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27. Januar

Schneeschuhe und Langlaufski

Der Weissensee hat sich in vergangenen Tagen und Wochen durch ergiebige Schneefälle und frostige Temperaturen in eine wahre Winter-Wunderwelt verwandelt. Wer tolle Eindrücke dieser traumhaften Bedingungen sammeln will kann dies bei einem Spaziergang tun oder aber man begibt sich mit Langlaufski auf eine der zahlreichen Loipen. Wer abseits von Wegen und Loipen die Natur erkunden und genießen will der kann mit Schneeschuhen die Natur erkunden. Aber Achtung: Das Wild hat es schwer in diesem Winter mit dem vielen Schnee, es gebraucht Ruhe um zu überleben. Um das Wild nicht zu stören sollte man sich von den Ruhezonen und Einständen fernhalten!

Aufgrund der Corona Beschränkungen waren wir oft fast allein unterwegs und haben wenige Menschen angetroffen. Erstaunlich ist aber das man auf den Parkplätzen am See PKW aus weit entfernten Regionen und auch viele ausländische Fahrzeuge sieht.

Natürlich waren auch wir mit Schneeschuhen im Weissenseer Tiefschnee unterwegs und haben dabei einige Eindrücke der tief verschneiten Natur gesammelt.

Auf den Loipen haben wir zahlreiche Langläufer angetroffen. Vom Leistungssportler bis zum gemütlichen Familienausflug findet dort ein jeder eine Loipe für seine Ansprüche.

Wir hoffen das uns diese Bedingungen noch länger erhalten bleiben. Schnee benötigen wir jetzt aber keinen mehr!

Wir wünschen allen weiterhin schöne Wintertage und vor allem: Schön gesund bleiben !

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    22. Januar

    Ein Blick zur Seite

    Der Weissensee präsentiert sich in diesen Tagen als Paradies für Langläufer. Die ausgiebigen Schneefälle haben für allerbeste Bedingungen auf den Loipen gesorgt.
    Es ist also nicht verwunderlich das man auf den Loipen zahlreiche Weissenseer Langläufer trifft die diese tollen Bedingungen nutzen.
    Auch der Zeichen Hannes, der schnellste Weissenseer auf Lanflaufski, absolviert hier seine zahlreichen Trainingsrunden und stürzt sich nach jeder Runde mit Begeisterung in die Abfahrt hinunter nach Techendorf.

    Aber vielleicht sollte er auf seinen Trainingsrunden auch einmal kurz innehalten und einen Blick zur Seite wagen um die vielfältigen tollen Eindrücke abseits der Loipe zu genießen.

    Perfekte Bedingungen finden auch die Skifahrer auf den Pisten vor. Auf der Naggler Alm und auf der Piste kann man diese perfekten Verhältnisse fast ganz allein genießen denn nur wenige Skifahrer sind auf der Piste anzutreffen.
    Die Weissensee-Bergbahn ist noch bis zum 08. März in Betrieb.

    Wir wünschen ein schönes Wochenende und viel Spaß im Schnee!

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      18. Januar

      Ein Spaziergang im Winter

      Nach einer kleinen Zwangspause über die Feiertage und den Jahreswechsel haben wir in den vergangenen Tagen wieder erste kleine Spaziergänge am See unternommen und dabei einige Eindrücke gesammelt.

      Dabei haben wir festgestellt das man diesen Winter wahrlich wieder als „richtigen Winter“ so wie er früher einmal gewesen sein soll, bezeichnen kann. Es gibt massenweise Schnee, blauen Himmel und es ist eisig kalt. Winteridylle pur also!

      Die Häuser und Badehütten am Seeufer tragen eine dicke Haube aus Schnee.

      Die Eisstockschützen haben sich kleine Bahnen auf dem Eis frei geräumt um dort ihrem winterlichen Hobby zu frönen. Natürlich ist auch immer der Babyelefant dabei um den Corona Abstand zu gewährleisten.

      Bei einem Spaziergang zum Paterzipf haben wir am Seeufer, nachdem wir bis zur Hüfte im Schnee versunken waren, einmal gemessen wie dick die Schneedecke ist. Unser Stativ ist 150cm lang, es schauten nur noch weniger als 30cm aus dem Schnee heraus.

