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18. März

Rückfall

Es ist wie in jedem Jahre, kaum redet man vom Ende des Winters und vom Frühlingsbeginn zeigt uns der Winter noch einmal wer immer noch Herr im Hause ist. So natürlich auch in diesem Jahr.

Am vergangenen Sonntag begann es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt heftig zu schneien. Das gegenüberliegende Seeufer war nur noch schemenhaft zu erkennen.

Am Montag zeigte sich dann das die Rückkehr des Winters bis hinunter ins Drautal für Neuschnee gesorgt hatte.

Die tief stehende Sonne , der Wind und der Neuschnee hatten mit sanften Konturen am Montag dann interessante Farbspiele geschaffen.

In früheren Jahren sorgte die Sonne im beginnenden Frühling dafür das sich das Eis auf der Sonnseite des Sees vom Ufer zurück zog, in diesem Jahr ist der gesamte See immer noch vom Eis bedeckt. Auf der Sonnseite trägt es aber nicht mehr.

Auch bei der Urschitzhütte hat die Rückkehr des Winters noch einmal für eine geschlossene Schneedecke gesorgt.

Aber auf dem sonnseitig gelegenen Wandersteig hinauf zur Hütte hat die Sonne in den vergangenen Tagen aber dafür gesorgt das der Steig über weite Strecken bereits wieder schneefrei ist.

Die ersten bunten Frühlingsboten leuchten bei Sonnenschein auch schon wieder am Wegesrand und auch das Feierabendbier schmeckt in der Abendsonne nach getaner Arbeit schon wieder und bei einer Lufttemperatur von ca. 4-5C bleibt das Bier auch immer erfrischend kühl!

In der kommenden Woche soll es dann aber wirklich frühlingshaft werden bis dahin wünschen wir ein schönes Wochenende!

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    13. März

    Zwei Welten

    Während in den vergangenen Tagen auf der Sonnseite die ersten bunten Farbtupfer in der Natur schon für leichte Frühlingsgefühle sorgten hat der Winter die Schattseite des Sees noch fest im Griff.

    Im dunklen Graben des Mühlbaches in Naggl hat sich der Bach nur mühsam seinen Weg durch die Schneemassen bahnen können.

    Die „Alte Mühle“, die im Sommer und Herbst vom Mühlbach gespeist wird, liegt jetzt noch in der Winterstarre.

    Auch der Almbach auf der Bodenalm konnte sich einen Weg durch den meterhohen Schnee bahnen. Die Durchfahrt ist hier aber vorerst nur mit dem Skidoo möglich.

    Die Alm liegt noch im Winterschlaf. Nur Walter, der Almwirt, kommt ab und an mit dem Skidoo herauf zur Alm um seinen Almkäse zu pflegen.

    Während die Wälder in den steilen Lagen der Sonnseite schon fast schneefrei sind liegt in den Wäldern der Schattseite noch eine fast geschlossene Schneedecke.

    Hier gibt es nur wenige schneefreie Flächen in denen das Wild etwas Nahrung finden kann.

    Eine besondere Herausforderung ist dieser Winter mit seinen großen Schneemengen für die Vögel. Für sie gibt es in der Natur nur wenig Futter zu finden. Die Plätze an den Futterhäuschen im Ort sind bei den Vögel heiß begehrt und helfen ihnen diesen für sie harten Winter gut zu überstehen.

    Kaum schwächelt der Winter ein wenig bereitet man sich am See auf die kommende Saison vor. So habe wir den Brandner Johann vom Ferienhof Hoffmann in Neusach getroffen als er die vertrockneten Waldreben (Klematis) des vergangenen Jahres erntete um dann daraus, mit viel handwerklichem Geschick, dekorative Kränze zu flechten.

    Nun soll es aber mit den zwei Welten am See vorerst schon wieder ein Ende haben, denn der Winter soll am Sonntag noch einmal mit Macht an den See zurückkehren.

    Wir wünschen trotzdem ein schönes Wochenende!

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      08. März

      Winter ade?

