28. Februar
Schluss mit dem Winter??
Mit dem Februar geht auch der Winter zu Ende, zumindest auf dem Kalender. Bei uns hier oben am See, auf fast 1000m Höhe, sieht es aber etwas anders aus.
Wer jetzt einen Blick über den See wirft der wird vom Frühling noch nicht sehr viel entdecken.
Beim Blick über Neusach zeigt sich das der See noch von Eis bedeckt ist, nur am Ufer gibt es bereits einige kleine eisfreie Wasserflächen.
Nur auf den steilen Wiesen in Neusach gibt es nur noch wenig Schnee, dort hat die Sonne bereits ganze Arbeit geleistet.
Die Wiesen in Praditz am Westufer des Sees sehen da noch winterlicher aus.
Aber an den sonnigen steilen Wiesenflächen, dort wo es keinen Schnee mehr gibt, sind am letzten Tag des Winters die ersten Frühlingsboten zu entdecken, die ersten bunten Krokusse sprießen bereits aus dem Boden.
Die Sträucher am Wiesenrand künden von schlechten Nachrichten für alle Allergiker, die Pollensaison hat bereits begonnen, während im Hintergrund noch der Schnee auf der Schattseite zu sehen ist.
Am sonnseitigen Ufer bei der Schutzhütte und der Steinwand hat die Sonne bisher nur wenig ausrichten können, nur wenige Meter hat sich das Eis bisher vom Ufer zurück gezogen.
Bis also an der Schiffsanlegestelle bei der Steinwand wieder Schiffe anlegen können wird es wohl noch einige Zeit dauern.
An der Schiffsanlegestelle ist das Eis nur ein wenig zurückgewichen aber diese wenigen Meter zeigen bereits die typischen intensiven Farben die man bewundern kann wenn sich das Eis in den kommenden Tagen weiter vom Ufer zurückzieht. So intensiv wirken die Farben des Sees nur in diesen ersten Tagen des Frühlings im Zusammenspiel mit dem Eis.
Bei einem Spaziergang/Wanderung lässt sich zwischen Ronacherfels und Steinwand diese Farbenpracht jetzt bewundern, wir wünschen viel Spaß!
Leave a reply22. Februar
Schluss mit lustig!
Der Fasching ist vorbei und die Faschingsferien sind zu Ende, die Normalität kehrt zurück.
Für all Jene die ihren Faschingsurlaub am Weissensee verbracht haben hielt das Wetter alles was zum Winter gehört bereit, es gab in dieser Faschingswoche etwas Regen, reichlich Schnee und ebenso reichlich Sonne.
Die Eislaufsaison wurde durch Regen und Schnee nun wohl endgültig beendet.
Von Praditz bis Naggl aber hatte sich das Tal in eine Winter Traumlandschaft verwandelt.
Im Schnee versunken präsentierte sich die „Alm hinterm Brunn“ und auch am Tröbelsberg bot sich uns ein toller Blick ins verschneite Drautal.
Bis sich am Badestrand in Naggl wieder Badegäste tummeln wird noch einige Zeit vergehen, jetzt aber kann man dort die Seele baumeln lassen und den Weissensee-Winter genießen.
Man kann aber auch einen Ausflug zum Tschabitscher oder einen kleinen Spaziergang im tief verschneiten Winterwald unternehmen.
Leider ist es so das sich diese Winterlandschaft nur 1-2 Tage präsentiert, dann haben die Bäume den Schneebelag verloren und der Wald wirkt wieder dunkel. Man sollte sich also beeilen um nach dem Schneefall die Winterlandschaft zu genießen..
Wir wünschen allen eine schöne Woche um sich vom Fasching zu erholen!
Leave a reply17. Februar
Schnee von gestern!
Nach einer durch Krankheit bedingten Pause haben wir in den vergangenen Tagen nur einige kleine Spaziergänge bei zumeist schönem Winterwetter unternommen.
Während unserer Zwangspause zogen einige dunkle Schneewolken durchs Tal und sorgten für ein „Winterupdate“.
Für die Eisläufer war dieses Update natürlich nicht optimal denn die meisten Bahnen waren durch den kräftigen Schneefall nicht mehr befahrbar. Dem Eisteam gelang es aber mit erheblichem Aufwand auf der Schattseite eine Bahn für die Eisläufer zu präparieren. Danke!