      Die Schiffsanlegestelle am Paterzipf trägt jetzt ebenfalls eine dicke Schneehaube. Das Eis unter der dünnen Schneedecke besteht leider aus gefrorenem Schneematsch und ist zum Eislaufen nur wenig geeignet.

      Traumhafte Bedingungen finden dafür jetzt die Langläufer vor. Die Loipen sind vom Weissenseer Loipenchef Wolfgang Wernitznig hervorragend präpariert und laden zum Langlaufen ein. So gut waren die Bedingungen schon lange nicht!
      Es stehen Loipen aller Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, von der Franz-Josef-Loipe für die sportlichen bis hin zur Naggler Loipe für die Genießer.

      Wir wünschen allen weiterhin schöne Wintertage und immer schön gesund bLeiben!

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        21. Dezember

        Ein Wochenende in Coronazeiten

        Natürlich haben auch bei uns am See all die Regeln Gültigkeit die eine Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen. Wir haben uns am Wochenende einmal am See umgesehen wie denn die Weissenseer damit umgehen und dabei festgestellt das es kaum einen Unterschied zu „normalen Zeiten“ gibt.

        Viele Weissenseer haben wir auf der Loipe zwischen Techendorf und Praditz angetroffen. Einige nutzen dieses Angebot bis ihnen am Abend fast das Licht ausgeht und sie im Nebel verschwanden.

        Der Weg hinauf zur Naggler Alm eignet sich jetzt aufgrund der ausgiebigen Schneefälle hervorragend als Rodelbahn und wird natürlich auch zu einer lustigen Rodelpartie genutzt.

        Beim unserem Abstieg über die hervorragend präparierte Piste begegneten uns dann zahlreiche Weissenseer die den Sonntag zu einer Skitour die Piste hinauf zur Naggler Alm nutzten.

        Der Chef der Bergbahn auf dem Weg zur Alm hinauf, er musste aber nicht wie die Tourengeher heftig schwitzen, denn er war mit Skidoo unterwegs.

        Ebenfalls motorisiert war am Samstag bereits der Eismeister unterwegs um auf dem oberen Seeteil Bahnen für die Eisläufer und Sp0aziergänger zu präparieren. In diesem Jahr sind die Bahnen ganz besonders breit damit die Besucher den gewünschten Abstand einhalten können.

        Am Sonntag nutzten dann auch die ersten Spaziergänger die breite geräumte Bahn zu einem ersten Spaziergang auf dem Eis.

        Eigentlich unterschied sich dieses Corona-Wochenende für die Weissenseer, auch bei Einhaltung aller Regeln und Beschränkungen, kaum von einem „normalen“ Wochenende. Ausnahme: Das Tal wurde nicht wie sonst bei schönem Wetter von Erholung suchenden gestürmt, die Weissenseer hatten ihr Tal fast für sich allein. Auch einmal ganz schön!

        Wir wünschen allen ein schönes und hoffentlich gesundes Weihnachtsfest!

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          16. Dezember

          Winterspaziergang

          Wenn sich am Morgen die letzten Nebelfetzen verzogen haben lädt der See in diesen Tagen zu einem Spaziergang ein. Die Luft ist klar und kalt, die Sonne scheint, es ist gleißend hell, und die Schneekristalle glitzern im Sonnenlicht.

          Auf der Schattseite ist die Natur scheinbar völlig erstarrt, dort schaut es aus wie in Sibirien oder am Polarkreis während auf der Sonnseite die Langläufer die Langläufer diesen herrlichen Tag genießen.

          Der Schnee hat vieles scheinbar verändert, so bildet jetzt ein kleiner Fischteich im Wald einen deutlichen Kontrast zu seiner Umgebung der sonst fast unsichtbar war und die Wiesen in Praditz scheinen durch den Schnee neu „modelliert“ zu sein.

          Der See am Paterzipf liegt völlig ruhig da und in seiner Oberfläche spiegelt sic die Winterlandschaft und dort wo sich vor 3 Monaten noch Badegäste tummelten liegt jetzt eine dicke Schneedecke am Seeufer.

