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15. November

Etwas zu früh!

Das es bereits im November schneit ist ja hier am See nicht ungewöhnlich, aber das die Tiefdruckgebiete mit ihrer Schneelast jetzt jetzt reihenweise aus dem Südwesten heranziehen ist dann doch sehr ungewöhnlich.

Auf den ersten Blick genießt man das winterliche Ambiente aber das Ganze hat in diesem Jahr auch eine Schattenseite. So gingen am Mittwoch gingen zunächst einmal am See die Lichter und die Heizungen aus: Stromausfall! Zum Glück nur für einige Stunden.

Am Abend gab es dann die nächste Überraschung. Wer in Greifenburg oder Hermagor etwas zu erledigen hatte stand bereits nach kurzer Fahrt unvermittelt vor einer Straßensperre. Die Weissensees-Bundesstraße war in beiden Richtungen wegen umgestürzter Bäume kpl. gesperrt.

Die Bäume am Straßenrand ächzten unter ihrer Schneelast und so mancher Baum brach unter dieser schweren Last zusammen und machte so die Straße unpassierbar.

Für die Straßenmeisterei gab es reichlich Arbeit und sie hoffte dabei auf Unterstützung aus der Luft durch einen Hubschrauber des Bundesheeres. Mit Hilfe des Helikopters sollte mit dem Abwind des Rotors der Schnee von den Bäumen am Straßenrand geblasen werden. Leider war dieser Versuch nur mäßig erfolgreich.

Trotzdem ist es der Straßenmeisterei gelungen die Bundesstraße zwischen dem Kreuzwirt und Greifenburg zu räumen. Am Donnerstagabend konnte diese Strecke wieder für den Verkehr frei gegeben werden. Der Abschnitt vom Kreuzwirt in Richtung Hermagor ist aber weiterhin gesperrt.

Wenn die Wetterprognosen stimmen soll es ja mit den Tiefdruckgebieten vorerst so weitergehen, also bitte Schaufeln und Schneeketten bereit halten.

Wir wünschen trotzdem ein schönes Wochenende!

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    11. November

    Ankreuzen!

    Mit Beginn des November zog zogen in lockerer Reihenfolge ein Tiefdruckgebiet nach dem Anderen über den See nur unterbrochen von einigen kurzen Momenten mit Sonnenschein. Oftmals war es so dunkel und grau dass man das gegenüber liegende Ufer nur noch erahnen konnte, man ja sicher war das es dort hinten irgendwo sein muss. Der Wasserstand im See ist in dieser Zeit deutlich angestiegen. Zu guter letzt gab es dann in der vergangenen Woche auch noch den ersten Schnee.

    Aber am Sonntag den 10.11.2019 haben wir ein Kreuz im Kalender gemacht damit wir diesen denkwürdigen Tag nicht vergessen. Am Morgen beim ersten Blick aus dem Fenster gab es einen lang herbei gesehnten Anblick, endlich wieder einmal Sonnenschein und blauen Himmel! Also ging es hinaus um einige winterliche Impressionen einzufangen.

    Am Nachmittag hatte es die Sonne geschafft den Schnee im Drautal und auch auf den Wiesen am Seeufer fast vollständig wieder verschwinden zu lassen. In der Höhe aber wird der Schnee wohl noch länger bleiben. Almut, die Nachbarin, berichtete uns von fast knietiefem Schnee auf der Emberger Alm.

    Auf dem See waren wohl wegen des schönen Wetters auch noch zahlreiche Fischer unterwegs.

    Wir hoffen das alle diesen sonnigen Tag genossen haben denn für die nächsten Tage sind neue Niederschläge vorhergesagt.

    Wir wünschen trotzdem allen eine schöne Woche!

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      07. November

      Die andere Seite des Herbstes

      Lange hat uns der Herbst mit blauem Himmel, Sonnenschein und leuchtend bunten Farben verwöhnt. Bei milden Temperaturen konnten wir all das viele Tage ausgiebig genießen.

