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26. April

Der Frühling lässt sein blaues Band …

…wieder flattern durch die Lüfte … Ist ein Zitat aus dem wohl bekanntesten deutschsprachigen Frühlingsgedicht mit dem Titel „Er ist`s“ von Eduard Friedrich Mörike.

Ein blaues Band haben wir in den vergangenen Tagen keines gesehen, wohl aber viel blauen Himmel und leuchtende Frühlingsfarben. Nach den doch etwas tristen Wintertagen ohne viel Schnee sind diese Tage ein Genuss fürs Auge und für fürs Gemüt. Da sieht die Welt, trotz Corona, doch schon gleich ganz anders aus!

Der See zeigt wieder seine bekannten Farben und in den Wäldern leuchtet das frische Grün.

Das Vieh und auch die Radler und Spaziergänger genießen diese ersten wirklichen Frühlingstage.

Auch in der Natur herrscht bereits reges Treiben an den Bienenstöcken summt und brummt es heftig denn die Bienen kehren jetzt schwer beladen mit reichlich Pollen und Nektar zum heimischen Stock zurück.

Noch viel bunter wird es in der Natur aber werden wenn in den kommenden Tagen nach einer langen Trockenperiode ein paar Regentropfen für etwas Feuchtigkeit sorgen würden.

Wir wünschen allen schöne Tage bis zum Wonnemonat Mai!

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    21. April

    Frühlingserwachen
    Noch bevor der Wonnemonat Mai überhaupt begonnen hat, hat der Frühling mit Macht am Weissensee Einzug gehalten.
    Am Tröbelsberg genießt das Vieh das erste noch etwas spärliche Grün auf den Wiesen.
    Beim Grafenweger stehen die Obstbäume vor der Kulisse der noch mit Schnee bedeckten Gipfel jetzt in voller Blüte und in den Wäldern hat sich die Farbe von ehemals grau-braun in ein sattes Grün verändert.
    Auch in Naggl leuchten die Blüten der Bäume jetzt und bilden einen tollen Kontrast zum türkis-grünen Seeufer auf der Sonnseite.
    Am Seeufer steigen aus der dunklen Tiefe des Sees Baumstämme bis zur Seeoberfläche empor.
    Bei nem Spaziergang hinauf zum „Goldstein“ konnten wir den tollen Blick über den See mit seinen intensiven Farben genießen.
    Am Abend tauchte dann die untergehende Sonne die blühenden Obstbäume noch einmal in ihr gleißend helles Licht bevor sie hinter dem Horizont verschwand.

    Wir wünschen weiterhin schöne und ruhige erste Frühlingstage am See!

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      15. April

      Ostern 2020

      Ein Osterfest wie dieses hat es am See seit Menschengedenken wohl nicht gegeben, Sonnenschein und blauer Himmel und dort wo sonst an bisherigen Osterfesten Scharen von Gästen und Besuchern am See unterwegs waren herrschte völlige Ruhe. Selbst die sonst immer allgegenwärtigen Autokolonnen fehlten (wurden auch nicht vermisst) in diesem Jahr. So konnten die Weissenseer ihren See einmal ganz für sich genießen. So sorgte ein kleiner Virus für ein besonderes Osterfest am See. Wir hoffen aber doch sehr das es bald vorbei ist mit all den Beschränkungen und es wieder lebendig wird am See.

      Bei einem unser Touren haben wir auf dem Sonnseitenweg den Michael und den Max bei der Arbeit bzw. der Mittagspause getroffen. Die beiden Neusacher waren dabei im Wald das Schadholz aufzuarbeiten. Eine, trotz aller Maschinen, immer noch schwere Arbeit. Man mag sich gar nicht vorstellen wie schwer und gefährlich diese Arbeit noch vor wenigen Jahrzehnten war.

      Wer schwer arbeitet hat auch eine kräftige Jause verdient. Brot, Käse und Speck lassen sie sich schmecken. Da wenden sich alle Veganer mit Grausen ab!

