22. September
Herbst
Jetzt hat er, astronomisch betrachtet, also begonnen, der Herbst. Darauf, so scheint es, haben auch die Hirsche gewartet denn ganz pünktlich mit dem Herbstbeginn hat auch die Hirschbrunft am See begonnen. Jetzt hört man im Tal wieder das heisere Röcheln der kapitalen Hirsche. Das führt dazu, das jene Jager am See die einen „Einser“ Hirsch zum Abschuss“ frei“ haben in nächster Zeit wohl unter Schlafstörungen leiden werden. Bis sie dann Erfolg gehabt haben. Wir wünschen schon einmal „Waidmannsheil“!
Wir haben uns am Sonntag bei allerbestem Sommerwetter vom Sommer verabschiedet. Unser Ziel war die Gajacher Alm die am Sonntag ihre Almsaison beendete. Wer also jetzt die Alm besucht sollte seine Jause mitbringen damit er sich stärken kann.
Wir starteten am Sonntag bei blauem Himmel und Sonnenschein in Techendorf unser erstes Etappenziel war der „Tschabitscher“ um von dort den Ausblick über das Drautal bis hin zum „Hochstadel“ zusammen mit dem Vieh auf der Wiese zu genießen. Weiter ging es für uns dann steil hinauf zur „Weissen Wand“. Am Wegesrand entdeckten wir dann eine kleine Leckerei, drei Parasol Pilze. Paniert und mit Erdnussbutter gebraten können sie es mit jedem Schnitzel aufnehmen. Wir haben sie für die nächsten Wanderer stehenlassen und wünschen „guten Appetit“. Die „Schonzeit“ für die Pilze beginnt übrigens am 01. Oktober!
Vom Westufer in Praditz bis hin zur „Laka“ in Naggl reichte an diesem strahlenden Sommertag der Blick von der „Weissen Wand“.
Im weiteren Verlauf des Weges zur „Gajacher Alm“ bot sich uns immer wieder ein toller Blick über das tief unter uns liegende Drautal mit dem „Stagor“ im Hintergrund.
Die Wiesen der „Gajacher Alm“ liegen zwischen Hochtraten und Plenteliz und reichen hinauf bis in ca. 1600m Höhe. Die Alm und einige kleine Hütten liegen auf ca. 1400m Höhe über dem Drautal.
Der Rückweg führte uns hinunter zur „Alm hinterm Brunn“ und von dort weiter, mit schönen Ausblicken über den See, zurück nach Techendorf.
Dort wurde am Sonntag das „Naturpark Fest“ gefeiert. Für die Weissenseeer eine erste willkommene Gelegenheit nach der etwas hektischen Sommersaison sich wieder einmal in Ruhe zu unterhalten und zu feiern.
Wir wünschen allen eine schöne erste Herbstwoche!
Leave a reply16. September
Schöne Tage und trübe Aussichten?
In diesem Jahr hat der Sommer uns ja wirklich verwöhnt, manches Mal war es dann schon fast ein wenig zu viel des Guten. In wenigen Tagen beginnt nun der Herbst am See. Eine kleine Kostprobe gab es bereits heute am Morgen. Wie so oft im Herbst, wenn das Wasser während der Nacht wärmer ist als die Luft, liegt am Morgen eine Nebeldecke über dem See, so auch heute Morgen. Am Westufer löste sich aber bald die Nebeldecke auf. Bereits eine Stunde später war über dem westl. Teil des Sees der Nebel völlig verschwunden. Bei unserem Besuch in Naggl war, sowohl beim Blick nach Westen wie nach Osten vom Nebel nichts mehr zu sehen, überall blauer Himmel und Sonnenschein.
Damit soll es aber nun bald vorbei sein, es soll kalt werden und auch Regen steht uns bevor. Also haben wir am Nachmittag noch einmal einen Spaziergang in Naggl unternommen. Von den Wiesen oberhalb des Nagglerhof haben wir den Ausblick über den See genossen. Während unten auf dem Hof bei Sonnenschein gearbeitet wurde und Brennholz gemacht, hatten es sich die Schafe oben auf der Wiese am Waldrand ein schattiges Plätzchen gesucht. Von dort oben konnte wir beobachten wie tief unter uns der „Weissenseefischer“, nach hoffentlich erfolgreichem Fang, auf der Heimfahrt war.