      Aber jetzt im November zeigt er uns seine andere Seite. Jetzt ist es dunkel und kalt, es regnet und auch Schnee gab es in den vergangenen Tagen schon.In den etwas höheren Lagen gibt es bereits eine geschlossene Schneedecke.

      Die Almen, wie die Fischeralm und die Bodenalm, sind verlassen und das Vieh weidet jetzt bis zum Winter auf den Wiesen am See.

      Die ausgiebigen Niederschläge der vergangenen Tage haben die zahlreichen Bergbäche anschwellen lassen. So auch den Bach von der Bodenalm der in Naggl in den See mündet und der jetzt viel Sediment mit sich bringt.

      Das schlechte Wetter erschwert auch die Arbeit der Bergbahn. Dort ist man mit den Vorbereitungen für die nahende Wintersaison beschäftigt. Dort erweitert und modernisiert man die Beschneiungsanlagen, dazu müssen neue Rohrleitungen verlegt werden. Bei diesem Wetter ist das kein Vergnügen!

      Am Donnerstag überraschte uns für einige Stunden ein winziges Zwischenhoch mit einigen sonnigen Momenten. Leider war das Vergnügen von kurzer Dauer denn am Abend begann es schon wieder zu Regnen und auch Schneeflocken waren wieder dabei.

      Die Aussichten versprechen leider vorerst keine Besserung, wir wünschen aber trotzdem ein schönes Wochenende!

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        01. November

        Zwischen den Jahreszeiten

        Auf den „goldenen Oktober“ folgt der November, ein Monat zwischen den Jahreszeiten. Der Herbst verabschiedet sich und der Winter steht noch bevor. Weit und breit sucht man jetzt vergeblich nach dem regen Treiben das während der Saison herrschte, am Seeufer und auf der Seebrücke herrscht in diesen Tagen absolute Ruhe.
        Alle Gaststätten und Restaurants, mit Ausnahme des Gasthof Messner in Gatschach, sind geschlossen und auch der SPAR-Markt ist nur noch halbtags geöffnet. Der Weissensee atmet nach der Saison einmal tief durch! Aber demnächst beginnt dann schon die Vorbereitung auf die bevorstehende Wintersaison.

        Wer am Donnerstag von Greifenburg zum Weissensee unterwegs war konnte noch einmal den bunten Herbst bewundern. Die Strasse schlängelt sich durch den noch bunten Wald hinauf zum See. Das Foto zeigt ca. 1km der Strasse vor Erreichen des Parkplatzes unterhalb Grafenweger.

        Viele Wolken sind in den vergangenen Tagen durch das herbstliche Tal gezogen und haben dabei auch so manchen Regentropfen zurückgelassen.

        Spaziergänge und Wanderungen beschränkten sich auf das Tal, denn bei Touren in der Höhe wurde das Ganze wegen der tief hängenden Wolken etwas undurchsichtig.

        Wir waren bei unserem Waldspaziergang ganz allein unterwegs, keine Menschenseele sonst weit und breit, und haben dabei einige herbstliche Impressionen gesammelt. In diesem dunklen herbstlichen Wald, der sich jetzt auf die Winterruhe einstellt, herrscht jetzt eine ganz besonders ruhige Stimmung. Einfach so im raschelnden Laub dahin schlendern und die Seele baumeln lassen, das ist Entschleunigung pur!

        Wir wünsche allen schöne Tage und viel Spaß beim Waldspaziergang!

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          29. Oktober

          Höhenluft schnuppern!

          Den wunderschönen bunten Herbsttagen folgt in diesen Tagen die andere Seite des Herbstes, tief hängen die Wolken über dem See und es ist kalt geworden. Die bunten Blätter der Bäume liegen jetzt am Boden. Kein Wunder also das man kaum noch Besucher am See sieht. Es ist still geworden, fast schon Totenstill, wenn da nicht die vielen Baufahrzeuge wären die nach dem Ende des sommerlichen Bauverbotes wieder unterwegs sind.

          Auch das diesjährige „Live beim Wirt“ ist mit einer Veranstaltung und bester Stimmung im Hotel „Das Leonhard“ zu Ende gegangen.