      Seinen Ausklang fand das Osterfest mit einem wieder einmal sehenswerten Sonnenuntergang.

      Wir wünschen allen weiterhin schöne Tage am See!

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        09. April

        Nestbau
        Traumhafte Bedingungen für die Osterfeiertage sind vorhergesagt, dem Osterhasen bleibt in diesem Jahr eine Tour durch den Schnee erspart. Wenn man in den vergangenen Tagen Tage einer kleinen Tour einen Blick über den See warf dem bot sich eine traumhafte Kulisse.
        Blauer Himmel über den noch mit Schnee bedeckten Gipfeln. Auch auf der Schattseite in Naggl ist der Schnee inzwischen fast völlig verschwunden.
        Die Seeufer an den Badestränden leuchten schon verführerisch. Aber Vorsicht, die Wassertemperatur betrug am Donnerstagabend am Neusacher Ufer in ca. 1m Wassertiefe nur 11,7°C. Es ist also nicht verwunderlich das man bisher an den Badestränden keine Badegäste sieht. Obwohl wir schon einige sehr robuste Weissenseer/innen bei ersten sehr kurzen Badeversuchen beobachten konnten.
        Es ist wirklich bedauerlich das es immer noch Beschränkungen wegen der Coronaviren gibt und wir während der vor uns liegenden Osterfeiertage keine größeren Wanderungen oder Biketouren unternehmen können denn die Bedingungen können besser nicht sein. Für die Osterfeiertage soll es reichlich Sonnenschein geben. Aber das Wetter mag noch so verlockend sein aber die Vernunft rät uns zum Verzicht. Schönes Wetter gibt es auch noch Aufhebung der Beschränkungen!
        Sehr viel komfortabler als die Schwimmer haben es die Bootsfahrer die man bereits vereinzelt auf dem See unterwegs sind um die ersten Frühlingsimpressionen zu genießen.
        Die Haubentaucher haben inzwischen ihre Hochzeitsfeierlichkeiten beendet und sind jetzt damit beschäftigt ein Nest für das Brutgeschäft zu bauen. Da heißt es zunächst einmal Material zu sammeln und kunstvoll zu einem Nest zu ordnen. Abschließend Probesitzen!

        Wir wünschen allen ein schönes und auch gesundes Osterfest!

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          04. April

          Stille Frühlingstage

          Wenn da nicht das Gebot der Distanz und das Tragen des Mundschutzes sowie im Hinterkopf die Gedanken an die Coranakrise wären dann wäre das Leben am See in diesen Tage nahezu perfekt. In den nächsten Tagen wäre mit den ersten Urlaubsgästen zu rechnen die am See ihren Osterurlaub genießen wollen, aber die Weissenseer werden an den Osterfeiertagen und wohl auch darüber hinaus vorerst unter sich bleiben denn es gibt Reisebeschränkungen wohin man auch schaut.

          Dabei hätte sich einige Urlaubstage am See sicher gelohnt denn uns scheinen herrliche Ostertage bevor zu stehen. Die vergangenen Tage waren bereits ein kleiner Vorgeschmack. Es herrschten Sonnenschein und blauer Himmel von früh bis spät. Die herrliche Kulisse weißer Gipfel lud zu kleinen Spaziergängen am Seeufer ein. Mehr ist ja leider nicht erwünscht!

          Am Abend konnte man im Licht der letzten Sonnenstrahlen auf den Wiesen die Rehe beobachten.

          In der Nähe des Paterzipf hatten sich jetzt einige ungebetene Gäste am See eingefunden. Kormorane sind bei den Fischern am See sehr ungern gesehen da sie doch beträchtlichen Schaden am Fischbestand verursachen können. Zunächst haben wir nur einen dieser Räuber entdeckt, aber in den folgenden Tage wurden sie zahlreicher. Am Ufer und in den Bäumen trocknen sie ihr Gefieder und lauern auf Beute um sich dann auf die Jagd zu machen. Wir hoffen das die Vögel nur zu einem kurzen Gastspiel am See sind und bald wieder verschwinden.