Wir hoffen das die Kaltfront schnell durchzieht und dann wieder die Sonne scheint!
PS: Die Wassertemperatur im See beträgt heute immer noch badefreundliche 22,4°C!
Leave a reply07. September
Es herbstelt bereits.
In diesem Jahr ist die Natur, wahrscheinlich wegen der hohen Temperaturen im Sommer, mit allem etwas früher dran. So haben sich bereits Ende August die ersten Anzeichen des bevorstehenden Herbstes gezeigt, so verloren die Farben in der Natur ihre Intensität und wurden blasser, auch die Beeren und Früchte wurden früh Reif, nur die Steinpilze ließen ungewöhnlich lange auf sich warten, wohl wegen des trockenen, warmen Wetters.
Am Sonntag endete die Sommersaison 2026 am See, jetzt geht es am See etwas ruhiger zu. Die Schifffahrt verkehrt jetzt gemäß dem Nebensaison-Fahrplan und die Bergbahn legt jetzt am Montag einen Ruhetag ein. Auch die Trachtenkappelle hat jetzt auf Nebensaison umgestellt, das sonntägliche Floßkonzert findet jetzt nicht mehr am Abend statt sondern am Morgen. Wir haben sie am Sonntag begleitet. Das Floß mit den Musikern startete pünktlich um 10:00 am Westufer in Praditz. Von dort führte die musikalische Fahrt entlang des sonnseitigen Ufers vorbei an den Oberdorfer und Gatschacher Stränden bis zur Seebrücke in Techendorf. Dort wurde das Floß bereits von zahlreichen Gästen erwartet.
Am Nachmittag haben wir bei allerschönstem Sommerwetter noch einen Spaziergang unternommen. Von Techendorf ging es für uns auf dem Nordufer-Waldweg von Techendorf über Neusach zum Ronacherfels. Entlang dieser Strecke kann man immer wieder tolle Ausblicke über den See genießen.
Beim Ronacherfels herrschte erwartungsgemäß reger Betrieb, freie Plätze waren rar, aber der Ausblick entschädigt für alles.
Wir haben dann am Abend den Tag in stimmungsvoller Runde im Licht der untergehenden Sonne ausklingen lassen.
Wir wünschen allen eine schöne Woche am See!
Leave a reply28. August
Spätsommertage
Der August geht in wenigen Tagen zu Ende und mit ihm endet dann auch die Hauptsaison am See. Die Zeit der heißen Tage endet damit wohl auch und erste Zeichen des bevorstehenden Herbstes sind nicht mehr zu übersehen, auf den Almwiesen blüht bereits die Herbstzeitlose. Der Herbst mit seinen milden Temperaturen und seiner ruhigen Atmosphäre wird von vielen Gästen als die schönste Zeit des Jahres am See bezeichnet.
Die Tage werden bereits merklich kürzer, um den Sonnenaufgang zu erleben muss man nicht mehr mitten in der Nacht aufstehen sondern man kann jetzt zum Frühstück erleben wie die im Osten aufgehende Sonne zunächst die Gipfel der hohen Berge im Westen beleuchtet bevor sie wenig später auch die Wiesen am Seeufer erreicht.
Noch aber lädt der See an seinen vielen Badestränden mit seinen Temperaturen (24,1°C) zum Baden ein.
Nur wenige Gehminuten vom Panoramaweg entfernt entdeckten wir bei einem Spaziergang ein kleines Biotop. Das Glasklare Wasser und ein Schilfgürtel am Ufer waren der richtige Lebensraum für einige Libellen die dort sehr aggressiv ihr Gebiet mit wilden Flugmanövern gegen Eindringlinge verteidigen. Ganz still stehen sie über dem Wasser in der Luft und bewachen ihr Revier, lässt sich dann ein Konkurrent blicken wird er mit einer pfeilschnellen Attacke vertrieben. Da können all die von Menschen entwickelten Flugmaschinen nicht ansatzweise mithalten.
