!

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          16. November

          Morgennebel

          Kalte Luft und „warmes“ Wasser sind die nötigen Zutaten um einen dichten Morgennebel entstehen zu lassen. Am Dienstag waren diese Bedingungen wieder einmal gegeben. Nach einer kühlen, frostigen Nacht stiegen dichte Nebelschwaden von der noch relativ warmen Seeoberfläche auf und sorgten zusammen mit dem Neuschnee und den letzten herbstlichen Farben für schöne Stimmungen am Seeufer.

          Bei einer Bootstour am späten Vormittag konnten wir noch einige dieser schönen Stimmungen einfangen. Die Sonne sorgte dann aber am Nachmittag für klare Sicht auf einen winterlichen Weissensee und die umliegenden mit Schnee bedeckten Berge.

          Wenn die Prognosen eintreffen sollten, stehen uns noch weitere winterliche Tage bevor. Damit dürfte es nicht mehr sehr lange dauern bis sich dem oberen Teil des Sees im Schilfgürtel an den Ufern das erste Eis bildet, einen ersten Hoffnungsschimmer für die wartenden Eisläufer!

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            12. November

            Ein Irrtum ?

            Das kann ja wohl nicht wahr sein hat man beim morgendlichen Blick aus dem Fenster gedacht. Gestern noch hatten wir herrlich bunte Herbstfarben am See und heute herrscht Winter. Da muss der Wettergott sich wohl geirrt haben. Aber wenn die Prognosen stimmen soll es vorerst winterlich bleiben mit mehr Schnee und tiefen Temperaturen. Noch leuchten vereinzelt die bunten herbstlichen Farbtupfer in der Natur hervor bevor sie dann wohl endgültig vom Schnee zugedeckt werden. Auf den Almen und den Wiesen am See liegt jetzt Schnee und für das Vieh geht es jetzt für die nächsten Monate ab in den warmen Stall.
            Auch für die letzten Schafe auf der Schattseite ist die Freiluft-Saison beendet, sie ließen sich aber nur recht wiederwillig ihrer Freiheit berauben. Es dauerte mehrere Stunden bis sie eingefangen und verladen waren. Das Zuschauen war recht amüsant, das mühsame schwierige einfangen wohl weniger!
            Die Bergbahn Mitarbeiter sind jetzt ebenfalls mit den letzten Vorbereitungen für die Wintersaison beschäftigt. So waren sie bei der Seewiese damit beschäftigt eine neue leistungsstarke Pumpe zu Verbesserung der Beschneiung zu installieren. So können auf der Seewiese in dieser Saison mehrere Schneekanonen für gute Pistenverhältnisse sorgen. Demnächst erhält dann auch der Pistenbully seine Winterbereifung damit er die Piste präparieren kann.

            Wir wünschen weiterhin schöne Tage am See!

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              04. November

              Dunkel und Grau?

              Der November, ein Monat zwischen den Jahreszeiten, hat einen Ruf als dunkler, grauer und trister Monat. Angeblich trägt er auch zur Entstehung von Depressionen bei. Von alledem ist zum Glück bei uns am See bisher nichts zu sehen und zu spüren, denn bisher geizt der November hier nicht mit blauem Himmel, Sonnenschain und bunten Farben. Davon gab es reichlich bei unseren Touren in dieser Woche!
              Eine erste Tour führte uns hinauf zur Naggler Alm und weiter zur Jadersdofer Alm. An der Bergstation der Bergbahn auf der Naggler Alm wurde man vom strahlenden Blau des Himmels fast gblendet. Man mag kaum glauben das sich hier in wenigen Wochen, bei hoffentlich ebenso blauem Himmel, wieder die Schifahrer tummeln.

              Auf der Naggler Alm herrscht jetzt nach Saisonschluß ebenfalls Ruhe. In ebenfalls wenigen Wochen wird es auch hier anders zugehen. Im Wald hinter der Naggler Alm nutzt man diese schönen Tage um die vielen vom Sturm entwurzelten Bäume zu beseitigen, mit großen, schweren Maschinen versucht man vor dem kommenden Winter möglichst viel Holz zu bergen.

              Auch weiter oben, auf der Jadersdorfer Alm, war man dabei mittels einer Seilbahn Bäume aus dem unwegsamen steilen Gelände zum Abtransport an den Forstweg zu bringen.

              Nur wenige Meter weiter oben kann man dann trotzdem einen tollen herbstlichen Blick hinüber zum Reißkofel werfen.

              Nachdem mit dem Oktober auch die Fischereisaison endete sind wir bei unserer Bootstour an Freitag natürlich keinem Fischer mehr begnet und waren ganz allein auf dem See unterwegs. Ganz ruhig und still lag der See da und die Ufer spiegelten sich in der Wasseroberfläche. Die Sonne stand bereits am frühen Nachmittag recht tief über den Bergen und sorgte so im Zusammenspiel mit den herbstlich bunten Bäumen für eine tolle Stimmung bei unserem Bootsausflug.

