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28. April

Der Mai im April

Der April hat wegen seines launischen Wetters ja einen schlechten Ruf. In diesem Jahr aber ist alles anders. Seit vielen Tagen herrscht bei uns wunderbares Frühlingswetter mit blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Niederschläge sind Mangelware, es herrscht inzwischen bereits Trockenheit. Viele der kleinen Bergbäche die zum See herunterführen sind jetzt, nach der Schneeschmelze in den Bergen, bereits ohne Wasser. Die Trockenheit hat im nahen Lesachtal bereits zu einem großen Waldbrand geführt. Für die Natur wäre Aprilwetter mit Regen jetzt dringend nötig!

Das schöne Wetter hat uns natürlich inspiriert etwas zu unternehmen und dabei einige Frühlingsimpressionen am See zu sammeln.

An der Bergstation der Bergbahn herrschte in der vergangenen Woche noch Ruhe und man konnte in aller Ruhe den Blick hinunter zum See genießen. Die Bergbahn nimmt am 1. Mai ihren Sommerbetrieb auf, dann geht es wieder bequem hinauf zur Naggler Alm.
Weiter oben bei der Kohlröselhütte wurde bei unserem Besuch noch gearbeitet, wie man sieht beschränkt sich die Arbeit eines Hüttenwirtes nicht nur auf die Bewirtung von Wanderern und Bikern. Auf einer Berghütte gibt es für den Hüttenwirt und seine Helfer immer etwas zu tun.

Oberhalb der Kohlröselhütte, auf der Sonnseite am Großboden auf über 1700m Höhe, konnten wir bereits die ersten dunkelblauen kleinen Enziane auf den Almwiesen entdecken.

Besucht haben wir in dieser Woche auch die Gajacher Alm, dort auf der Schattseite von Plenteliz und Hochtraten auf ca. 1500m Höhe hoch über dem Drautal gab es noch keine Blumen zu entdecken, nur ein erstes noch ganz zartes Grün leuchtete auf den Wiesen in der Sonne.

Ein untrügliches, jedes Jahr wiederkehrendes Zeichen das der Frühling vor der Tür steht ist das Frühjahrskonzert der Weissenseer Trachtenkappelle. Am Samstag wurde im voll besetzten Saal des Weissenseehauses aufgespielt. Es gab wie immer viel Applaus für die musikalischen Darbietungen der Kapelle.

Wir wünschen allen einen schönen 1. Mai !

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    23. März

    Windstille?
    Als Paradies für Segler oder Surfer war der Weissensee bisher eigentlich nicht bekannt denn es herrschte oftmals Flaute am See. Nur wenn im Sommer Gewitter aufzogen gab es genügend Wind für die Wassersportler. Da hat sich, so scheint es, wohl durch den Klimawandel verursacht, etwas geändert, denn mit schöner Regelmäßigkeit entwickelt sich in den Mittagsstunden jetzt oft eine frische Brise am See die bis in die Abendstunden anhält. Die windstillen Tage sind selten geworden. So werden wir dank Klimawandel vielleicht doch noch zum Paradies für Segler und Surfer.
    Der frische Wind kann aber den Frühling nicht aufhalten. Wir waren bei sonnigem aber kühlem Wetter rund um den See unterwegs um dabei einige Frühlingsimpressionen einzufangen. Von der Alm über den Tröbelsberg bis nach Naggl, überall finden sich die bunten Frühlingsboten. Am Tröbelsberg, hoch über dem Drautal, genießt das Vieh bereits die wärmenden Sonnenstrahlen und den tollen Ausblick.
    Wie immer sorgt die tief stehende Sonne am Abend auch in diesen Tagen für eine ganz besondere Stimmung.

    Wir wünschen allen am See ein schönes, hoffentlich windstilles Wochenende!