      Auch wenn auf dem Golz, der im Sommer und Herbst ein beliebter Wanderberg ist, noch tiefster Winter zu herrschen scheint, neigt sich der Winter am See dem Ende zu. Am vergangenen Wochenende hat die Bergbahn ihre diesjährige Wintersaison beendet. Jetzt müssen die Rodler und Schifahrer aus eigener Kraft den Weg hinauf zur Naggler Alm bewältigen. Es lohnt sich aber, denn die Rodelbahn und die Pisten befinden sich noch immer in allerbestem Zustand.

      Die Liegestühle für Sonnenhungrige auf der Naggler Alm werden aber wohl leer bleiben denn es werden sich nur noch vereinzelt Besucher einfinden um die Sonne und das winterliche Panorama zu genießen.

      Beim Blick über den See scheint es als ob noch immer tiefster Winter herrscht.

      Beim Baron in Naggl warteten am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein die Eisfischer geduldig auf den „großen Fang“. Auch damit ist es jetzt vorbei denn für die Fische gilt wieder die Schonzeit.

      Aber die Zeichen für das bevorstehende Ende des Winters sind nicht mehr zu übersehen, so haben sich jetzt erste große Risse quer über den See gebildet.

      Dort wo die Sonne den Schnee verdrängt hat finden sich die ersten bunten Anzeichen des bevorstehenden Frühlings. Am Ostufer oder auf den Wiesen in Praditz kann man jetzt bereits die ersten Schneerosen, Leberblümchen und Krokusse entdecken.

      Jetzt wird es am See wohl noch etwas ruhiger werden als es ohnehin in diesem Winter schon war, denn aus den Nachbarbezirken werden wohl nur noch wenige Besucher zu uns kommen da es dort strikte Corona-Beschränkungen gibt. Den Bezirk Hermagor darf man nur noch mit einem gültigen negativen Coronatest verlassen und Gleiches scheint im Bezirk Lienz bevorzustehen.

      Die Weissenseer und die verbliebenen Besucher können also ausgiebig die Ruhe am See genießen und auf ein baldigen Beginn der kommenden Saison hoffen.

      Wir wünschen schöne und geruhsame Tage am See!

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        03. März

        Eisfischer

        In der vergangenen Woche hatten wir am See Besuch aus dem heißen und trockenen Süden. Der Südwind brachte uns nämlich Sand aus der Sahara. Beim Blick vom Tschabitscher ins Drautal zeigte sich der Himmel vom Sand trüb und verfärbt.

        Inzwischen hat sich die Wetterlage normalisiert und beim Blick hinunter ins Drautal bietet sich wieder dar gewohnte klare Blick bis hin zum Hochstadel.

        Wir haben die gute Sicht zu einer kleinen Wanderung hinauf zum Ausschtspunkt am Sonnseitenweg genutzt. Von dort bietet sich einem immer wieder ein toller Blick über den See.

        Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen Abstecher zur verschneiten Alm hinterm Brunn unternommen. Dort war Stefan, der neue Almwirt, im Lockdown bereits mit den ersten Vorbereitungen auf die hoffentlich bald mögliche Öffnung in der bevorstehenden Frühjahrs- und Sommersaison beschäftigt.

        Mit den gewichtigen Hinterlassenschaften des Winters kämpfte auch der Lilg Stefan beim Ronacherfels während der Vorbereitungen auf die kommende Saison.

        Am Nachmittag aber hatte er dann wichtigeres zu tun, es galt Löcher ins Eis zu bohren denn Eislochfischen stand in dieser Woche auf dem Programm. Für die Fische wurde in dieser Woche die Schonzeit unterbrochen.

        Die Fischer hatten es sich auf dem See ganz kommod eingerichtet, mit Sonnenhut gegen die Sonne geschützt warteten sie geduldig darauf ein Fisch gefallen an ihren Ködern fand.

        Und ihre Geduld wurde belohnt!

        Den Fischern wünschen wir weiterhin „Petri Heil“ und schöne Tage auf dem Eis.

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          27. Februar

          See-Spaziergang.

          Bei einem Spaziergang auf dem See gibt es auch immer wieder etwas zu sehen. So auch bei unserem Spaziergang in der vergangenen Woche.