          Wir haben die vergangenen schönen Herbsttage genutzt um einmal etwas Höhenluft zu schnuppern. Mit dem Bike und zu Fuß ging es für einige Tage bei Sonnenschein und blauem Himmel durch herbstliche bunte Wälder und auf steilen Wegen und Steigen hinauf den schneebedeckten Gipfeln jenseits der 3000 entgegen. Es war anstengend aber schön!

          Wir wünschen allen weiterhin schöne und erholsame Tage!

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            23. Oktober

            Ruhig und farbenfroh!

            Ein Spaziergang am herbstlichen Seeufer oder ein Waldspaziergang ist in diesen Tagen ein ganz besonders farbenfrohes Erlebnis. Da sollte man meinen das diese Erlebnis von vielen Gästen gesucht wird, aber dem ist nicht so. Es ist ruhig am See, nur ganz vereinzelt trifft man auf Gäste. Während anderswo noch Hochsaison herrscht und man Gästescharen auf den Wanderwegen antrifft kann man am See die herbstliche Ruhe genießen. Beste Voraussetzung also einmal so richtig die Seele baumeln zu lassen und den Alltag für einige viel zu kurze Momente zu vergessen.

            Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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              18. Oktober

              Farbenfroh

              Wir haben bei unseren Touren rund um den See in den vergangenen Tagen einige recht farbenfrohe herbstliche Impressionen eingefangen, so manches wirkt dabei schon etwas zu bunt, fast kitschig.
              Aber so ist er eben der Herbst am Weissensee und das ist erst der Beginn. Wenn das Wetter mitspielt wird es in den kommenden Tagen wohl noch etwas bunter werden.

              Wir wünschen viel Spaß bei Spaziergängen rund um den herbstlichen Weissensee!

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                14. Oktober

                Nah + Fern (Karlsbader Hütte)

                Das 2. Ziel unserer Hüttenrunde war am Freitag die Karlsbader Hütte. Mit dem Auto ging es zunächst von Lavant über eine Mautstraße (Mautstelle war nicht in Betrieb) bis zum Parkplatz vor der Dolomitenhütte. Von dort gings weiter mit dem Bike vorbei an der Dolomitenhütte in Richtung Karlsbaderhütte. Ein Besuch der Dolomitenhütte ist immer zu empfehlen. Von der Hüttenterrasse oder aus einem der Doppelbetten der Panoramazimmer hat man einen phantastischen Blick in die Bergwelt der Lienzer Dolomiten.

                Der weitere Weg führt durch die herbstlich bunten Herbstwäler unterhalb der Laserzwände und des „Roten Turms“ hinauf zur Karlsbader Hütte in 2260m Höhe. Die Hütte liegt im Talschluß auf einem kleinen Platau oberhalb eines kleinen Sees. Zum Baden war es bereits viel zu kalt denn auf der Schattseite gab es nach einem kurzen Gastspiel des Winters bereits Eis und Schnee.

                Von der Terrasse der Hütte hatten wir aber einen tollen Blick in die prachtvolle Bergkulisse.

                Der Weg hinauf ist, anders als in früheren Jahren, in gutem Zustand und problemlos zu befahren, am Beginn der Tour bei der Dolomitenhütte ist allerdings ein versperrtes Tor zu überwinden.

                Am See war am Wochenende von Eis und Schnee noch nicht zu sehen, hier gab es angenehmes warmes Herbstwetter. Auch die Linienschiffe der Weissense-Schifffahrt sind an den Wochenenden (Fr-Sa-So) noch bis zum Monatsende unterwegs.

                Am Freitagabend nach unserer Tour zur Karlsbader Hütte spiegelt sich am Abend der aufgehend (Fast) Vollmond im ruhigen See. Ein schöner Abschluss eines tollen Tages!

                Wir wünschen eine schöne Woche!