          Auf der Schattseite steigen bis in die frühen Nachmittagsstunden immer noch vereinzelt Nebelschwaden auf und entlang des Ufers beginnt sich eine Eisdecke zu bilden. Dort wurde auch bereits ein erster todesmutiger Eisläufer gesehen.

          Wer jetzt bei diesen Bedingungen trotz oder wegen Corona keinen Spaziergang unternimmt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen!

          Wir wünschen viel Spaß und Erholung beim Winterspaziergang!

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            12. Dezember

            Schnee

            Schnee und Eis gehören ganz einfach zum Winter dazu, leider war es in der jüngeren Vergangenheit oftmals so das der Wunsch nach einer weißen Weihnacht nicht in Erfüllung ging. In diesem Jahr wird dieser Weihnachtswunsch mit großer Wahrscheinlichkeit in Erfüllung gehen, denn es hat ausgiebig geschneit. Hier am See haben wir wohl ca. 1m Neuschnee bekommen. Das ist nicht wenig aber im Vergleich zu näheren Umgebung im Westen, in Osttirol, im Lesachtal oder im Mölltal sind wir glimpflich davon gekommen, denn dort gab es sehr viel mehr Schnee mit Lawinen, Muren, tagelangen Stromausfällen und von der Außenwelt abgeschnittenen Siedlungen. Da haben wir wieder einmal Glück gehabt!
            Für uns hieß es lediglich: Schnee räumen. Wohl dem der dafür über die entsprechenden Gerätschaften verfügte. Wer den ganzen Tag Schnee geschaufelt hatte um Wege und PKW frei zu räumen spürte am Abend auch was er getan hatte.

            Als Entschädigung gab es dann aber tolle Winterlandschaften zu sehen, verschneite Seeufer oder Gehöfte wie den Raderhof in Naggl boten dem Betrachter tolle winterliche Ansichten.

            Auf dem oberen Teil des Sees hat sich durch den kräftigen Schneefall eine Eisdecke gebildet, die aber nicht sicher tragfähig ist. Das Betreten ist also noch gefährlich. Bis der Eismeister dort mit seinen Geräten eine sichere Eislaufbahn präpariert hat werden wohl noch einige Tage vergehen.

            Heute am Samstag nun haben wir traumhafte Winterbedingungen! Die Schneewolken sind verschwunden und vom blauen Himmel strahlt die Sonne, am frühen Morgen ziehen noch einige Nebelschwaden über den See, aber dann Schöner kann ein Wintertag kaum sein!

            Unser Loipenchef, Wolfgang Wernitznig, hat natürlich unverzüglich begonnen die Loipen zu präparieren und so standen den Langläufern bereits heute die Loipen von Techwendorf bis Praditz zur Verfügung. Ein wahrer Genuss durch diese Traumlandschaft zu laufen!

            Es wäre natürlich alles noch viel schöner wenn es da nicht die Corona-Einschränkungen gäbe und auch Gäste diese Bedingungen genießen könnten!

            Trotzdem w2ünschen wir allen schöne Wintertage am See!

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              08. Dezember

              Nikolo

              jetzt hat der Winter mit Macht am See Einzug gehalten. Es hat reichlich geschneit so das am Samstag die Autofahrer auf der Kreuzbergstrasse Schneeketten benötigten.

              So kam es das auch der Nikolo mit seinem Gefolge, wohl Aufgrund des Wetters, erst am Montag verspätet am See eintraf. Aufgrund der Corona Beschränkungen verzichtete er in diesem Jahr auf die sonst üblichen Hausbesuche bei den Kindern, sondern, von einem Traktor gezogen, führ er mit dem Schlitten von Praditz bis nach Neusach. Dort wo an der Straße Kinder auf ihn warteten wurde Halt gemacht und es wurden die Geschenke verteilt.

              Im nächsten Jahr können dann hoffentlich wieder die Hausbesuche bei den Kindern stattfinden.

              Der Winter ist wohl gekommen um zu bleiben, denn es soll kräftig weiter schneien.