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      17. April

      Jetzt wird es bunt!
      Jetzt, Mitte April, setzt sich langsam aber sicher der Frühling durch, die Wiesen am Seeufer wechseln die Farbe von Braun nach Grün und auch die Bäume und Sträucher treiben die ersten grünen Triebe und Blätter aus.
      Die Sonne ließ in den vergangenen Tagen die Farben des Sees intensiv leuchten.
      Am Seeufer sind jetzt die charakteristischen Rufe der prächtig bunten Haubentaucher zu hören die jetzt mit der Balz beginnen.
      Wer in Naggl hinauf steigt zur Hoffnungskirche um den Ausblick über den See zu genießen der kann dort auch die ersten blühenden Obstbäume entdecken.
      Wer bei strahlendem Frühlingswetter eine Wanderung hinauf zur Alm hinterm Brunn unternimmt der wird dort keinen Schnee mehr finden und auch oberhalb der Alm scheint der Schnee jetzt endgültig verschwunden zu sein.
      Nur der kompakte Maschinenschnee auf den Schipisten der Naggleralm und am Nöckl widersteht bisher der Kraft der Sonne!
      Am Abend lässt die Sonne das Neusacher Ufer des Sees mit seinen Farben noch einmal besonders intensiv erscheinen.

      Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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        10. April

        Testosteron,
        zu viel von diesem Hormon im Blut hat auf der Welt schon viel Unheil und Unglück angerichtet.
        Gestern ist uns nun jemand begegnet der ganz sicher reichlich Testosteron im Blut hatte.
        In den Wäldern rund um den See gibt es noch, die anderswo bereits sehr selten gewordenen, Auerhähne.
        Seit Jahren schon versuchen wir Fotos von Auerhähnen während der Balz zu machen, bisher waren wir dabei fast immer erfolglos, gestern nun trafen wir auf ein offensichtlich von Testostron bis in die Schnabelspitze berauschtes Exemplar.
        Nach herrlichen Frühlingstagen starteten wir gestern zu einer Tour um die Alm hinterm Brunn zu besuchen und von dort sollte es weiter hinauf zur Gajacher Alm gehen.
        Die Alm hinterm Brunn war bereits schneefrei aber noch geschlossen. Dort gibt es noch kleinere Bauarbeiten. Die Alm wird aber pünktlich zum Saisonbeginn öffnen.
        Bei unserer Fahrt weiter hinauf zur Gajacher Alm wurden wir aber auf der Höhe vom Schnee gestoppt, es ging nicht weiter.
        Bei unserer Ankunft dort oben wurden wir aber bereits beobachtet und laut und vernehmlich begrüßt.
        Nur ca. 5m von uns entfernt lief oberhalb des Weges ein aufgeregter Auerhahn auf und ab.
        Da eine Henne weit und breit nicht in Sicht war waren wir sein Objekt der Begierde.
        Mit aufgefächerten Schwanzfedern und ausgebreiteten Flügel begann er zu uns herab zu steigen.
        Von Scheu keine Spur, interessiert schaute er aus nächster Nähe in die Kamera.
        Als wir uns schließlich entfernten folgte er uns bis zu den Rädern.
        Wir glaubten bisher das Auerhähne eigentlich schwarz sind aber wir haben gestern festgestellt das sie farbenprächtig sind. Das Gefieder schimmert und leuchtet in allen erdenklichen Farben.
        Wir hoffen das der Vogel seinen Testosteronanfall gut übersteht und nicht als „Wandschmuck“ und Staubfänger im Wohnzimmer eines Jagers endet.

        Wir wünschen dem Vogel viel Glück!

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          06. April

          Ostern
          In diesem Jahr hat der Osterhase wieder einmal Glück gehab, er brauchte keine Handschuhe beim Verteilen der Ostereier, denn es herrschte schönstes warmes Frühlingswetter am See.
          Weil das Wetter so schön war haben wir am Ostersonntag eine kleine Tour unternommen die uns zunächst hinauf zum Tschabitscherhof führte. Von dort bot sich uns ein toller Blick ins Drautal mit seinen noch von Schnee bedeckten Gipfeln.
          Wir haben uns dort dann, wegen der tollen Bedingungen, entschlossen unsere Tour zu erweitern, unser neues Ziel war die Waisacher Alm.
          Zunächst ging es also hinauf zur Kreuzberghöhe und von dort dann in Richtung Waisacher Alm.
          Auf unserem Weg bot sich uns ein toller Blick über das ganze Gitschtal bis hin nach Hermagor. Der Weg zur Alm war fast völlig schneefrei.
          Bei unserer Ankunft zeigte sich uns die Alm, hoch über dem Gitschtal gar nicht mehr winterlich, Schnee war nur noch in wenigen schattigen Stellen am Waldrand zu zu entdecken.
          Die Alm liegt dort malerisch vor den steilen Wänden des Reißkofel auf dessen Gipfel noch tiefster Winter zu herrschen scheint.
          Ganz anders auf den Almwiesen, dort blühen die ersten Frühlingsblumen zu Tausenden.
          Auf dem Rückweg haben wir noch einen kurzen Abstecher zu den Grafenweger Wänden unternommen um von dort einen tollen Blick über das Drautal hin zu den Gipfeln von Hochtristen und Scharnick bei einer Rast zu genießen.
          Beim Abstieg hinunter zum Kreuzwirt bot sich uns noch einmal ein Weissensee-Panorama vom Westufer bis fast zum Ostufer.
          Am Sonntag herrschte ausnahmsweise auch einmal kein Wind und der ruhige See verwandelte sich in einen großen Spiegel.