          Gleich zu Beginn führte unser Weg an einer Baustelle auf dem See vorbei. Am Naggler Ufer wurden Piloten geschlagen. Die Baumstämme (Piloten) werden mehrere Meter tief in weichen Grund des Sees gerammt und bilden so das Fundament für alle Stege und Hütten am Ufer des Sees. Ohne dieses Fundament würden alle Bauten und Stege im weichen, nicht tragfähigen Untergrund des Seeufers langsam versinken. In einem Gerüst werden die Baumstämme aufgerichtet und dann mit vielen Schlägen durch ein schweres Fallgewicht langsam in den weichen Untergrund gerammt. Die Wucht der Schläge lässt dabei den Kopf des Baumstammes bersten. Der geborstene Kopf wird zum Schluß abgesägt. Die Piloten tragen dann später sicher das auf ihnen errichtet Bauwerk.

          Nur wenige Meter entfernt von der Baustelle machten sich 4 junge Burschen aus dem Gailtal mit einem schweren Vorschlaghammer bewaffnet auf den Weg zur Mitte des Sees um dort baden zu gehen. Mit dem Hammer wurde dann mühsam ein Loch in das Eis geschlagen. Das Loch war gerade ausreichend groß bevor der Stiel des Hammers brach und der Hammer im See verschwand. Man konnte also nur einzeln baden gehen ein gemeinsames Bad war nicht möglich. Der Testschwimmer der Gruppe war vorsichtig, er trug einen Neoprenanzug als er in den eisigen Fluten des Sees untertauchte. Seine Kameraden waren da dann schon etwas mutiger. Ihnen verging nicht einmal das Lachen beim Bad im Eisloch und ließen sich dabei auch noch ein Bier schmecken das, ungekühlt, viel wärmer als ihr Badewasser.

          Wir hoffen das die Vier sich nicht erkältet haben und wünschen Ihnen und allen Anderen eine schöne Woche!

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            23. Februar

            In vollen Zügen genießen!

            Was für ein Winter! Kalendarisch neigt sich der Winter ja eigentlich schon fast dem Ende zu aber wenn man sich am See umschaut ist davon nichts zu sehen. Winter mit allerbesten Bedingungen soweit das Auge reicht und dazu gibt es blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Leider können diese Verhältnisse aufgrund der Corona Einschränkungen nur die Weissenseer und einige Tagesgäste in vollen Zügen genießen.

            Bis in den März hinein ist aufgrund der tollen Bedingungen die Weissenseer Bergbahn in Betrieb. Das Schifahren ist in diesen Tagen auf den bestens präparierten Pisten der pure Genuss!

            Besonders häufig sind jetzt die Weissenseer Kids auf der Piste anzutreffen. Ein besonderes Vergnügen ist es für sie neue Varianten der Abfahrt zu entdecken. Dabei geht es dann oftmals steil hinab durch den Wald neben der Piste.

            Etwas gemütlicher lassen es die Schneeschuhwanderer angehen die den Pistenrand für den Abstieg von der Naggler Alm nutzen.

            Auch für die Langläufer herrschen immer noch allerbeste Bedingungen auf den präparierten Loipen auf der Schattseite entlang des Seeufers.

            Ein besonderes Vergnügen ist ein Spaziergang auf dem Eis des großen Meer4es. Von Techendorf oder Neusach kann man, bei Sonnenscjhein und angenehmen Temperaturen, entlang des Naggler Ufers bis zur Mündung des Almbaches spazieren. Man kann aber bis hinüber zum Ostufer spazieren.

            Die für uns so tollen Bedingungen haben aber leider eine Kehrseite! Unter den Wildtieren fordert dieser lange Winter mit seinem vielen Schnee einen hohen Tribut. So haben auch wir bei unseren Unternehmungen einige verendete Tiere entdeckt. Unter dem Schnee liegen wahrscheinlich noch sehr viel mehr Opfer dieses Winters verborgen.

            Wir wünschen allen weiterhin schöne und gesunde Wintertage!

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              18. Februar

              Sonnige Tage und kalte Nächte

              Nach einigen Tagen mit etwas Schneefall hat der Neuschnee für ein winterliches Update am See gesorgt. Die alte Schneedecke, die bereits einige unschönen Flecken hatte, wurde mit einer perfekt weißen Lage aus Neuschnee überzogen. Es herrschen also wieder Verhältnisse für das Auge!
              Die Wolken sind verschwunden und man kann jetzt die Winterlandschaft bei Sonnenschein und blauem Himmel wieder genießen. Es herrschen alsi immer noch ideale Verhältnisse zum Langlaufen oder für eine kleine Winterwanderung.