              Wir wünschen viel Spaß beim Schnee räumen !

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                02. Dezember

                Das war es dann wohl…
                … mit dem Herbst 2020, denn, es ist nicht mehr zu übersehen, der Winter steht vor der Tür. Wenn wir allerdings aus dem Fenster schauen dann steht der Winter nicht mehr vor der Tür, er ist bereits da denn es wirbeln unzählige Schneeflocken vom Himmel. Wenn die Wetterprognosen richtig sind, dann scheint es das der Winter auch bleiben will, denn es sind starke Schneefälle vorhergesagt. Man sollte vielleicht schon einmal vorsorglich schauen wo denn die Schneeschaufeln und Schneeketten sind.

                In den vergangenen Tagen präsentierte sich das Tal als geteiltes Tal, auf der einen Seite herrschte noch wunderbare spätherbstliche Bedingungen während auf der anderen Seite, der Schattseite, es bereits erste Anzeichen des Winters zu entdecken waren
                .
                Wir haben noch einmal eine Tour hinüber zum Ostufer unternommen. Bei blauem Himmel und Sonnenschein sind wir gestartet, über den Sonnseitenweg ging es Richtung Osten. Vom Aussichtspunkt am Sonnseitenweg hatten wir einen wunderbaren Blick zurück über den See.

                Ganz anders sah es bereits im „Tal der Finsternis“ am Ostufer aus, hier wird man jetzt für längere Zeit auf Sonnenschein verzichten müssen. Hier herrscht schon Winter.

                Der Neubau des Kassen- und Umkleidegebäudes am Stockenboier Strandbad ist bereits, rechtzeitig vor dem großen Schnee, im Rohbau fertig gestellt. Das Dach ist fertig, der Schnee kann kommen!

                Die Bergbahn will sich nicht auf die Natur verlassen und hat bereits begonnen für ausreichend Schnee auf den Pisten zu sorgen.

                Sehr zur Freude der Kinder! Die Schneehügel der Schneekanonen eignen sich toll als Rodelbahn.

                Für die Autofahrer heißt es ab jetzt am Morgen: Früher Aufstehen, denn das Auto muss startklar gemacht werden. Beim Nachbarn haben das heute bereits die Kinder erledigt und dabei festgestellt: Auch zum Rutschen kann man es benutzen!

                Wir hoffen das Frau Holle ein Einsehen hat und uns nicht zu viel Schnee schickt um Schäden, wie im vergangenen Jahr, zu vermeiden.

                Wir wünschen viel Spaß beim Schneeräumen!

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                  28. November

                  Das Tal der Gnoppnitz

                  In jedem Jahr besuchen wir 2-mal, das Tal der Gnoppnitz bei Greifenburg. Im Frühjahr, wenn der Schnee dort oben verschwunden ist, und im Herbst wenn die Lärchen ihr Farbenpracht im Sonnenlicht leuchten lassen. Im Sommer während der Almzeit ist ein Besuch des Tales und der Feldnerhütte mit dem Bike schwieriger, da dann zahlreiche mannshohe verschlossene Gatter den Weg versperren. Für einen Besuch der Hütte zu Fuß ohne Übernachtung ist der Weg doch sehr weit. Vom Bergbauernmuseum bis zum Ende des Fahrweges sind es ca. 12km und 800 Höhenmeter. Es folgen dann weitere fast 400 Höhenmeter und ca. 3km auf einem Steig bis zur Feldnerhütte. An einem Tag den Hin- und Rückweg zu bewältigen ist schon sehr weit. Das ist wohl etwas für all jene die eine Herausforderung suchen!

                  Wir nutzen für die ersten 12km bis zum Ende des Fahrweges sowohl im Frühjahr wie im Herbst das Bike, so auch in diesem Jahr. In der vergangenen Woche waren allerdings ein wenig spät dran, eine oder zwei Wochen früher wäre es besser gewesen, denn bei unserem Besuch gab es schon Schnee und, schlimmer, Eis!