          Wir hoffen das uns das frühlingshafte Wetter noch ein wenig erhalten bleibt und wünschen allen eine schöne Woche!

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            28. März

            Frühling?
            Eine erste Frühlingswoche liegt hinter uns, aber so richtige Frühlingsgefühle wollen sich nicht einstellen denn von lauer Frühlingsluft kann bisher keine Rede sein.
            Wenn in den vergangenen Tage am Morgen die Sonne nach einer kalten Nacht aufgeht kann man auf Stampfers Wiese am Neusacher Seeufer noch Raureif entdecken.
            Am frühen Morgen liegt der See noch ruhig da und die Berge spiegeln sich in seiner Wasseroberfläche.
            In den windstillen Stunden des Tages kann man jetzt bei Sonnenschein und blauem Himmel eine erste kleine Wanderung unternehmen, dabei kann man Wegrand auch die fleißgen Bienen beobachten die bereits Nektar oder Pollen sammeln.
            Leider frischt aber dann im Laufe des Tages immer wieder Wind auf und bei einstelligen Temperaturen wird es dann etwas ungemütlich.
            Der blaue Himmel über dem See sorgt aber auch dann immer noch, trotz des Windes für intensive Farben die man bei einem Spaziergang am Seeufer genießen kann.
            Wenn es so bleibt sollte sich der Osterhase und die Eiersucher am See warm anziehen.

            Wir wünschen allen eine gute Zeit!

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              20. März

              Rückzug

              Bei einem Blick über den See zeigte sich am Freitag dass das Eis langsam immer weiter zurück weicht. Meter um Meter zieht sich das Eis Tag für Tag immer weiter zurück, dort wo vor wenigen Tagen noch eine fast geschlossene Eisdecke zu sehen war spiegelt sich jetzt glitzernd die Sonne in den Wellen. Die Seeufer auf der Sonnseite sind inzwischen Eisfrei!
              Nur am Westufer beim Campingplatz scheint noch Winter zu herrschen, beim Blick von der „Weissen Wand“ entdeckt man dort unten noch eine geschlossene Eisdecke.
              Dagegen ist der See von Neusach bis Naggl inzwischen Eisfrei, nur weit hinten im Osten sieht man noch eine Eisdecke leuchten.
              Jetzt da es wieder offene Wasserflächen am See gibt sind auch auch die ersten Kormorane an den See zurückgekehrt um als Fischräuber den Fischern Konkurrenz zu machen.
              Auf den Wiesen in Praditz leuchten jetzt in großer Zahl vor dem Hintergrund der noch verschneiten Schattseite des Tales die bunten Krokusse.
              Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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                15. März

                Frühlingsgastspiel
                In der vergangenen Woche gab der Frühling ein erstes, leider recht kurzes, Gastspiel mit 2-stelligen Temperaturen und viel Sonnenschein am See.
                Wir haben diese Zeit für einige Touren genutzt. So ging es für uns zunächst mit dem Bike hinauf in Richtung „Weisse Wand“, dabei boten sich uns einige tolle Ausblicke hinunter zum See.
                Wer von oben auf die Seebrücke in Techendorf hinunter blickt stellt fest das die Bahnen auf denen sich bis vor kurzem noch zahlreiche Eisläufer tummelten jetzt direkt im kalten Wasser enden.
                Beim Blick in Richtung Osten war gut zu erkennen das sich das Eis immer weiter vom Neusacher Ufer zurück zieht.
                Bei einer kleinen Wanderung auf dem Norduferweg über die Steinwand in Richtung Ostufer begegneten wir aber zahllosen bunten Frühlingsboten. Am sonnigen Seeufer blühen bereits die Schneerosen und die Leberblümchen.
                Leider ging dieses erste Frühlingsintermezzo dann aber am Freitag zu Ende, es zogen Wolken ins Tal und es regnete bei Temperaturen um nur wenige Grade über dem Gefrierpunkt, in der Höhe gab es auch ein paar Schneeflocken.

