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23. März

Eisfrei
So schnell wie in diesem Jahr hat sich das Eis auf dem See selten aufgelöst. Nur wenige Tage hat es gebraucht von einer geschlossenen Eisdecke hin zum offenen Wasser.
Am Montag sind wir hinauf gestiegen auf einen der imposanten vorgelagerten Felstürme der weissen Wand. Von dort oben bietet sich immer ein toller Panoramablick über den See. Dort war gut zu erkennen das, bis auf einen schmalen Streifen am sonnseitigen Ufer,fast der gesamte See noch von Eis bedeckt war. Zwei Tage später, am Mittwoch, war vom Eis nichts mehr zu sehen. Dort wo vor wenigen Wochen noch die Eisläufer unterwegs waren konnte man jetzt wieder die ersten Haubentaucher bei ihrer Balz beobachten. Auch in der Natur haben wenige Tage ausgereicht um intensive Farben hervor zu bringen. Am intensivsten leuchten dabei häufig die allerkleinsten Blüten. Auch für das Wild ist die karge Zeit des Winters nun wohl endgültig zu Ende jetzt gibt es das erste zarte Grün auf den Wiesen am Waldrand.
Jetzt kann man von Tag zu Tag beobachten wie die Natur wieder zum Leben erwacht, wir wünschen viel Spaß dabei.

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    20. März

    Ende der Eiszeit
    Wenn in diesen Tagen, nach einer immer noch kühlen Nacht, die ersten Sonnenstrahlen den See erreichen bedeckt häufig noch Rauhreif die Wiesen. Noch sind die Eisbahnen auf dem Eis gut sichtbar, wer aber darauf Eislaufen möchte sollte die Augen offen halten denn auf der Sonnseite führen die Bahnen oftmals bereits direkt ins offenen Wasser. Auf der Sonnseite haben die 2-stelligen Tagestemperaturen bereits dafür gesorgt das sich das Eis, wie am Neusacher Anleger, weit vom Ufer zurück gezogen hat. Bei der Schutzhütte am Tschölnkofel kann man dadurch jetzt die beeindruckenden Farben des Sees genießen.
    Auch in der Natur scheint der Winter jetzt endgültig auf dem Rückzug zu sein denn überall sprießen jetzt die bunten Blumen aus dem Boden und auch die ersten Bienen sind bereits fleißig an der Arbeit.
    Am Samstag sind wir leider bei einer Radltour gescheitert! Unser Ziel war die Techendorfer Alm. Die Tour führte uns von Techendorf zunächst hinauf zur Alm hinterm Brunn, von dort weiter auf dem Sonnseitnweg. Auf diesem Wegabschnitt gab es keine Probleme mehr mit Eis und Schnee, der Weg war kpl. frei. Erst auf den letzten Kehren hinauf zur Alm gab es an den schattigen Passagen doch noch reichlich Schnee und so entschlossen wir uns zur Umkehr. Entschädigt wurden wir durch den Anblick eines Rudels Gemsen auf dem Sonnseitnweg. In einer Woche gibt es bei passender Witterung den nächsten Versuch!
    Wir wünschen allen eine schöne frühlingshafte Woche!

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      15. März

      Oben gegen Unten – „Knödelschießen“- Teil 1

      Vor 30 Jahren war es noch völlig normal, dass nach einer jeder Wintersaison, damals aber noch auf dickem Eis, das „Knödelschießen“ unter den „obrigen“ und „untrigen“ Einheimischen ausgetragen wurde. Nun nach 15 Jahren Pause, hatte sich der Hansi Hoffmann vom „Schuler“ gedacht, eigentlich schade das dieser „Brauch“ abgekommen ist und so trommelte er und der Dieter Holzer kurzfristig die Eisstocksportbegeisterten Einheimischen unter persönlicher Einladung zusammen.
      Und wir staunten nicht schlecht, als am Samstag über 30 Einheimische gekommen waren um bei diesem tollen Event dabei zu sein obwohl das Schießen vom Eis auf die Asphaltstockbahn verlegt worden war.
      Es wurde nach den alten Weißenseer Regeln geschossen, die der Jüngste Schütze (20 Jahre) und der älteste Schütze (88 Jahre) natürlich genau kennen…
      Im Winter am Eis wird um 10 Cent oder 80 Cent gespielt, beim „Knödelschießen“ geht es aber um ein Essen oder/und ein Getränk zwischen den Obrigen und den Untrigen.
      Voll motiviert fiel um 9 Uhr der Startschuss…
      Anfangs sah es so aus als müssten die Untrigen den Obrigen nicht nur das Getränk sondern auch noch den Braten bezahlen, doch das Blatt wendete sich dann doch noch und so erhielten die Obrigen ein Getränk und die Untrigen Ihren wohlverdienten Schweinebraten mit Knödel beim Lipeter.
      Es war eine wirklich tolle Veranstaltung, wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

      „Oben“ = Praditz, Oberdorf, Gatschach
      „Unten“ = Techendorf, Neusach, Naggl

      Demnächst stellen wir den 2.Teil vom „Knödelschießen“ online,
      wir wünschen allen eine schöne Woche!