Fürs Auge ist der frische Neuschnee aber immer wieder ein Genuss, so auch bei Sonnenaufgang in Praditz beim Blick nach Osten oder beim Blick vom Tschabitscher hinüber zur „leuchtenden“ Emberger Alm.
In der Höhe auf der „Naggler Alm“ herrscht tiefster Winter, auf der Sonnenterrasse bei einem Jagertee das Panorama genießen, was kann es denn schöneres geben?
Freudig begrüßt wurde der neue Schnee von den Langläufern denn jetzt herrschen auf den Loipen gute Bedingungen.
Bei einem unserer Spaziergänge am Abend haben wir ganz besonders die Licht/Schattenspiele der glitzernden Schneelandschaft genossen, die sind kurzlebig und verändern sich von Tag zu Tag.
In dieser Woche soll es noch einmal kräftigen Schneenachschub geben, da wünschen wir allen schon einmal viel Spaß im tiefen Neuschnee!
Leave a reply30. Januar
Alternative Elfstedentocht
Am Dienstagmorgen fiel der Startschuss zur „Alternativen Elfstedentocht der „Profis“ auf dem Weissensee. Bei allerbesten Bedingungen mit gutem Wetter und gutem Eis hatten die Profis eine Distanz von 200 km zu absolvieren.
Nach 06:04 Stunden lieferten sich Jordy Haring und Dan Gelling im Finish einen packenden Endspurt den Jordy Haring mit einem gewagten Ausfallschritt mit wenigen Zentimetern Vorsprung nach einem Photofinish für sich entscheiden konnte.
Bei den Damen siegte Anne Tauber nach 07:13 vor Veerle van Koppen.
Am Donnerstag wurde nach einem Ruhetag der 4.Volkslauf über die 200km Distanz ausgetragen. Leider waren die Bedingungen für die Teilnehmer nicht optimal.
Nach Schnee und Regen am Mittwoch war die Eisoberfläche weich und rau, wer bei diesen Bedingungen 100km schaffte konnte sich gratulieren denn er hatte eine tolle Leistung vollbracht.
Nicht nur für die Eisläufer herrschten schlechte Bedingungen auch für die Radler war Vorsicht geboten denn für sie war es stellenweise gefährlich glatt.
Der Skipiste war das Wetter kein Problem, für die Skifahrer herrschen weiterhin gute Bedingungen.
Für die kommenden Tage sind wieder Minustemperaturen vorhergesagt, dann sind auch die Bedingungen auf dem Eis wieder gut.
Wir wünschen allen holländischen Gästen eine gute Heimreise und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zur „Alternativen Elfstedentocht“ 2027!
26. Januar
Pech gehabt?
Mit den Wetterprognosen ist das ja immer so eine Sache, man hat ja subjektiv immer den Eindruck das die meist nicht stimmen. Darauf hatten wir wohl auch an diesem Wochenende gehofft. Wir hatten schon die schnellen Kufen aus dem Keller geholt um damit am Wochenende über das glatte Eis des „großen Meeres“ zum „Dolomitenblick am Ostufer zu fahren. Leider aber stimmten an diesem Wochenende die Wetterprognosen und es kam Schnee. Also wanderten die Schlittschuhe wieder in den Keller denn es gab so viel Schnee das wir für diesen Winter die Hoffnung aufgegeben haben.
Aber wir wollen nicht klagen denn zu einem richtigen Winter in den Bergen gehört auch der Schnee denn ohne Schnee ist es kein richtiger Winter!
So waren wir heute unterwegs um die schönen Seiten des neuen Schnees zu genießen, dabei haben wir zunächst von Obernaggl aus einen Blick über den winterlich See und den verschneiten Raderhof geworfen. Beim Blick nach Osten war vom war vom glatten „schwarzen Eis“, dem Traum der Eisläufer, nichts mehr zu sehen, nur noch Schnee.
Schnee hat es auch im Westen gegeben, auch das Drautal ist jetzt winterlich verschneit. Wer am Sonntag mit dem Auto von dort zum Weissensee wollte, der musste mit Problemen rechnen denn auf der Bergstraße gab es viele liegen gebliebene Fahrzeuge.
Am See gab es aber keine Probleme! In Neusach waren bereits heute Vormittag die Bahnen für die Eisstockschützen und der Eishockeyplatz wieder geräumt.