                Wir wünschen allen eine hoffentlich frühlingshafte Woche!

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                  10. März

                  Das Eis geht und der Frühling kommt!
                  In den vergangenen Tagen waren wir mehrfach auf dem sonnseitigen Norduferweg unterwegs um die jetzt besonders intensiv wirkenden Farben des Sees zu genießen.
                  Wer in diesen Tagen die Steinwand besuchte der konnte von der steilen Wand herunter die Fische beobachten und auch den Blick auf die, aus der dunklen Tiefe des Sees aufragenden, Baumstämme hat das Eis jetzt frei gegeben.
                  Die Schutzhütte am Wegesrand lädt immer wieder zum verweilen ein um dort die Ruhe und den Blick über den See zu genießen und dabei einfach die Seele baumeln zu lassen.
                  Das Leben in der Natur kehrt jetzt sichtbar an den See zurück, Blesshühner und Enten haben sich bereits an den offenen Wasserflächen eingefunden und auch die prächtigen Haubentaucher werden bald an den See zurückkehren um hier, im Schilfgürtel am Seeufer, ihr schwimmendes Nest zu bauen und zu brüten.
                  Überall am See regt sich jetzt das Leben, wer mit offenen Augen unterwegs der kann so Gämsen beobachten, die jetzt, noch im dicken Winterfell, wieder den Berg hinauf in höhere Regionen ziehen.
                  An den Wegen am Seeufer und im Wald lassen sich jetzt die ersten bunten Blüten entdecken, dort summt und brummt es, die Bienen sind bereits fleißig an der Arbeit und auch Schmetterlinge sind zahlreich auf Nahrungssuche.
                  All das sieht man auf der Sonnseite des Sees, auf der Schattseite herrscht dagegen noch tiefer Winter, dort trainieren in dieser Woche noch zahlreiche Skirennläufer.

                  Wir wünschen allen eine schöne Woche!

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                    05. März

                    Die Natur erwacht!

                    Jetzt ist es wirklich nicht mehr zu übersehen das die Natur auf der Sonnseite aus dem Winterschlaf erwacht.
                    Das Eis zieht sich immer weiter vom Ufer zurück und gibt den Blick frei auf die Spiegelung des noch mit Schnee bedeckten Golzgipfels auf der Wasseroberfläche.
                    In diesen Tagen werden, durch das zurück weichende Eis, die nur wenige Tage andauernden Frühjahrs-Farbfestspiele am Nordufer des Sees eröffnet.
                    Von Neusach bis zur Steinwand lassen sich jetzt die intensiven, fast schon kitschig bunten, Farben bewundern.
                    Besonders deutlich aber sind die Zeichen der Natur die auf ein Ende des Winters hindeuten.
                    So sind in einer Felswand, gleich neben der Anlegestelle Steinwand, zahlreiche Eidechsen zu beobachten die ein erstes, wärmendes Sonnenbad genießen.
                    Auch im Bergwald ist auf der Sonnseite wieder vermehrt Leben zu beobachten, dort konnten wir eine Hirschkuh und einige Gämsen beobachten. Die Tiere werden sich aber jetzt, da der Schnee verschwindet, wieder in höhere Regionen der Berge zurückziehen.
                    Am Ende eines Tages konnten wir in dieser Woche endlich wieder einmal nach den dunklen Wintermonaten einen Sonnenuntergang beobachten der sich im stillen Wasser des Sees spiegelte.

                    Die Wetteraussichten für das Wochenende sind super, 2-stellige Tagestemperaturen und Sonnenschein, laden zu einem Spaziergang ein, wir wünschen viel Spaß und gute Erholung!

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