Mit dem Ende des Sommers und dem Beginn des Herbstes beginnt auch die Erntezeit. So sind in diesen Tagen auch unsere Tomaten Erntereif. Wohin nur mit all den Tomaten? Wir werden aus unseren sonnengereiften Tomaten ein Sugo kochen und einfrieren. Im dunklen kalten Winter werden wir dann bei Pasta und Tomatensugo von warmen, sonnigen Sommertagen träumen!
Aber nicht nur die Tomaten sind reif, auch die Steinpilze, die nach den heißen und trockenen Sommertagen lange auf sich warten ließen, kann man jetzt, nach ausreichendem Regen, in den Wäldern rund um den See finden.
Wir wünschen weiterhin schöne Tage am See und viel Erfolg beim Pilze suchen!
Leave a reply23. August
Einmal tief durchatmen
Viele Tage haben hier bei uns am See auf ca. 1000m Höhe ungewöhnlich hohe Temperaturen von über 30″C geherrscht, aber wir wollen nicht klagen denn in den Nächten herrschten angenehm kühle Temperaturen. Von den Verhältnissen die in diesen Tagen in den Städten wie Wien oder Graz herrschten mag man überhaupt nicht denken. Für viele waren also die vergangenen Regentage eine Gelegenheit einmal tief durchzuatmen und sich von der Hitze zu erholen, auch hier am See.
Inzwischen haben sich die Regenwolken verzogen und es herrscht wieder Sonnenschein, aber mit angenehmen Temperaturen.
So brechen bereits am frühen Morgen die ersten Sonnenstrahlen durch die letzten Wolken der Nacht.
Das ist dann für die Eidechse die Gelegenheit um mit Hilfe der Sonne auf „Betriebstemperatur zu kommen. Auch die Schmetterlinge, wie dieser Trauermantel müssen sich nach der kühlen, feuchten Nacht erst einmal aufwärmen, die beste Gelegenheit für ein Foto.
Wenn die letzten Wolken noch am Himmel zu sehen sind treibt es die ersten Wassersportler bereits wieder auf den See.
Aber der starke Regen hat für einige Schäden an den Wegen gesorgt, für deren Beseitigung ist wohl der Einsatz von schweren Maschinen erforderlich. Betroffen sind auch Wander- und MTB-Wege.
Viel Spaß und Erholung beim „Durchatmen“ und eine schöne Woche am See!
Leave a reply18. August
Nachbarschaftshilfe
Leider brennen in Norditalien in der Nähe von Tolmezzo, wenige Kilometer hinter der Grenze, immer noch die Wälder. Um die Feuer einzudämmen kommen auch Löschflugzeuge zum Einsatz die am Weissensee bei jedem Überflug ca. 6000 Liter Löschwasser aufnehmen. So konnten die Flieger in den vergangenen Tagen bereits über 130.000 Liter Wasser über den Brandherden in Italien versprühen und so bei der Brandbekämpfung helfen.
Wegen des vorherrschen Westwindes erfolgt der Anflug der Maschinen von Osten her. Im Bereich zwischen Paterzipf und Ronacherfels setzen die Piloten ihre Maschinen langsam und vorsichtig auf die Wasseroberfläche auf und nehmen dabei während des Fluges Wasser auf.
Dann gewinnen die Maschinen nach wenigen Sekunden mit Vollgas wieder an Höhe und drehen dann über dem Westufer nach Süden in Richtung Italien ab. Nach ca. 20 min. sind sie wieder zurück am See und beginnen den nächsten Anflug um Wasser aufzunehmen.
Da sich das Ganze im weniger frequentierten Teil des Sees in Seemitte zwischen Paterzipf und Ronacherfels abspielt kommt es nur zu geringen Behinderungen für die Schifffahrt und die Wassersportler.
Überall sah man in den vergangenen heißen Tagen Sonnenschirme am See. Nur früh am Morgen warteten sie vergeblich auf Schutz suchende, später suchten sogar die Gäste der Weissensee-Schifffahrt Schutz vor der Sonne.
Keinen Schattenplatz suchten die zahlreichen Wassersportler die am Wochenende den See bevölkerten, sie genossen bei Bedarf ein erfrischendes Bad im See.