                  Malerisch schön war es zunächst eigentlich wie in jedem Jahr, der idyllische Gnoppnitzbach und die am Weg liegen den Almen wie die Maralm luden immer wieder zu einer kleinen Rast ein.

                  Sobald wir aber auf die Schattseite des Tales wechselten begann der Winter. Durch Schnee und blankes Eis wurde der Weg unfahrbar und es ging zu Fuß weiter.

                  Der Steig entlang des vereisten Baches hinauf zur Seetalalm war über weite Strecken ebenfalls völlig vereist und nur mit Vorsicht zu begehen.

                  Oben angekommen zeigte sich das auf der schattseitigen Roßalm bereits Winter herrschte.

                  Da die Zeit bereits für den Besuch der Feldner Hütte bereits knapp wurde und wir auf jeden Fall den Abstieg über den vereisten Steig im Halbdunkel des späten Nachmittags vermeiden wollten entschlossen wir uns zur Umkehr.

                  Auf der Sonnseite des Tales haben wir dann in aller Ruhe die so gewonnenen Stunden ausgiebig genossen. Bei unserer Rückkehr beim Bergbauermuseum haben wir dann leider festgestellt das wir unser Stativ oben vergessen haben. Zwei Tage später ging es also noch einmal hinauf um das Stativ zu holen.

                  Man muss aber nicht bis hoch hinauf ins Tal der Gnoppnitz um diese herrlichen Spätherbsttage zu genießen. Bei einem Besuch der „Weissen Wand“ haben haben wir ebenfalls zwei Genießer angetroffen die es sich, hoch über dem See, auf einem Logenplatz mit toller Aussicht bequem gemacht hatten.

                  Wir hoffen das uns diese tollen Spätherbsttage noch ein wenig erhalten bleiben und wünschen allen eine schöne und hoffentlich gesunde Zeit!

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                    23. November

                    Gerlamooseralm

                    In den vergangenen Tagen lag am frühen Morgen häufig eine dichte Nebeldecke über dem See die aber nur kurze Zeit, wenn der Nebel noch sehr dicht war, eintönig grau war. Bereits nach kurzer Zeit veränderte die Sonne dann das Bild. So gab es jeden Tag am Morgen ein neues Farben- und Lichtspiel von Sonne, Wolken, Nebel und blauem Himmel zu bewundern. Dazu die glatte spiegelnde Wasseroberfläche des Sees.

                    Wir hatten uns am Freitag als Ziel die Gerlamooseralm ausgesucht die in ca. 1800m Höhe im Talschluss unterhalb von Stawipfel und Putzen liegt. Von Steinfeld im Drautal aus führte der Weg zunächst hinauf nach Rottenstein. Dort endete die Straße und eine Forststraße führte in einigen Kehren durch den Wald weiter hinauf. Nachdem wir den Wald hinter uns gelassen hatten bot sich uns auf dem weiteren Weg immer wieder ein toller hinüber zum Stagor und ins Nebel verhangene Drautal. Im hinteren Teil des Weges war bereits Vorsicht geboten denn der Weg war teilweise bereits vereist.

                    Am Ende des Weges liegen dann die Almhütten der Gerlamooseralm. Ein Pfad führt noch 150 Höhenmeter weiter hinauf bis zur Gmeinalm die jetzt als Jagdhütte dient. Der Weg dorthin war aber stellenweise vereist und damit für eine Abfahrt zu gefährlich. Also haben wir bei sonnigem milden Herbstwetter die Rast auf der Alm genossen.

                    Der Balken über der Tür zeugt davon das die Hütte wohl im Jahre 1873 gebaut wurde. Gebaut wurde sie offensichtlich aus den Materialien dir vor Ort vorhanden waren. Das Fundament besteht aus aufgeschichteten Steinen, während die Wände aus dicken Lärchenholzbalken errichtet wurden. Im Laufe der vielen Jahre hat das Wetter für eine wunderbare Struktur und intensive Farbe der Lärchenholzbalken gesorgt.

                    Es war eine wunderbare Tour, das Wetter hat auch mitgespielt und die Corona-Abstandsregeln waren ebenfalls kein Problem, uns ist nämlich keine Menschenseele begegnet.

                    Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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