              Wir hoffen das uns diese Stimmung noch ein wenig erhalten bleibt und wünschen allen ein schönes Wochenende!

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                31. Oktober

                Herbst im Tal der Gnoppnitz

                Im Frühling und im Herbst eines jeden Jahres besuchen wir das Gnoppnitztal, im Frühling wegen der herrlich bunten Bergwiesen und im Herbst wegen der im Sonnenlicht bunt leuchtenden Lärchenwälder. Im Sommer ist der Talschluß für Radler nur schwierig zu erreichen da dann diverse verriegelte hohe Gatter den Weg versperren. Offensichtlich will man hier möglichst viele Besucher abschrecken. Wer dann die Feldner Hütte am Kreuzeck erreichen will hat einen langen Fußmarsch vor sich, für eine Tageswanderung eigentlich viel zu lang.

                Wir haben uns am vergangenen Wochenende, die Gatter waren nicht mehr verriegelt, auf den Weg gemacht. Vom Bergbauernmuseum in Greifenburg aus sind wird mit dem Bike gestartet. Mit dem Rad ging es von dort dann ca. 13km weit Taleinwärts, dabei war eine Höhendifferenz von etwas über 800m zu bewältigen und auch einige Bachquerungen standen auf dem Programm. Eine kleine Pause auf der letzten Alm am Wegesrand lohnt immer um von dort einen Blick zurück ins Tal zu genießen. Am Wegende blieben die Räder zurück und es galt die restlichen 400 Höhenmeter zu Fuß zu bewältigen. Zunächst führt der Steig entlang des Gnoppnitzbaches hinauf zum Talschluß. Über einen Steg wechselten wir auf die andere, zum Glück sonnige Seite des Tales, um dann den letzten etwas steileren Teil des Anstieges hinter uns zu bringen. Oben angekommen mussten wir aber leider feststellen das die letzten ca. 500m bis zur Feldnerhütte im Schatten lagen und uns dort oben zugleich ein kalter fast schon eisiger Wind ins Gesicht blies. Also haben wir auf den Rest des Weges verzichtet und uns an Ort und Stelle ein sonniges, windstilles Plätzchen zum Rasten gesucht und den herrlichen Ausblick in das herbstlich bunte Tal genossen bevor wir uns auf den Rückweg gemacht haben. Während wir dort gemütlich gerastet haben zogen hoch über ganze Scharen von Fliegern gen Süden, fast wie ein Schwarm von Zugvögeln auf dem Weg zu ihren Winterquartieren!

                Die Tour hat sich, wie in jedem Jahr, mal wieder gelohnt!

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                  28. Oktober

                  Nationalfeiertag

                  Am vergangenen Donnerstag bot uns der Nationalfeiertag in diesem Jahr eine letzte Gelegenheit zu einer Schifffahrt auf dem Weissensee, denn mit diesem Tag wurde der diesjährige Betrieb der Schifffahrt eingestellt. Für eine nächste Fahrt über den See heißt es also warten bis zum nächsten Frühling.

                  Am frühen Morgen lag zunächst noch eine dicke Nebeldecke über dem See die aber von der Sonne schnell aufgelöst wurde. Über die Wiesen am Seeufer in Praditz zogen dünne Nebelschleier und sorgten so für eine ganz besondere Stimmung am Morgen.

                  Der Blick vom Tschabitscher ins Drautal zeigte wenig später bereits das ein wunderbarer klarer Herbsttag zu erwarten war.

                  Genau der richtige Tag also für eine letzte Schifffahrt und eine anschließende Radltour zur Neusacher Alm. An der Anlegestelle Ronacherfels zeigte sich das nicht nur wir die Idee zu einer letzten Schifffahrt gehabt hatten, die „Alpenperle“ wurde dort bereits von vielen Fahrgästen erwartet. Bei tollem Herbstwetter konnten wir die Überfahrt zum Ostufer genießen. Aber nicht nur die „Alpenperle“ war auf dem See unterwegs sondern auch viele Paddler und Ruderer nutzten den Tag zu einem vielleicht letzten Ausflug auf dem See.

                  Für uns ging es dann vom Ostufer aus weiter mit dem Bike. Am Silbergraben entlang ging es kräftig Bergauf und vorbei an der Mösslacheralm bis hinauf zur Neusacher Alm. Die Alm liegt auf einer Höhe von ca. 1530m vor der Bergkulisse von Almspitz, Kämpen, Eckwand und Kopasnock. Die Alm dient seit Jahren dem Weissenseer Jagdverein als Jagdhütte. Die Neusacher Alm ist bei den Weissenseer Jagern wegen ihres guten Gamsbestandes sehr beliebt.

                  Nach unserer Rückkehr zum Ostufer blieb uns noch etwas Zeit diesen tollen Herbsttag am Badesteg des Strandbades in Stockenboi zu genießen bevor es mit dem Schiff zurück zum Ronacherfels ging.

                  Wir wünschen allen weiterhin schöne sonnige Herbsttage!

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