Mit der großen Hitze soll es ja für einige Tage vorbei sein, wir wünschen also weiter viel Spaß bei erträglichen Temperaturen von „nur noch“ ca. 25°C.
PS: Auch die Natur wird froh sein über ein paar Regentropfen und geringere Temperaturen.
Leave a reply13. August
12. August
Seit Tagen schon wurden wir in allen möglichen Medien auf dieses Datum vorbereitet, denn an diesem Tag gab es ein seltenes astronomisches Ereignis zu bewundern. Am Abend des 12. August sollte, kurz vor Sonnenuntergang, auch bei uns am See eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten sein.
Der Tag begann aber ganz gewöhnlich mit etwas Nebel über dem See der für eine tolle Stimmung am frühen Morgen sorgte.
Um das abendliche Himmelsspektakel genießen zu können benötigten wir einen guten Aussichtsplatz, in der Höhe erhofften wir uns eine perfekte Aussicht.
So machten wir uns am Mittag mit der Bergbahn auf um den perfekten Platz zu suchen. Direkt neben der Bergstation bot sich uns am Mittag eine tolle Aussicht über den See hin zum westl. Horizont, dort wo die Sonne untergeht.
Zurück zum See ging es für uns dann mit einer kleinen Wanderung über die Naggler Alm hinunter über die Wiesen zum Nagglerhof. Hier haben wir dann zum Abschluss noch die wohl schönste Aussicht über den See genossen.
Am Abend haben wir uns dann rechtzeitig auf den zu unserem Aussichtsplatz gemacht, bei unserer Ankunft machte sich dann recht schnell Ernüchterung breit. Es gab im Osten keine Wolken und auch im Norden und im Süden war der Himmel klar, nur im Westen breitete sich ein Meer an Wolken aus und versperrte die Sicht auf die untergehende Sonne mitsamt dem Mondschatten. Wenige Minuten vor Sonnenuntergang gaben die Wolkenfetzen teilweise die Sicht frei und man konnte die Konturen von Sonne und Mond erahnen. Ende der Vorstellung, das hatten wir uns völlig anders vorgestellt.
Vielleicht haben wir beim nächsten Mal in einigen Jahrzehnten mehr Glück!
Leave a reply10. August
Feuer und Wasser
Wenn hier bei uns am See wieder einer dieser herrlichen Tage beginnt und wir dabei den idyllischen Ausblick über den morgendlichen See genießen, brennen anderswo die Wälder. Während wir den Tag mit einer Wanderung durch unseren Bergwald hinauf zur „Alm hinterm Brunn“, zur „Weissen Wand“ oder gar hinauf zur „Laka“ verbringen und dabei die tollen Ausblicke genießen, brennt gleich hinter der Grenze bei unseren italienischen Nachbarn der Wald. Wie schon mehrfach in den vergangenen Jahren wird dort dann dringend Wasser zum Löschen des Feuers benötigt. Wasser haben wir genug!
Heute/gestern waren wir also wieder dabei die italienischen Löschflugzeuge zu beobachten wie sie auf dem See Wasser tanken.
Bevor die Löschflugzeuge landen können, sorgen Polizei und Feuerwehr mit ihren Booten dafür das in der gesperrten Landezone zwischen Neusach und dem Paterzipf in Naggl keine Freizeitkapitäne mehr unterwegs sind.
Bei kräftigem Ostwind schwebten die Flieger vom Westen heran und setzten vorsichtig auf der Wasseroberfläche auf um dabei in wenigen Sekunden ihren großen Wassertank zu füllen und dann mit Vollgas wieder abzuheben und nach Süden abzudrehen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg beim Feuerlöschen!
Wir hoffen mal das wir, wenn bei uns der Wald brennt, nie die Hilfe der italienischen „Wasserbomber“ benötigen werden.
Wir wünschen allen schöne Tage am See!
Leave a reply03. August
Nebel am Morgen
Am Samstagabend zog ein Gewitter durch das Tal und überraschte einige Paddler auf dem See. Mit Hilfe der Feuerwehr und der Wasserrettung wurden sie in Sicherheit gebracht. Um solche Aktionen zu vermeiden sollte man sich vor Beginn einer Tour über das Wetter informieren und während der Tour auch mal den Himmel beobachten um sich rechtzeitig in Sicherheit bringen zu können.