              Der erneute Schneefall hat wieder dafür gesorgt das die Schlittschuhe daheim im Keller bleiben können, denn Eislaufen ist nach wie vor nicht möglich. Dafür aber lädt der See zu einem Spaziergang über das Eis ein um dann beim Ronacherfels mit dem Blick hinüber nach Naggl die wärmende Sonne in vollen Zügen zu genießen .

              Die klaren und kalten Nächte haben am Almbach der in einem schattigen, dunklen Graben von der Bodenalm herunter kommt eisige Skulpturen geschaffen. Wie Glocken hängen die eisigen, durch aufspritzende Tropfen entstandenen, Gebilde über dem fließenden Wasser des Baches.

              Wir wünschen ein schönes Wochenende!

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                13. Februar

                Trübe Aussichten…

                … gab es an einigen Tagen in der vergangenen Woche am See. Auch am See scheint nicht immer die Sonne! Die Wolkendecke reichte bis fast zum See herunter und von der Sonne war den ganzen Tag nichts zu sehen stattdessen gab es Niederschläge, mal als Schnee und dann wieder als Regen. Aber auch dieses Wetter sorgt für reizvolle Stimmungen sowohl am See wie auch beim Tschabitscher dessen Schornstein an der Wolkendecke zu kratzen scheint.

                Aber nach wenigen Tagen war der Spuk vorüber und die Sonne blinzelte über dem Drautal wieder durch die Wolkendecke.

                Am nächsten Tag herrschte dann schon wieder die fast schon gewohnte prachtvolle Winterstimmung am See und die Sonne brachte die Schneehauben auf den Hüttendächern am Paterzipf zum schmelzen.

                Beim Blick über den See zeigte sich das der Schnee und Regen der vergangenen Tage auf dem Eis Spuren hinterlassen hatte und der präparierten Eislaufbahn doch arg zugesetzt hatten. Damit ist das Kapitel „Eislaufen 2021“ nun wohl endgültig beendet. In dieser denkwürdigen Eislaufsaison gab es am See nur 5 offizielle Eislauftage an denen der See zum Eislaufen frei gegeben war. Das kann ja im nächsten Jahr nur besser werden!

                Aber wir haben am See eine reichhaltige Auswahl an Möglichkeiten uns bleibt ja das Schifahren, das Langlaufen auf tollen Loipen, wir können Touren mit Ski oder Schneeschuhen unternehmen oder ganz einfach genussvoll bei Sonnenschein einen Spaziergang am winterlichen Seeufer unternehmen. Wir haben also wahrlich, trotz Corona, keinen Grund zum Jammern!

                Wir wünschen allen schöne Tage am See!

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                  07. Februar

                  Des Einen Freud, des Anderen Leid

                  So9nntagnachmittag: Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns, mit dem guten Wetter ist wohl erst einmal vorbei. Die Wolken hängen bis fast hinunter zum See und bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt regnet oder schneit es oder auch beides gleichzeitig. Die Aussichten für die nächsten Tage verheißen ebenfalls nicht gutes.
                  Da erinnern wir uns doch lieber an die schönen Wintertage der vergangenen Woche an denen wir natürlich wie immer am See unterwegs waren. Dabei ist uns aufgefallen das in diesem Winter der viele Schnee für Gewinner und Verlierer sorgte.

                  So sorgten die Schneemassen bei den Eisläufern für lange Gesichter, denn mit Ausnahme weniger Tage zu Beginn des Winters gab es kein Eislaufvergnügen am See. Zum ersten Mal in seiner langjährigen Arbeit musste der Eismeister mit seinem Team vor dem meterhohen Schnee kapitulieren.
                  Erst in der vergangenen Woche konnte er in Naggl eine kleine Bahn für die Eisläufer präparieren. Besonders erfreut war darüber natürlich, als Obmann des Weissenseer Eislaufvereins, der Lilg Stefan der von der Qualität der Bahn begeistert war.

                  So konnten jetzt endlich auch die Weissenseer Eltern mit ihren Kindern zum ersten Mal in diesem Jahr Eislaufen gehen, natürlich immer unter Beachtung der Corona-Regeln.