Auch die Eisläufer fanden bereits am Morgen wieder geräumte Bahnen vor, denn dem Eismeisterteam war es gelungen, trotz der großen Schneemengen, eine über 4km lange Bahn zu räumen.
Für die Langläufer stellte der Neuschnee natürlich kein Problem dar denn für die Loipen kam er wie gerufen.
Für Spaziergänger gibt es doch eigentlich nichts schöneres als einen Spaziergang bei Sonnenschein im glitzernden Neuschnee, wir wünschen viel Spaß dabei!
Leave a reply23. Januar
UPDATE – Großes Meer
Am Donnerstag zeigte sich das Eis auf dem großen Meer bei einem Blick nach Westen wie nach Osten in gutem Zustand.
Bei Probebohrungen haben wir Eisstärken von mehr als 10cm ermittelt.
Für den Freitag wurde daher das Ostufer für die Eisläufer offiziell „FREI“ gegeben
Heute zeigte sich das Eis beim Blick nach Westen immer noch unverändert in guten Zustand
Beim Blick nach Osten aber hatte sich über Nacht wegen der großen Spannungen im wachsenden Eis eine „Planke“ geöffnet die von einem Ufer zum anderen Ufer quer über den See verläuft.
So standen die Eisläufer aus dem Osten und dem Westen am Freitag unvermittelt vor einer unüberwindlichen „Grenze“.
Nur auf der Schattseite direkt am Ufer der Laka gab es einen schmalen nur ca. 50cm breiten sicheren aber etwas holprigen Übergang.
Heute war das „große Meer“ fast kpl. in Ost und West geteilt und fast so wie früher gibt es auch hier ein kleines Schlupfloch durch diese Grenze.
Wir werden beobachten wie es weiter geht, ob Schnee kommt, und wenn ja, wieviel oder ob die Planke sich, wie so oft, wieder schließt und gefahrlos passiert werden kann.
Wir wünschen allen weiterhin schöne Wintertage am See!
Leave a reply21. Januar
Startschuss
Am Dienstagmorgen um 07:00, es war noch stockdunkel, hallte der Startschuss zur diesjährigen „Alternativen Eltstedentocht“ durchs Tal.
Hinter dem Führungsfahrzeug des Eismeisters machten sich hunderte; mit Stirnlampen ausgerüstete Eisläufer auf den Weg zum Ziel. Für so manchen der Teilnehmer lag dieses Ziel aber 200km entfernt.
Der große kilometerlange „Lindwurm“ der in die Dunkelheit gestartet war zerfiel schnell in viele kleine Gruppen und Grüppchen.
Die erfahrenen Läufer suchen sich eine Gruppe die mit einer für sie passenden Geschwindigkeit unterwegs ist um dort den „Windschatten“ zu genießen.
Fast noch wichtiger aber ist es regelmäßig zu essen und zu trinken um bei Kräften zu bleiben.
Eine kleine Pause hilft auch dabei seine gute Laune trotz der Strapazen nicht zu verlieren.
So mancher Läufer ist am Morgen in der Dunkelheit gestartet und kommt am Abend, nach 11 Stunden, auch im Dunkeln, im Lichte seiner Stirnlampe, ins Ziel.
Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihrer außerordentlichen Leistung!
18, Januar
Pondhockey?
Was soll denn das sein? Nicht verzagen, Wikipedia fragen! Dort heißt es dann: Pondhockey ist ein Eishockeyspiel das auf Natureis im Freien auf Teichen oder Seen gespielt wird. Dabei treten Mannschaften mit 3 oder 4 Spielern gegeneinander an. Die Spielsauer beträgt 14 bzw. 10 min.
Seinen Ursprung hat das Spiel in den nordischen Ländern, wohl weil es nur noch dort ausreichend passende Natureisflächen gibt. Aber es gibt ja auch noch den Weissensee mit seinem Natureis, warum also nicht einmal den Versuch wagen und ein Turnier organisieren.
So hatten sich an diesem Wochenende 96 Mannschaften mit ca. 800 Spielern am See versammelt um gegeneinander anzutreten. In 3 Gruppen wurden die Besten Mannschaften ermittelt die dann heute im Finale um die Meisterschaft spielten.