          Wir wünschen allen weiterhin gesunde und schöne Tage!

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            29. März

            Keep Distance !

            Abstand halten ist das Gebot der Stunde. Zwei Meter Abstand zum Gesprächspartner soll die zu schnelle Verbreitung von Covid 19 Infektionen verhindern und uns den Zeitgewinn zu verschaffen unser Gesundheitssystem nicht durch eine zu große Anzahl von Covid19 Kranken zu überfordern.

            Ein Spaziergang mit der Familie ist aber gestattet. Nach einigen Tagen mit Kälte, Schnee und Regen gab es am Samstag wieder Sonnenschein und blauen Himmel, ideales Wetter also für einen Spaziergang. So war es nicht verwunderlich das wir am Samstag nicht allein auf dem Wanderweg zwischen Ronacherfels und Ostufer unterwegs waren. Verwunderlich war allerdings das man dabei auch größere Gruppen antraf. Da haben manche wohl etwas falsch verstanden oder aber den Ernst der Lage noch nicht begriffen.

            Aber genossen haben wir unseren Spaziergang über die Steinwand so wie all die anderen Spaziergänger wohl auch trotzdem!

            Wir wünschen allen eine schöne und gesunde Woche!

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              22. März

              Vollbremsung

              Von gefühlten 100 km/h auf Schrittgeschwindigkeit sind herunter gebremst worden. Ausgangssperre und Distanz wahren bestimmen jetzt unseren Alltag. Alles reduziert sich auf das Wesentliche! Ob wir das Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle, das Fischerfest oder gar den Kirchtag vermissen werden wird sich zeigen.
              Wir werden mit den erforderlichen Einschränkungen wohl für einige Zeit leben müssen.

              Aber wir können doch eigentlich nicht klagen denn bisher sind wir vom Virus verschont geblieben und wir können bei unseren Spaziergängen jetzt in aller Ruhe die unsere herrliche Natur genießen.

              Die Natur lässt sich, wie wir bei unseren Spaziergängen festgestellt haben, von den Problemen der Menschheit nicht beeindrucken, in der Natur geht in diesen Tagen alles seinen gewohnten Gang. Die Farben leuchten und es beginnt zu sprießen und zu blühen und auch die Haubentaucher sind zurückgekehrt und sind wie in jedem Jahr jetzt mit der Balz beschäftigt.

              Wie wünschen allen eine schöne und gesunde Woche!

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                17. März

                Veränderungen stehen bevor.

                So wie es einmal war, wird es wohl nicht bleiben! Der COVID-19 und die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zeigen Wirkung denn in den letzten Tagen sind die Veränderungen auch am See nicht mehr zu übersehen. Es ist ruhig geworden am See, sehr viel ruhiger als sonst in der Zwischensaison. Selbst an herrlichen sonnigen Frühlingstagen trifft man nur ganz vereinzelt einige einheimische Spaziergänger. Tagesgäste die am See einen Spaziergang unternehmen sucht man vergeblich. Nur an einigen wenigen Baustellen regt sich noch etwas, dort herrscht wohl Termindruck. Einige Weissenseer sind jetzt bereits in Heimquarantäne, aber bisher gibt es am See keinen positiven Testbefund. Es scheint das wir bisher von Infektionen verschont geblieben sind. Daher bestand bisher von Seiten der Behörden auch keine Veranlassung den Weissensee unter Quarantäne zu stellen. Wir hoffen das sich die Situation nicht ver4schlimmert.

                Unter den wenigen Spaziergängern waren auch wir und haben einige Impressionen eines herrlichen Frühlingstages sammeln können.