Nach dem Gewitter folgte in der Nacht der Regen. Wer dann am frühen Sonntagmorgen einen Blick aus dem Fenster warf sah eine dichte Nebeldecke über dem See, von der Sonne war nichts zu sehen.
Strahlenden Sonnenschein gab es vorerst nur über der Nebeldecke, aber die Sonne sorgte dafür das sich dort der Nebel schnell auflöste. Im Verlauf des Vormittags verschwand der Nebel über dem See völlig und so konnten wir bei unserer Tour hinauf zur „Weissen Wand“ bei einem Blick zurück über den See keinen Nebel mehr entdecken.
Auch beim Blick über das Drautal zeigte sich auch dort der Nebel fast völlig aufgelöst hatte, nur wenige vereinzelte Nebelfetzen entlang der Berghänge waren zu sehen.
Bei unserer Ankunft auf der „Gajacher Alm“ herrschte schon strahlender Sonnenschein. Die Almwirtinnen bereiteten sich bereits auf die an diesem schönen Sommertag zu erwartenden zahlreichen Gäste vor. Dort oben in der kühlen Sommerfrische in ca. 1400m Höhe lässt sich ein solcher Hochsommertag wunderbar genießen.
Für solche heißen Tage wie wir sie jetzt haben gibt es zwei Empfehlungen: 1. Zeitig in die Höhe auf eine Alm, oder 2. Badetag am See und Plantschen im glasklaren Wasser des Sees.
Wir wünschen viel Spaß!
Leave a reply30. Juli
Der frühe Morgen.
Das Thermometer steigt jetzt, auch hier auf fast 1000m Höhe, im Verlauf des Tages auf 30° und mehr.
Da bietet sich der frühe Morgen vor Sonnenaufgang mit Temperaturen von 18°C für Aktivitäten an. Eine Runde um den See joggen oder eine Runde mit dem Rad sind in der Ruhe des Morgens wunderbar. Wer jetzt bei diesen Temperaturen glaubt sportliche Rekorde aufstellen zu müssen darf sich nicht wundern wenn der Rekordversuch im Rettungshubschrauber endet. Zurückhaltung ist angesagt!
Wir haben uns am Mittwoch in aller Frühe auf den Weg zur Jadersdorfer und St. Lorenzer Alm gemacht. Bei unserer Ankunft war die Sonne bereits aufgegangen aber die Temperaturen in fast 1700m Höhe waren noch sehr angenehm. Das Vieh auf der Jadersdorfer Alm hatte aber bereits begonnen im Schatten eines Baumes Schutz vor der Sonne zu suchen.
Dort oben auf der Almwiese entdeckten wir eine uns unbekannte Blume, könnte das eine Diestel sein?
Auf dem Rückweg entdeckte ich am Wegesrand ein Gebüsch aus dem rote Früchte leuchteten, reife, kleine Waldhimbeeren. Sehr aromatisch und lecker.
Während ich meine Himbeeren genoss, ließ sich ein Mohrenfalter das Salz meines verschwitzten Fahrradsattels schmecken. Es schmeckte ihm so gut das er immer wieder zurückkehrte.
Am See angekommen hatten wir Glück und fanden eine ruhige Bucht am Ufer um uns dort im Schatten der Bäume auszuruhen. Leider waren die Steine am Ufer etwas spitz und so war es schwierig schmerzfrei ins Wasser zu gelangen. Beim nächsten Mal nehmen wir Badesandalen mit, dann ist der Platz perfekt.
Auf dem See zog ein Fischerboot vorbei, natürlich nicht ohne Sonnenschirm.
Einen Sonnenschirm benötigt der Paddler nicht, er kann sich jederzeit durch einen Sprung ins Wasser abkühlen.
Für derlei Vergnügungen haben die Weissenseer Bauern jetzt keine Zeit, sie sind mit Heuernte beschäftigt damit ihr Vieh im Winter genug Futter hat.
Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage am See!
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