Wir haben einige Eindrücke während dieses tollen Turniers gesammelt und können sagen das dieser erste Versuch eigentlich schon perfekt gelungen ist.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und den Organisatoren und hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!
Leave a reply14. Januar
Es kann beginnen, wir sind bereit!
Einige Schneeflocken haben noch einmal für winterliches Ambiente am See gesorgt ohne die Vorbereitungen für die bevorstehenden Veranstaltungen zu gefährden, sind aber schön fürs Auge!
In den vergangenen Tagen hat das Team um den Eismeister wieder einmal die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführung der bevorstehenden Großveranstaltungen geschaffen.
Auch auf dem Veranstaltungsgelände auf der Schattseite bei der Seewiese sind die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen, das Festzelt und die Zelte der Organisation stehen bereits und warten auf die Besucher.
Auch Norbert Jank ist wieder auf dem Eis unterwegs und präpariert Bahnen für die Eislaufveranstaltungen. So ganz ohne Probleme verlief die Arbeit nicht denn da erwies sich das Eis als zu schwach um die schweren Räumgeräte zu tragen. Aber das war natürlich kein wirkliches Problem für Norbert, da hat er in den vielen Jahren seiner Tätigkeit schon größere Probleme gelöst.
Neu ist in diesem Jahr ein „Pondhockey“ Turnier mit vielen teilnehmenden Mannschaften, auch dafür wurde vom Team des Eismeisters eine große Spielfläche in der Nähe des Veranstaltungsbereiches geräumt und präpariert.
Das Turnier beginnt am Freitag und endet am Sonntag.
Neben all den Vorbereitungen waren auf den zahlreichen Eisstockbahnen von früh bis spät die Eisstockschützen aktiv.
Wir haben heute noch einmal einen Blick nach Osten über das „große Meer“ geworfen und dabei festgestellt das dort das Eis, trotz kalter Nächte, nur sehr langsam wächst. Eine Vorhersage ist dort nicht möglich!
Wir wünschen den Pondhockeyspielern schon einmal viel Spaß und natürlich viel Erfolg und allen Anderen schöne Tage am See!
Leave a reply10. Januar
Ein Samstag im Winter
Heute war wieder einmal so ein Tag den man auch als Winter-Bilderbuchtag bezeichnen könnte. In der Nacht hatte es noch ein wenig geschneit und so zeigte sich der See in winterlichem Weiß.
Das Team des Eismeisters hatte bereits die Bahn für die Eisläufer vom Neuschnee geräumt und die ersten Eisläufer waren bereits unterwegs um einige Runden zu absolvieren.
Auch die Eisstockschützen auf der Sonnseite in Techendorf hatten bereits die ersten Runden gespielt.
Auf der Schattseite bei der Seewiese hatten sich, vor Sonnenaufgang, die Weissenseer Eistockschützen versammelt um die diesjährigen Dorfmeister zu ermitteln. Am Start waren 22 Mannschaften mit je 4 Schützen, es war also fast das halbe Dorf versammelt.
Als dann, nach einer kalten Nacht die Sonne aufging und die Teilnehmer wärmte, herrschten wunderbare Bedingungen. Besser konnte es nicht sein.
Diese herrlichen Bedingungen nutzte auch der „Rotary Club“ für eine Charity Aktion. Dort konnten sich die Eisläufer und Spaziergänger am Rande der Eisbahn mit Kaffee und Kuchen oder auch mit einem Prosecco stärken. Mit dem Erlös dieser Aktion werden lokale gemeinnützige Projekte unterstützt.
Wir haben am Nachmittag noch einen Spaziergang auf dem nördlichen Waldweg von Techendorf nach Neusach unternommen. Dort wurden im Herbst die vielen Büsche und Sträucher entfernt um eine bessere Aussicht auf den See zu ermöglichen. So konnten wir beim Stampferhof sehen das sich dort die Neusacher Jugend einen Eishockeyplatz geschaffen haben.
Beim Blick nach Osten war zu sehen das sich auf dem großen Meer bis zum Mühlzipf und der Schiffsanlegestelle in Naggl eine Eisdecke gebildet hat. Wir werden beobachten wie es weitergeht. Noch ist aber der östl. Seeteil logischer Weise NICHT freigegeben!!!!! Jeder der da was macht, ist für sich selbstverantwortlich!!!
Wir wünschen allen weiterhin so schöne, traumhafte Wintertage am See!
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