                  Zu den klaren Gewinnern des diesjährigen Winters gehören die Langläufer. So gute Loipenbedingungen gab es am See schon längere Zeit nicht, kein Wunder also das zahlreiche Langläufer die guten Bedingungen nutzten.

                  Gut waren die Bedingungen auch für die Schneeschuhwanderer und für die Schitourengeher, die allerdings immer ein Auge auf die Lawinengefahr, z.Bsp. am Großboden, haben mussten.

                  Wir haben einige Schneeschuhtouren unternommen. Eine Tour führte uns durch meterhohen Schnee zum Tröbelsberg um von dort bei strahlendem Sonnenschein die tolle Aussicht zu genießen.

                  Der Weg auf dem wir gekommen waren war aber für einen Tröbelsberger Bauern an diesem Tag fast unpassierbar. Trotz Schneeketten auf allen vier Rädern kam er mit seinem schweren Traktor mit Räumschild nur ganz mühsam Meter für Meter den Berg hinauf voran.

                  Bei unserem Besuch der weißen Wand konnten wir nach einem mühsamen Aufstieg durch den tief verschneiten Wald, durch den immer wieder vereinzelte Wolken zogen, von dort oben den wunderbaren Ausblick hinüber zum Reißkofel und zum Hochstadel wirklich genießen. Da war die Anstrengung des Aufstiegs schnell vergessen.

                  Jetzt werden wir die vor uns liegenden Schlechtwettertage ganz ohne Faschingstrubel (herrlich) in Ruhe genießen.

                  Wir wünschen allen schöne Tage!

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                    02. Februar

                    Auf der Schattseite …

                    … ist der Winter auch in diesem Jahr noch etwas winterlicher als am übrigen See. Die Temperaturen sind gefühlt viele Minusgrade kälter als am gegenüber liegenden Ufer und auch die Tage erscheinen dem dem Besucher kürzer als auf der Sonnseite.

                    Nur ganz früh am Morgen bei Sonnenaufgang, wenn oftmals noch etwas Nebel über dem See liegt, erscheint für die „Schattseitner“ kurz die Sonne am Horizont. Für einige Minuten kann man dann dort die Sonne genießen. Dann wird es wieder „dunkel!“.

                    Wenn sich dann über dem See und dem Drautal der Nebel gelichtet hat liegt das ganze Südufer des Sees im Schatten, während gegenüber die Sonne scheint. Die Wiesen und Wälder des Raderhofes sind tief verschneit und nur der Anblick lässt einen schon frösteln.

                    Bei der Hoffnungskirche, oberhalb des ehemaligen Alpenhofes, hat der Winter ebenfalls seit einigen Wochen Einzug gehalten. Die Kälte dürfte hier wohl für kurze Andachten sorgen.

                    Etwas abseits des Weges hinauf zur Bodenalm liegen einige Jagdhütten tief verschneit im winterlichen Wald, Jager waren hier wohl schon seit Beginn des Winters nicht mehr zu Gast. Auch die Futterstellen für das Wild ganz in der Nähe sind nicht versorgt. Hier dürfte der Winter für das Wild sehr hart werden.

                    Daher wechselt das Wild im Winter oftmals über den See hinüber auf die Sonnseite, denn dort sind einige Futterstellen von den Weissenseer Jagern eingerichtet worden. Mit bestem Bergheu von den Weissenseer Sommerwiesen wird das Wild dort während des Winters gefüttert. Aber nur trockenes Heu?
                    Bei der Futterstelle auf der Alm hinterm Brunn wird dazu auch ein kühles Bier angeboten.

                    Kein Wunder also dass das Wild während des Tages ganz in der Nähe darauf wartet um dann am Abend, wenn es dunkel wird, wieder ungestört die Futterstelle aufsuchen zu können.

                    Noch besser als dem Wild geht es aber wohl den Pferden und Ponys vom Reiterhof Rupitsch, sie unternehmen täglich , bestens versorgt, mit den Weissenseer Kindern einen Spaziergang auf den tief verschneiten Waldwegen.

                    Die Schattseitner und das Wild werden wohl, so wie wir auch, schon sehnsüchtig auf das Ende des Winters warten, aber da heißt wohl wohl noch ein wenig Geduld haben und die restlichen Wintertage genießen.

                    Wir wünschen allen schöne und gesunde Tage!

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