                Gearbeitet wurde aber auch! Auf dem Weg hinauf zur weissen Wand war man dabei den Weg zu räumen. Dort versperrten bisher einige umgestürzte Bäume den Weg die den starken Schneefällen des vergangenen Herbstes zum Opfer gefallen waren.

                Statt anderer Spaziergänger ist auf der Sonnseite ein Rudel Gämsen, noch im dicken Winterpelz, über den Weg gelaufen. Da wird ihnen in diesen Tagen recht warm werden.

                Wir wünschen allen weiterhin „gesund bleiben“ geht dem Virus aus dem Weg!

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                  12. März

                  Spiegel

                  Reflektierende Oberflächen bezeichnet man als Spiegel. Bei den gewöhnlichen Spiegeln die wir aus dem Haushalt oder z.Bsp. als Rückspiegel kennen handelt es sich um durchsichtige Glas- oder Kunststoffscheiben hinter denen sich eine hauchdünne reflektierende Aluminiumschicht befindet.
                  Am See benötigen wir in diesen Tagen weder Glas noch Aluminium um Spiegelungen zu sehen uns reicht die ruhige Wasseroberfläche des Sees.

                  Der Wintereinbruch ist bei 2-stelligen Plus-Temperaturen in den vergangenen Tagen bereits wieder vergessen. Die Sonne steigt jetzt bereits merklich früher über den Horizont als in dunklen Wintertagen und sorgt für eindrucksvolle Morgenstimmungen. Ein dünner Dunst-oder Nebelschleier liegt oftmals über dem See den die Sonne aber schnell auflöst.

                  Die noch tiefstehende Sonne am Morgen und die ruhige Wasseroberfläche des Sees erzeugen tolle Spiegelungen des Seeufers.

                  Auch auf der Waad in Praditz ist der Wintereinbruch vergessen und die bunten Blumen verbreiten Frühlingsstimmung. An schattigen Plätzen haben die Blumen aber noch zu kämpfen.

                  Das zurück weichende Eis am sonnseitigen Ufer in Gatschach sorgte am Mittwoch auch hier für große Landschaftsspiegel ohne Glas und Aluminium.

                  Wir wünschen viel Spaß beim genießen des großen Seespiegels!

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                    08. März

                    Winter – Teil 2

                    Der Winter dieses Jahres war eine Aufführung in 2 Akten. Der erste Teil des Winters fand vor dem Winter bereits im November mit reichlich Schnee und Regen statt. Dann hieß es erst einmal warten. Zum Jahreswechsel wurde es dann wenigstens kalt und es bildete sich eine tragfähige Eisdecke für die Eisläufer und die Schneekanonen sorgten für gute Bedingungen auf der Piste. Aber das rechte „Winterfeeling“ mit schneebedeckten Bergen rund um den See wollte sich nicht einstellen denn es fehlte der Schnee. Jetzt, da die Winter schon zu Ende ist haben wir den Schnee bekommen.

                    Dunkle Wolken zogen über den See und haben ihre Fracht abgeladen und haben das lange vermisste winterliche Ambiente am See geschaffen. Zur Vollkommenheit fehlt jetzt die Eisdecke auf dem See, die aber treibt bereits in kleine Schollen zerbrochen auf dem See.

                    Im Wasser spiegelt sich der mit strahlend weissen frischem Neuschnee bedeckte Gipfel des Golz.

                    Bei unserem Besuch auf der Bodenalm stapften wir durch knietiefen Neuschnee, von Gästen oder Besuchern war weit und breit nichts zu sehen. Nur Walter, der Almwirt, kommt ab und an mit Schneemobil herauf um nach dem Rechten zu sehen und um seinen Almkäse zu pflegen der im Lager zu einer herzhaften und preisgekrönten Delikatesse reift.

                    Aber um den Käse genießen zu können wird es noch etwas dauern, vorher wartet noch der bunte Almfrühling auf uns.

                    Wir wünschen eine schöne Woche!

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