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        13. März

        Was für Farben!
        Ein herrliches Wochenende liegt hinter uns! Immer deutlicher wird das es mit dem Winter zu Ende geht. Die ersten Schwalben sieht man jetzt am Himmel auf der Jagd nach Insekten dahin jagen, wer jetzt durch den Wald geht kann wieder Zwitschern der Vögel vernehmen und natürlich steigen auch die Temperaturen langsam an.
        Diese tollen Verhältnisse mit Sonne und blauem Himmel haben am Samstag auch die Schitourengeher beim Weissenseeer Schitourenlauf hinauf zur Naggleralm genutzt.
        Wir waren am Sonntag, bei ebenfalls tollem Wetter, am Seeufer unterwegs um die karibischen Verhältnisse zu genießen. Zugegeben, die Temperaturen waren noch nicht wirklich karibisch, die Farben am eisfreien Seeufer aber brauchten Vergleich mit der Karibik nicht zu scheuen.
        Auch für die kommenden Tage sollen die tollen Verhältnisse anhalten, wir wünschen allen eine schöne Woche!

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          09. März

          Sonnseitnweg
          Bei unserer ersten Tour des Jahres auf dem Sonnseitnweg hinüber zum Ostufer gilt unsere ganz besondere Aufmerksamkeit einem kleinem Bäumchen das dort oben neben dem Weg auf einer Felsspitze „wächst“. Wobei von „wachsen“ eigentlich keine Rede sein kann, denn seit vielen Jahren, so scheint es uns, ist dieses Bäumchen nicht mehr gewachsen. Aber bisher hat es alle großen und kleinen Katastrophen mehr oder minder schadlos überstanden. Einige kleinere Blessuren scheint es davon getragen zu haben, aber sonst konnten ihm bisher weder Schnee und Frost im Winter sowie Hitze und Trockenheit im Sommer etwas anhaben. Nur für ein üppiges Wachstum reicht es eben nicht.
          Im Nationalparkhaus „Lahner Säge“ des Nationalparks „Stilfserjoch“ gibt es ein Exponat das an unser Bäumchen erinnert. Den Stamm einer Lärche die wohl unter ähnlichen widrigen Bedingungen gelitten hat, der Stamm mit einem Alter von weit über 100 Jahren hat einen Durchmesser von nur ca. 6cm. Die Jahresringe lassen sich nur mit einer starken Lupe zählen.
          Der Stamm unseres Bäumchens ist kaum stärker dürft aber ebenfalls schon sehr alt sein. Wir hoffen auf viele weitere Jahre für „unser Bäumchen“!
          Ansonsten aber hat uns unsere Tour gezeigt das es mit dem Winter jetzt doch wohl zu Ende geht. Das Eis zieht sich langsam vom Ufer zurück und trockenen Fußes kommt man hier nicht mehr aufs Eis.Jetzt sieht auch wieder die Fische die entlang des Ufers schwimmen und unterhalb der kleinen Steinwand gibt das Eis auch ein Opfer des Winters frei, einen Hirsch der hier vielleicht im Winter abgestürzt ist. In der Nähe des Ostufers blühen jetzt, wie in jedem Frühjahr, zahllose Schneerosen und verbreiten einen ersten Frühlingshauch am See.
          Jetzt ist die beste Zeit um die intensiven Farben des Sees bei einem Spaziergang entlang des Ufers zu genießen.
          Wir wünschen viel Spaß dabei!