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                  10. Oktober

                  Nah und Fern (Feldner Hütte)

                  Da der Herbst ja eigentlich die ideale Wanderzeit ist, es ist nicht zu warm und noch nicht zu kalt und die Natur jetzt vor der Winterruhe noch einmal besonders bunt ist, haben wir uns einige Touren in der näheren Umgebung des Sees vorgenommen.

                  Zunächst aber haben wir noch einmal das Ostufer besucht. Immer wieder schön, aber ganz besonders im Herbst, ist das Quellgebiet beim Mößlacherhof nur wenige hundert Meter vom Ostufer entfernt.

                  Badegäste findet man jetzt im Strandbad am Ostufer des Sees nicht mehr, aber immer wieder genießen die Besucher dort den Ausblick über den herbstlichen See.

                  Beim Dolomitenblick ist die AUSTRIA auf „Landgang“. Sie wird dort kpl. überholt. Es gibt eine neue Innenausstattung, ein Soonnensegel auf dem Oberdeck und techn. gibt einen neuen Antrieb und ein Bugstrahlruder. Im nächsten Jahr steht sie dann „Runderneuert“ wieder für die Fahrgäste zur Verfügung.

                  „Runderneuert“ wurde in diesen Tagen auch der Turm der Techendorfer Kirche. In luftiger Höhe hoch über dem See wurden Schäden am Dach des Turmes repariert.

                  Unser erster Hüttenbesuch führte uns durch das Gnoppnitztal hinauf zur Feldner Hütte am Kreuzeck. Mit dem Auto ging es zunächst bis zum Bergbauernmuseum oberhalb von Greifenburg. Von dort gings mit dem Bike ca, 12km von ca. 1000m Höhe bis zum Wegende in ca. 1800m Höhe. Der Weg führt dabei immer entlang des Gnoppnitzbaches, im hinteren Teil des Weges gibt ein paar recht steile Passagen zu bewältigen.

                  Vom Wegende führt ein Steig durch einen bunten Lärchewald entlang des Baches hinauf zur Roßalm. Nach der Überquerung des Baches sind dann noch einmal ca. 200 Höhenmeter bis zur Feldner Hütte zu bewältigen.

                  Die Hütte liegt ganz idyllisch in fast 2200m Höhe an einem See unter der Wand des Kreuzecks.

                  Diese Tour ist nur im Frühjahr oder im Herbst zu empfehlen. Während der Almzeit ist der Weg mit fast unüberwindlich hohen mit dicken Schlössern gesicherten Toren mehrfach abgesperrt. Man fragt sich immer wieder was das soll???

                  Im bunten Herbst steht diese Tour für uns aber jedes Jahr auf dem Programm!

                  Wir wünschen viel Spaß!

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                    07. Oktober

                    Herbstzeit

                    Es ist wie in jedem Jahr: Der Hirsch ruft und die Jager schwärmen aus zur Jagd. Auch der Nachbar hat in den vergangenen Nächten nur kurz geschlafen denn er war sowohl am Abend wie auch am Morgen auf der Pirsch. Bereits vor 05:00 war in den vergangenen Tagen für ihn und die anderen Jager die Nacht beendet und es ging zur Jagd. Auf der Alm hinterm Brunn hatte er schließlich Erfolg, er konnte einen kapitalen Hirsch erlegen. Waidmanns Heil!

                    Rund um den See wurde es in den zurück liegenden Tagen immer bunter und herbstlicher und auf den Wiesen genießen die Pferde, Kühe und Schafe die ruhigen Herbsttage bevor es in den winterlichen Stall geht.

                    Zum Herbst gehören leider aber immer auch ab und an nicht nur Sonnentage sondern auch dicke Wolken und etwas Wind und Regen. Herbst eben!

                    Am Samstag wurden wir bei unserer Wanderung von der Emberger Alm hinauf zu den Zweiseen bereits vom Winter überrascht denn bei unserer Ankunft auf ca. 2250m Höhe rieselten bereits die ersten Schneeflocken auf uns herab.

                    Aber bis zum wirklichen Winter wünschen wir noch viel Spaß und Erholung mit vielen schönen Herbsttagen am See!

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