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            5. März

            Eislochfischen…

            …ist nicht jedes Jahr. Meistens macht das launische Frühlingswetter den Petrijüngern einen Strich durch die Rechnung – heuer allerdings herrschten optimale Verhältnisse und so kamen auch viele Fischer zum See und verharrten am Eis oft stundenlang aber nicht vergebens.
            Der zu befischende Bereich am See war klar definiert – der Nagglerstraße entlang durfte gefischt werden. Wer einen geeigneten Platz gefunden hatte, der bohrte sich „sein“ Eisloch und machte es sich dann im Liegestuhl oder auf dem Schlitten mit Bier und Gulaschsuppe gemütlich.
            Das Wetter spielte bis gestern mit, bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen bissen auch schon bald die ersten Fische. Der Neid war groß als dem Bernie Billmaier mit seiner „Fischzupfdrillmaschine“ eine Renke mit 47cm an den Haken ging! Spätestens nach diesem Fang war der Jagdinstinkt bei allen geweckt und man wusste nun auch das was „geht“…
            Und es ging was – unweit daneben hatte auch Dietmar Münzner aus Deutschland Anglerglück, Ihm gingen nach und nach einige schöne Barsche und ein Eitel an den Haken. Fast zeitgleich erhielten wir Nachricht, das auch der Toni aus Salzburg 3km weiter westlich große Freude hatte als er eine Renke mit 46cm aus dem See ziehen konnte. Shorty ging leider leer aus, auch der Nemast Hans – dem riss ein Hecht ab und er ärgert sich wahrscheinlich auch heute noch…

            Aber Jungs, nicht traurig sein – bis Mittwoch habt Ihr noch Chancen und sonst halt wieder ab 10.Mai 🙂

            Wir wünschen allen Petri Heil!
            Das Eislochfischen 2017 ist noch bis kommenden Mittwoch möglich.

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              03. März

              Totgesagte leben länger!
              Es ist wie immer: Kaum hat man das Wort Frühling in den Mund genommen meldet sich der Winter mit Macht und reichlich Schnee zurück am See. Am Dienstagmittag begann es kräftig zu Regnen, dieser Regen ging dann am späten Abend in Schneefall über und am Mittwochmorgen war der Winter am See zurück. Wir haben uns also am Mittwochmorgen auf den Weg gemacht ins Winter-Wunderland auf der Naggleralm.
              Mit dem Lift ging es bequem hinauf zu Bergstation. Bereits während der Fahrt hinauf eröffneten sich uns traumhafte Blicke auf die Piste mit ihren perfekten Verhältnissen und in die jungfräuliche tief verschneite Winterlandschaft. Am liebsten wären wir gleich noch einmal mit Lift hinunter und gleich wieder hinauf gefahren um diese Ausblicke zu genießen. Von der Bergstation führte unser Weg hinauf zum Bildstöckl oberhalb der Naggleralm. Von dort oben bot sich uns ein toller Blick über die Alm mit blendend weißem Schnee und tiefblauem Himmel. Richtig kitschig schön! Von dort folgten wir der perfekt gespurten Loipe hinunter zu Alm. Erstaunlicherweise waren wir ganz allein auf der Loipe unterwegs, perfekte Verhältnisse und kein Langläufer weit und breit. Seltsam?
              Vor uns lag dann die Alm in einer Bilderbuch-Winterlandschaft. Hier waren wir dann aber nicht mehr allein, zahlreiche Schifahrer hatten um die Mittagszeit den Weg zur Alm gefunden um sich hier zu stärken und die Sonne zu genießen. Nach der Rast ging es dann wieder zurück zur Piste und hinunter zum See.
              Bis zum 12. März ist die Bergbahn noch in Betrieb, so lang also kann man diese tollen Verhältnisse noch genießen. Wir wünschen viel Spaß dabei!!!

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                27. Februar

                Ein geteiltes Tal
                Sehr große Schneemengen hat uns dieser Winter ja nicht gebracht, so war auch der letzte Schneefall vor einer Woche nicht sehr ergiebig. Aber er hat doch ausgereicht zwei Jahreszeiten im Tal zu schaffen. Auf der Schattseite herrschte nach dem Schneefall wieder Winter während auf der Sonnseite die allerersten Frühlingsboten zu entdecken waren. Auf der Piste und auf dem Eis des oberen Seeteiles herrschten noch gute winterliche Verhältnisse, die Verbindungsbahn zum Ostufer-Rundkurs ist aber in keinem guten Zustand mehr und kaum befahrbar. Auf der Sonnseite konnte man beim Ronacherfels einen ersten Hauch von Frühlingsluft genießen. Einfach herrlich! An den flachen Uferbereichen auf der Sonnseite befindet sich das Eis jetzt bereits auf dem Rückzug und am Ufer schaut es auch nicht mehr nach Winter aus. Die Natur scheint auch nur auf diesen Moment gewartet zu haben denn an einer sonnigen Stelle des Seeufers konnten wir bereits einen ersten bunten Frühlingsboten entdecken.
                Wir wünschen allen eine schöne Woche, viel Spaß beim Fasching und einen erträglichen Aschermittwoch!

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